Berliner Freestyle-Küche, quer durch Kontinente & Zeitzonen

12 von 12 im Juni

Huch…. isses schon wieder so weit? Die Zeit rennt, das Kind wächst. Wie kann es denn jetzt nur schon über zwei Monate alt sein? Auf jeden Fall habe ich es (erstaunlicherweise) auch in diesem Monat geschafft 12 Bilder vom 12. des Monats voll zu machen.
Wie immer gibt es die Einblicke via meines Instagram-Accounts. Viel Spaß beim Reingucken.

12 von 12 Juni16

  1. Frühstücksfoto. War eh ein spätes Frühstück nach einer unruhigen Nacht.
  2. Der Versuch eines Familienmittagsschlafs. Es blieb leider beim Versuch.
  3. Trotz Schafskälte: Erdbeermilchshake im Draußen. Für mich mit nem Klecks Schokoleis drin. (Ja, das sind Hipster-Gläser. Nein, ich schmiere den Inhalt nicht dekorativ und total gaga außen drauf und brösel noch trockenen Chia drüber. Und nö, ich schäme mich nicht für sie. Seit dem Orientzucker und meinem Rant über Porridgebuden wissen wir doch eh, dass es hipstermäßig für mich zu spät ist. 😉
  4. Kirschen gab es auch.
  5. Im Pflanzenregal sieht es in diesem Jahr etwas mau aus. Aber ich hab halt babybedingt doch weniger Zeit, ein Teil der Pflanzen steht auch außerhalb des Bildes, weitere kommen noch hinzu, der Rest rankt und wächst grad erst vor sich hin. Positiv: Ich habe viele Chilis überwintern können.
  6. Tschilp! (Symbolbild für die hier täglich bei uns einfallende Gang aus Berliner Spatzen und Kohlmeisen. 🐦)
  7. Spargel schälen – Vorbereitung fürs Abendessen. Hunger!
  8. Und zwischendrin bei der Suche nach dem richtigen Stoff für die byzantinische Darstellung verzweifeln. Meh. Ich bin inzwischen wirklich total verunsichert. Und natürlich rennt die Zeit.
  9. Abendessen: Französischer Spargel-Crumble. Nom! Rezept ist im Blog. Könnte mich in den herzhaften Streuseln aus Ziegenkäse und Mandelblättchen rollen…
  10. Apropos Gewandung: Das #Kind hat dank der Handmaid immerhin schon mittelalterliche Unterwäsche (und damit mehr als wir 😉)
  11. Buch, etwas andere Kirschen & Bollywoodfilm, um dem Fußball zu entgehen.
  12. Letzte Meldung für heute: *schrubbschrubbschrubb* & Blick ins Bad. Nacht ihr Lieben, war schön mit euch. (Und ich seh grad, dass ich ne neue Zahnbürste kaufen muss. 😊)

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Bacon aus der Mikrowelle

Ja.. ja.. die Mikrowelle. Für einige sicherlich ein Hassobjekt mit bösen Ufostrahlen, das die energetische Balance der Wohnung via Chemtrailverschwörung einebnet und in den 7. Kreis der Hölle verlegt. Für andere ist es DAS Kochinstrument (Früher gab es da sogar Mikrowellenkochbücher für. Mit ganzen Brathühnern, die darin gegart und für ein knuspriges Aussehen (!) braun angemalt wurden… Das ließ mich schon als Zwölfjährige ahnungsschwer erschaudern. Gruselig. Wer denkt sich sowas aus?). Für mich ist es schlicht ein praktischer Gegenstand, um mal rasch Milch heiß zu machen, was aufzutauen, Kuvertüre zu schmelzen oder um… Bacon zu braten. Und so ein knuspriges Stückchen Speck macht sich außerdem hervorragend, um es über das (ebenfalls in der Mikrowelle ;)) frisch gekochte Porridge zu bröseln.

