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Würziges im Kessel: Rezept für fruchtigen Weihnachtspunsch [alkoholfrei] und was für den Lesehunger…

Es ist kalt, der Orkan Xaver hat uns beglückt und die ersten Schneeflocken trudeln mutig auch in Berlin zu Boden und lassen für Stadterfahrene Grauenhaftes für das Berliner S-Bahnnetz vermuten (der Wintereinbruch kommt aber auch wirklich immer so überraschend...!). Höchste Zeit, sich in der Tradition von würzigem Hypocras und Glühwein an einem wärmenden Heißgetränk zu versuchen, das allerdings nicht die persönliche Koordinationsfähigkeit beeinflusst.

fruchtiger-Weihnachtspunsch-bsAlkholfreier Glühwein, Kinderpunsch & Co.

Im Grunde kann man den Weihnachtspunsch, der wirklich wunderbar durchwärmt, natürlich auch als alkoholfreien Glühwein oder Kinderpunsch bezeichnen. Ich finde ein warmes, süßes Getränk, abseits von den heißen Kräutertees und diversen Alkoholika, zu dieser Jahreszeit eine schöne weitere Option. Der Würzpunsch ist ein schönes Willkommen für alle Besucher, die verfroren in die Wohnung stolpern und zudem auch eine äußerst nette Begleitung zum Kekse knabbern, um eingekuschelt Bücher zu lesen oder zum gemeinschaftlichen Klönen.
Das Rezept funktioniert sicherlich auch sehr gut mit Apfelsaft (womit wir dann auch noch die Sparte der traditionellen Wassail abgedeckt hätten), falls dieser nicht süß genug ist, kann man einfach mit etwas Honig nachhelfen.
Wer doch noch etwas Hochprozentigeres zum Durchglühen benötigt: Einfach den Weihnachtspunsch upgraden, indem man einen Schuss Whisky in den schon gefüllten Becher gibt. 😉

Kinder-Glühwein-brsWunschpunsch für den Lesehunger

Apropos Einkuscheln und Bücher verschlingen... Sylvester ist ja auch nicht mehr all zu fern. Ich habe in meinem magischen Kessel zwar einen Weihnachts- statt einem früher traditionellen Sylvesterpunsch geköchelt, beim Entwerfen des Rezepts und Hineinwerfen von Dingen in den Topf musste ich immer wieder an das wunderschöne Kinderbuch "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch"* von Michael Ende denken - geradezu perfekt, um selbst einen Beitrag zu meinem eigenen Dauerblogevent "Lesehunger" zu leisten.
Michael Ende hat nämlich nicht nur so wundertolle und bezaubernde Bücher wie "Momo"* oder "Die unendliche Geschichte"* geschaffen, sondern eben auch dieses amüsante und schöne Buch, das man auch als Erwachsene/r noch zu schätzen wissen kann. Und schließlich geht es um nichts Geringeres, als die Rettung der Welt. Der (natürlich böse) Zauberer Beelzebub Irrwitzer und seine verhasste (natürlich ebenfalls abgrundtief böse) Tante Tyrannja Vamperl (ihres Zeichens eine Geldhexe) haben kurz vor Jahreswechsel das Problem, dass sie nicht die vertragsgemäß dem Teufel in Jahresfrist zu erbringende Anzahl an Untaten, Seuchen und Katastrophen erfüllt haben. Da der teuflische Zwangseintreiber auch schon zur Stelle ist, der damit droht ihre Seelen zu pfänden, ist ihr Plan, den satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch zu brauen, um ihr Soll noch zu erfüllen und die Welt - quasi in Instant-Manier - mit unvorstellbarem Grauen zu überziehen. Die Hauptrollen im Buch haben aber der Rabe Jakob Krakel und der etwas naive Kater Maurizio de Mauro, die gemeinsam versuchen, in den letzten Stunden des alten Jahres die Welt vor ihren teuflischen Herren zu retten.
Sehr lesenswert, wunderhübsch. Nehme ich mit knapp Mitte dreißig auch gerne nochmal zur Hand. Und außerdem ist ja bald Weihnachten... nicht?

alkoholfreier-Glühwein-CollageRezept für alkoholfreien Weihnachtspunsch

2 l Traubensaft
1/2 TL Orangenschale (getrocknet - gerne aber auch frisch gerieben)
1/2 TL Ceylon Zimt (gemahlen)
1/4 TL Ingwer (getrocknet, gemahlen)
1/8 TL Kardamom (ausglöste Samen)
1 Sternanis
5 Nelken
4 Körner Piment

Zubereitung

  • Alle Zutaten (bis auf den Sternanis und die schon gemahlenen Gewürze) im Mörser grob zerkleinern.
  • Die gemahlenen Gewürze mit den frisch gestoßenen zusammen in einen Teebeutel geben. Alternativ funktioniert vielleicht auch ein Tee-Ei, falls es aus einem ganz feinen Sieb gewirkt ist.
  • Den Traubensaft in einen Topf geben, den Teebeutel in den Saft hängen und am Rand mit einer Wäscheklammer fixieren.
  • Den Sternanis direkt im Saft schwimmen lassen.
  • Den Traubensaft erhitzen, einmal aufkochen lassen, Hitze reduzieren und auf kleiner Flamme für mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Dann die Gewürze entfernen und den Weihnachtspunsch heiß servieren.

