Süßes

Rhabarbersaison! *mjam*

Beim Stöbern durch den örtlichen Supermarkt fiel meinem Liebsten (selbstlos, er boykottiert Rhabarber) diese leckere Gemüse in die Hände. An Rhabarber scheiden sich ja die kulinarischen Geister. Ich liebe das Zeug, auch wenn ich es nicht mehr – wie als Kind – pur aus dem Garten knabbere.

Also hab ich den (leider recht gammeligen) Rhabarber geschält, gestückelt, einen Teil eingefroren (zwecks späterer Weiterverwendung für Cobbler) und den Rest zu einer leckeren Schüssel Rhabarberpudding verarbeitet. Mal wieder ein Rezept von meiner Mutter – mir war wirklich nicht klar, dass ich da so viele Anleihen habe, da wir eigentlich sehr verschieden kochen.

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Rezept Rhabarberpudding

ca. 350g geschälten Rhabarber

150 ml Wasser

3 gehäufte EL Zucker

1 Paket Vanillepuddingpulver

Zimt nach Geschmack

1 EL Schmand/Saure Sahne/Sahne

Zubereitung Rhabarberpudding

Rhabarber schälen und in grobe Stücke (1-2 cm) schneiden. Zusammen mit dem Wasser, Zucker und Zimt in einen Topf geben und daraus erstmal ein Kompott kochen. Das geht mit Rhabarber ja sehr schnell.

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Währenddessen mit etwas Flüssigkeit aus dem Topf und einem EL Schmand/Saure Sahne/Sahne das Puddingpulver glatt rühren und dann unter die Rhabarbermasse geben. Wie einen normalen Vanillepudding weiterkochen, dann in eine Schüssel geben und erkalten lassen.

 

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American Pancakes

Heute Abend gab es bei uns “Simply Perfect Pancakes” aus dem Rezeptearchiv von King Arthur`s Flour. Auf dem Bild zu sehen mit zartschmelzender Butter, Tomahak Ahornsirup und etwas mit Kokosraspeln und Fruchtsaft angemachtem Obstsalat aus Dingen die ich im Obstkorb vorfand.

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Jaaaa, ja, ja! Ich geb es ja zu: Sie sehen toll aus. Aber… mh. Irgendwie gefallen mir meine eigenen, pi-mal-Daumen-zusammengerührten Pfannkuchen geschmacklich echt  sehr viel besser.

Ohne die Achse des Bösen im alten Europa wieder ausgraben oder anti-amerikanisch klingen zu wollen: die Amiteilchen waren irgendwie mehr Schein als Sein. Irgendwie zäh und  zu geschmacksneutral (Ok,pancakes mit Nutella lässt sich das natürlich zum Teil ändern..).
Vielleicht lag es auch daran, dass ich kein King Arthurs Supermehl verwendet habe, sondern schlichtes Weizenmehl 405?  Bin etwas ratlos. Optisch sind es ja immerhin kleine Pfannkuchen-Models. Hat jemand Tipps? Oder schmecken die Pancakes generell so?

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Rezept für Trifle à la Shermin

Trifle Bei meinem Streifzügen durch das Netz und diverse Kochbücher ist mir letztes Jahr der/die/das (?) Trifle begegnet – ein absolut geniales Schicht-Dessert.

Für manche mag das typische englische Dessert etwas piefig 50er-Jahre- mäßig klingen,  aber wie wir alle wissen sind die Fifties ja wieder voll im Trend und für uns (und diverse Trifle-infizierte Freunde) ist es inzwischen fester Bestandteil diverser Parties geworden. Eine große Schüssel lässt sich vor allem supergut und entspannt am Vortag zubereiten. Bei Suite101.de gibt es noch mehr Infos zur Tradition des Trifle und ein 5-Minuten-Trifle-Rezept.

Zutaten für eine große Schüssel Trifle:

500 ml Milch

1 Tüte Vanillepudding

1 Tüte roten Tortenguss

1 Tütchen Sahnesteif

1 Becher Sahne

1 Paket Schokoladenraspel

1 große Banane

Dosenfrüchte (z. B. Glas Sauerkirschen, Ananas in Stückchen, Mandarinen, Pfirsiche) oder frische Früchte

Löffelbiskuits

Flüssigkeit zum Tränken der Biskuits:  Hier kann wild mit dem gemischt werden was vorhanden ist. Rotwein mit etwas Rum und Puderzucker, purer süßer Sherry, Portwein oder zum Beispiel auch reiner Fruchtsaft.

Zubereitung des Trifle:

  • Mit einem großen Messer  jeweils 3-4 Löffelbiskuits auf einmal in grobe Stücke schneiden. Den Boden der Schüssel damit gut bedecken, gerne etwas mehr. Die Biskuits nun mit etwas Rotwein verrührt mit Fruchtsaft oder ähnlichen Dingen benetzen und umrühren,  so dass alle etwas angefeuchtet sind.
  • Die Banane schälen und in Scheiben schneiden. Diese um den Rand der Schüssel herum legen (ohne besonderen Grund, sieht bei einer klaren Glasschüssel einfach hübscher aus :-) ). Die Dosenfrüchte abgießen, im Falle von Scheiben und großen Pfirsichstücken klein schnibbeln und über die Biskuits geben.
  • Mit dem aufgefangenen  Sirup der Früchte den Tortenguss nach Packungsanweisung aufkochen. Brav dabei rühren, dann braucht der Fruchtsirup auch nicht wie angegeben mit Wasser verdünnt werden. Schmeckt besser. (Ich find Tortenguss  sonst relativ eklig, aber auf diese Weise richtig lecker.)
  • Den fertigen und heißen Tortenguss sorgfältig über die Früchte geben, er sollte möglichst bis zu den Biskuits in der Schicht darunter gelangen und alle Fruchtstücke überziehen.
  • Den Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten und als nächste Schicht in die Schüssel geben. Die Schüssel mit dem Trifle kann jetzt schon in den Kühlschrank und dort bis zum nächsten Tag durchziehen und vor sich hin schlummern.
  • Vor der Feier in Ruhe die Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen, als letzte Schicht sorgfätlig auf dem Pudding glatt streichen, mit den Schokoladenraspeln bestreuen und evtl. noch hübsch mit ein paar Früchten / einem Zweig Minze garnieren.

*mjam*

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