Porridge und Bacon aus der Mikrowelle

Nachdem ich ja letztens über meinen Orientzucker als Topping für Haferbrei schwadronierte, muss ich auf diese herzhafte Variante – die ich gerne mal frühstücke – auch noch rasch hinweisen. Guckt nicht so ungläubig, Süß, salzig und fruchtig passen tatsächlich hervorragend zusammen.

Frühstücksideen: Haferbrei mit knusprigem Bacon

Knuspriger Frühstücksspeck aus der Mikrowelle

Wait… Nochmal zurück: Bacon? Aus der Mikrowelle? Das geht? Jepp! Sehr gut sogar. Das Ergebnis ist tatsächlich köstlicher, crispy Speck, der gleichmäßig durchgeknuspert ist, ohne im eigenen Fett zu schwimmen oder euch und die Küche beim Braten gleich halb mit zu frittieren. Die Methode braucht am Anfang etwas Experimentierfreude, abhängig von eurer Mikrowelle und der Frühstücksspeckmarke. Nur Mut, tastet euch einfach heran. Ich habe am Anfang auch erst ein paar Streifen Frühstücksspeck in Holzkohle verwandelt und war sehr skeptisch, bis ich dann mein Bacon-Mojo entdeckte. 😉 Beginnt mit einer Minute und steigert euch dann bis hin zu zwei Minuten. Bei mir braucht der Bacon je nach Marke zwischen 1:30 und 2:00 Minuten.

Bacon aus der Mikrowelle

Rezept für Bacon aus der Mikrowelle

Bacon
Küchenpapier
großer Teller
Mikrowelle

Zubereitung

  • Ein Stück Küchenrolle, bestehend aus 3 Blättern, abreißen.
  • 2 Blätter übereinander falten und auf den Teller legen.
  • Den Bacon auf das Papier legen, so dass er sich nicht gegenseitig berührt.
  • Das dritte Blatt darüberklappen.
  • Den Teller in die Mikrowelle stellen und – je nach Stärke eurer Mikrowelle – zwischen 1 bis 2 Minuten auf voller Leistung erhitzen. Das britzelt und brutzelt recht lautstark.
  • Mikrowelle öffnen. Vorsicht: Heiß und fettig! Teller und fettiges Papier abkühlen lassen und dann den knusprigen Bacon entnehmen.

(Aus bekannten Gründen – Baby & Zeitmangel – gibt’s Fotos derzeit nur als miese Handyschnappschüsse. Seht es mir nach.)

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Shermins Orientzucker – schnelles Topping fürs Porridge

Ihr Lieben, aus zuckersüßen Gründen komme ich ja derzeit kaum an den Rechner beziehungsweise zum Bloggen. Meine gute Kamera staubt derzeit auch eher ungenutzt vor sich hin, genau wie diverse Rezepte und Fotos, die “nur noch mal eben” fertig bearbeitet oder niedergetippt werden wollen. (Ich glaube ja inzwischen fest daran, dass der Weg zum Untergang mit so Sprüchen wie “Jaaa.. ich mache nur mal eben noch Xyz fertig!” gepflastert ist. Wahrscheinlich hören das die irre giggelnden Nornen, schnappen sich den Würfelbecher und knoten dann je nach Ergebnis noch ein paar spannenden Dinge in deinen Tag.. Aber gut, zurück zum eigentlichen Artikelsinn. Ich merke schon, längere Blogabstinenz fördert bei mir seltsam faselnde Gedankengänge. Da müsst ihr jetzt durch. 😉 Worauf ich euch eigentlich inhaltlich vorbereiten wollte: Es gibt keine superschnieken Fotos, sondern nur Handybilder, in einer kleinen babyfreien Pause schnell geschnappschusst, kurz bevor ich wolfshungrig alles nicht sehr dekorativ umgerührt und vernichtet habe.)

