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Boo! Neues von der Halloween-Queen

Nur noch ein paar Tage und eines meiner liebsten Feste im Jahreslauf findet statt. Der magische Kessel und ich wünschen euch ein wunderbares, verrücktes & magisches Halloween/Samhain. Genießt die Zeit, seid mal etwas weniger erwachsen, lacht etwas lauter und lasst etwas von den Sorgen los. Und vor allem: Kommt sicher durch die Nacht....

Happy Halloween 2014 vom magischen Kessel!

Und natürlich gibt es auch wieder neue Halloween-Artikel von mir. Ich war in den letzten Wochen sogar ziemlich fleißig und habe euch drei neue Halloweenrezepte und zwei Bastelanleitungen mitgebracht, die uns dieses Jahr bei unserer Party auch erfreuen werden. Nicht umsonst habe ich von lieben Kollegen vor ein paar Jahren den Titel Halloween-Queen verliehen bekommen. Dem muss frau ja irgendwie gerecht werden. 😉

Edit: An dieser Stelle findet sich jetzt eine stets aktuelle Übersicht über all meine Halloween-Rezepte und Halloween-Bastelideen.

Neu hinzugekommen 2014:

  • Mumien Cake Balls  (Kleine Kuchenbällchen, die sich auf dem Dessertbuffet wirklich gut machen und natürlich auch echt lecker sind. Das Rezept gibt es auf meinem DIY-Blog.)
  • Süße Knochen aus Baiser  (Erklärt sich ja quasi selbst und ist wie die Cake Balls wirklich sehr hübsche essbare Halloween-Deko)
  • Essbares Zombiegehirn  aka Räucherfischmousse in Gehirnform (so toll - klopf mir da immer noch ein wenig selbst auf die Schulter :))
  • Selbstgebastelte Blutkerzen (So simpel zu machen und die bluttriefenden Kerzen sehen so absolut genial aus als passendes Dekorationselement aus.)
  • Blutige Kelche (Mit Glasfarben bemalte, blutbetriefte Gläser für den stilvollen Genuss des Halloween-Cocktails.)

Süßes Fingerfood für Halloween: Mumien Cake Balls

Die anderen Bastelanleitungen, Kürbis- und Halloweenrezepte sollen an dieser Stelle natürlich nicht in Vergessenheit geraten. Weswegen ich an dieser Stelle auch nochmal eine Übersicht über die schon veröffentlichten Klassiker im magischen Kessel und auf Fiberspace aufliste.

Halloween-Rezepte

Baiserknochen: selbstgemachte Halloweensüßigkeit

Kürbisrezepte

Anleitungen für selbstgemachte Halloween-Deko

Ihr Lieben, ich hoffe wie immer, ich konnte euch mit meinen Ideen reichlich inspirieren und trage ein wenig dazu bei, dass ihr eine geniale Feier mit gutem - und dabei natürlich gleich noch mit absolut genial-schauerlich aussehendem - Essen habt.

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Grabsteine und rachsüchtige Gespenster: Kuchendeko für Halloween

Endlich!  Endlich habe ich in einem gut wegsortierten Ordner die Fotos von meinem Friedhofskuchen von vor zwei Jahren wiedergefunden und kann sie euch angedeihen lassen. Letztes Jahr bevölkerten als monströse Halloween-Kuchendeko ja die Creepy Crawler mein Gebäck.

Halloween-Kuchendeko-bsIm Grunde ist es eine ganz schnell zu machende Deko-Idee, die man auf jeden Rührkuchen anwenden kann. Auf einem großen Blech Schokoladenkuchen kommt es optisch halt noch ein wenig besser. Ich kann mir allerdings auch sehr gut Muffins mit Schokoladenfrosting und grünen Streuseln vorstellen, aus denen dann schief ein schokoladiger Grabstein ragt, ein Marzipanarm hervorgreift oder auf denen ein grimmig guckendes Gespenst thront.

Essbarer-Friedhof-Halloween-bsHalloween-Tortendeko-bsFriedhofs-Tortendekoration für Halloween

Ich zeige euch hier nur, wie ich die zu Halloween passende Dekoration des Kuchens mache. Nehmt einfach euer liebstes Schokoladenkuchen-vom-Blech-Rezept, backt das und verfahrt dann wie hier weiter. Bei mir verbargen sich unter der Friedhofserde damals göttliche Brownies mit bluttriefenden Köpfen...ähm... in Portwein eingelegten Cranberrys. Ich hatte damals die doppelte Menge gemacht, damit es fürs Backblech passt.

