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Rezept für Millefleur-Schoko-Himbeer-Küchlein

Der Nikolaus aka mein aufmerksamer Gemahl hat mir eine Millefleur-Rosenform in den Stiefel gesteckt. Die 15 Förmchen mit einem Gesamtfassungsvermögen von circa 250 ml musste ich heute direkt einweihen.
Ein kleines Rezeptbüchlein lag bei, da hab mich direkt bedient, allerdings das Rezept dafür etwas modifziert. So ganz glücklich bin ich dennoch nicht damit geworden...

Rosen

Rezept für Schoko-Himbeer-Röschen

50 g Zartbitter-Schokolade
50 g Zucker
60 g Mehl
50 g Butter
1 Ei
15 TK Himbeeren

Zubereitung Schoko-Küchlein

  • Das Ei trennen. Den Zucker mit dem Eigelb verrühren und das Eiweiß steif schlagen.
  • Die Schokolade im Wasserbad unter rühren schmelzen.
  • Die Butter hinzugeben, schmelzen und unterrühren.
  • Schokoladen-Butter-Masse mit dem Zuckerei verrühren.
  • Das Mehl unterarbeiten und den Eischnee unterheben.
  • Den Schokoladenteig in die Silikonförmchen geben, jeweils eine Himbeere leicht hineindrücken und bei 175° für 20-25 Minuten backen.
  • Die Schokokuchen noch 10 Minuten ruhen lassen, aus der Form lösen und noch etwas mit Puderzucker bestäuben - wir hatten leider keinen mehr da, der ist Paketweise bei der Stollenbackaktion drauf gegangen.

Millefleur-Schokokuchen-Fazit

Nunja... das Rezept hatte mich schon bei der Zubereitung ja nicht wirklich überzeugt... Ich hatte den Zucker schon um 10 g reduziert. Die gebackenen Rosen, fast mehr kleine Gebäckpralinen, sind allerdings immernoch extrem süß. Beim nächsten Mal würde ich nur 40 g nehmen. Gut, dass ich noch die sauren Himbeeren dazu getan habe, das hat es gerettet. Lecker waren die kleinen Schokoladenkuchenn trotz allem -  äußerlich schön knusprig und saftig im Inneren - und das Rezept eignet sich sicher auch für andere Mini-Muffin-Förmchen

Diabetiker-Rezept: Quarkauflauf (Käsekuchen?) mit Brombeeren und Himbeeren

Habe mal eben bei Jutta ihr Quarkauflauf-Rezept stibizt, es etwas Diabetes-tauglich umgebaut und mit der Brombeer-Beute, die ich vorhin meinem Strauch abgerungen habe, gebacken. Ein paar von der syrischen Lieblingsnachbarin gepflückte Himbeeren waren auch mit von der Partie.

Mein Mann bekam bei der Auflistung des Rezepts glänzende Augen und murmelte was von Käsekuchen. Nach einem kurzen Moment der Verwirrung ("Neeeiiin Quarkauflauf!!") musste ich dann zugeben: recht hat er. Das Rezept  erinnert mich sehr an das Käsekuchenrezept meiner Mom, das auch ohne Boden ist, aber mit 30 g Gries gebacken wird. Von ihm kam auch die Idee statt (im Haushalt nicht vorhandener) Speisestärke einfach ein Päckchen Vanillepudding zu verwenden. Der gesamt süße Auflauf hat übrigens ca. 5,5 BE

Käsekuchen_Diabetiker_bs

Rezept für Diabetiker Quarkauflauf bzw. Käsekuchen mit Beerenfrüchten
(5,5 BE - macht bei 8 Stück knappe 0,7 BE pro Portion)

500 g Magerquark (1,4 BE)

200 g Brombeeren & Himbeeren (1 BE)

3 Eier

abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone, bzw. Citroback

1 Paket Vanillepudding-Pulver (ca. 2,5 BE)

50 g Haselnüsse (0,5 BE)

1 1/2 TL Süßstoff (Ersatz für 60 g Puderzucker)