 

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Lesehunger I. – Zusammenfassung des kulinarisch-bibliophilen Dauerevents

Ich weile ja derzeit nicht in Berlin, deswegen dauerte es jetzt doch ein ganzes Weilchen, um die Zeit und Muße zu finden, endlich die Zusammenfassung vom ersten Lesehunger-Dauerevent zu tippseln. Wegen meiner relativ spontanen Abwesenheit habe ich es zudem leider nicht geschafft, selbst einen Beitrag einzureichen - aber ich denke mal, das ihr mir beides nicht übel nehmen werdet.

Lesehunger! Ein bibliophil-kulinarische Blogevent Im Grunde brauche ich mir da auch gar keine Sorgen machen, denn ihr Belesenen habt ganz viele tolle literarische Sachen umgesetzt oder direkt Rezepte aus spannenden Werken neugierig nachgekocht und schürt so weiter den Lesehunger. Einige von euch waren sogar so inspiriert, dass sie mehr als einen Beitrag eingereicht haben. Das ist doch wahre Hingabe an die Literatur! Chapeau! 😉 Die ersten Beiträge für den zweiten Lesehunger (Stichtag ist der 31.12.2013) sind auch schon wieder eingegangen.

 Lesehunger-1ab Der erste Beitrag kommt diesmal von Friederike, die sich mit ihren wunderhübschen Parmesanschmetterlingen mit Oliven einem Märchen des österreichischen Autors Folke Tegetthoff über Liebe und Wandlungen und vor allem Vertrauen widmet. Das Liebesmärchen stammt aus dem Band "Alles Liebe!"*.
 Lesehunger-2ab Daniela erinnert sich ihres Lieblingsbuches "Der Ritter in der rostenden Rüstung"* von Robert Fisher und kocht direkt ein ganzes Menü mit Mittelaltergulasch und Zwetschgen-Kaktusfeigen-Kompott mit Eis und Hypocras. Auch hier handelt es sich um ein Märchen für Erwachsene, das sich sehr witzig und doch nachdenklich um selbsterwählte Gefängnisse und Selbsterkenntnis herum entspinnt.
 Lesehunger-3ab Jetzt wird es wirklich klassisch: Für ihren zweiten Beitrag bedient sich Friederike diesmal bei einer Fabel des griechischen Dichters Äsop und setzt "Der Fuchs und die Trauben" als Rezept für Trauben-Curd um. Gut, dass sie an ihre Trauben gelangt ist, sonst wäre einem ja diese tolle Rezeptidee entgangen
 Lesehunger-4ab Bei Ninive gibt es einen köstlichen Matjessalat mit Melone und mit dem Buch "Joséphine"* von Sandra Gulland äußerst spannende Einblicke in das Leben einer äußerst interessanten historischen Frauenfigur. Natürlich ist mit Josephine aka Rose oder Yeyette - die zeitweilige Kaiserin und Gattin von Napoleon - gemeint.
 Lesehunger-5ab Und auch Ninive bereichert den Lesehunger ein zweites Mal. Kürzlich hat sie mal wieder den Roman "Alles Glück kommt nie"* (über einen Pariser Architekten, den die Nachricht vom Tod seiner ersten großen Liebe sein Leben überdenken lässt) von Anna Gavalda aus dem Regal gezogen und daraufhin diesen wundervollen Schokoladenkuchen als Soulfood gebacken.
 Lesehunger-6ab Und dann gibt es noch was ganz Geniales von der Gourmandise. Die hat sich nämlich buchsüchtelig des absoluten Agenten-Klassikers "Es muss nicht immer Kaviar sein"* von Johannes Mario Simmel angenommen und serviert eine wortgetreu nachgekochte "Ente chinesisch" und ein Dessert namens "Götterspeise". Das hat nix mit Wackelpudding zu tun - ich kenne etwas Ähnliches als "Errötendes Mädchen". 😉
 Lesehunger-7ab Ulrike widmet sich mit Palets Breton (französischen Butterkeksen) dem französischen Krimischmöker "Bretonische Verhältnisse" von Jean-Luc Bannalec und empfiehlt das Buch über den genießerischen Pariser Kommissar Georges Dupin, den es in die bretonische Provinz verschlägt, als guten Lesetoff für die langen Winterabende.
 Lesehunger-8ab Zum Abschluss darf ich noch Friederikes dritten (!) Beitrag zum ersten Lesehunger vorstellen. Diese nimmt sich nämlich mit "Himmlische Träume"* den dritten Band der Chocolat-Reihe um Vianne Rocher (Ja... der war mir irgendwie auch entgangen) vor und bäckt leckere Pfirsichtascherl mit weißer Schokolade.