Edit: An dieser Stelle findet sich jetzt eine stets aktuelle Übersicht über all meine Halloween-Rezepte und Halloween-Bastelideen.

Zutaten für den essbaren Friedhof

1 auf dem Blech gebackener Schokoladenkuchen
1 Packung Schokoladenblättchen (bei mir: After Eight)
1 Packung Mini-Schaumküsse, benötigt werden nur die weißen
echter Kakao
rote Lebensmittelfarbe
Puderzucker
Wasser
Holzstäbchen/Zahnstocher
feinmaschiges Sieb

Zubereitung

  • Etwas von dem echten Kakao in das feinmaschige Sieb geben, mit einem Löffel hindurchstreichen und so den ganzen Kuchen (der bitte schon abgekühlt sein und keine feuchte Oberfläche besitzen darf) bestäuben.
  • In einem Schälchen aus Puderzucker und ein paar Tropfen Wasser einen dicken Zuckerguss anrühren. Mit der Lebensmittelfarbe leuchtend rot färben.
  • Holzstäbchen in den roten Zuckerguss eintauchen und damit den Schaumküssen grimmige Gesichter malen und auf die Schokoladentäfelchen "R.I.P" (lat.: "Requiescat in pace", engl.: "Rest in peace") schreiben.
  • Den Zuckerguss etwas antrocknen lassen und nun kunstgerecht Grabsteine und Geister auf dem essbaren Schokoladenkuchenfriedhof verteilen. Die Täfelchen werden als Grabsteine in den Kuchen gesteckt.

Heute auf diesem Teller: Angriff der Würstchenkrokodile und Killerkraken!

Hachja. Ihr Lieben, ihr merkt bestimmt an dem wohlklingenden Titel, was euch in den nächsten Wochen blühen wird, nicht wahr? Ja, so ein wenig sollte euch nach vier Jahren klar sein, dass mit dem Herbst auch Halloween heran rollt. Und damit eine Zeit, in der ich mich in herrlich kitschig-gruseligem Gerichten und mit kreativ-grässlichen Rezepten austoben darf.

Halloween_Kraken_bsSorry, selbst Schuld. Ihr lest mich ja immerhin mehr oder minder freiwillig. Den Auftakt dieses Jahr macht ein älterer Artikel aus der Schublade (deswegen sind auch die Fotos nicht das Gelbe vom Ei). Okay, Rezept ist hier auch eher euphemistisch zu verstehen, Zubereitung trifft es eher. Und auch wenn meine Krokodile aus Wiener Würstchen eher handzahm aussehen, die ebenfalls irgendwo auf dem überladenen Teller anwesenden Würstchenschlangen sind doch aber herzallerliebst und machen das Essen zu einem wahren Abenteuer.  Zumindest die Kraken sind aber einwandfrei erkennbar und bereichern das Partybuffet zu Halloween, den Piratenkindergeburtstag oder den Teller des Gatten. Oder meinen. Ja, ich gestehe ja schon. Wir sind halt ein geekhaltiger Haushalt mit teils kindlichem Gemüt, samt kochender Nerdette. 😉

Halloween_Würstchen_bsHalloween-Rezept für Würstchenkraken, Würstchenkrokodile und -schlangen

Wiener Würstchen, kurz und lang
Bratpfanne
scharfes Messer
neutrales Öl
Portion Kreativität und Begeisterung für obskure Feste

