Berliner Freestyle-Küche, quer durch Kontinente & Zeitzonen

Lemon Day: Zitronenlikör & Zitronen-Maracuja-Orangen-Gelee

Anlässlich des Lemon Day im Kochtopf gab es bei mir zwei Dinge: Zitronenlikör und Zitronen-Maracuja-Orangen-Gelee. Zumindest das Gelee ist schon mal sehr lecker, der Liköransatz zieht noch ein Bisschen im Vodka vor sich hin. Erst dachte ich ja an einen echten Limoncello, die Preise des Apotheken-Alkohols ließen mich allerdings noch ein wenig darüber nachdenken. Am Wochenende fiel mir in einer Ecke (seit der letzten Feier nicht begutachtet *hüstel*) dann eine Flasche mit einem Rest Vodka in meine zarten Hände. Damit war dann alles klar - da ich oft angesetzte Liköre mit anderen Früchten mache (Meine Favoriten: selbstgemachter Himbeer- oder Pfirsichlikör), wirds diesmal halt zitronig. Mit der kleinen Menge kann ich gut austesten, ob es auch wirklich schmackhaft oder ein Fehlgriff ist. Und damit der der Zitronensaft nicht umkommt, gabs auch noch was leckeres aufs Brot. Zitronen im Doppelpack und auch noch alles verwendet. Ich will ein Fleißkärtchen!

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Zutaten für selbstgemachten Zitronenlikör

200 ml Vodka
Zitronenzesten von 2 Bio-Zitronen
2 Stängelchen der ersten Zitronenmelisse des Frühlings
100 g Zucker
100 g Wasser

Zubereitung des Zitronenlikörs

  • Mit einem sehr, sehr guten Sparschäler oder einem Zestenreißer die zwei Zitronen schälen (nicht vergessen: dekorativ und fotogen auf einem Teller drapieren). In ein sauberes Einmachglas geben.
  • Die Zitronenmelisse kurz unter kaltem Leitungwasser abspülen, trocken tupfen, dazu geben.
  • Den Vodka darüber gießen. Deckel drauf und einige Tage ziehen lassen. Ab und an das Glas schütteln und die Nase hineinstecken.
  • Wenn es zitronig genug erscheint, durch einen Filter oder einen sauberen (neuen und in klarem Wasser ausgewaschenen) Damenstrumpf abseihen.
  • Zucker in einem Topf mit dem Wasser erhitzen bis er sich auflöst. Den Zuckersirup runterkühlen lassen und dann nach persönlichem Geschmack als Likör verdünnen.

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Rezept für Zitronen-Maracuja-Orangen-Gelee

Was für ein langer, langer Name. Das Gelee habe ich nur aus den Resten der für den  Zitronenlikör verwendeten Zitronen gemacht, deswegen die etwas klein erscheinenden Mengen.  Der Geschmack ist säuerlich-süß-fruchtig. Genau das Richtige für mich, mein geliebter Gatte verzieht dabei entsetzt den Mund. Ich habe zum ersten Mal eine Maracuja zum Kochen verwendet. Dumm von mir, dass ich nicht daran gedacht habe die Kerne vorher rauszufiltern/passieren.

Zutaten für das Zitronen-Gelee

135 g Zitronensaft & Saft einer Maracuja

55 ml Blutorgangensaft

65 g Gelierzucker 1:3

einige Zitronenzesten, fein geschnitten

Zubereitung Gelee

Zitronen auspressen, Kerne raussuchen und mit Maracuja, Zitronenzesten und Blutorangensaft verquirlen. Zusammen mit dem Gelierzucker in ein Töpfchen geben, drei Minuten sprudelnd kochen lassen und in ein heiß ausgespültes, sauberes Schraubglas geben. Zuschrauben, umdrehen, abkühlen lassen, beschriften. *mjam*zitronengelee_mini

Ich hoffe meine liebe Leserschaft honoriert auch die schönen Bilder. Die gute Distel hat mich in die Geheimniss der Bildbearbeitung eingewiesen und das sind quasi meine ersten visuellen Gehversuche.