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Brit Food & lost in translation: Pease Pudding [Erbspürree]

Okay... ja Erbspürree trifft es nicht ganz. Da versagt die deutsche Vorstellungskraft und die Übersetzung ein wenig. Eines meiner Kochbücher übersetzt es ganz verwegen als Erbspudding. Wer sich auskennt weiß, dass das im Grunde schon stimmtig ist. Aber das, was der Brite an sich als Pudding bezeichnet, und das, was der Deutsche darunter versteht, sind eben auch wieder zwei verschiedene Paar Schuhe.

PeasePudding-bsDurch meine Recherche habe ich jetzt übrigens gelernt, dass Erbspürree ein uralter und gern gegessener Klassiker in meiner geliebten Wahlheimat Berlin ist. Laut verschiedenen Webseiten gerne gepaart mit einem bekömmlichen kleinen Eisbein. (Ich bezeuge übrigens gerne mit innigsten Schwüren, dass ich in noch keinem Restaurant jemals auf Erbspürree auf der Karte stieß.) Im vereinigten Königreich wird hierzu ebenfalls gerne Schweinebein serviert, allerdings in Form von Schinken. Also mehr so in Richtung saftiger Hintern. 😉

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Dass Erbspürree früher sehr beliebt war, kann ich mir äußerst gut vorstellen: Billige, getrocknete Hülsenfrüchte, die gut sättigen, sehr reich an Nährstoffen sind und sich anständig verpackt quasi endlos lagern ließen - man hatte sie also immer vorrätig.
Ich nehme an, aus den gleichen Gründen wird auch der englische Vetter des Erbspürree, der Pease Pudding (bekannt auch als Pease Pottage), eine große Anhängerschaft unter der monetär nicht so gesegneten Bevölkerungsgruppe gehabt haben. Relativ einfach und mit ein paar Handgriffen ließ sich so ein Gericht kochen, das gut schmeckte, günstig war, auch mal auf dem Herd stehen konnte und nicht sofort kippte, weil noch keine Kühlschränke erfunden waren. In der englischen wie deutschen Variante konnte anscheinend auch gerne mal die eine oder andere Kartoffel in den Grundbrei fallen.

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Ich musste hierbei auch sofort an die Erbswurst denken - gegessen habe ich das noch nie. Aber ich weiß, dass meine Mama so ein Ding bei sich in der Küchenschublade liegen hat und sich ab und an bei Heißhunger darauf mal ein Tellerchen davon gönnt.

Britischer Pease Pudding oder deutsches Erbspürree. Watt denn nu?

Und wo ist jetzt der Unterschied? Ganz einfach: Das Berliner Erbspürre bleibt ein Pürree. Es wird gekocht, gestampft (heute püriert), vielleicht noch durch ein Sieb gestrichen und dann wird die Matschepampe serviert. Bei Pease Pudding werden noch ein bis zwei Eier untergezogen und dann gab es verschiedene Wege, um ans Ziel zu gelangen. Beispielsweise wie ein riesiger Knödel in ein Musselintuch gehüllt und in Wasser oder Brühe gekocht oder darüber gedämpft (gibt ja auch einige deutsche Gerichte mit ähnlicher Zubereitung - zum Beispiel den Mehlbüddel), in eine klassische geschlossene Puddingform gefüllt und in Wasser gekocht oder - ganz schlicht und am simpelsten nachzuahmen - in eine Form gefüllt und im Ofen im Wasserbad gebacken.

Erbspudding-bs


Letzteres habe ich auch getan. Und da ich keine Lust auf Rumpanschen mit Stofftüchern hatte und auch noch keine glückliche Besitzerin einer Puddingform bin, wählte ich die Methode Wasserbad/Ofen. Da wir heutzutage dank Kühlschränken und Tiefkühlern immer freien Zugriff auf frisches Gemüse haben, habe ich mir erlaubt eine moderne Umsetzung des traditionellen britischen Gerichtes zu erarbeiten und habe mit meinen lilienweißen Händen Erbspudding aus grünen Erbsen gekocht. Die Idee dazu hatte ich schon lange, aber dank Foodfreaks tollem Blogevent Very British: The Last Night of the Proms habe ich diese Neuinterpretation endlich mal in Angriff genommen.

