Asia-Küche

Rezept für asiatische Kartoffelsuppe mit Kokosmilch – göttlich, vegan, laktosefrei

Ein bissel angematscht bin ich zwar noch vom Krankenhaus, aber ich melde mich in meiner Küche wieder zum Dienst. ;-) Und noch dazu mit einem absolut genialen Suppenrezept. Ich stand nämlich heute vor der Aufgabe für Besuch eine vegetarische Suppe ohne Knoblauch und ohne Laktose zuzubereiten. Meine herzallerliebstes Rezept für Kartoffelcremesuppe fiel damit ganz klar aus. Also habe ich mal in eine ganz andere Richtung gedacht und gekocht und bin restlos begeistert (Ja, ja, ick weeß ja. Eigenlob stinkt. Trotzdem!)

Rezept für asiatische Kartoffelcremesuppe mit Ingwer und Kokosnussmilch
(Für einen großen Topf)

1,5 kg geschälte Kartoffeln
1 großes Stück geschälter Ingwer
2,5 l Gemüsebrühe
0,5 l Kokosnussmilch
2 Karotten
Salz
2 TL Madras Curry
1/2 TL edelsüßer Paprika
2 Spritzer Chilisauce

Zubereitung der Kartoffelsuppe

  • Die geschälten und kleingeschnittenen Kartoffeln waschen und zusammen mit einem großen Stück Ingwer, den geputzten und kleingeschnibbelten Karotten, der Gemüsebrühe und etwas Salz in einem großen Topf aufsetzen und gar kochen.
  • Wenn die Kartoffeln gar sind, den Topf vom Feuer nehmen, bei Bedarf den Ingwer rausfischen, alles etwas abkühlen lassen und mit einem Zauberstab fein pürieren.
  • Kokosmilch dazu geben und mit den Gewürzen abschmecken. Ist die Suppe noch zu dick, kann noch etwas heißes Wasser dazu gegeben werden.
  • Suppe nochmals durcherhitzen und dann, mit etwas feingehacktem Fenchelgrün oder Schnittlauch bestreut, servieren.

Kartoffelsuppen-Fazit

Hach. Ich bin sooo gut. Die Suppe ist – Pardon – einfach nur geil. Da ich lange den Püriertstab hineingehalten habe, ist die Konsistenz auch sehr schön cremig bis schaumig geworden. Der Ingwer gibt eine wunderbare Note, die einfach nur genial mit der Kokosnussmilch und dem Madras-Curry harmoniert. Wer hätte gedacht, dass gute, deutsche Kartoffeln (mit nur minimalen Beigaben) so elegant und exotisch schmecken können?

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Es gibt Sushi, Baby!

Nach dem fettigen  (und leider absolut köstlichem) Langosch haben wir danach übrigens auch was ganz Gesundes gekocht und uns der Todsünde der Völlerei mittels Nori-Algen, Avocado, geröstetem Sesam, Gurke und massenhaft rohem Thunfisch und Lachs hingegeben. Der frisch gekaufte Wasabi entpuppte sich leider als Enttäuschung, da unglaublicherweise laut Packung schon seit drei Jahren abgelaufen. Falls jemand eine Quelle für guten/echten Wasabi (nicht mit nur 3 % Wasabi-Anteil) kennt: bitte melden.

Gut, ich gebss zu, 450 g Thunfisch und 250 g Lachs plus Sushi-Reis waren in Form von Nigiri, Sashimi und Maki dann vielleicht doch etwas zu viel für zwei Personen… den Rest gab es dann am nächsten Tag. ;-)

Das Rezept für den  Sushi-Reis gibt es natürlich auch.  So – und jetzt muss ich in die Küche. Irienne bäckt gerade gedeckten Apfelkuchen und da ist frau ja quasi zum Naschen gezwungen. ;-)

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Frittierte Linsenbällchen mit Joghurt-Dip

Letztens zappte ich durch die deutsche Fernsehlandschaft und blieb – wie immer sehr gerne, dort habe ich schon viele leckere Rezepte und Anregungen aufgeschnappt – bei der Servicezeit Essen & Trinken mit Martina und Moritz kleben. Die Sendung ist vom WDR und diesmal gab es ein Special zum Thema Linsen. Ich bin ja nicht sooo der riesige Linsen-Fan – mein Mann liebt die aber und so sah ich mir das interessiert an. Das Rezept für Linsenbällchen fand ich – wenn auch nicht in dieser Zusammensetzung – ganz spannend, habe aber eine eigene, rein vegetarische Variante mit orientalischem Anstrich daraus entwickelt.