Das brennt sich ein…

Vorgestern kam meine  Eisenpfanne an.  Nach zig Generationen von Pfannen, deren Beschichtung sich trotz vorsichtigster Behandlung dennoch irgendwann abrollt, hatte ich beschlossen mal einen Versuch mit den historischen Vorgängern zu wagen.  Auch in Erinnerung daran, dass meine Eltern eine sauschwere tiefe Eisenpfanne ihr eigen nannten, die ich damals heiß und innig liebte und mit der zusammen ich  meine ersten Kochversuche auslebte.

Also umschlich ich ein wenig die Angebote bei Ebay und habe dann (insgesamt relativ günstig - denke ich Ahnunglose zumindest) so ein kaltgeschmiedetes Pfannending mit zwei Henkeln ersteigert. Wie mir dann auffiel nicht unbedingt praktisch, weil die Dinger natürlich ziemlich heiß werden. Aber so kann ich die Eisenpfanne auch mal kurzerhand in den Ofen schieben - zum Warmhalten oder Gratinieren oder Fertiggaren und und und ... 🙂

Ich hab meine neueste Errungenschaft dann natürlich auch direkt "eingebrannt" - brav mit Öl, viel Salz und (in Ermangelung von Kartoffelschalen) einigen Kartoffelscheiben - damit sich eine schöne, schützende Patina auf dem porösen und rostanfälligen Eisen bildet.  Extravagante Gerüche durchzogen unsere Wohnung. Der Nachbar, der mittendrin sein Paket bei mir abholte, dachte sicherlich ich betreibe hier ne Frittenbude im Heimservice.  (Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass ich eine ähnliche Aktion letztens auch schon in irgendeinem Food-Blog gesehen habe... *grübel*  Wie gesagt, mein 30. Geburtstag naht und beeinträchtigt da scheinbar gerade partiell die Erinnerungsfähigkeit.) Da gleichzeitig mit der Erstbenutzung die Lampe über dem Herd den Geist aufgab, ist die Bildqualität leider mal wieder etwas bescheiden.

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Gekocht wurde auch schon drinnen. Hühnerbrust, die ich dann in einer Rotweinsauce zusammen mit ein par Pilzen und Zwiebeln schwimmen ließ.  Das Kochfeeling ist noch ein wenig ungewohnt aber ganz gut. Das Kochgerücht besagt ja, dass Eisenpfannen nur besser werden je länger sie in Benutzung sind.

Liebe Grüße

Shermin

Indisches Möhrchen-Curry

Für meinen Mann bin ich seit dem Essen heute Abend definitiv zur "dunklen Seite" übergelaufen. Der Grund? Es gab Möhrchen. Gekocht. Eigentlich für uns beide (seit frühester Kindheit) ein kulinarischer Horror. Die einzig denkbare Steigerung davon: Möhreneintopf. Allein beim Gedanken daran wellen sich meine Magenwände.

Aber. ... Aber es gibt da natürlich eine Ausnahme, sonst wäre der Beitrag an dieser Stelle ja schnell zu Ende. In unserer Redaktion wird bei den gemeinsamen Mittagessen in letzter Zeit öfters mal gekocht, mittels des Kaminofens auf dem man wunderbar Schmorgerichte zubereiten kann. Hier begegnete ich letztens Karotten und anderem vegetarischem Getier in einer völlig neuen Form als der urdeutschen: bissfest, scharf gewürzt und mit Kokosnussmilch.

Und so begab es sich heute, dass wir in getrennten Töpfen rührten. Für meinen Liebsten gab es Brokkoli und Blumenkohl, für mich meine persönliche Freestyle -Möhrchen-Variante mit indischem Touch und als Beilage Salzkartoffeln.  Ich bin jetzt nicht gerade mit wehenden Fahnen zu den gekochten-Möhrchen-Fanatikern übergelaufen, aber so sind die verhassten Wurzeln für mich zum ersten Mal in einer essbaren gekochten Form und ziemlich lecker. Bestimmt auch mit anderem Gemüse (Zucchini, Paprika, Kichererbsen, Auberginen?) sehr lecker.