Wer lieber Erbspürree statt Pudding will, verfolgt das Rezept bitte nur bis zum Pürieren der Erbsenmasse und serviert es direkt heiß. Alle nachfolgenden Schritte führen zu Erbspudding - beziehungsweise eher zu Erbsen-Soufflé. Wir wurden von den gebackenen grünen Erbsen von einer erstaunlichen Fluffigkeit überrascht. Geschmacklich ist es wegen der frischen Erbsen recht süß, in einigen Rezepten findet man die Zugabe von 2 Esslöffeln Malzessig. Das kann ich mir gut vorstellen. Ebenso wie frischen Rosmarin oder frische Minze statt Thymian. Oder in Butter angeröstete Koriander- und Fenchelsamen. Aber mir stand eben der Sinn hiernach. Als Beilage gab es bei uns Kassler Lachs, statt des traditionell zu Pease Pudding servierten Gammon (geräucherter Schinken), und frisches Giabatta. Nicht sehr britisch, aber lecker. Und kalter Erbspudding - ich bilde mir ein, dass die Masse nach einer Nacht im Kühlschrank etwas kompakter ist - auf Brot ist übrigens auch sehr nett.

Erbsen-Soufflee-bs

Rezept für Pease Pudding

500g feine, grüne Tiefkühlerbsen
2 Eier
30 g Butter
1 dicke, fette Schalotte oder zwei kleine
1 Lorbeerblatt
1 TL Meersalz
1/4 - 1/2 TL getrockneter Thymian
frisch gemahlener Pfeffer (bei mir: rot, schwarz, grün)
etwas Wasser

Zubereitung Pease Pudding

  • Schalotte grob hacken und in einer Casserolle bei mittlerer Hitze in der Butter glasig dünsten.
  • Tiefgefrorene Erbsen dazu geben, mit etwas warmem Wasser angießen, damit sie nicht anbrennen (Boden sollte gut bedeckt sein), alle Gewürze hinzu geben, Deckel drauf, Hitze hochschalten und kochen bis alles gar ist. Ab und an umrühren.
  • Die Erbsen etwas abkühlen lassen, das Lorbeerblatt herausfischen und alles pürieren. Pürree abschmecken. (Wer nur Erbspürree will, hört bei diesem Arbeitsschritt auf und isst es so.)
  • Zwei Eier miteinander verquirlen und mit einem Schneebesen unter das Erbsenpüree geben.
  • Auflaufform(en) großzügig buttern, in eine große Auflaufform stellen und die Erbsmasse einfüllen.
  • Nun heißes Wasser in die große Aufflaufform geben und hoch angießen, darauf achten, dass kein Wasser in die Förmchen fließt.
  • Die Bain Marie in den Ofen stellen und bei 175° im vorgeheizten Ofen bei Umluft 30-45 Minuten backen. Je nach verwendeter Form und Füllhöhe kann die Garzeit variieren.
  • Nach der Garzeit etwas runterkühlen lassen, mit einem Messer den Rand des Puddings nachfahren und auf einen Teller stürzen.

Lesehungrig! Das unstillbare bibliophil-kulinarische Dauerevent

Wie oft ist es euch geschehen, dass ihr eine Szene in einem geliebten Buch gelesen habt und direkt dort wart?
Lesehungrig-Banner-türkis-SBOft gelingt Autoren und Autorinnen dies, indem sie unsere Sinne förmlich kitzeln und reizen. Nahrungsbeschreibungen - ob nun Festmahl oder der trockene Brotkanten eines Hungernden - sind zum Beispiel ein beliebtes stilistisches Mittel, um eine lebendige Atmosphäre zu erschaffen und Leser/innen in den Bann der Erzählung zu ziehen. Denn Essen und Trinken kennen wir alle. Es ist natürlich und lebenswichtig. Jeder tut es und so kann auch fast jeder hierüber Zugang finden. Die Fresslust, der kleine Appetit, die Verführung, die unstillbare Gier, der brennende Hunger oder der Durst, der befriedigende, fast elysische und zeitlose Moment absoluten Genusses - das sind Empfindungen, die wir in der einen oder anderen Form alle kennen.

Banner für das bibliophil-kulinarische Blogevent "Lesehungrig!" #bücher #bücherliebeManche schaffen dies, indem sie mit glühender Feder über eine ganze Seite hinweg Worte schmieden und jede Einzelheit eines Banketts so inniglich beschreiben, dass man das Gefühl hat, sofort Kühlschrank nach einem halben gebratenen Schwein absuchen zu müssen. Manche - die von mir überaus verehrte und geschätzte Jane Austen ist so ein Fall - erwähnen nur in einem Nebensatz, dass sie "Tee" hatten. Und schon entfaltet sich in meinem Gehirn eine traditionelle englische Teetafel und entrückt mich - mittels Scones, Clotted Cream, Gurkensandwich und frisch aufgebrühtem Earl Grey, serviert in schwerem silbernem Teegeschirr, dessen blumigen Duft ich in meiner Fantasie förmlich riechen kann - in das lang verblasste England.

