27 Mai 2011 11 Comments
Schneller & saftiger Rhabarberkuchen (Gâteau moelleux à la rhubarbe)
Ja, schon wieder ein Backrezept. Ich bekenne mich schuldig. Aber Daniela von l’art de vivre hat’s getan. Feinschmeckerle ebenso. Und an allem Schuld ist sowieso Bolli. ![]()
Ich befinde mich also beim Backen dieser Französin in bester Gesellschaft. Allerdings habe ich nur eine 2/3-Variante des Kuchens gebacken, da a) ich in Zeitmangel war, b) nur noch 400 g Rhabarber eingefroren hatte und c) meine Tarteform eh zu niedrig für mehr Teig gewesen wäre.
400 g Rhabarber
150 g Mehl
110 g Zucker
75 g weiche Butter
2 Eier
2 TL Backpulver
Vanille nach Geschmack
ein Hauch Ceylon-Zimt
3 TL brauner Zucker zum Bestreuen
Zubereitung
- Eier und Zucker in einer Rührschüssel miteinander verrühren.
- Den Rest der Zutaten hinterher werfen und alles zu einem glatten Teig verrühren, zuletzt den in kleine Stücke geschnittenen (in meinem Falle aufgetauten) Rhabarber unterheben.
- Die Tarteform ausbuttern, Teig hineinfüllen, mit zwei Teelöffeln braunem Zucker bestreuen und bei 180° für 30-40 (bei meinem etwas obskuren Ofen waren es 35) Minuten backen.
- Etwas auskühlen lassen und dann frisch verputzen.
Rhabarbertarte-Fazit
Mjam. Ganz lockerer Teig, sehr saftiger Kuchen. Und vor allem: Suuuperschnell zu machen und wie Bolli schon schrieb, perfekt geeignet für verschiedenste Variationen. Ich habe den Kuchenteig einfach ganz schnell mit dem Schneebesen zusammengerührt, das ging insgesamt in fünf Minuten. Dank dem darüber gestreuten Zucker hat der Rhabarberkuchen eine leicht karamellisierte Note und ist ein wenig knusprig.
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Mai 28, 2011 @ 12:17:41
Die Idee mit dem d’rübergestreutem Zucker gefällt mir. Probier ich beim nächsten Mal gleich aus.
Mai 28, 2011 @ 14:18:35
Hach, wenn ich jetzt nicht zur Geburtstagsfeier eingeladen wäre, würde ich meinen restlichen Rhabarber sofort nach diesem Rezept verarbeiten. Aber morgen dann…
Mai 28, 2011 @ 19:34:42
@ Ms GointoMoon – Genau, morgen ist ja auch noch ein Tag und als Sonntagskuchen ist der auch sehr lecker.
@ Daniela – ich bin halt nicht so der Fan von Puderzucker auf Kuchen (der Mann schon), da war das ein guter Kompromiss. Über Nacht zieht der Zucker dann aber natürlich etwas Feuchtigkeit.
Mai 28, 2011 @ 20:37:07
Sieht lecker aus. Grüsse…
Jun 02, 2011 @ 18:52:00
Hmm, ich habe soeben einen Stapel Äpfel und zwei Birnen mit obigem Rezept verbraten, bin sehr gespannt, wie das dann schmeckt. DAnke für die Anregung!
Jun 03, 2011 @ 17:09:40
Und? Wie war’s? Ich habe gestern auch Rhabarber und Äpfel darin verbacken. Wobei die Äpfel geschmacklich neben dem Rhabarber leider absolut untergingen. Lecker war es trotzdem.
Jun 04, 2011 @ 09:12:35
Sehr lecker, aber ich glaube mit Äpfeln brauche ich weniger Zucker als mit Rhabarber. Und ich musste den Kuchen ein bisschen länger backen, bis er in der Mitte durch war.
Jun 05, 2011 @ 00:40:04
Genau, Rhabarber ist ja ein sehr säuerliches Obst. Wenn du süßere Sachen verwendest, kannst du die verwendete Zuckermenge natürlich ein wenig reduzieren. Ich nutze einen Umluftofen – vielleicht deswegen der Unterschied?
LG
Jul 22, 2011 @ 09:22:49
Vielen herzlichen Dank für dieses unkomplizierte und absolut leckere Rezept.
Gestern haben wir den Kuchen mit Johannisbeeren ausprobiert – ein Traum.
Mittlerweile hat sich mein Mann darauf spezialisiert *lach* und es gibt den Kuchen fast täglich, meine Hüften danken es ihm ☺.
Lieben Gruß
Manu
Jul 22, 2011 @ 11:01:21
Hallo Manu,
schön, dass Euch das Rezept gefällt. Bei uns wurde es auch schon sehr oft gebacken – weil es einfach so hübsch einfach geht. Ich habe den Kuchen (mit mehr Teig und Früchten) inzwischen sogar schon als schnellen Blechkuchen gebacken. Ging super. Und wenn Dein Mann Dich damit beglückt – noch besser.
Liebe Grüße, auch an den Kuchenbäcker
Shermin
Apfelkuchen for Beginners: Szarlotka (Apple Sharlotka) « Blog-Events « Shermins magischer Kessel
Feb 05, 2012 @ 18:27:25
[...] (Früchte schnibbeln und schnell zusammengerührten Teig darüber kippen) eventuell etwas an den Gâteau moelleux à la rhubarbe (Teig zusammenrühren und schnell geschnibbelte Früchte reinwerfen), ist aber – dank dem hier [...]