by Shermin | Juli 11, 2010 10:35 pm
Trotz der Wärme kochen wir ab und an.
Letztens gab es eine Reminiszens an meine Kindheit: Reibekuchen (wie es im Ruhrpott heißt). Oder Rösti (Schweiz). Ooooder wie meine Mama (Sachsen) sagen würde: Kartoffelpuffer. Als Kind habe ich sie gehasst. Bei uns gab es die immer mit Apfelmus oder Zucker, dazu ne Scheibe Roggenbrot. Ich fand die einfach nur eklig und konnte die nur mit schwer erkämpftem Ketchup runterwürgen.
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Aber wie das so ist mit den Sachen, die man als Kind nicht mochte – als Erwachsener ändert man dann öfters mal seinen Sinn. Tomaten mochte ich übrigens auch nie. Die haben mir einfach zu intensiv gerochen und geschmeckt, ich erinnere mich noch genau. Heute würde ich wer weiß was dafür geben, um meine Zähnchen in genau so eine Tomate schlagen zu dürfen. Kaviar (nicht den echten Beluga, sondern dieses kleine schwarze Zeugs) mochte ich hingegen schon als Kleinkind gerne. Der Hang zu ausgefallenen Dingen zeigte sich halt früh… ![]()
Wie war das bei euch?
Rezept für Kartoffel-Zucchini-Reibekuchen
Nein, das Rezept ist nicht das meiner Mama. Hab einfach Dinge nach Gefühl zusammengeworfen. Das Gericht ist ja nun auch nicht sooo kompliziert, dafür habe ich dem nicht deutschen Teil meines Erbguts nachgegeben und Zucchin mit hineingegeben.
800 g Kartoffeln
500 g Zuchini
2 Eier
Salz
selbstgemachtes Kräutersalz[2]
neutrales Öl zum Braten
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Zubereitung Kartoffelpuffer
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Zucchini-Kartoffelpuffer-Reibekuchen-Rösti-Fazit
Lecker. Kross, knusprig. Kartoffelpuffer-Trauma in Kombination mit den Zucchinis überwunden? Sogar ganz ohne Ketchup! Bei uns gab es dazu Kräuterquark mit etwas mickrigen Frühlingszwiebeln (auf den Bildern sehen sie fast aus wie Schnittlauch – aber der war irgendwie gerade nicht zu bekommen) und ein paar Scheibchen Räucherlachs. Äußerst lecker, trotz brütenden Temperaturen.
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