Rezept für exotische Möhrchen:

1 Bund Möhren

1 große Zwiebel

1 Knoblauchzehe

250 ml Kokosnussmilch

Butter/neutrales Öl

1 TL Curry

Salz,  frisch gestoßener Pfeffer, 1 Spritzer superscharfe Asia-Chili-Sauce

Zubereitung der Curry-Karotten:

Zwiebel grob hacken und in einem kleinen Topf mit etwas Butter/Öl anbraten. Die Möhren gründlich waschen, die Enden versäubern und in dicke Scheiben schneiden. Zu den angeschmorten Zwiebeln dazu gebben. Die Knoblauchzehe häuten, feinhacken und natürlich auch in den Topf werfen. Alles schön verrühren, damit nix anbrennt und jetzt die Kokosnusmilch, Gewürze (kräftig salzen) und evtl.  noch ein halbes Glas Wasser hinzugeben. Einige Minuten vor sich hin brodeln lassen, darauf achten, dass die Möhren nicht zu Matsch zerkochen sondern richtig bissfest bleiben. Dazu gibt es dann Kartöffelchen. 🙂

Hier noch ein Bild des Ganzen. Nicht wirklich ansprechend - aber ich schätze gekochte Möhren sind nun auch nicht unbedingt die besten Food-Fotoobjekte.

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Oster-Zopf: Rezept für österliches Gebildbrot

Ostern naht (irgendwie vergeht die Zeit dieses Jahr aber auch wieder besonders schnell.... eben war doch erst Januar. Wo ist der denn bitte hin? Und wieso naht mein 30. Geburtstag Anfang Mai so rasch?!? Ich könnte schwören der war doch eben noch Ewigkeiten entfernt.. *seufzt*) und ich habe mich schon vor knapp zwei Wochen daran gemacht, Osterbrot zu backen und Nachbarschaft und Freunde mit den daraus resultierenden Ergebnissen zu beglücken. (Es ist interessant, zu sehen, wie sehr man erwachsene Menschen mit gebackenen Osterhäschen auf Hefeteig erfreuen kann. Noch interessanter ist es zu beobachten, auf welche Art sie glückselig den Hasen denn zu Leibe rücken. Mit einem beherzten Biss in den Hintern zum Beispiel.  Da sollte man Studien drüber anfertigen. Die studierte Soziologin in mir erwacht! 😉 )

Ich habe direkt die doppelte Menge des Teigs angesetzt, damit ich mich beim Thema Gebildbrote richtig austoben konnte.  Ein Teil der Gebildbrote wurden verschenkt, einen Teil haben wir selbst tapfer (und selbstlos.. ja, ja..) vernichtet und das letzte Drittel haben wir ins Tiefkühlfach gepackt um es rechtzeitig zu Ostern aufzutauen.

Ich fürchte ich habe mich beim Dosieren der Hefe etwas vergriffen, ich habe etwas mehr als in meinem eigenen Rezept ausgerechnet hineingegeben. Aber wirklich nur ein winziges Bisschen - jedenfalls ist der Teig beim Backen fast etwas zu gut aufgegangen (siehe Sonnenrad und gebackene Osterhasen), dafür sieht der aufgesetzte doppelte Osterzopf aus dem Hefeteig perfekt aus.

Geschmacklich und von der Konsistenz her war das Gebildbrot übrigens absolut perfekt. Der Hefeteig ist leicht gesüßt, aber die Süße ist nicht aufdringlich. Beim nächsten Mal werde ich allerdings den Zucker durch Honig ersetzen denke ich.