Shermins Orientzucker - Aromazucker als Topping

Aromazucker – Geschenk aus der Küche

Also gibt es ein kleines, simples Rezept von mir, das ich eh seit Jahren schon immer mal auch hier vorstellen wollte. Aber irgendwie… passte es nie. Oder es kam etwas dazwischen. Ihr kennt das. Dabei habe ich das Rezept schon vor einer gefühlten Ewigkeit ausgetüftelt, bevor der Markt mit (meiner bescheidenen Meinung nach vollkommen überteuerten) Versionen davon geflutet wurde. Meinen orientalisch angehauchten Aromazucker habe ich immer im Küchenschrank stehen – perfekt, um ihn über den Haferbrei, auf etwas Keksteig oder in den Tee oder Kaffee zu streuen. Schnell zusammengemischt und in ein schönes Glas verpackt macht er sich auch wunderbar als kleines essbares Mitbringsel und Geschenk aus der Küche.

healthy breakfastbowl: Haferbrei mit Erdbeeren, Blaubeeren, Butter und Aromazucker

Topping für Haferbrei/Porridge/Oatmeal

Porridge esse ich zwar seit meiner Kindheit zum Frühstück, aber momentan liegt es total im Trend. Wer als bärtiger Hipster mit ansatzweise Kocherfahrung noch keine Burgerbude in Friedrichshain oder London aufgemacht hat, der hat wahrscheinlich eine kleines Startup mit cool klingenden Namen gegründet und verkauft Instantporridge im 100%-biologisch abbaubaren Bambusbecher oder bei Vollmond von Jungfrauen zusammengerührte Oatmeal-Toppings mit erlesen zusammengestellten Superfoods.
Egal wie man es jetzt nennt, und ob man (mir stellen sich dabei ja die Nackenhaare auf) seine “Oats” (Ich liebe  Anglizismen, aber die Dinger heißen Haferflocken, verdammt!) als Haferbrei – Mama sagte früher noch gerne Haferschleim -, Porridge oder Oatmeal bezeichnet, bevor man hungrig darüber herfällt und bei Instagram brav mit #healthybreakfast markiert: Pur isst man den Morgenbrei dann doch eher selten. Die meisten garnieren ihn noch mit frischen Früchten, getrockneten Beeren, Joghurt, Erdnussbutter, Schokoladenchips, gekauften Toppings, Gewürzen (Zimt und frische Orangen, mit einem Hauch Butter sind zum Beispiel Favorit von mir), Bacon (ich mache vor Nichts halt) und und und.. Ihr seht, Haferbrei ist sehr variantenreich und schmeckt auch herzhaft sehr gut. Probiert doch mal Haferbrei mit einem ..äh… Topping aus Schnittlauch, Butter, einem Hauch Feta und einem Spiegelei. Und vergesst den Bacon nicht. Gebratene Chorizo wäre auch eine gute Idee. (Verdammt. Ich sollte ganz schnell eine hippe Porridge-Budge aufmachen, bevor mir jemand die Idee klaut. Dazu serviere ich dann Bone Broth und handgerösteten und -gefilterten Kaffee aus einer winzigen Kooperative eines fast ausgestorbenen indigenen Stammes im Amazonasbecken. Ich brauche einen Bart.)

Porridge mit verschiedenen Toppings

Um nach diesem Ausflug in die Welt des herzhaften Porridges noch die Kurve zu kriegen: Die meisten vertilgen ihren Haferbrei am liebsten süß, und der von mir gepriesene Aromazucker eignet sich – tadaa, wer hätte das gedacht – erstaunlicherweise hervorragend auch dafür. Also los, ran an den Küchenschrank. Und nicht vergessen: Im Kaffee ist er auch lecker!

Geschenk aus der Küche: Rezept fürShermins Orientzucker

Rezept für Shermins Orientzucker

200 g Zucker
3/4 TL gemahlener Kardamom
1/2 TL Ceylon Zimt
2 1/2 TL echtes Kakaopulver

Zubereitung

  • Zucker und Gewürze in einer Schale gründlich miteinander vermischen.
  • Fertig. In einem fest verschlossenen Glas trocken und kühl aufbewahren.

Variation: Rohrzucker statt weißem Haushaltszucker für eine malzig-karamellige Note.

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#12von12 im Mai – Fotos, Baby!