Zubereitung

  • Für die Krokodile:   Kurze  Würstchen auf 1/3 der Länge quer halbieren (ergibt das Krokodilsmaul) und auf der Oberseite (sucht euch eine  Seite aus) die Haut auf den restlichen 2/3 der Länge quer einritzen. Das soll - mit etwas wohlwollender Fantasie - den schuppigen Rücken darstellen.
  • Für die Würstchenkraken:  Eine große Wiener halbieren (ergibt zwei Kraken). Das Wurstende bildet jeweils den Krakenkopf. Von der Schnittstelle ausgehend das die Wursthälfte auf einer Länge von 3/4 mehrfach längs durchschneiden (ergibt die Tentakel). Darauf achten, dass die einzelnen Würstchen-Tentakel nicht abgeschnitten werden.
  • Für die Würstchenschlangen: Diese werden aus langen Wienern gemacht. Wie bei den Krokodilen wird vorne ein Maul eingeschnitten, der Schlangenrücken, wird aber über Kreuz zu unzähligen Rauten geschnitten.
  • Die vorbereiteten Würstchen  dann mit etwas neutralem Öl bei mittlerer Hitze einer Pfanne braten. Durch die Hitze rollen sich die Wurststreifen zu richtigen Tentakeln auf, die Krokodile und Schlangen stellen ihre Schuppen auf und öffnen ihre Mäuler.

Halloween_Würstchen1_bs

Wirklich prickelnde Pralinen: Schokolade mit Brause

Nein, nein, nein - ich habe mir die Zutatenliste der Brause absichtlich nicht so genau angesehen. Manche Dinge, die man als Kind mit großer Freude zu sich nahm, sollte man als Erwachsener vielleicht einfach nicht mehr so genau begucken, weil man sonst aus dem Schaudern nicht heraus kommt. Wobei ich in meiner Kindheit eigentlich mehr von einer anderen Brause begeistert war. Am Büdchen (oder wie man im Pott auch sagte "Trinkhalle", hier in Berlin firmiert sowas ja unter den Begriffen "Kiosk" oder "Späti"), wo man ja ab und an sein Taschengeld hin trug, gab es neben dem geliebten Weingummi so blaue Tütchen, mit nem grünen Marsmännchen drauf. Das war saure Brause, aber mit so kleinen Knubbeln drin, die dann im Mund geknallt und geploppt haben. Fand ich als Kind ganz fantastisch. 🙂 Ich glaub Kaugummi war da auch noch involviert? Kennt das noch jemand und gibt es das Zeugs noch? (Nachforschungen haben ergeben, dass man die Knallbrause tatsächlich noch online erwerben kann.)

Für mein Menü bei der Metro- Kochherausforderung habe ich für mein dreiteiliges Dessert die mitgeliefert Brause ganz einfach mit schöner Zartbitterschokolade kombiniert. Da die Brause nicht mit Wasser in Kontakt kommt, sondern mit Schokolade (aka "Fett"), bleibt sie aktiv und bizzelt dann wirklich erst im Mund.

Bizzelnde Schokoladenbrause...

Der Gatte fand sie furchtbar - aber der mag ja auch weder Zartbitterschokolade, noch saure Dinge.  Insofern zählt er hierbei nicht. Ich fand meine Idee ganz fantastisch und die Gäste bei unserer ESC-Party, die sich um die restlichen Pralinen rissen, gaben mir recht. Es ist einfach eine geniale Kombination aus fruchtig-brizzelnder Extremsäure und cremiger, dunkler Schokolade. Ich glaub mit Milchschokolade würde das wirklich nur halb so gut funktionieren.
Was mich ein wenig ärgert - trotz ganz vorsichtigem Schmelzen im lauwarmem Wasser, war die Schokolade wieder nicht richtig temperiert und ist deswegen nach einem Tag wieder so hässlich-weißlich angelaufen. Tut dem Geschmack keinen Abbruch, kratzt aber an mir. Ich habe deswegen für euch (und mich)  eine Anleitung der Küchengötter zum richtigen Temperieren rausgesucht.

Rezept für Brause-Pralinen
(ergibt 15 Stück)

175 g gute Zartbitterschokolade
3 Tütchen Brause
1 Silikonform für Pralinen (15 Mulden)
Holzstäbchen

