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7 Tage – 7 Dinge – Kalenderwoche 12/2015

Für alle die sich gerade fragen: "Watt is'n datt hier? Und warum tut die komische Frau das?" bitte hier entlang zum Ursprungsbeitrag von "7 Tage - 7 Dinge".

7 Tage - 7 Dinge - Kalenderwoche 12/2015

Diesmal bin ich einen Tag später dran und ich merke, dass es mir wirklich, wirklich schwer fällt, mich an getane Dinge zu erinnern. Dann wiederum kommt alles streckenweise auf einen Haufen und ich kann mich kaum entscheiden, was hier rein darf und soll. Aber dafür ist diese Fingerübung ja da. 🙂

  • Getöpfert: Blütenstecker und Spindelwirtel abgeholt, neue Wirtel mit Hamsa-Hand auf Bestellung für eine liebe Freundin gefertigt. Beim Ansehen eben bemerkt, dass ich das Auge vergessen habe. Mal sehen, was ich da mit Glasur retten kann.
  • In verschiedenen Läden und zu verschiedenen Zeitpunkten Pflanzen gekauft und mich daran erfreut: Verschiedenes für draußen, geliebte Ranunkeln und Narzissen als Schnittblumen für drinnen.
  • Einen kleinen Anfall von Anglophilie durchlebt und selbst Fish & Chips gemacht. Sogar richtig mit Bierteig für den Backfisch. War tatsächlich eine Premiere. Als Beilage zu dem Semi-Fastfood gab es eine große Schale knackigen Salat und selbstgemachte Mayonnaise (ohne Ei), mit ein paar Kapern zu einer halbherzigen Sauce Tatar aufgemotzt. in tiefen Gedanken an Schottland kurz bedauert, dass ich keine gefrorenen Marsbars zur Hand hatte. 😉
  • Frühlingsanfang heißt mehr Pflanz- und Gartenzeit. Das gekaufte Grünzeug will schließlich in den Boden - logisch. Ich habe den Bromknöterich (Eine heiße Liebesaffäre zwischen Brombeere, Knöterich - samt leidenschaftlicher Erdrosselungsversuche an einer unschuldig zwischen ihnen stehenden Forsythie...) im Minischattengarten bezwungen, Lemon Drop Chilis ausgesät (im Minigewächshaus in der Wohnung - hoffe die werden was), im sonnigeren Teil des Innenhofs ein paar Frühlingsblumen, Bodendecker und ein Tränendes Herz gepflanzt und die Pflanzen im Winterquartier des Treppenhauses besucht.
  • Schön gefrühstückt (wenn auch nicht ganz so, wie geplant... ;))
  • Glitzerfingernägel lackiert. (Ich bin manchmal so simpel zu erfreuen.)
  • Gestrickt: Gelangweilt weiter an dem Lappen in krausrechts herumgestrickt (der Blick zwischendrin auf die Glitzernägel half) und den Tubularity wirklich fertig gemacht.

Blog-Event “food & glas”: Mango-Chutney an Tilapia-Filet und Bananen in Tempura

Chaosqueen hat im Kochblog "1 x umrühren bitte" zu einem Blog-Event aufgerufen und da ich jetzt endlich ein eigenes Foodblog besitze folge ich  natürlich bereitwillig und hab mich beeilt mir was Leckeres auszudenken.

Heute hatte ich die Erleuchtung, bis zuletzt war ich mir absolut nicht sicher ob es klappt.  "Mango-Chutney an Tilapia-Filet und Bananen in Tempura" -  beides unerprobte Kopfgeburten. Trotz meiner Skepsis ist das Chutney allerdings absolut geil (man entschuldige mir an dieser Stelle dieses Wort, aber es ist einfach nur treffend)  im Geschmack geworden.  Wunderbar süßsauerscharfaromatisch, mir hat sich entzückt die Kopfhaut gekräuselt. Den Fisch kannte ich noch gar nicht,  der Aufdruck auf der TK-Packung sah aber eingiermaßen fest und Asia-Backfisch-geeignet aus. Die Packung verkündete die Herkunft aus Vietnam - fand ich jetzt doppelt passent. Wikipedia erklärt mir jetzt nachträglich, dass wir da scheinbar Buntbarsch gegessen haben.

Ich hab die Bananen und Fischstücke in fertigem Tempura und neutralem Öl ausgebacken. Tempura habe ich zum ersten Mal probiert. Die Stücke sanken leider gerne zu Boden und klebten erstmal ne Runde dort im siedenden Öl fest.  Etwas nervend und wirklich goldbraun ist auch nix geworden (Gibte s da vielleicht einen absoluten Tempura-Trick, der mir noch völlig unbekannt ist? Weiß jemand Rat?). Gescmacklich war es allerdings wirklich superlecker. Außen knusprig und innen perfekt gegarter, saftiger Fisch.  Die Bananen hatten richtig Biss und das Zusammenspiel aus dem fruchtig-scharfen Chutney, frittiertem Tilapia und Banane war perfekt. Wirklich. Echt.

Zutaten für selbstgekoches Mango-Chutney

2 kleine Mangos

1 kleines Glas Blutorangensaft

3 EL Honig

1 Knoblauchzehe

1 1/2 TL Curry Madras

1 gehäufer TL selbstgemacher Honig-Rosmarin-Senf

Chili, Salz, Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung des Chutneys

  • Mangos schälen, in Stückchen schneiden und zusammen mit dem Saft in einen kleinen Topf geben.
  • Knoblauch schälen, fein hacken und - ebenso wie den Honig, Senf und Gewürze - zu den Früchten geben.
  • Alles unter rühren kochen, bis der Saft einreduziert und die Fruchtstücke gar sind.
  • In eine Schale füllen, beiseite stellen und abkühlen lassen.

Fisch & Banane in Tempura

250 g Tilapia-Filet

3 kleine feste gelb-grüne Bananen

Instant-Tempura-Mehl

Zubereitung

Ich gestehe es, beim Tempura habe ich zu Fertigzeugs gegriffen. Aber auch nur, weil ich in der Kürze der Zeit (5 Minuten vorm Einkaufen) auf die Schnelle kein überzeugendes Rezept gefunden habe. Das Tempuramehl nach Packungsanweisung mit Eiswasser anrühren. Den aufgetauten Fisch und die (natürlich geschälte ;-)) Banane in mundgerechte Stücke schneiden, in den Teig tauchen und in Öl frittieren. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen.

Zusammen mit dem Chutney als Dip - zum Beispiel als Asia-Fingerfood im Glas - servieren. :

chutney

Ja ich weiß, das Bild ist net wirklich toll geworden. Dafür hat mein Gemahl sein eigens für ihn von meinen zarten Händen graviertes Whisky-Glas als Model gespendet. 😉 Eigentlich mag ich Fotografien mit Blitz gar nicht, aber das Chutney sah im normalen Küchenlicht so gräulich totgekocht aus. Dafür wirken die Tempura-Teilchen da aber besser. Hier nochmal die andere Bildversion:

chutney2

Edit 21.03.09:  Ich hab jetzt nochmal etwas an dem Bild rumgeschraubt, so dass es nicht mehr ganz so grauenerregend aussieht und der Realität näher kommt. Hier also die 3. Bildvariante:

chutney2_bearb