Lesehungriges Dauerevent

Der erste Lesehunger war ein Blogevent zum vierten Geburtstag des Magischen Kessels. Da die Idee so gut ankam und mehrfach danach gefragt wurde, habe ich es jetzt in ein Langzeitevent umgewandelt.
Ziel ist es, irgendein literarisches Werk – das kann beispielsweise ein ganzes Buch, eine Kurzgeschichte, eine kleine Szene, ein Gedicht oder ein Lied sein – kochtechnisch in einem Rezept samt Blogartikel umzusetzen. Hierbei ist es egal, ob ihr beispielsweise ein Mahl aus einem Buch nachkocht, ein in einem Buch vorgestelltes Rezept aufgreift oder selbst, passend zu einer Szene, ein Gericht nach euren Vorstellungen entwickelt. Stellt bitte kurz das Werk vor, auf das ihr euch bezieht und teilt mit euren Leser/innen warum, wieso, weshalb ihr das so umgesetzt habt.

Deadline

Lesehungrig! ist ein Quartalsevent und läuft immer über drei Monate lang, an deren Ende ich dann eure Beiträge einsammle und in einem Blogbeitrag vorstelle.

1. Lesehunger: 31.10.2013
2. Lesehunger: 31.12.2013
3. Lesehunger: 31.03.2014
4. Lesehunger: 30.06.2014
5. Lesehunger: 31.09.2014
6. Lesehunger: 31.12.2014
7. Lesehunger: 31.03.2015
8. Lesehunger: 30.06.2015
9. Lesehunger: 30.09.2015
10. Lesehunger: Babypause! Das bibliophile Dauerevent kommt 2017 aber zurück!

Wie kann ich teilnehmen? Teilnahmebedingungen

  • Ihr müsst ausdrücklich keine Foodblogger sein, hauptsache ihr habt ein Blog, wo ihr euren Teilnahmebeitrag veröffentlicht und zu diesem Artikel verlinkt.
  • Schickt mir zur Teilnahme bitte eine Mail mit eurem Namen, dem Namen eures Blogs und der URL eures Blogbeitrags an mjam[at]magischer-kessel[dot]de
  • Keine Rezepte aus dem Archiv, nur neue Beiträge.
  • Verlinkung zu diesem Blogartikel.
  • Mit der Teilnahme erklärt ihr, dass ihr die Rechte an Bildern und Texten inne habt und ich ein Bild des Beitrags für die Zusammenfassung im magischen Kessel verwenden darf.

Zitieren? Ich trau mich nicht!

Nein, für den Lesehunger müsst ihr keine Zitate abtippen. Es geht darum, euch von einem Buch oder einem anderen Stück Literatur zur köstlichen Dingen inspirieren zu lassen. Berichtet einfach darüber wieso, weshalb und warum. Ihr müsst keinesfalls wortwörtlich hierfür zitieren.
Wer dennoch zitieren möchte (und das ist ja unter bestimmten Voraussetzungen problemlos möglich), dem empfehle ich diesen ausführlichen Artikel zum Zitierrecht der Rechtsanwaltskanzlei Schwenke. Darin werden so ziemlich alle Fragen geklärt und es wird mit Beispielen und Checkliste aufgezeigt wie man richtig zitiert.

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Lesehungrig! Das bibliophil-kulinarische Dauerevent!

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Bibliophil-kulinarische Lesehunger gestillt? Event-Zusammenfassung & Gewinner/innen

Endlich komme ich dazu, die Zusammenfassung dieses Events fertig zu machen, bei dem so viele tolle Menschen mit so vielen genialen Büchern teilgenommen haben! Denn beim Lesehunger gibt es nicht nur in klassischer Kochblog-Event-Manier eine Menge neuer und spannender Gerichte zu entdecken, sondern gleichzeitig auch ganz viel neues Lesematerial - quer durch die Genres. Zugleich mit ihren Rezepten gewähren die Köchinnen und Köche den begierigen Lesern nämlich auch Einlass in ihre Fantasie, kochen und backen den Duft von bittersüßen Erinnerungen, lang vergessenen Freuden und unbeschwerter Tage nach.

