“detox green” – Smoothies von true fruits

green_goldWir haben seit 2 Wochen einen neuen Supermarkt bei uns im Kiez. “Nah und Frisch” heißt der Laden und bietet tatsächlich zum Teil andere Produkte an als die Discounter im Umkreis. Es macht Spaß durch die Regale zu tigern und neue Sachen aufzustöbern. Im Kühlregal bin ich heute den Smoothies von true fruits begegnet. Die kommen zwar nicht aus der nahen Umgebung von Berlin, sondern produzieren in Bonn, sind aber scheinbar wenigstens frisch.

Besonders das Glasfläschchen mit dem Aufdruck “detox green”, das inhaltlich einen Fruchtmix aus Ananas, Banane, Apfel, Limette, Minze und einer ominösen Frucht namens “Cajú” bietet, hatte es mir spontan angetan.

Der Preis von ca. 2,30 Euro für den Smoothie à 250 ml ließ mich allerdings einen Moment lang etwas geschockt schlucken, während mein Blick lüstern am grünen Objekt meiner Begierde klebte. (Ja, ich bekenne mich schuldig und gestehe: ich bin mit leckeren Obstsäften absolut verführbar…) Gekauft hab ichs dann natürlich doch. Geschmeckt hat es echt lecker: fruchtig-säuerlich, einen Hauch exotisch. Die Minze ist nicht zu aufdringlich, sondern nur sanft zu erahnen. Nur eines ist schade – der Smoothie ist viel zu schnell alle. Ich fürchte ich werde zur detox-Süchtigen mutieren und mir ab und an diesen Saft gönnen.

Ein Blick auf die Homepage des Herstellers verrät dann auch, dass der Preis nicht ganz ungerechtfertigt ist. Die fruchtigen Elixiere wurden  schon mit zahlreichen Preisen überhäuft und haben scheinbar eine sehr hohe Qualität.

Ein paar Klicks durch die Welt des Internet, hin zum allwissenden Wikipedia,verriet mit dann auch was genau ich unter dem wohlklingenden Namen “Cajú” da gerade meine Kehle hatte herabrinnen lassen. Ich vermute das es sich um Saft der Cashew-Frucht handelt. Ja, tatsächlich, der Cashewbaum bietet mehr kulinarische Genüsse als nur gesalzene Nüsschen in Blechdosen. Ich war auch sehr darüber erstaunt. (Noch erstaunter war ich darüber, dass man bei Wikipedia stur “Kaschu” statt dem gebräuchlicheren “Cashew” schreibt. Selbst in meinem Germanistikstudium ist mir diese kaum genutzte deutsche Vokabel nie begegnet. Aber gut – da ging es ja auch weniger um Kochrezepte. ;-) ):

Kaschuapfel

Kaschubäume besitzen einen fleischig verdickten Fruchtstiel (Arillus), der ca. 5 bis 10 cm lang ist und birnen- oder paprikaförmig aussieht. Diese Scheinfrucht, die Kaschuapfel genannt wird, ist bei Reife gelborange bis rot gefärbt und wird zu Kaschu-Saft und Marmelade (Konfitüre) verarbeitet. Sie entwickelt in diesem Stadium einen sehr intensiven, fruchtig-süßlichen Duft. Kaschuäpfel sind nicht sehr geschmacksintensiv, süßsäuerlich, ein wenig apfelartig und enthalten viel Vitamin C. In Brasilien wird aus den Kaschuäpfeln ein Getränk namens Cajuína hergestellt, dem eine medizinische und rituelle Wirkung zugesprochen wird.”

Einziges Manko: die Glasflaschen sind keine Pfandflaschen. Dafür sind sie aber formschön, hübsch bedruckt, wiederverschließbar und lassen sich in der Küche gut weiternutzen.

Liebe Grüße

Shermin

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