Fruchtiges

Für den schnellen Süßhunger: Selbstgemachter Schoko-Bananen-Aufstrich

Ich liebe Schokolade und bin bekennender Schokoholic. In Maßen muss Süßes jedenfalls einfach sein. Im Laufe der Jahre haben sich meine Bedürfnisse hier allerdings auch gewandelt. Früher stand bei uns immer ein Glas Nutella im herum, später dann die laktosefreie Variante namens Samba aus dem Bio-Markt. Inzwischen ist der Platz für den Schokoaufstrich seit fast einem Jahr leer. (Huch. Ist mir wirklich vorher nicht so aufgefallen…)

Das Rezept ist so schön simpel, dass ich es schon fast etwas verschämt hier einstelle. Der Schoko-Bananen-Aufstrich ist natürlich nicht vergleichbar mit (guter – da gibt es ja wirklich extreme Geschmacks- und Qualititätsunterschiede) gekaufter Nuss- und Schokoladencreme, sondern eben einfach anders. Aber doch ziemlich lecker und schnell gemacht, wenn man zum Frühstück gerne einen süßen Schokoladenaufstrich zur Hand hat.
Der weitere Vorteil: der Fettanteil ist geringer, kein zusätzlicher Zucker ist nötig, die Selbstdisziplin ist nicht mit einem großen Glas Schokoladencreme konfrontiert, das hinterhältig im Küchenregal lauert und der Schokoaufstrich ist komplett vegan. Mal ganz abgesehen davon, dass man sich selbst hervorragend erzählen kann, dass es ja im Grunde nur etwas Obst mit etwas Kakaopulver ist (hey… immerhin wächst diese göttliche Substanz auf Bäumen). Allerdings muss man den süßen selbstgerührten Brotaufstrich auch am selben Tag aufbrauchen, da er – trotz Kühlschranklagerung im verschlossenen Glas – doch geschmacklich und von der Konsistenz her nach kurzer Zeit echt unschön wird.

Außerdem ist die selbstgemachte Schoko-Bananen-Creme – neben dem Black Banana Cake – eine hervorragende Möglichkeit, um vollreife Bananen zu verwerten, die man zu lange in der Obstschale vergessen hat. Die mag ich nämlich überhaupt nicht, da  sie mir viel zu mehlig und zu süß sind.

Rezept für Schoko-Bananen-Creme

1 große vollreife Banane
1 1/4 – 1 1/2 TL echter Kakao
1/8 TL gemahlene Vanilleschote (optional)

Zubereitung

  • Banane schälen, mit den Fingern in grobe Stücke zerbrechen und mit einer Gabel in einer flachen Schale fein zerdrücken.
  • Kakaopulver und etwas gemahlene Vanilleschote hinzufügen und gründlich miteinander vermischen.
  • In ein Servierschälchen füllen, noch fünf Minuten ziehen lassen und dann auf einem knusprigen Stück Brot vernaschen.

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Das passt einfach: Cranberry Sauce

Egal ob nun zu Lamm, Weihnachtsgans, Ente, Wild, Backcamembert, etwas purem Käse oder zu ner simplen Butterstulle – die fruchtig-säuerliche Cranberry-Sauce passt einfach. Wer  bei mir mit liest, dem wird ja sowieso schon aufgefallen sein, dass ich eine Schwäche für fruchtige Komponenten bei  herzhaften Gerichten  habe. Seht sie einfach als Alternative zur käuflich erworbenen (und oft geschmacklich mehr als gruseligen) Preiselbeersauce.

Und ich habe einfach einen Faible für die oft zu unrecht – weil sie beispielsweise in Müslis als Ersatzstoffe für die auf der Packung beworbenen “höherwertigeren” Früchte genommen werden –  oft als billig verschrieenen Früchte, die hierzulande eigentlich Moosbeeren oder Kranichbeeren heißen. Ich habe eigentlich immer eine Tüte getrockneter Cranberrys als Basic im Haus, die auch sehr gerne ins Backwerk wandern. Zum Beispiel bei meinen Dinkel-Cranberry-Cookies, meinen Kleinen Hafermonstern oder bei den Chocolate Cherry Brownies (die ich dringendst mal wieder backen müsste…).