Orientalisches Fingerfood & leckeres Rezept für Diabetiker

Die Linsenbällchen machen sich auch toll als leckeres arabisch angehauchtes Fingerfood auf Parties. Wer – wie ich ab und an – Diabetiker in seinem Umfeld mitbekocht kommt mit diesem Rezept auch sehr gut an. Da Linsen sehr ballaststoffreich sind, werden sie nur sehr verzögert und geringer verstoffwechselt als die enthaltenen Kohlenhydrate vermuten lassen. Allerdings muss sich da jeder Diabetes-Erkrankte von selbst herantasten wie sein Körper nun darauf reagiert und dementsprechend Insulin spritzen. Hierzu geistern auch verschiedene Schulungsmeinungen herum. Die einen spritzen gar kein Insulin für Hülsenfrüchte, die anderen berechnen sie voll (59 KH auf 100 g Trockenprodukt) – und unterzuckern dann gerne mal und die nächsten berechnen nur 2 BE für einen ganzen Teller. Typischer Fall von Trial & Error.

Rezept für frittierte Linsenbällchen
(für 2 Personen als Hauptmahlzeit)

250 g gelbe Orient-Linsen (geschält)
1/2 L Wasser
1 Ei
1 EL geröstetes Kichererbsenmehl
1 große rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Sonnenblumenöl zum Frittieren
1 EL Olivenöl
2 TL Ras El Hanout
1 getrocknete Chili
frisch gestoßener bunter Pfeffer
1/2 TL edelsüßer Paprika
Salz

Zutaten für Joghurt-Dip
500 ml fettarmer Joghurt
1 Handvoll Walnüsse
frischer Pfeffer
gute Portion frischen Schnittlauch
1/2 Zitrone
Salz

Zubereitung Linsenbällchen mit Joghurt-Sauce

  • Die Linsen abwiegen und mit dem Wasser und etwas Salz in einen Topf geben. Die Linsen einmal richtig aufkochen, dann die Hitze reduzieren und sanft köcheln lassen. Meine Linsen hatten nur eine sehr geringe Kochzeit von 10-15 Minuten.
  • In der Zwischenzeit schon mal die Joghurtsauce zusammenrühren, damit diese schön durchziehen kann. Schnittlauch waschen und zu Röllchen schneiden, in einer Schale mit Joghurt, Zitronensaft, den grob gehackten Walnüssen, Salz & Pfeffer vermischen und beiseite stellen.
  • Die Linsen während des Kochens ab und an umrühren, damit nichts anbäckt. Das Wasser sollte weitgehend verdunstet sein. Vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und durch die kleinste Scheibe der Flotten Lotte passieren.
  • Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken, mit dem Olivenöl sanft in einer Pfanne bräunen und unter die Linsenmasse heben.
  • Ein Ei unterrühren – dafür sollte der Linsenbrei schon kühl genug sein, damit es nicht denaturiert. Die Chilischote zerreiben, die Kerne entfernen und mit den restlichen Gewürzen zu den Linsen geben.
  • Ein Esslöffel Kichererbsenmehl untermischen – das allein deswegen, damit der Teig fest genug ist um Bällchen zu formen.
  • In einer tiefen Pfanne oder einem Topf Sonnenblumenöl erhitzen, mit den Händen Bällchen formen und im Öl goldbraun ausbacken.
  • Danach auf einem mit Küchenkrepp ausglegtem Teller abtropfen lassen.

Linsenbällchen-Fazit

Dieses vegetarische Gericht schmeckt warm, laurwarm oder frisch frittert. Die säuerlich-frische Joghurtsauce passt perfekt dazu. Die Bällchen sahen wirklich genial aus, waren Außen knusprig-lecker und im Innern würzig-cremig. Kann ich mir gut für eine Party vorstellen. Am übernächsten Tag aufgewärmt waren sie mir persönlich allerdings dann zu dröge.

Das Ras El Hanout habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen – es war ganz lecker, ist aber bestimmt auch durch ein gutes, nicht salziges, Curry ersetzbar. Ich hatte mir den Kauf ja bisher ja immer verkniffen – da mir interfamiliär oder bei Freunden dieses angeblich totaaal bekannte arabische Gewürz im ganzen Leben noch nicht über den Weg gelaufen ist und es mir zum ersten Mal erst durch Aussagen von Alfons Schuhbeck begegnete…

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Okonomiyaki – japanische Pizza (abgespeckte Variante)

Es ist bestimmt schon über 10 Jahre her, da habe ich im Fernsehen einen Bericht von Jean Pütz über Japan gesehen. Unter anderem stellte er da ein typisches und sehr beliebtes Straßengericht vor. Bis heute war ich ja der seltsamen Annahme verfallen, dass er die Dinger damals “Itatakimas” genannt hat. Eine kurze Netzrecherche hat schon vor längerer Zeit ergeben, dass das a) “Danke fürs kochen!” bedeutet und b) wohl falsch ist.