Lesehunger-anders-b

Das Überziehen gehört ja fast ein wenig zum Charakter dieses Events. Erst habe ich ihn später starten müssen als gewollt und dann noch in die Verlängerung schicken müssen. 😉 Gut, dass es inzwischen soziale Netzwerke gibt, in denen man den Mut finden kann, sich über sowas auszutauschen. Noch besser, dass man dort das Feedback und die Unterstützung von anderen Foodbloggerinnen und -bloggern findet, die man in zweifelnden Situationen manchmal eben benötigt. Ende Mai, fünf Tage vor dem ursprünglichen Eventende, waren nur knapp fünf Beteiligungen von ganz lieben Bloggerkolleginnen eingegangen - und ich klapperte ein wenig mit den Zähnen. Im Austausch wurde dann klar, dass es wegen dem Umfang des Themas hauptsächlich an der Kürze der Zeit mangelte. Nach etwas Zögern habe ich dann doch verlängert und schon sprudelte es buchlastig-leckere Beteiligungen. Vielen Dank also fürs beharrliche Überreden.

Lesehunger! Ein bibliophil-kulinarische Blogevent

Da viele Fragen danach kamen und oft geäußert wurde, dass es schade wäre, wenn das Event nur einmalig wäre: Ja, der Lesehunger wird auf jeden Fall in ein Dauerevent umgewandelt und so weiterleben. Je nachdem wie viele Beteiligungen sich dann immer ansammeln, gibt es dann die Zusammenfassungen. Das Posting mit den zugehörigen Bannern folgt in den nächsten Tagen.

Und nun noch schnell zur Verlosung der drei Geburtstagsgeschenke:

1. Geschenk: Peter /Aus meinem Kochtopf
2. Geschenk: Friederike / Fliederbaum
3. Geschenk: Nele / Küchendelikte

Bitte meldet euch bei mir - sofern ihr nicht gerade noch im Spätsommerurlaub weilt - unter mjam[at]zauberkessel[dot]net mit eurer Adresse.

Jetzt aber los, ab zur Zusammenfassung. Über 25 Leute haben sich beteiligt - Wow. Und es sind wirklich so wunderbare Beiträge und Rezepte dabei. Die Artikel zu Zusammenfassungen werden ja erfahrungsgemäß recht wenig kommentiert, daher spende jetzt mal ne Runde Applaus, den habt ihr wirklich alle verdient. Danke, danke, danke fürs Mitmachen. Jedes Mal, wenn wieder eine Meldung über einen Beitrag kam, wurde mein glücklich-irres Grinsekatzengrinsen breiter. 😉