Mit etwas Schaudern erinnere ich mich gerade an meine ersten Versuche zu Ostern Gebildbrot zu backen. Ich war 15 oder 16, meine Eltern waren im Urlaub und ich hatte die Küche endlich mal in meiner uneingeschränkten Gewalt. Natürlich habe ich erstmal kunstgerecht die armen Hefebakterien mit kühlschrankkalter Milch gemordet.  Da mir der Zusammenhang erst nach dem Backen auffiel war es dann auch zu spät für Rettungsmaßnahmen. Sagen wir es so... ich hatte wirklich hübsches, sehr - ...äh... festes Gebildbrot. Mein damaliger Freund knabberte tapfer daran herum. Rückblickend habe ich damals wahrscheinlich die österliche Variante für Terry Pratchetts Zwergenbrot erfunden.

Österliches Gebildbrot

Als Gebildbrot bezeichnet man Gebäckstücke – süß oder salzig – die von altersher mit einem bestimmten Symbolcharakter versehen sind und zu bestimmten Festtagen gebacken wurden. Bekannte Gebildbrote sind auch Stutenkerle, Weckmann, Brezeln, Martinihörnchen, Kuchen in Form des Osterlamms, gebackene Osterhasen, Ostermännchen, und zum Beispiel auch der beliebte Christstollen. Gebäckstücke dieser Art waren ursprünglich wohl – so vermutet zumindest die heutige Forschung – in heidnischer Zeit Opfergaben an die alten Götter, die mit dem Einzug des Christentums religiös umgedeutet wurden.

Das Osterbrot - Fruchtbarkeitssymbol

Für diese Theorie spricht, dass zu Ostern, dem umstrittenen heidnischen Feiertag „Ostara“, der der gleichnamigen Göttin geweiht ist, nicht nur Hefezöpfe gebacken werden, sondern traditionell auch Gebildbrote in Form von Sonnenrädern – als Sinnbild für die erstarkende Kraft der Sonne und den Frühling der Einzug hält. Die oft in die Brote eingebackenen bunten Eier, ein Brauch der sich ja bis heute zur Freude von Kindern und Erwachsenen erhalten hat, sind Fruchtbarkeitssymbole. Sie zeigen auf, dass die Natur wieder erwacht, das Vieh sich erneut vermehrt - Hühner legen im Winter normalerweise keine Eier, aufgrund der langen Dunkelheitsperiode - und der Kreislauf des Lebens neu beginnt. Ähnlich verhält es sich bei den Fruchtbarkeitssymbolen die einem in diesem Zeitraum ebenfalls ständig begegnen (zum Beispiel als mehr oder minder leckere Schokofiguren in Supermärkten): Schafe und vor allem Hasen. Auch sie gebären zu dieser Zeit den ersten Nachwuchs.  Nach einem dunklen, finsteren Winter ein deutliches Zeichen für den naturgläubigen Menschen des Altertums, dass sich das Rad des Lebens erneut begonnen hat zu drehen.

Grundrezept Hefeteig für österliches Gebildbrot

500g Mehl
125 g Butter
125 ml Milch
100g Zucker
30 g Hefe
2 Eier
1 große Prise Salz
1/8 TL gemahlene Vanilleschote alternativ: 1 Päckchen Vanillezucker
1-2 EL Rum

1 Eigelb, verquirlt mit etwas Milch, zum Bestreichen
Wer mag: Zuckerglasur und Hagelzucker zum Verzieren, gekochte & gefärbte Ostereier oder 100 g Rosinen zum Einbacken im Teig.