1 Prise Salz

etwas Butter und Mehl zum ausfetten und ausmehlen der Form

Zubereitung Quarkauflauf mit Süßstoff

  • Die Eier trennen. In einem Becher das Eiweiß mit einer Prise Salz schnittfest schlagen.
  • In einer Rührschüssel das Eigelb zusammen mit dem Süßstoff schaumig schlagen, die Zitronennschale und Puddingpulver hinzugeben und dann den Quark einarbeiten.
  • Mit einem Löffel den Eischnee unterheben.
  • Eine Springform ausfetten und ausmehlen, die Quarkmasse hineingeben und glatt streichen.
  • Die gewaschenen (und handverlesenen - nicht jeder steht auf die zusätzlichen Proteine von kleinen Räupchen 😉 ) Beeren darüber verteilen.
  • Die Haselnüsse hacken und auf dem Käsekuchen/Quarkauflauf verstreuen.
  • Bei 200° in den vorgeheizten Backofen für 25-30 Minuten. Nach 15 Minuten Backzeit den Kuchen mit Alufolie abdecken, da Früchte und Hasenüsse sonst  zu zu starker Bräune neigen.

Quarkauflauf_Diabetiker_bs

Nachmittagskaffee-Fazit

Der Auflauf bzw. Kuchen war wirklich sehr lecker. Die Quarkmasse war superfluffig-locker, aber doch fest genug, dass man sie schneiden konnte. Die Früchte waren etwas sauer, aber OK. Mit etwas Sprühsahne drauf war es superlecker. Das nächste Mal dann halt mit Kirschen und nicht mit selbstgezogenen Berliner Stadt-Brombeeren. 😉

Die Backzeit von 30 Minuten war eventuell einen kleinen Tick zu lang. Der Kuchen war zwar nicht zu trocken und perfekt flaumig, aber der Boden war etwas an der Grenze. Ich überlege, ob ich beim nächsten Versuch das ausmehlen mit geriebenen Mandeln statt Mehl mache.. Also ausmandeln?

Rezept für eine winzigkleine, fastnichtwirklichkalorienreiche Joghurt-Mandarinen-Torte

tortenstuck2

Nein, das war nicht mein Geburtstagskuchen letzten Montag - da gab es selbstgemachten Torfmullkuchen vom Blech und frisch  gebackenen Käsekuchen von meiner Mom (der Gute ohne Boden und Mehl versteht sich 😉 ).

Die kleine Mini-Torte entstand aus sonntäglichem Süßhunger, dem Kauf einer kleinen Springform am Tag zuvor und dem erfolgreichen Durchstöbern von Kühlschrank und Vorratskammer. Rezeptetechnisch ist sie an bekannte Philadelphia-Torten angelehnt und nichts Besonderes. Ich fürchte (dank kleiner Mengen Butter, Sahne und Philadelphia) ist sie vielleicht gewichtiger als sie von Außen wirkt.  Aber immerhin ist es eine relativ leichte und leckere Alternative zu Buttercremezeugs.  Die kleine Joghurttorte wird es bestimmt noch in anderen Varianten bei uns geben.

Zutaten Joghurt-Mandarinen-Torte:

75 g Vollkornbutterkekse

50 g Butter

100 ml Fruchtsaft (Sirup der Dosenmandarinen)

280 ml Joghurt

50 ml Cremefine zum Kochen/Sahne

70 g Philadelphia

1 kleine Dose Mandarinen

1 Paket Blattgelantine

1 Tütchen Bourbon-Vanillezucker

torte_zubereitung

Zubereitung:

In einer Schüssel die Kekse grob zerkrümeln, das geht ganz gut mit einem Pistill/Stößel von einem schweren Mörser. Währenddessen in der Mikrowelle die abgewogene Butter schmelzen. Die flüssige Butter über die Kekskrümel geben, gründlich mit einem Löffel vermischen und in die kleine Springform geben. Mit dem Löffel "glatt" streichen und den gesamten Boden bedecken. Kühl stellen und das Fett erhärten lassen.

Währenddessen die Blattgelantine nach Packungsanweisung einweichen. In einer großen Schale mit einem kleinen Schneebesen die übrigen Zutaten (Sirup, Vanillezucker, Sahne, Joghurt, Philadelphia usw.)  miteinander vermischen. Die Gelatine ausdrücken und nach Packungsanweisung (die muss ich hier ja nicht abtippen) für die Zugabe zu kalten Flüssigkeiten  mit der Joghurtmasse vermischen. Alles dann vorsichitig auf den Keksboden geben. Hoffen, dass die Springform dicht bleibt und in den Kühlschrank stellen. Wenn die Joghutmasse anfängt zu stocken, den Kuchen rausholen und die Mandarinen wild über der Oberfläche verteilen. Wieder in die Kühlung stellen und abwarten bis er endgültig fest geworden ist. Danach ohne allzu großes schlechtes Hüftgold-Gewissen verspeisen.