Fingerfood

Sommerküche: Bruschetta

Vorgestern hat uns ja Ulrike von Küchenlatein mit Ihrer holden Anwesenheit beehrt. Und tja.. was soll ich sagen? Irgendwie habe ich wohl etwas zu viel Essen gemacht. Aber wirklich, nur ein bissel.. *hüstel* Ich habe mich im Gegensatz zu sonst schon sehr, sehr zurückgehalten. Und es waren doch auch nur ein paar Kleinigkeiten…

Dank Kabap, Kichererbsensalat, Zigarren-Börek, zypriotischen Haloumi, Minz-Joghurt, Paprika mit Frischkäse und Cobbler mit selbstgemachtem Erdbeereis zum Dessert, blieb das Giabatta und die Kornstange vom Bio-Bäcker quasi unangetastet. Viel zu schade, um das gute Backwerk umkommen zu lassen. Und außerdem war es gestern Abend ja viel zu warm zum richtigen Kochen. Da kommt so ein sommerlich-leichtes Fingerfood in Form von italienischem Bruschetta zur Brotverwertung gerade richtig daher. Dazu noch ein paar duftige Strauchtomaten, ein oder zwei scharfe Zwiebelchen und ein paar Zehen Knoblauch – mit Kräutern, Gewürzen, Essig & Öl zu einem schnellen Tomatensalat schnibbeln.

Und Voilà, Abendessen unter Dach und Fach. ;-)

Das Rezept für Bruschetta hatte ich schon vor längerer Zeit bei Suite101.de als Artikel eingestellt. Diesmal habe ich auf Balsamico und Rosmarin verzichtet und den Tomatensalat nur ganz schlicht mit etwas Weißweinessig und Basilikum angemacht.

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Blogevent: A Tribute to Don Clemente – Rezept für Toast Hawaii

Kuz vor Ablauf meiner eigenen Frist kommt mein eigener Beitrag zu meinem ersten Blogevent (hach, watt bin icke uffjeregt!). Einige werden es bestimmt schon anhand der Banner erraten haben: auch ich habe mich an dem (allerdings scheiblettenfreien) Wilmenrodschen Klassiker des Toast Hawaii probiert.

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Rezept für Hawaii-Toast

6 Scheiben weißes Toastbrot
6 Scheiben Kochschinken (kein Formfleischpresszeugs)
6 Scheiben Gouda
1 Dose Ananasringe
1 Glas Cocktailkirschen
Heinz Ketchup (irgendwie ja unvermeidlich bei Wilmenrod ;-) )
Butter
edelsüßes Paprikapulver

Zubereitung Toast Hawaii

  • Den Ofen auf 180° vorheizen und nebenbei schon mal das Toastbrot goldbraun toasten. An dieser Stelle bitte ich euch angemessen die tollen Totenköpfe zu bewundern, die mein Piraten-Toaster auf das Brot bringt. Hach. War übrigens ein Hochzeitsgeschenk.

  • Das Toastbrot auskühlen lassen und buttern. Danach mit Schinken belegen, die Ananas platzieren und in die Mitte einen Klecks Ketchup setzen.
  • Den Käse auflegen, darauf achten, dass er nicht zu sehr überlappt, sonst stinkts nachher im Ofen. Die Toast Hawaii mit edelsüßem Paprikapulver bestäuben.
  • Toast auf den Ofenrost geben und backen, bis  der Käse schön zerlaufen ist und anfängt zu bräunen. Herausholen, auf einem Teller anrichten und jeden Hawaii-Toast in der Mitte mit einer Cocktailkirsche beglücken.
  • Aufknuspern und glücklich sein.

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Toast-Hawaii-Fazit

Ich glaube als ich kleiner war, gab es sowas durchaus mal bei uns… aber ein typisches Familienessen war es nicht, besonders eingeprägt hat sich da gaar nix. Mein Mann verkündet allerdings bei einer internen Befragung stolz, dass er im Laufe seines Lebens sicherlich einige Tonnen Käse-Toast ihrer Endbestimmung (glücklich auf seine Hüften zu wandern) zugeführt hat. Sprich: Toastbrot mit Dingen, vorzugsweise Fleischliches, versehen mit Werder-Ketchup (durch diese Familie verläuft nämlich ein Ketchup- sowie Senf-Graben ;-) ) und begraben unter dicken Schichten Käse, aber ohne Ananas, da in Ost-Berlin aufgewachsen.

Die Zusammenfassung für das Blogevent folgt dann in den nächsten Tagen.