Ab der Vorweihnachtszeit findet man frische Cranberrys seit über zehn Jahren auch immer  öfter bei uns in etwas höherpreisigen Supermärkten. Momentan ist noch Saison – und für die, die Geschmack an der säuerlichen Moosbeere finden, lohnt sich der Kauf. Denn da sie im Grunde wie Kompott oder Marmelade eingekocht werden, halten sie sich natürlich auch dementsprechend im Glas in der Vorratskammer oder geöffnet im Kühlschrank. Und das Rezept ist einfach herrlich simpel und lässt viel Spielraum für kulinarische Experimente je nach Tageslaune. So mag ichs. :)

Rezept für Cranberry Sauce

250 g Cranberrys
150 g Wasser
125 g Zucker
50g Portwein/Rotwein

Optional: Orangensaft statt Wasser, frisch geriebene Orangenschale, Zimt, Piment, Vanilleschote, Ingwer (frisch, getrocknet oder kandiert), frische Apfel- oder Birnenstückchen

Zubereitung

  • Wasser, Portwein und Zucker zusammen in einen kleinen Topf geben und erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Die abgespülten (und nochmal kurz nach schlechten Früchten durchsortieren) Cranberrys dazu geben.
  • Bei mittlerer Hitze 10 bis 20  Minuten kochen lassen, bis die Beeren alle geplatzt sind.
  • Ich mag es nicht ganz so stückig, deswegen lasse ich die Sauce ein wenig länger kochen, zerdrücke die Kranichbeeren noch ein wenig mit einer Gabel, damit sie mehr zerfallen. Wer es noch “smoother” mag, kann die Beeren auch durch die Flotte Lotte drehen oder pürieren. Die Sauce dickt nach dem Erkalten noch etwas an, da Cranberrys viel Pektin enthalten.
  • Die Cranberry Sauce wie frisch gekochte Marmelade noch heiß in ausgekochte Gläser füllen, verschließen und umgedreht auf ein feuchtes Tuch stellen. Für einen sofortigen Verbrauch oder einige Tage später ist das natürlich nicht notwenig.

 

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Kleine Ernte im Hinterhofgarten & Brombeer-Blitz-Cobbler mit dekadenten Streuseln

So langsam sind die Tomaten auf meinen kleinen Anbaufleckchen im ersten und zweiten Innenhof der Ansicht, dass sie doch mal ein wenig sanft erröten könnten.  Die dunkelgrünen Stellen sollen so sein. Das ist so eine Heirloom-Sorte, die eigentlich schwarze, pflaumenartige Tomaten hervorbringen sollte.  Zumindest die Form stimmt und sie sind ganz lecker. Die ebenfalls angepflanzten  Ochsenherztomaten werden derzeit noch aus der Ferne von mir lüstern angehimmelt, nähern sich aber auch langsam dem Zustand der Vollendung und Essbarkeit.

Gleichzeitig produziert meine kleine (da jährlich stark zurückgeschnittene) Brombeerhecke Früchte. Normalerweise sammel ich die in der Erntezeit  nach und nach ab, putze sie, und friere sie ein, bis ich genug für Brombeerkonfitüre (oder besser gesagt “Beschwippste Hinterhofgartenbrombeere”, wie ich das Endprodukt dank der Kleinigkeit Gin darin liebevoll getauft habe) zusammen habe.

Irgendwie ist aber dieses Jahr der Wurm drin. Die Brombeeren verjüngen und vermehren sich durch stete Neuansiedelung ja eigentlich immer selbst und erfreuten mich jedes Jahr mit noch mehr Früchten. Nur dieses  Jahr, da kommen sie irgendwie net so ganz inne Pötte. Deswegen gab es am Sonntag mit meiner etwas spärlichen Ernte einen superschnellen Brombeer-Cobbler in zwei-Personen-Größe. Im Tiefkühlfach lungerte noch ein Rest Streuselteig herum. Dekadent deswegen, weil ich sie von den Zutaten her (Mehl, Butter, Zucker) 1:1:1 mische und nicht im normalerweise gebräuchlichen Verhältnis von 2:1:1 – so zerfließen sie ein wenig mehr, sind buttriger, obendrauf wunderbar karamellig und jeder gewöhnliche Durchschnittsstreusel hat da einfach verloren. ;)

