Berliner Freestyle-Küche, quer durch Kontinente & Zeitzonen

“Café 100 Wasser” in Berlin

hundertwasser1Mein Mann hatte nach einem durcharbeiteten Wochenende heute seinen freien Tag. Als freie Journalistin war es mir ebenfalls vergönnt zeitgleich eine Auszeit nehmen zu können. Ursprünglich wollten wir ja in das Medizinhistorische Museum der Charité, um uns eine Sonderausstellung anzusehen. Da dort Montags leider Ruhetag ist, disponierten wir um, gammelten ein wenig fröhlich vor uns hin und beschlossen dann, statt der Ausstellung über Rechtsmedizin zu frönen, zur Gegend um den Boxhagener Platz zu flanieren. (Hm… vielleicht hätte die Überleitung von der Rechtsmedizin zum Café mich schon stutzig machen sollen…)

Auf der Suche nach einem netten Café / Restaurant liefen wir irgendwann am “Café 100 Wasser” vorbei. Ich  muss gestehen, mich sprachen die meisten Lokale sowieso nicht an, mein Gatte fühlte sich aber an frühere Zeiten erinnert, ich sehnte mich nach was zu Trinken und sanitären Anlagen und so schritt er nostalgisch-begeistert voran (und ich etwas zweifelnd hinterher).

Atmosphäre:

Schummrig, auf den ersten Blick gemütlich, hübsche Lampen. Auf den zweiten Blick: siffig. Sorry Leute, aber die Fliesenstücke, die da Hundertwasser-like-dekorativ im Mauerwerk untergebracht sind, sind von einer zweifelhaften beige-farbenen Patina überzogen. OK, ok… vielleicht soll das so sein, genauso wie die seltsamen Flecken an der Wand im Eingangsbereich… Man hat den Eindruck als wüsste man schon, warum das Licht so dermaßen runtergedimmt ist.  Die Toiletten.. *seufzt*…  sprechen wir lieber nicht davon. Nur so viel: Türklinken die nur noch von Panzertape zusammengehalten werden und Toiletten ohne Möglichkeit die Tasche anzuhängen oder mit einer Beleuchtung die quasi Blindpinkeln fordert, müssen nicht sein. Echt nicht.  Just my two Cent.

Bedienung:

Netter (etwas zu euphorischer? – persönliches Empfinden, ich komme mir bei sowas immer leicht auf den Arm genommen vor…) Kellner. (Gefühlte) klitzekleine Ewigkeit beim Bedienen (Kai behauptet das Gegenteil). Kellner verzog keine Miene, fragte nach oder tat sonst irgendetwas dass darauf hinwies, dass es nicht absolut normal ist, dass Gäste ihr Essen so eklig finden, dass sie es zurückgehen lassen.

Essen:

Ich war noch nie, wirklich noch nie in einem Lokal wo ich das Essen als absolut nicht essbar empfunden habe.  Bis jetzt.  Das Café 100 Wasser kann sich glücklich schätzen diese “Trophäe” errungen zu haben.

Ich hatte nur einen kleinen Snack:  “Oliven mit Schafskäse und Baguette” für günstige 2,80 Euro und ein stilles Mineralwasser – eigentlich  Tapas mit denen man absolut nichts falsch machen kann. Sollte man jedenfalls meinen.  Ich erwartete einen kleinen Teller mit nicht vielen Olivchen und etwas Käse, dazu leckeres Brot.  Was ich bekam war eine  Schale, zum Bersten gefüllt mit grünen und schwarzen Oliven, darauf ein Berg mit Käsebrocken, einem lieblosen Tomatenschnitz und einer Gurkenscheibe von knapp 3 Cm Durchmesser. Dazu ein Körbchen mit (immerhin) nicht altbackenem Baguettebrot – wenn es auch nicht knusprig war.