Ich hätte es ja nicht gedacht, aber das Zeugs war doch ziemlich lecker. Ich habs als Mittagessen gemacht, nach drei Scheiben Toast hätte ich locker noch weiterfuttern können. Ich schiebe mal einfach die Schuld auf die Ananas, die gilt ja als appetitanregend. *hüstel*

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Produkt-Test: Chio Chips Wasabi Style

Ende letzten Monats bekam ich eine Mail von einer freundlichen Dame, die bei einer PR-Agentur in Hamburg arbeitet. Sie sei auf mein Food-Blog aufmerksam geworden und wenn ich Interesse hätte, könnte sie mir ein Probe-Tütchen der neuen Chio-Wasabi-Kartoffelchips zusenden. Klar hab ich Interesse. Dazu packe ich einfach viel zu gerne Pakete aus. ;-) Außerdem liege ich derzeit eh noch kränkelnd in der Wohnung rum, da ist so ein Chips-Care-Paket eine angenehme Abwechslung.

Und da ich zum Einen äußerst neugierig bin und wir zum Anderen selbst begeisterte Sushi-Anhänger sind, der Wasabi bei uns einen Stammplatz im Küchenregal hat, wir uns auch schon oft an selbstgemachtem Sushi probiert haben und meine Küche eh einen gewissen Hang zum Asiatischen und zur Schärfe hat, habe ich natürlich zugesagt. Eine Gegenleistung – wie etwa ein Blogeintrag zum Thema ;-) – wurde nicht angesprochen. Ich bin aber einfach (meistens) ein netter Mensch und mag meine Wasabi-Erfahrung mit euch und dem Rest der Welt teilen. Außerdem kaufen wir zwar wenig an Knabberkram, aber Wasabi-Erdnüsse oder Wasabi-Erbsen haben es schon öfters mal ins heimische Knabberschälchen geschafft.

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Chio Chips Wasabi Style

Das Paket traf dann auch sehr rasch bei mir ein. Die Tüte ist rötlich im typischen Chio-Stil, aufgepeppt mit einem asiatischen Drachen, der Abbilung eines Schälchens mit Wasabi und hübschen leuchtend grünen Wasabi-Chips. Nachdem ich gierig die Tüte aufgerissen hatte, war ich vom Anblick der Kartoffelchips etwas enttäuscht. Ich hatte mit deutlich mehr grün gerechnet. Die Chips waren in einem blässlichen, eher ungesund wirkendem gelbgrün gehalten. Aber wahrscheinlich gilt hier: Weniger künstlicher Farbstoff ist mehr. ;-) Auf dem Bild kommt die Farbe deutlich  besser heraus als in Realita.

Wasabi-Chips Inhaltsstoffe

Das Produkt wird ausdrücklich damit beworben, dass es glutenfrei und laktosefrei ist. Und das keine künstlichen Geschmacksverstärker, Aromen und Farbstoffe zugesetzt wurden.

Drin sind: Kartoffeln, Sonnenblumenöl, Speisesalz, Desxtrose, Aroma, Zucker, Hefeextrakt, Zwiebelpulver, Wasabipulver, Farbstoff E141

Bei dem Farbstoff handelt es sich umeinen Chlorophyllin-Kupfer-Komplex, das Zeugs finde ich persönlic halt ein wenig bedenklich, zugesetzte Aromen auch – aber Leute, machen wir uns nix vor, das liegt auch irgendwie in der Natur der Sache. Wer sich absolut gesund ernähren will, der greift sowieso nicht zu ner Tüte frittierter Kartoffelchips mit grünem Farbstoff, ne?

Wasabi-Chips-Geschmacks-Fazit

Wasabi-Geschmack und der Kartoffel-Geschmack knuspriger Chips halten sich gut die Waage.  Die Wasabi-Chips sind wunderbar scharf, für mich ist das fast etwas zu extrem – der grüne Meerettich steigt mir sofort in die Nase, mein Mann ist davon begeistert. Angenehm ist, dass die Schärfe nicht bleibend ist, sondern schnell wieder verschwindet. So kann man diekt zum nächsten Chip greifen und die Nebenhöhlen erneut frei pusten, ohne direkt die ganze Tüte leer zu fressen. ;-)   Die Wasabi-Chips sind eine nette Spielerei zum Wegknabbern, aber nichts wovon ich jetzt sofort kulinarisch abhängig werde. Wenn sie uns demnächst im Laden über den Weg laufen und wir zufällig Lust drauf haben, landen sie vielleicht nochmal im Einkauskorb. Der Preis liegt – wenn ich mich recht entsinne – bei 1,89 Euro für 175 g Kartoffelchips. Guter Durschnitt für Markenchips (die – mal so ganz nebenebei – auch nach einer Woche halboffen in der Wohnung herumliegen, weil vergessen wurde sie ordentlich wieder zu verpacken, immernoch knusprig und lecker sind. *crunch*)

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Blog-Event “food & glas”: Mango-Chutney an Tilapia-Filet und Bananen in Tempura

Chaosqueen hat im Kochblog “1 x umrühren bitte” zu einem Blog-Event aufgerufen und da ich jetzt endlich ein eigenes Foodblog besitze folge ich  natürlich bereitwillig und hab mich beeilt mir was Leckeres auszudenken.