Rezept für Mini-Cobbler und dekadente Streusel

Früchte (bei mir waren es ~ 150 g Brombeeren  und zwei Brontosaurus Eggs (Mischwesen aus Pflaume/Aprikose))
1-2 EL Zucker
etwas gemahlene Vanille/Mark 1/2 Vanilleschote/Vanillezucker
etwas Zimt
Für die Streusel je 30 g Mehl, Zucker, Butter

Zubereitung

  • Früchte waschen, putzen, eventuell kleinschnibbeln und in eine kleine Auflaufform geben.
  • In einer Schüssel Butter, Zucker und Mehl rasch miteinander verkneten.
  • Zucker (je nachdem wie sauer/süß die Früchte sind anpassen), Vanille und Zimt unterheben.
  • Streuselteig darüber zupfen und im vorgeheizten Ofen bei 180° backen,  bis die Streusel goldig bis sanft goldbraun sind.
  • Noch warm servieren, am besten mit einer Kugel Vanilleeis dazu.

Cobbler-Fazit

Was soll ich sagen außer: Streusel! Hach. Das beste daran, eine eigene Wohnung zu haben ist a) man darf einfach Eiscreme zum Abendessen verschlingen und niemand meckert (außer dem eigenen Gewissen, das erstaunlicherweise oft die Stimme der eigenen Mutter besitzt) und b) man darf vom selbstgebackenen Kuchen so viele Streusel herunternaschen, wie man will. ;)

Das Rezept ist fast zu simpel für einen Blogeintrag, aber ein immer wieder gern gebackener Klassiker, der unglaublich variantenreich ist  –  je nach saisonalen Früchten und der Anzahl an Menschen.

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Rezept für göttlichen Lemon Meringue Pie [Zitronen-Baiser-Torte]

Ich berichtete ja letztens von meiner kleinen syrische-Lieblingsnachbarin-bedingten Limettenschwemme und wie ich sie zu Lime-Curd (da zusätzlich Zitronenschale Verwendung fand, war es eher ein Lemon-Lime-Curd) transformierte. Einen Teil habe ich verschenkt, einen Teil gab es morgens auf Toast und zwei Gläser hatte ich zwei Wochen im Kühlschrank und habe sie für diesen herrlichen, grundenglischen Kuchen aufgehoben.

Rezept für Lemon Meringue Pie (Zitronen-Baiser-Torte)

Mürbeteig:

200 g Mehl
125 g Butter
50 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

Füllung:

2 Gläser (~ 300g) selbstgekochtes Lemon Curd oder Lime Curd – kann gerne auch mehr sein. 400 g schaden sicherlich nicht.

Baisermasse:

4 Eiweiß
1 gehäufter TL Maisstärke
125 – 130 g Zucker

Zubereitung

  • Die Zutaten für den Teig schnell mit der Küchenmaschine oder einem Handrührgerät mit Knethaken miteinander verarbeiten. Der Teig sollte sich gut vom Schüsselrand lösen und die Konsistenz von weicher Knete haben. Den Mürbeteig gut verpackt für eine halbe Stunde in die Kühlung legen.
  • Mürbeteig ausrollen und in die Form geben, oder (wie ich es mache, weil zu faul) direkt in der gebutterten Form ausrollen und mit den Fingern einen Rand formen. Mit Backpapier abdecken, Bohnen oder Reis hineingeben und bei 200° (Umluft) für rund zehn Minuten blind backen.
  • Das Lemon Curd (in meinem Falle Lime Curd) hinein geben und auf dem ausgekühlten Boden verstreichen.
  • Das Eiweiß aufschlagen, bis es schnittfest ist, dann nach und nach den mit dem Maismehl vermischten Zucker einrieseln lassen und einarbeiten.
  • Die Baisermasse Löffel für Löffel auf der Füllung verteilen. Die Masse nicht nur glatt verstreichen, sondern mit dem Löffel durch Einstupfen oder Kreisen kleine Spitzen/Wölkchen  ziehen.
  • Bei 200° für 10-12 Minuten backen. Die Baisermasse sollte zart gebräunt sein, innen aber noch weich und fluffig sein.