Beim Probieren stellte ich dann mal wieder fest, dass Quantität Qualität bei weitem nicht aufwiegt. Der Käse war schlichtweg ekelhaft und dermaßen salzig, dass man ihn nicht genießen konnte. Und ich bin als Kurdin nun wirklich keine Schafskäse-Kostverächterin. Die grünen Oliven:  zu salzig, die schwarzen Oliven: matschig, absolut neutral mit dem intensiven Geschmack nach billigem Öl. Dazwischen dümpelten  (als Gruß aus der Küche?) ein paar einsame gehackte Stückchen Petersilie zwischen Olive und ungenießbarem Käse herum. Um der Sache noch eine Chance zu geben (und nach einem halben Glas Wasser um nicht spontan zu dehydrieren) – das Gesamtkunstwerk zählt ja, wie wir immer alle brav bei Johann Lafer oder Horst Lichter lernen dürfen – zwang ich mir tapfer die Kombination “geschmacksneutrale Olive mit Salzgehalt des toten Meeres aufwiegenden Schafskäse samt Baguette” in den Mund. Vielleicht hatte sich der Koch ja gewieft die Zutaten extra so zurecht gelegt? Aber: zuviel der guten Hoffnung. Absolut nicht essbar.

Was mich persönlich ja am meisten wunderte: der Kellner nahm mein fast unberührtes  Essen einfach so wieder mit. Ohne Kommentar, ohne interessiert nachzufragen, die Küche des Lokals loyal zu verteidigen, sich zu entschuldigen oder verwundert zu gucken. Nix, niente, null.  Löste in mir seltsame Vermutung über die Frequenz der Essensverweigerung aus.

Nach meinen Erfahrungen mag ich euch noch die andere Seite hören lassen. Ich war ja schließlich nicht allein dort und mein Mann hat todesmutig auch einige Dinge (sogar komplett, wow) verzehrt. Nein, er hat noch keinen leicht grünlichen Teint. Die Sachen sind ihm wohl ganz gut bekommen.

Kais Version:

Die Fluktuation im Kneipengewerbe ist ja grade im Friedrichshain relativ hoch.
Ein Laden der sich wirklich seit langen, langen Jahren hält – und das trotz gelegentlicher Streitereien mit den Anwohnern – ist das Café 100 Wasser. Nach unserem heutigen Besuch wundert uns das allerdings eher. Ich hatte den einzigen Lichtblick im Hundertwasser. Der Latte Macchiato war perfekt. Herrlicher Milchschaum und guter Kaffee. Dafür war die Käsesuppe etwas
enttäuschend. Man nehme eine mittelprächtig gewürzte Tomatensuppe, “verdünne” sie 1:1 mit Sahne und streue etwas geriebenen Käse darüber. Äußerst nahrhaft aber mit Käsesuppe hatte das nicht wirklich etwas zu tun. Das Ambiente fand ich genau wie Shermin eher deprimierend. Irgendwer sollte ziemlich vielen Wirten mal den Unterschied zwischen gemütlich-schummerig und stockdunkel erklären. Wenn es nämlich so düster ist, dass man den Eindruck hat, der Wirt macht mit Absicht das Licht aus damit man den Dreck nicht so sieht, dann wirkt das eher abschreckend als anheimelnd. Eher abschreckend sind auch die Preise. 3,20Euro für die Tomatensuppe lassen eigentlich mehr erwarten als geboten wird.

Warmer Maultaschensalat mit Zwiebeln, Äpfeln und Curry

Das gab es heute ganz rasch bei uns zu Mittag. Meine erste kochtechnische Begegnung mit Maultaschen. Mein Liebster war gestern Abend noch rasch einkaufen (ich musste gaaanz dringend mit ner guten Freundin am Telefon klönen 😉 ), auf die Frage hin, was er für heute zum Essen mitbringen soll, habe ich scheinbar nur leicht irritiert in die Ferne geblickt und was von Maultaschen gefaselt.

maultaschensalat

Ein Päckchen dieser schwäbischen (?) Nudeln fand ich dann auch heute im Kühlschrank (sonst allerdings nicht viel). Ich hatte vage im Hinterkopf, dass man die Dinger auch aufbraten und als Nudelsalatalternative nutzen kann. Gedacht, getan. Meine syrische Nachbarin schaute dann noch spontan mit einem selbstgemachten Kuchen vorbei und blieb auch direkt zum etwas verspäteten Mittagessen da.
Fazit: Absolut (und unerwartet, ich stand den Maultaschendingern bisher immer etwas skeptisch gegenüber…) lecker und sehr ergiebig. Den Salat mache ich bestimmt nochmal in einer größeren Version für ne Party oder so.