Heute hatte ich die Erleuchtung, bis zuletzt war ich mir absolut nicht sicher ob es klappt.  “Mango-Chutney an Tilapia-Filet und Bananen in Tempura” -  beides unerprobte Kopfgeburten. Trotz meiner Skepsis ist das Chutney allerdings absolut geil (man entschuldige mir an dieser Stelle dieses Wort, aber es ist einfach nur treffend)  im Geschmack geworden.  Wunderbar süßsauerscharfaromatisch, mir hat sich entzückt die Kopfhaut gekräuselt. Den Fisch kannte ich noch gar nicht,  der Aufdruck auf der TK-Packung sah aber eingiermaßen fest und Asia-Backfisch-geeignet aus. Die Packung verkündete die Herkunft aus Vietnam – fand ich jetzt doppelt passent. Wikipedia erklärt mir jetzt nachträglich, dass wir da scheinbar Buntbarsch gegessen haben.

Ich hab die Bananen und Fischstücke in fertigem Tempura und neutralem Öl ausgebacken. Tempura habe ich zum ersten Mal probiert. Die Stücke sanken leider gerne zu Boden und klebten erstmal ne Runde dort im siedenden Öl fest.  Etwas nervend und wirklich goldbraun ist auch nix geworden (Gibte s da vielleicht einen absoluten Tempura-Trick, der mir noch völlig unbekannt ist? Weiß jemand Rat?). Gescmacklich war es allerdings wirklich superlecker. Außen knusprig und innen perfekt gegarter, saftiger Fisch.  Die Bananen hatten richtig Biss und das Zusammenspiel aus dem fruchtig-scharfen Chutney, frittiertem Tilapia und Banane war perfekt. Wirklich. Echt.

Zutaten für selbstgekoches Mango-Chutney

2 kleine Mangos

1 kleines Glas Blutorangensaft

3 EL Honig

1 Knoblauchzehe

1 1/2 TL Curry Madras

1 gehäufer TL selbstgemacher Honig-Rosmarin-Senf

Chili, Salz, Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung des Chutneys

  • Mangos schälen, in Stückchen schneiden und zusammen mit dem Saft in einen kleinen Topf geben.
  • Knoblauch schälen, fein hacken und – ebenso wie den Honig, Senf und Gewürze – zu den Früchten geben.
  • Alles unter rühren kochen, bis der Saft einreduziert und die Fruchtstücke gar sind.
  • In eine Schale füllen, beiseite stellen und abkühlen lassen.

Fisch & Banane in Tempura

250 g Tilapia-Filet

3 kleine feste gelb-grüne Bananen

Instant-Tempura-Mehl

Zubereitung

Ich gestehe es, beim Tempura habe ich zu Fertigzeugs gegriffen. Aber auch nur, weil ich in der Kürze der Zeit (5 Minuten vorm Einkaufen) auf die Schnelle kein überzeugendes Rezept gefunden habe. Das Tempuramehl nach Packungsanweisung mit Eiswasser anrühren. Den aufgetauten Fisch und die (natürlich geschälte ;-) ) Banane in mundgerechte Stücke schneiden, in den Teig tauchen und in Öl frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Zusammen mit dem Chutney als Dip – zum Beispiel als Asia-Fingerfood im Glas – servieren. :

chutney

Ja ich weiß, das Bild ist net wirklich toll geworden. Dafür hat mein Gemahl sein eigens für ihn von meinen zarten Händen graviertes Whisky-Glas als Model gespendet. ;-) Eigentlich mag ich Fotografien mit Blitz gar nicht, aber das Chutney sah im normalen Küchenlicht so gräulich totgekocht aus. Dafür wirken die Tempura-Teilchen da aber besser. Hier nochmal die andere Bildversion:

chutney2

Edit 21.03.09:  Ich hab jetzt nochmal etwas an dem Bild rumgeschraubt, so dass es nicht mehr ganz so grauenerregend aussieht und der Realität näher kommt. Hier also die 3. Bildvariante:

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