Vorsicht: Der Lemon Meringue Pie muss erst abkühlen, bevor er angeschnitten werden kann, sonst läuft er aus (hüstel).

Lemon-Meringue-Pie-Fazit

Boar… geil, geil, geil. Wie habe ich es geschafft, 33 Jahre auf diesem Planeten zu existieren, ohne Lemon Meringue Pie? Unfassbar.

Zudem war es mein erstes Baiser mit Kristall- statt Puderzucker, hat wider erwarten wunderbar funktioniert. Zur Stabilität habe ich noch etwas Stärke hinzugefügt. Hier erklärt sich dann auch, warum viele Lemon Curd hauptsächlich mit Eigelb kochen. Wenn man direkt im Anschluss oder ein, zwei Tage später eine Zitronen-Baiser-Torte backen will, dann kann man das Eiweiß natürlich direkt hier nutzbringen verwenden. Das ist wie zu Weihnachten mit den Vanillekipferln und den zwangsweise darauffolgenden Kokosmakronen oder Zimtsternchen.

Ich mag mein produziertes Lime/Lemon Curd echt gerne, aber kalt schmeckt es nicht mal annähernd so gut wie warm oder auf diesem Kuchen. Es war ja noch gut, keine Frage, stand aber schon ein Weilchen im Kühlschrank. Nach dem Backen und Abkühlen schmeckte es wieder wie frisch gekocht.

Also: Einfach herrlich. Und dazu dann diese Kombination aus dem butterigen Mürbeteig und dem flaumigen, noch weichen, aber oben karamellisierten Baiser.

Und weil es Sonntag ist, darf diese zitronige Baisertorte auch bei der Initiative Sonntagssüß dabei sein. :)

 

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Metamorphose der Limettenschwemme: Lime Curd aus der Hexenküche

Von Lemon Curd hatte ich bisher nur gelesen, beziehungsweise mir vorschwärmen lassen. Ich bin totaler Fan alles Säuerlichen und Zitronigen. Als Kind (…gut… auch noch als Jugendliche.. Mhhja… auch heute noch manchmal. Is ja gut!) habe ich mir immer Zitronensaft aufs Brot geträufelt und dann herzhaften Belag hinzugefügt. Schmeckt gut zu Leberwurst. Hört auf die komische Frau und probierts mal. ;) Im Grunde ist es also total seltsam, dass ich nicht schon vor Jahren auf den Trichter kam, diesen britischen Klassiker mal auszuprobieren.

Letztens bekam ich dann spontan Gelegenheit dazu, als es an der Tür klingelte und die syrische Lieblingsnachbarin gar liebreizend-schnaufend davor stand und sich am Türrahmen festkrallte. Schwer bepackt kam sie gerade vom Markt am Maybachufer, wankte in die Wohnung und verkündete, sie hätte mir etwas mitgebracht. Das “Etwas” entpuppte sich als ein Sack voller Zitrusfrüchte. Zwei Kilo Limetten hatte sie als Beute Heim geschleppt. Daraus ergab sich folgendes Gespräch:

Me: Was ist das denn?!
Lieblingsnachbarin:  Limetten!
Me: Mein Gott! Wieviel ist das?! *leicht entgeistert*
Lieblingsnachbarin: Ähhem… zwei Kilo?
Me: Du hast zwei Kilo Limetten gekauft??
Lieblingsnachbarin:  Öhm… ja…?*meek*
Me: …..
Lieblingsnachbarin: Aber.. aber.. ich musste die kaufen!!
Me: Hä?
Lieblingsnachbarin: Die haben nur zwei Euro gekostet!
Me: Ah..!