1-b Nesrin hat das Eis gebrochen und als erste versucht den Lesehunger zu stillen - lässt aber auch direkt ein wenig Weltbilder aufeinanderprallen. 🙂 Sie hat für ihren Beitrag ein frugales italienisches Mahl aus dem Buch "Eat Pray Love"* von Elizabeth Gilbert ausgewählt, das die Hauptfigur allein im Sonnenschein zu sich nimmt.
  2-b Bei Obst und Sushi gibt es vegetarische Zwiebelfuppe nach Art von Cohen dem Barbaren. Ja, richtig gelesen. Fuppe. Terry Pratchett und die genialen Scheibenweltromane* standen hierfür Pate. Der gute Cohen leidet unter fehlendem Gebiss, was die Suppe ...äh Fuppe erklärt. 😉 Tipp für alle, die neu in die Bücherreihe einsteigen wollen: Entweder im Original lesen oder noch schnell die Übersetzungen von Andreas Brandhorst zusammenraffen.
 3-b Ulrike - die ja vor kurzem eine neue URL bezogen hat - vom Blog Küchenlatein hat einen Vanillekuchen, der auf die wichtigen Dinge des Lebens verweist, aus dem Buch "Falscher Hase: Als Spionin bei den Spitzenköchen"* nachgebacken. Die Autorin Ruth Reichl er zählt darin von ihrem Leben als Gastro-Kritikerin. Das Buch klingt toll. Der Kuchen noch mehr. 🙂
 4-b Susanne Magentratzerl widmet sich mit Schalgham Bata (Rundkornreis mit Kohlrabi) der afghanischen Küche. Das Rezept für dieses - für uns ungewöhnliche - Gericht hat sie aus dem Buch "Tausend strahlende Sonnen
"* von Khaled Hosseini, in dem die Lebens- und Leidensgeschichte von zwei, an einen gewalttätigen Mann zwangsverheirateten, Frauen in Afghanistan erzählt wird.
 5-5b Ylva Zuckerwatte hat sich an dem Buch zu einem meiner Lieblingsfilme (das Buch ist natürlich auch toll), nämlich "Grüne Tomaten"* von Fannie Flagg orientiert und serviert einfach herrliche Fried green tomatoes (gebratene, grüne Tomaten) - sogar mit Geburtstagskerzen! Mjam. Diesen amerikanischen Südstaatenklassiker muss man einfach mal selbst gebraten und probiert haben. Towanda!
 6-b Ina Feinschmeckerle bäckt fantastisch-knusprig aussehendes Baguettebrot und denkt dabei an Bruno Chef de Police im Périgord, der in den Krimis* von Martin Walker ermittelt und einen Faible für gutes Essen und Wein hat. Hach. Man kann kann es fast riechen und knuspern hören. 🙂
 7-b Auch Petra vom Blog Foodfreak nimmt sich der Lesewelt des genialen Terry Pratchett (oder Pterry, wie er auch liebevoll von Fans genannt wird) an und greift zu dem Buch "Klonk!"*. Sie bereitet ein anbetungswürdiges (Hey - es ist Bacon!) Ankh-morpokianisches B.L.T.-Sandwich à la Sam Vimes zu. Alles wird eben besser mit genug Bacon! 😉
 8-b Hannah von lumi kuke wählt auch die kriminalistische Herangehensweise und versenkt ihren Toten, ähm... das köstliche Rinderherz, in Gedenken an Andreas Wagners Wein-Krimi "Herbstblut"* in blutrotem Wein, versehen mit einem Hauch dunkler Schokolade.
 9-b An neunter Stelle beteiligte sich Frau Zuckerwatte gleich nochmal am Event (zweimal konnte ja jeder, sie war aber diesmal die einzige tapfere kulinarische Kämpferin, die das auch durchzog) und serviert Kanincheneintopf des "Bemalten Mannes". Hier wurde viel historisch recherchiert, um ein möglichst echtes Ergebnis zu bekommen. Inspiriert wurde das Gericht von einer Fantasybuchreihe von Juliet Marillier*.
 10-b Peter nimmt sich in seinem Beitrag bekannter Kinderliteratur von der unvergleichlichen Astrid Lindgren vor, und reist mit Meisterdetektiv Kalle Blomquist* zu Großmummrichen und vanilliger Rhabarbergrütze in die Kindheit zurück.
 11-b Heike von Au nimmt uns mit dem Rauch französischer Zigaretten und dem Geschmack von Milchkaffee, Weißwein und verführerisch anmutenden frischgebackenen Croissants, mit zu einem bitterkalten Novembermorgen und zu ihrer (und jetzt auch meiner) Entdeckung von Herman Hesses "Knulp"*.
 12-b Sus vom CorumBlog nimmt übrigens mit der ersten Umsetzung aus dem Science Fiction-Genre teil. Sie hat sich des legendären Pangalaktischen Donnergurglers aus der einzigen fünfteiligen Trilogie in vier Bänden angenommen. Richtig - wir sind bei "Per Anhalter durch die Galaxis"* von Douglas Adams. Gut, dass sie dazu keine vogonische Dichtung serviert. Also trinken ... aber vorsichtig!
 13-b Bei German Abendbrot widmet sich Julia mit Lammfilet mit Kräuterkruste, Ofengemüse und Beurre rouge der köstlichen provencalischen Küche, beschwört die Kräfte von in der Sonne knisterndem Romsarin, träge gurrenden Ringeltauben und Aprikosenwörtern und setzt so den Klassiker "Eine Kindheit in der Provence"* von Marcel Pagnol auf dem Teller um.
 14-b Jutta war schon als Kind sehr lesehungrig, um teilzunehmen musste sie - dank verliehener (und nie zurückgekehrter - wer kennt sowas nicht? :() Bücher erst eine Buchwiederbeschaffungsmaßnahme via Bibliotheksleihe hinter sich bringen. Aber so servierte sie um Punkt 12.00 Uhr an einem Donnerstag Bratwurst, Sauerkraut und Kartoffelbrei und trägt so ihrer kindlichen Faszination für Bücher mit Essen Rechnung. Nachgekocht hat sie übrigens eine Szene aus dem deutschen Kinderbuchklassiker von Otfried Preußler "Neues vom Räuber Hotzenplotz"*.