Zubereitung des Hefeteigs für den Osterzopf

  • Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken, die Hefe hinein bröckeln. 1 TL Zucker hinzu geben und mit etwas lauwarmer Milch und Mehl zu einem flüssigen Vorteig anrühren. Mit einem Handtuch abdecken und an einem warmen Ort circa 30 Minuten gehen lassen.
  • Die restlichen Zutaten nach und nach mit einem Rührgerät (Knethaken) einarbeiten. Gut durchkneten, auch gerne per Hand, bis der Teig anfängt Blasen zu bilden und sich vom Rand der Schüssel löst. Eine Kugel formen und nochmals zugedeckt ruhen lassen, bis sich die Teigmenge ungefähr verdoppelt hat.
  • Den Teig in Kränze, Ringe, Kreuze, Hefezöpfe, Hasen oder andere verschlungene Gebilde formen, auf das mit Backpapier ausgelegte Blech geben, nochmals etwas gehen lassen und mit dem verquirlten Eigelb glasieren. Bei Bedarf mit Hagelzucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 175° (Umluft) goldbraun backen. Nach dem Auskühlen kann das Gebäck mit leckerem Zuckerguss verziert werden.
  • Ein großer Hefezopf aus dieser Teigmenge braucht ca. 30- 40 Minuten. Bei mehreren kleineren Gebäckstücken verringert sich natürlich die Backzeit auf 20-25 Minuten. Kleine Gebäckstücke sehen auf dem Oster-Frühstückstisch toll aus und lassen sich auch sehr schön als selbstgemachtes Geschenk aus der Küche mitbringen.

Hefezopf flechten

Drei große Teigwürste ausrollen, oben leicht zusammendrücken und wie einen Zopf flechten. Die Enden aneinanderdrücken und zum Schluss unter den Zopf legen. Ein Doppelzopf macht sich als traditionsreiches Osterbrot natürlich optisch besonders gut auf dem Frühstückstisch oder der Kaffeetafel. Hierfür zwei verschieden große Zöpfe flechten und einfach aufeinander setzen.

Gebildbrot: Sonnenräder und Kränze aus Hefeteig

Wie schon beim Zopf wird der Teig geflochten, zu einem Ring, beziehungsweise Nest gelegt und mit etwas Geschick die Enden unter dem Teig versteckt. Dekorativ ein Ei in die Mitte drücken. Für ein Sonnenrad 3 dicke Teigrollen formen. In der Mitte über Kreuz übereinander legen, etwas andrücken und die Enden der “Sonnenstrahlen” etwas umbiegen.

Gebackene Osterhasen aus Hefeteig

Ein langes Teigstück ausrollen, zu einer Schnecke drehen. Das Ende etwas abknicken, es soll den Vorderfuß des Osterhäschens darstellen. Ein tropfenförmiges Teigstück formen, an der Spitze einschneiden und vorsichtig auseinander ziehen, eine Rosine als Auge eindrücken. Fertig ist der Kopf mit den Hasenohren. Den Kopf über dem Fuß an die eingerollte Schnecke drücken und die Häschen knusprig backen.

Weitere Osterrezepte

- Ostermuffins
- Gefüllte Osterhasenbrötchen
- Nussstriezel

American Pancakes

Heute Abend gab es bei uns "Simply Perfect Pancakes" aus dem Rezeptearchiv von King Arthur`s Flour. Auf dem Bild zu sehen mit zartschmelzender Butter, Tomahak Ahornsirup und etwas mit Kokosraspeln und Fruchtsaft angemachtem Obstsalat aus Dingen die ich im Obstkorb vorfand.

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Jaaaa, ja, ja! Ich geb es ja zu: Sie sehen toll aus. Aber... mh. Irgendwie gefallen mir meine eigenen, pi-mal-Daumen-zusammengerührten Pfannkuchen geschmacklich echt  sehr viel besser.

Ohne die Achse des Bösen im alten Europa wieder ausgraben oder anti-amerikanisch klingen zu wollen: die Amiteilchen waren irgendwie mehr Schein als Sein. Irgendwie zäh und  zu geschmacksneutral (Ok,pancakes mit Nutella lässt sich das natürlich zum Teil ändern..).
Vielleicht lag es auch daran, dass ich kein King Arthurs Supermehl verwendet habe, sondern schlichtes Weizenmehl 405?  Bin etwas ratlos. Optisch sind es ja immerhin kleine Pfannkuchen-Models. Hat jemand Tipps? Oder schmecken die Pancakes generell so?