Zubereitung

  • Schokolade nach oben verlinkter Anleitung temperieren.
  • Wem nachträgliche weißliche Flecken (geschmacklich stört es ja nicht) egal sind, der schmilzt sie einfach vorsichtig im Wasserbad. (In einen mit warmem Wasser gefüllten Topf eine Metallschale mit der kleingehackten Schokolade einsetzen. Unter Rühren schmelzen. Darauf achten, dass keinesfalls Wasser in die Schokolade gelangt.)
  • Mit Löffeln die flüssige Schokolade ungefähr zu einem Drittel oder zur Hälfte in die Silikonformen einfüllen.
  • Brausetütchen an einer Ecke öffnen und die eingefüllte Schokolade komplett mit einer Schicht Brause bedecken.
  • Pralinenförmchen mit Schokolade bis zum Rand auffüllen.
  • Nun mit einem Holzstäbchen (Schaschlikspieß oder Zahnstocher) vorsichtig etwas umrühren, damit sich die oben liegende Schokolade ganz sanft mit der unterhalb der Brauseschicht verbindet (sonst hat man später eine halbierte Praline mit Brause dran). Es soll nicht komplett gemixt werden, sondern nur so, dass es sich gerade verbindet.
  • Schokolade erkalten lassen, hierzu kann man sich auch kurz in den Kühlschrank stellen, aus den Formen lösen und genießen.

Es wird graaaauuuenhaft im magischen Kessel…..

Es ist noch gar nicht so lange her (na gut - fast 15 Jahre...), da war das Feiern von Halloween in Deutschland geradezu exotisch. Während ich dem rheinischen Karneval (der ja im Grunde ebenfalls vorchristliche Wurzeln aufweisen kann) nicht so zugetan war, war ich nach der ersten Berührung mit Halloween sofort verliebt in dieses aus Amerika zu uns herübergeschwappte Fest mit den heidnischen Ursprüngen. Weniger "Tä tä, tä tä!", grauenhaft-fröhliche und blondgelockte Funkemariechen, Bütze, Möhnen  sowie stark alkoholisierte Gestalten mit Clownsnase, dafür mehr Gruselfaktor, Spaß, Süßigkeiten, ausgefallene Kostüme, kreatives Ekelfood und geheimnisvolle Legenden. Heutzutage ist das Fest der Geister und Gespenster etablierter - Gruseldeko kann man fast überall shoppen und verkleidete Kinderhorden marodieren, fröhlich "Süßes oder Saures"-kreischend, durch unser Treppenhaus.

Edit: Hier findet ihr jetzt eine stets aktuelle Liste mit all meinen Halloween-Rezepten & -Bastelideen.

Hexenkessel selber basteln

Und wie jedes Jahr kippe ich euch natüüürlich mit Links zu netten Halloween-Rezepten und etwas passender Deko zu.  Wobei dieses Jahr nur drei halloweenspezifische Rezepte hinzu kamen. Ich hatte soooo viele Ideen, aber es fehlte mir einfach ein wenig an der Zeit. Na jut, ein paar kulinarische Gruselfood-Glanzleistungen müssen ja auch noch für die nächsten Jahre aufgespart werden... 😉 Dafür habe ich mich beim Thema "Kürbis" ein wenig ausgetobt - das passt nicht nur zu Halloween, sondern zur gesamten Herbstzeit.

Halloween Pizza

Halloween Links

Marshmallow-Monster am Stiel.  Ich mag ja eigentlich weder weiße Schokolade noch Marshmallows, aber die Kombination ist einfach nur suchtgefährdend lecker.  Im gleichen Artikel findet sich auch ein Rezepte für kleine Schokokuss-Gespenster.

Mini-Pizza-Mumien. Passen in jede Hand, sind also ein echt praktisches Fingerfood zu Halloween. Und wer kann diesen (Oliven-)Augen schon widerstehen?

Bastelanleitung für einen Hexenkessel. Für die Bastelbegabten unter uns.

Damit man auch weiß, was man isst: Anleitung für eine halloweengerechte Menükarte

Die Halloween-Linkliste 2010  und die Halloween-Linkliste 2009. Über diese beiden alten Blogbeiträge von mir gelangt man zu Rezepten für gebackenen Ogerkopf, Blutbowle, Kürbissuppe, Karamelläpfel, Würstchen-Mumien, Piraten-Knusperknochen, Bananen-Geister am Stiel und auch zu zwei Artikeln zum Selberbasteln von Halloween-Deko. Wer also noch schnell ein paar Trinkkelche, Windlichter oder etwas Wanddeko selbst machen will, wird dort fündig.

Halloween Süßigkeiten aus Marshmallows

Kürbisrezepte

Hexenkessel Halloweendeko