 15-b Jetzt wird es etwas gehaltvoller. Mit ihrem leckeren Moussaka (inzwischen pi-Mal-Daumen nachgekocht und für gut befunden) entführt uns Friederike zum Löwentor im altertümlichen Mykene und damit zu der tragischen Geschichte der trojanischen Königstocher und Seherin Kassandra* in der literarischen Umsetzung von Christa Wolf...
 16-b Und auch Ariane kocht mit und lässt, neben ihrem Rezept für "Maccheroni di zito alla Siciliano" ein literarisches Trommelfeuer - gepaart mit köstlicher italienischer Küche und gespickt mit historischen Fakten - auf ihre Leser/innen los. (Bevor diese zur Beschreibung des Dessert-Buffets gelangen, sollten sie sicher gehen, etwas vergleichbares zum Stillen der spontan entflammenden Sehnsüchte zur Hand zu haben... ;)) Orientiert hat sie sich hierfür an dem Roman "Der Gattopardo"* über den Abstieg der sizilianischen Aristokratie von Giuseppe Tomasi di Lampedusa.
 17-b Das Buch "Schokoladengeister"* von Jael McHenry war eigentlich ein Verlegenheitskauf am Bahnhof. Die Geschichte von Ginny, die das Asperger Syndrom hat, ihrem Umgang mit ihren Gefühlen nach dem Tod geliebter Menschen und ihr Rezept für mitternächtliche Trostbrownies haben Petra dann aber doch in den Bann gezogen. (Hübsches Teeservice übrigens.. ;))
 18-b Und noch etwas tiegfreifendere Literatur. Claudia nimmt uns mit einem köstlich aussehenden Süßkartoffelsalat nach Yotam Ottolenghi mit auf eine Wanderung durch Israel und setzt so kochtechnisch den bewegenden Roman "Eine Frau flieht vor einer Nachricht"* von David Grossmann um.
 19-b Wer kennt die Bücherserien der englischen Autorin Enid Blyton denn nicht noch aus der Kindheit (und war immer ein wenig neidisch auf die Freiheiten...)? Island Girl Gudrun  findet, dass die Famous Five/Fünf Freunde* dringend eine typische Stärkung benötigen und bäckt deswegen einen knusprigen Gala Picnic Pie.
 21-b Sabine bäckt in ihrem brandneuen Blog das traditionelle norwegische "Flatbrød" und erzählt von dem Buch "Hunger"* von Knut Hamsun, das mit autobiografischen Zügen von den wirklich extremen Hungerjahren des Journalisten im 19. Jahrhunderts berichtet.
 22-b Christine von ninivepisces lädt mit Deviled Eggs (gefüllten Eiern), Limonade und sehr guter Musik zum Bridge... und mit dem Buch "Gute Geister"* von Kathryn Stockett zu Gedanken über Rassensegregation und Lebensvorstellungen einer Zeit, die noch gar nicht so lange hinter uns liegt...
 23-b Bei Strudel goes Paris - dem fast noch nagelneuen Blog einer in Paris vor sich hin backenden Österreicherin -  gibt es ein Rezept für amerikanische Cookies. Sie hat das Rezept als Umsetzung des Buches von "Die große Welt"* von Colum Mc Cann gewählt, der hier über ein Großereignis an den zwei Türmen in Manhatten beschreibt, bei dem sich viele Lebenslinien überschneiden.
 24-b Bei Katha gibt es wunderbar gegrillen Wolfsbarsch nach Biberart mit Kartöffelchen und Gurkensalat. Hierzu inspiriert wurde sie von einer langen und sehr detailreichen Szene aus einem der Bücher aus der Fantasyreihe "Narnia"* von C.S. Lewis, wo die Kinder in der Biberhöhle zu Besuch sind. Passt perfekt zur Grillsaison gerade.
 25-b Nele, die sich in Ihrem Foodlog ja sowieso mit Büchern (speziell Krimis) auseinandersetzt, hatte ja im Grunde gar keine andere Wahl, als kurz vor Schluss noch schnell mit einer köstlich klingenden Savoyer Gemüsesuppe mitzumachen. Das Rezept hierfür hat sie aus dem kulinarischen (und sehr käselastigen ;)) Krimi "Die letzte Reifung"* von Carsten Sebastian Henn.
 26-b Und wer krönt das Event mit einem letzten bibliophilen Beitrag? Bushi natürlich. 🙂 Sie bereitet Pollo alla cacciatore - Hühnchen nach Jägerart - zu und nimmt ihre Leser so mit zu Fra Bartolo*, seiner Wanderung durch die Toskana und zu zahlreichen amüsanten und am Ende immer kulinarischen Abenteuern. Klingt nach angenehmer Sommerlektüre.

Außer Konkurrenz liefen zwei äußerst appetitanregende Beiträge zum Lesehunger:

27-b Mein Beitrag zu meinem eigenen Event wandert natürlich nicht mit in die Verlosung. Bei mir gab es Soloms Apfelpasteten “Immertreu”. Das Rezept habe ich mir passend zu einer kleinen Taverne in meiner liebsten Jugendbuchserie "Alanna - Das Lied der Löwin"* von Tamora Pierce ausgedacht.
 20-b Barbara Luetgebruene ist Gastautorin bei Bushcooks Kitchen und erzählt von der glücklichen Kinderwelt in Astrid Lindgrens Romanen* und natürlich auch von ihrer eigenen Kindheit - gepaart mit reinbeißenswert aussehenden Zimtwecken, Pickert, Fleischbällchen und Himbeersaft.

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