maultaschen-salat

Rezept für warmen Maultaschensalat mit Zwiebeln, Äpfeln und Curry

1 Paket Maultaschen (400 g – unsere waren mit Fleisch und grünen Kräutern, gibt es aber auch in der Veggie-Variante soweit ich weiß)
2 große rote Zwiebeln
1 saftiger, leckerer Apfel
4 Cornichons
1/3 Becher Schmand
1 TL feiner Senf (ich bleibe da lokalen Traditionen treu und nehme den Bautzener)
1 TL selbstgemachter Rosmarin-Honig-Senf  (ist ein grober, süßer Senf)
1 TL Honig
3/4 TL Madras Currypulver
Kräuteressig & Gurkenwasser
Rosmarin, frischer Pfeffer, edelsüßer Paprika, Salz
Butter zum Braten

Zubereitung des Maultaschensalates

  • Die Maultaschen nach Packungsanweisung 10-15 Min.  in Salzwasser ziehen lassen.
  • In der Zeit in einem Schälchen das Salat-Dressing anrühren. Etwas Cornichon-Wasser, Essig, Senf, Gewürze, Honig und den Schmand miteinander verquirlen.
  • Die fertig gegarten Maultaschen entnehmen, in ca. 0,5 Cm dicke Streifen schneiden und in einer Pfanne mit Butter von jeder Seite knusprig braun rösten.
  • In der Zeit die vier Cornichons längs vierteln und in die Salatschüssel geben (ich bin ja der Meinung, dass saure Gürkchen immer groß genug geschnibbelt sein müssen, damit man sie problemlos aussortieren kann wenn man die Dinger nicht mag 😉 ). Danach die gerösteten Maultaschen darüber geben.
  • Die Zwiebeln schälen und längs in feine lange Streifen schneiden. Kurz in der Pfanne mit der restlichen Butter anbraten. Nicht zu lange – sie sollen nur Röstaromen und etwas Süße sammeln und teilweise noch etwas Biss haben. Zu den restlichen Zutaten in die Salatschale geben.
  • Den Apfel schälen, achteln, in kleine Stücke schneiden, nicht zuviel selbst naschen und zum Rest geben.
  • Das Salat-Dressing darüber schütten und mit zwei großen Löffeln alles vorsichtig untereinander heben, bis alles mit der cremigen Curry-Senf-Sauce  benetzt ist.

Noch warm servieren und genüsslich vertilgen.

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Blog-Event “food & glas”: Mango-Chutney an Tilapia-Filet und Bananen in Tempura

Chaosqueen hat im Kochblog “1 x umrühren bitte” zu einem Blog-Event aufgerufen und da ich jetzt endlich ein eigenes Foodblog besitze folge ich  natürlich bereitwillig und hab mich beeilt mir was Leckeres auszudenken.

Heute hatte ich die Erleuchtung, bis zuletzt war ich mir absolut nicht sicher ob es klappt.  “Mango-Chutney an Tilapia-Filet und Bananen in Tempura” –  beides unerprobte Kopfgeburten. Trotz meiner Skepsis ist das Chutney allerdings absolut geil (man entschuldige mir an dieser Stelle dieses Wort, aber es ist einfach nur treffend)  im Geschmack geworden.  Wunderbar süßsauerscharfaromatisch, mir hat sich entzückt die Kopfhaut gekräuselt. Den Fisch kannte ich noch gar nicht,  der Aufdruck auf der TK-Packung sah aber eingiermaßen fest und Asia-Backfisch-geeignet aus. Die Packung verkündete die Herkunft aus Vietnam – fand ich jetzt doppelt passent. Wikipedia erklärt mir jetzt nachträglich, dass wir da scheinbar Buntbarsch gegessen haben.

Ich hab die Bananen und Fischstücke in fertigem Tempura und neutralem Öl ausgebacken. Tempura habe ich zum ersten Mal probiert. Die Stücke sanken leider gerne zu Boden und klebten erstmal ne Runde dort im siedenden Öl fest.  Etwas nervend und wirklich goldbraun ist auch nix geworden (Gibte s da vielleicht einen absoluten Tempura-Trick, der mir noch völlig unbekannt ist? Weiß jemand Rat?). Gescmacklich war es allerdings wirklich superlecker. Außen knusprig und innen perfekt gegarter, saftiger Fisch.  Die Bananen hatten richtig Biss und das Zusammenspiel aus dem fruchtig-scharfen Chutney, frittiertem Tilapia und Banane war perfekt. Wirklich. Echt.