Nach über einem Monat gibt es mal wieder ein paar Worte von mir im Blog. So langsam, langsam finden wir uns nämlich ein in dieses irgendwie gleiche und doch vollkommen neue und andere Leben. Wovon ich eigentlich rede? Ein Blick auf meine #12von12 (12 Bilder, chronologisch aufgenommen am 12. eines jeden Monats) verraten euch mehr. Die Aktion läuft über “Draußen nur Kännchen“, wo ihr noch viele weitere Links findet, um eure Nase via Fotos neugierig in den Alltag von noch viel mehr Menschen zu stecken. 🙂

Die Fotos sind alle auch auf meinem Instagram-Account zu sehen, wo es klitzekleine Ausschnitte aus meinem Alltag zu sehen gibt.

#12v12

1. Stubenwagen, ein Schlafplatz vom Kind. (Womit dann auch meine momentane Blogabwesenheit erklärt ist. <3) Wobei die Bäuche von Menschen als kuschelige Schlafgelegenheit natürlich unangefochten den ersten Platz einnehmen. 😉

2. Muttermilch abpumpen. Das Kind schläft währenddessen = Lesezeit für mich. 😊

3. Frisch geschenkt bekommenes Fühl-Knister-Quietsch-Fummel-Schnuffeltuch. Auch im Bild: Die tolle Designer-Babydecke von Lotta, die sie nach einer Abwandlung ihres Musters für das Tuch “Friendly neighbourhood spider shawl” für uns gestrickt hat.

4. Hände endlich mal wieder in Erde stecken und die Stangenbohnen “Cranberry Flieder” mit Erde Bekanntschaft schließen lassen.

5. Mein geliebter Flieder. Vor 10 Jahren als halbtote Minipflanze gerettet & aufgepäppelt.

6. Anzuchttöpfchen aus Klopapierrollen für die mexikanischen Minigurken gebastelt. Upcycling! Und hier gibt es ein schnell zusammengetipptes Tutorial für die Anzuchttöpfe.  Wahrscheinlich ist das Ausäen total zu spät, aber ich habe es wegen der Schwangerschaft und Geburt nicht geschafft und probiere es einfach. Andere Dinge waren und sind einfach gerade wichtiger und brennender. Btw. falls jemand noch Tomatenpflanzen übrig hat und diese spenden will.. Bin auch da nicht zum Aussäen gekommen.

7. Das Upcycling der Klopapierrollen zu Anzuchttöpfchen klappt echt hervorragend.

8. Kurze, kohlenhydratreiche Pause nach dem Balkonaufräumem vorhin. Bin total müde nach all der Frischluft. 😉

9. Bestandteile des werdenden Abendessens: Gehackte Zwiebeln, gestampfte Koriandersaat – gebraten in Butter – für Rishta bi Adds (ein arabisches Gericht mit Nudeln und Linsen). Als Beilage gibt es einen schnellen Salat.

10. Linsen für das Abendessen (Belugalinsen und gelbe Orientlinsen)

11. Fertiges Dinner: Rishta bi Adds – samt gerösteten Butterzwiebeln.

12. Schreiattacke. Jetzt kuscheln mit Mama. Gute Nacht. (Hoffentlich.)

Ihr Lieben, wir lesen uns dann hoffentlich bald wieder. 🙂

Shermin

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Kleine Blogpause

Blogpause im magischen Kessel / Foodblog

Ihr Lieben,

ihr habt es ja schon gemerkt, dass es in den letzten Wochen hier sehr ruhig war. Eine Menge Rezepte liegen in der Schublade, auch schon mit Fotos, die müssen sich aber aus Gründen noch etwas gedulden. 🙂 Also steckt die Nase in die wunderbare Frühlingsluft, genießt die Sonne, kocht und backt köstliche Dinge und drückt uns mal einfach die Daumen für die nächsten Tage und Wochen, schickt ein paar gute Gedanken, dass alles gut geht – das würde mich freuen.

Auf ganz bald

Eure Shermin

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