Eine  längere Ausführung mit ein paar Verallgemeinerungen zur arabischen Einkaufs- und Schnäppchennatur erspare ich euch an dieser Stelle. Ich nahm also ein paar der hübschen Limetten und legte sie in eine Schale. Als ich kurz nicht hin sah, hatten diese allerdings eine wunderbare Vermehrung mitgemacht und sich verdoppelt, während die syrische Lieblingsnachbarin auffällig unauffällig versuchte, betont harmlos zu wirken und ich plötzlich Besitzerin von einem ganzen Kilo Limetten war. Nachdem ich zunächst etwas ratlos über meinem neuen Besitz brütete, kam von Peggy via Twitter die zaghafte Anregung, doch Lemon Curd zu machen. Und recht hatte sie, es war einfach der perfekte Zeitpunkt, um sich endlich an diesem englischen Traditionsrezept  zu versuchen. Nur halt mit Limetten.

Und so wurde aus dem hier:

erst das da:

und dann dieses:

Rezept für Lime Curd / Lemon Curd

300 g weißer Haushaltszucker
175 ml frisch gepresster Limettensaft (circa 6 Limetten)
125 g Butter
6 Eier (Größe L)
Je 1 TL getrocknete Zitronenzesten,  1 TL getrocknete Orangenzesten – besser: frische Limettenzesten

Zubereitung

  • In einer Schale über Wasserdampf und bei mittlerer Hitze die Butter schmelzen.
  • Zucker, Limettensaft und Zesten dazu geben und mit der Butter vermengen.
  • Die zimmerwarmen Eier in einer Schale miteinander verquirlen und nach und nach – die Buttermasse darf hierbei nicht zu heiß sein, da sonst das Eiweiß sofort denaturiert – mit einem Schneebesen in die Flüssigkeit rühren.
  • Weiterrühren, bis die Masse anfängt anzuziehen und eine puddingartige Konsistenz bekommt.
  • In ausgekochte Gläser füllen, noch heiß verschließen. Nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren.

Lime Curd-Fazit

Oh himmlische Zitronigkeit! Warum habe ich das göttliche Zeugs nicht schon längst mal gekocht? Da ich Zitronen- und Orangenzesten verwendet habe, ist es eigentlich mehr ein Lime-Lemon-Curd geworden. Aber da es keine Bio-Limetten waren, wollte ich die Schale  nicht weiterverwenden.
Das Lime Curd ist perfekt als Brotaufstrich – egal ob auf Toast, Roggenbrot oder zu Scones mit Clotted Cream – und hält sich in ausgekochten Gläsern wahrscheinlich gut zwei Wochen im Kühlschrank. Wobei ich aber sagen muss, dass die zitronenpuddingartige Masse frisch gekocht und lauwarm wirklich am verführerischsten schmeckt. Kein Wunder, dass man es auch als Dessert reichen kann. Bei mir hat die Menge für 4 Gläser (à ~ 250 ml) gereicht. Ein Glas habe ich an eine (andere)  Nachbarin verschenkt, zwei sind für einen Lime/Lemon Meringue Pie eingeplant und das dritte Glas ist zum Vernaschen gedacht und versüßt uns derzeit das Frühstück.

Vorsicht: Es ist wirklich heftig süß, wer das nicht mag, sollte die Zuckermenge reduzieren und sich geschmacklich heran tasten. Beim nächsten Mal verwende ich vielleicht auch etwas weniger. Die beschenkte Nachbarin empfand den Geschmack nach Ei als etwas zu stark – ging den anderen Probanden jetzt nicht so, aber ich werde nochmal eine Testkochung ohne Eiweiß machen und nur das Eigelb verwenden.

Und da ich lange in meinem Kessel gerührt und fasziniert beobachtet habe, wie die magische Verwandlung von Limettensaft-Eier-Butter-Pampe zu zitronig-cremigem Custard von statten geht, reiche ich dieses köstliche Rezept bei meinem eigenen (Geburtstags-)Blogevent “Aus der Hexenküche” als Beitrag ein. Es gibt schon viele tolle Beiträge, die hierzu eingereicht wurden. Wer noch mitmachen will: dies ist noch bis morgen Nacht,24.00 Uhr, möglich.

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