Zutaten für selbstgekoches Mango-Chutney

2 kleine Mangos

1 kleines Glas Blutorangensaft

3 EL Honig

1 Knoblauchzehe

1 1/2 TL Curry Madras

1 gehäufer TL selbstgemacher Honig-Rosmarin-Senf

Chili, Salz, Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung des Chutneys

  • Mangos schälen, in Stückchen schneiden und zusammen mit dem Saft in einen kleinen Topf geben.
  • Knoblauch schälen, fein hacken und – ebenso wie den Honig, Senf und Gewürze – zu den Früchten geben.
  • Alles unter rühren kochen, bis der Saft einreduziert und die Fruchtstücke gar sind.
  • In eine Schale füllen, beiseite stellen und abkühlen lassen.

Fisch & Banane in Tempura

250 g Tilapia-Filet

3 kleine feste gelb-grüne Bananen

Instant-Tempura-Mehl

Zubereitung

Ich gestehe es, beim Tempura habe ich zu Fertigzeugs gegriffen. Aber auch nur, weil ich in der Kürze der Zeit (5 Minuten vorm Einkaufen) auf die Schnelle kein überzeugendes Rezept gefunden habe. Das Tempuramehl nach Packungsanweisung mit Eiswasser anrühren. Den aufgetauten Fisch und die (natürlich geschälte ;-)) Banane in mundgerechte Stücke schneiden, in den Teig tauchen und in Öl frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Zusammen mit dem Chutney als Dip – zum Beispiel als Asia-Fingerfood im Glas – servieren. :

chutney

Ja ich weiß, das Bild ist net wirklich toll geworden. Dafür hat mein Gemahl sein eigens für ihn von meinen zarten Händen graviertes Whisky-Glas als Model gespendet. 😉 Eigentlich mag ich Fotografien mit Blitz gar nicht, aber das Chutney sah im normalen Küchenlicht so gräulich totgekocht aus. Dafür wirken die Tempura-Teilchen da aber besser. Hier nochmal die andere Bildversion:

chutney2

Edit 21.03.09:  Ich hab jetzt nochmal etwas an dem Bild rumgeschraubt, so dass es nicht mehr ganz so grauenerregend aussieht und der Realität näher kommt. Hier also die 3. Bildvariante:

chutney2_bearb

Rezept für wahnsinnig leckere Spaghetti mit Steinpilzen, roten Zwiebeln und Schwein – sanft ertränkt in Rotwein

Achtung! Hüftgold-Warnung!

steinpilzspaghetti

Sieht so vielleicht nicht gerade rasend schön aus, ist aber gerade eines meiner Lieblingsgerichte und zum Drin wälzen lecker.  Wie schon einleitend deutlich gemacht, gebe ich ich hier eine kleine Hüftgoldwarnung raus. Das Rezept ist für ca. 4 Personen ausgelegt. Gab es am gestrigen Abend bei uns zu essen.

Benötigte Zutaten fürs Nudelgericht

500 g Spaghetti (Tagliatelle hätte ich gerne dafür genommen, hab sie aber nicht bekommen)

500 g Schweinefilet

150 g Steinpilze (Ich bekenne: frische gehen über mein Budget.  Mit einem Pilz lässt sich keine Steinpilz-Sauce machen. Ich habe letztens TK-Steinpilze bei Netto entdeckt (300 g für 3,30 Euro) und war von dem Aroma doch angenehm überrascht.)