Da mein Gemahl heute Gelüste gen namenloses japanisches Gericht geäußert hat, habe ich Tante Google nochmal angeworfen und dabei festgestellt, dass es sich bei dem Zeug was wir gerne mal essen um “Okonomiyaki” handelt. Das Gericht ist eine typische Spezialität aus der Region um Ōsaka und Hiroshima und wird im Original natürlich mit ausgefeilteren Zutaten hergestellt als ich sie nutze. Fischbrühe (Dashi), Thunfischflocken (Katsuobushi) und Nori-Algen sind hierfür wohl essentielle Bestandteile.  Wegen der vielfältigen Zutaten wird es gerne auch als japanische Pizza bezeichnet. Nunja, gekocht habe ich heute dennoch nach meinem selbstzusammengebrauten Rezept, in welchem ich immer relativ frei nach Schnüss die Zutaten hineinwerfe. Die originale Variante gilt es dann nochmal in Ruhe und Muße auszuprobieren.

Okonomiyaki_bs

Rezept für europäisch inspirierte Okonomiyaki

300 g Weizenmehl
1 TL Five-Spice-Powder
2 TL Salz
1 TL frisch gemahlenen Pfeffer
1 großer Spritzer Hot Chili Sauce
4 Eier
350 ml Wasser
1/2 Weißkohl
200 g Schinkenwürfelchen
neutrales Öl zum Ausbacken

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Zubereitung japanische Pizza

  • Mehl, Gewürze, Eier und Wasser miteinander verquirlen und 30 Minuten quellen lassen.
  • Weißkohl putzen und fein hoben, bzw. durch die Küchenmaschine jagen.
  • Weißkohlschnippselchen unter den Teig heben.
  • Den Teig mit den Schinkenwürfeln beglücken und sie gründlich untermischen.
  • Eine große flache Pfanne mit etwas Öl erhitzen, eine Kelle Pfannkuchenteig hineinsetzen und etwas ausbreiten. Anbraten, umdrehen, flach drücken, weiterbraten.
  • Wenn der Pfannkuchen durchgegart und goldbraun ist, aus der Pfanne nehmen und auf Küchenkrepp setzen. Warmhalten bis man gemeinsam drüber herfallen kann.

Okonomiyaki-Fazit

Im Grunde sind es ja nur asiatisch aufgepeppte Gemüsepfannkuchen in die man nach Lust und Laune Dinge hineinwerfen kann. Ich vermute auch im japanischen Raum wird es in den heimischen Küchen recht variabel und gerne mit dem zubereitet was sich gerade noch in der Vorratskammer befindet.  Mit Krabben schmecken die Dinger jedenfalls auch toll. Getoppt wird das Ganze normalerweise mit einer Art Mayonaise, simples Ketchup tut es allerdings auch und bei uns gab es nen Kräuterquark mit Schnittlauch dazu, den mein Gemahl sehr lecker zusammengerührt hat.

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Neuauflage: Pakoras mit Seeteufel, Banane & Zwiebel

Seeteufell_bsNur ein rascher Schnappschuss – wie es scheint, komme ich von den Kichererbsen derzeit nicht los. Gestern gab es schon wieder Pakoras in unserer Küche, der Dip bestand aus frischem Joghurt mit geraspelten Gurken. Diesmal waren die Pakoras mit Bananen, geviertelten Zwiebeln und Seeteufel-Filet gefüllt, da der geliebte Gatte da zwei TK Packungen von erjagt hatte. Seeteufel – wie konnte mir dieser Fisch bis jetzt entgehen?

Beträufelt mit etwas Zitrone und der Joghurtsauce bescherte mir die saftigen Seeteufel-Stückchen wahre Geschmacksorgasmen auf der Zunge. Die Zwiebel schälte sich mal wieder aus ihrer Ummantelung und die Banane schmeckte für sich auch unheimlich gut, harmonierte aber nicht ganz mit der Fischsorte (Banane mit Tilapia-Filet überzeugte da irgendwie mehr).

Den Ausbackteig habe ich wie bei meinem ersten Versuch zusammengerührt, und die verschiedenen Dinge dann wieder in Sonnenblumenöl frittiert. Der Teig war mehr als ausreichend für 450 g Fisch, 3 grüngelbe Bananen und 4 Zwiebeln. Was mich etwas wundert war, dass die Konsistenz diesmal eine andere war. Der Teig war diesmal fast ein wenig pfannkuchenartig und fluffte durch das Ei ein wenig auf, was beim vorigen Versuch nicht der Fall war. Geschmacklich war es allerdings kein Unterschied.

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