4 große rote Zwiebeln

1 – 2 Knoblauchzehen (je nach Intensität und persönlichem Geschmack)

1 Glas trockener Rotwein

1/2 Becher Cremefine (ja, das Zeug ist mein persönliches Alibi 😉 – alternativ: Sahne)

2 Kugeln Mozzarella

Rosmarin, frischer gemörserter Pfeffer, Paprikapulver, Salz

Olivenöl

Zubereitung der Steinpilzsauce:

  • Das Fleisch in ca. 1 cm große Würfel schneiden und in einer tiefen Pfanne scharf in etwas Olivenöl anbraten.
  • Die Zwiebeln schälen und längs achteln, die großen Zwiebelstücke zusammen mit dem Fleisch anbraten.
  • Erst den Knoblauch und dann kurz danach die  Pilze dazu geben. Mit dem Rotwein ablöschen und durchgaren.
  • Würzen und evtl. noch etwas Wasser hinzufügen, damit genug Flüssigkeit vorhanden ist und alles von Sauce umgeben ist. Das Cremefine unterrühren.
  • Die Nudeln währenddessen wie gewohnt kochen und den Mozarella in kleine Würfelchen schneiden.
  • Die Sauce auf niedrigste Stufe stellen, kurz bevor die Nudeln fertig sind, den Mozarella in die Sauce geben und durchziehen lassen.
  • Die abgegossenen Nudeln in die Pfanne geben und sofort unter die Sauce mit dem Käse heben.  Schnell servieren, bevor der Mozarella abkühlt und zu Gummi mutiert.

Rezept für Trifle à la Shermin

Trifle Bei meinem Streifzügen durch das Netz und diverse Kochbücher ist mir letztes Jahr der/die/das (?) Trifle begegnet – ein absolut geniales Schicht-Dessert.

Für manche mag das typische englische Dessert etwas piefig 50er-Jahre- mäßig klingen,  aber wie wir alle wissen sind die Fifties ja wieder voll im Trend und für uns (und diverse Trifle-infizierte Freunde) ist es inzwischen fester Bestandteil diverser Parties geworden. Eine große Schüssel lässt sich vor allem supergut und entspannt am Vortag zubereiten.

Zutaten für eine große Schüssel Trifle:

500 ml Milch

1 Tüte Vanillepudding

1 Tüte roten Tortenguss

1 Tütchen Sahnesteif

1 Becher Sahne

1 Paket Schokoladenraspel

1 große Banane

Dosenfrüchte (z. B. Glas Sauerkirschen, Ananas in Stückchen, Mandarinen, Pfirsiche) oder frische Früchte

Löffelbiskuits

Flüssigkeit zum Tränken der Biskuits:  Hier kann wild mit dem gemischt werden was vorhanden ist. Rotwein mit etwas Rum und Puderzucker, purer süßer Sherry, Portwein oder zum Beispiel auch reiner Fruchtsaft.

Zubereitung des Trifle:

  • Mit einem großen Messer  jeweils 3-4 Löffelbiskuits auf einmal in grobe Stücke schneiden. Den Boden der Schüssel damit gut bedecken, gerne etwas mehr. Die Biskuits nun mit etwas Rotwein verrührt mit Fruchtsaft oder ähnlichen Dingen benetzen und umrühren,  so dass alle etwas angefeuchtet sind.
  • Die Banane schälen und in Scheiben schneiden. Diese um den Rand der Schüssel herum legen (ohne besonderen Grund, sieht bei einer klaren Glasschüssel einfach hübscher aus :-)). Die Dosenfrüchte abgießen, im Falle von Scheiben und großen Pfirsichstücken klein schnibbeln und über die Biskuits geben.
  • Mit dem aufgefangenen  Sirup der Früchte den Tortenguss nach Packungsanweisung aufkochen. Brav dabei rühren, dann braucht der Fruchtsirup auch nicht wie angegeben mit Wasser verdünnt werden. Schmeckt besser. (Ich find Tortenguss  sonst relativ eklig, aber auf diese Weise richtig lecker.)
  • Den fertigen und heißen Tortenguss sorgfältig über die Früchte geben, er sollte möglichst bis zu den Biskuits in der Schicht darunter gelangen und alle Fruchtstücke überziehen.
  • Den Vanillepudding nach Packungsanleitung zubereiten und als nächste Schicht in die Schüssel geben. Die Schüssel mit dem Trifle kann jetzt schon in den Kühlschrank und dort bis zum nächsten Tag durchziehen und vor sich hin schlummern.
  • Vor der Feier in Ruhe die Sahne mit dem Sahnesteif aufschlagen, als letzte Schicht sorgfätlig auf dem Pudding glatt streichen, mit den Schokoladenraspeln bestreuen und evtl. noch hübsch mit ein paar Früchten / einem Zweig Minze garnieren.

*mjam*