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Nicht nur was zu Weihnachten: Mandelsplitter mit Cranberrys

Es ist schon etwas länger her, dass ich dieses leckere Konfekt produziert habe, verbloggen will ich es aber dennoch noch. Ich hatte sowas vor Jahren schon mal öfters gemacht zum Verschenken, die leckeren Schokodinger gerieten aber in Vergessenheit. Erneut auf die Idee gebracht, hat mich aber Sus vom CorumBlog während der Weihnachtszeit.

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Das Zeug ist aber auch viel zu köstlich, um nur zu Weihnachten gemacht zu werden. Schmeckt auch suchtgefährend gut  im Frühjahr oder im Herbst - naaaaja... im Hochsommer würde es wahrscheinlich hemmungslos wegschmelzen. Obwohl die Schokoteilchen sowieso keine all zu großen Überlebenschancen haben. Ich habe die Mandelsplitter zum Knabbern auf einem Treffen meiner Spinngruppe gemacht und sie hatten quasi die Lebensdauer eines Schneekristalls in der Sahara... 😉

Die entfernt an Choco Crossies erinnernden (nur sehr viel leckerer, lockerer und vor allem laktosefrei) Mandelsplitter sind geradezu ein klassisches Geschenk aus der Küche. In letzter Zeit habe ich die Cornflakes auch weggelassen und stattdessen einfach gepufften Mais verwendet (gibt es im Bioladen), das hat den weiteren Vorteil, dass diese schokoladige Süßkeit dann auch glutenfrei ist.

Rezept für selbstgemachte Mandelsplitter

150g Zartbitterkuvertüre
100g Mandelsplitter
50g getrocknete Cranberrys
50g Cornflakes/gepuffte Reiskörner
Msp Zimt
Msp Vanillepulver (gemahlene Vanilleschote) oder etwas Mark einer Vanilleschote
Msp Kardamom

Zubereitung des Mandelkonfekts

  • Die Cornflakes in einen Gefrierbeutel geben, fest verschließen oder zuhalten, mit einem Nudelholz etwas darauf schlagen und die Cornflakes so in kleine Stückchen zerbröseln und in eine Schale geben.
  • Die Mandelstifte in einer Bratpfanne ohne Fett und unter ständigem Rühren goldbraun rösten und zu den zerkleinerten Cornflakes geben.
  • Die getrockneten Cranberrys mit einem Messer grob hacken und zu den restlichen Zutaten geben und unterheben.
  • Bei mäßiger Temperatur wird nun die Zartbitterkuvertüre im Wasserbad geschmolzen und Vanille, Kardamompulver und Zimtpulver untergerührt.
  • Die mit den Gewürzen versehene flüssige Schokolade nun unter die Mischung aus Cornflakes, Mandeln und Cranberries heben, bis alles gleichmäßig von Schokolade ummantelt ist.
  • Mit zwei Teelöffeln immer etwas der Mandelmasse abstechen und als Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Tablett oder Blech geben.
  • Sobald die Schokolade ausgehärtet ist (einige Minuten im Kühlschrank sind hier ganz dienlich), kann das schokoladige Mandelkonfekt vernascht oder in Dosen und Geschenktütchen verpackt werden.

Rezeptideen für selbstgemachte Mandelsplitter

Bei diesem Rezept kann man wild experimentieren - gelingen tut es fast immer. Als leckere Varianten kann man auch weiße Schokolade oder Vollmilchschokolade verwenden, etwas löslichen, pulverisierten Instant-Kaffee zum Aromatisieren mit in die flüssige Schokolade mischen, einen Hauch Chili hinzu geben oder die anderen Ingredienzien verändern. Statt Cranberrys kann man auch andere Trockenfrüchte verwenden. Zum Beispiel getrocknete Aprikosen, Erdbeeren, Ananas, Mangos oder einfach Rosinen.

Die Mandelstifte müssen auch nicht unbedingt geröstet werden, sondern können direkt verwendet werden oder  zum Teil auch mit anderen Nussorten, wie zum Beispiel Haselnuss, Walnuss oder gar Kokosraspeln, in der Menge ersetzt werden.

 

Gruselfood 2010: Neue Rezepte für Halloween

Wenn ich schon sonst zu nix komme, muss ich doch wenigstens meiner privaten Sucht frönen und euch auf die neuesten Halloween-Rezepte hinweisen, die ich dieses Jahr verbrochen habe. Wer mir bei Twitter folgt, wird sowieso schon aufs scheußlichste von mir damit traktiert worden sein - so wie es sich für ein wahres Gruselfest gehört.  Nein, ich quäle euch jetzt nicht mit Erzählungen davon, was für einen tollen Hut der Gatte mir für unsere Party gekauft hat und wie ich gedenke den Hexenhut steampunkgerecht aufzupimpen. 😉

Ich hatte ja auch schon letztes Jahr eine Linkliste zu meinen Halloween-Rezepten und Bastelanleitungen hier gepostet - die ist natürlich immer noch aktuell und sei an dieser Stelle deswegen nochmal kurz erwähnt. Dieses Jahr habe ich mich aber ganz auf die essbare Ecke der Gruselparty beschränkt.

Edit: An dieser Stelle findet sich jetzt eine stets aktuelle Übersicht über all meine Halloween-Rezepte und Halloween-Bastelideen.

Süße Halloween-grusel-ekel-brrrrr-schauder-aber-total-lecker Rezepte

Rezept für Froschlaich - Nein, ich bin natürlich nicht für den Tod tausendender ungeborener Froschbabies verantwortlich. Und auch der alte Witz vom Frosch im Mixer zieht hier nicht. Bei diesem Halloween-Rezept handelt es sich um ein selbstgemachtes Fruchteis aus Kiwi mit Honig, Minze und Zitronenlimo. Sehr fruchtig, sehr lecker und meine persönliche Empfehlung an alle Erwachsenen: gar nicht erst einfrieren, sondern als Grundlage für einen kleinen Cocktail verwenden. *hüstel*

Rezept für Bananen-Gespenster - Auch für dieses süße Halloween-Gruselrezept wurden natürlich keine echten Geistel gegeißelt, eingefroren oder sonstwie zu unaussprechlichen Grausamkeiten gezwungen. Hinter den Geistern am Stiel verbergen sich simple (aber äußerst leckere) Schokoladen-Bananen. Wer schon mal auf  Kirmes, Jahrmarkt oder Weihnachtsmarkt war, konnte bestimmt (wie ich) auch nie an diesen leckeren Teilchen vorbeigehen...

Rezept für Karamell-Äpfel - Hierfür wurden blutjunge, reine & unschuldige Äpfel gequält, indem man sie in flüssiges Karamell dippte... Das apfelrünstige Verlangen war einfach zu stark - ich konnte mich nicht dagegen wehren. 😉 Karamell-Äpfel sind im amerikanischen Raum scheinbar eine traditionelle Herbst- & Halloween-Süßigkeit, vergleichbar in etwa mit diesen schrecklich-klebrigen roten Paradiesäpfeln, die es bei uns immer auf der Kirmes gibt. Allerdings sind sie im Gegensatz zu den roten Paradiesäpfeln sehr viel einfacher herzustellen und können toll für Halloween oder einen Kindergeburtstag dekoriert werden. Wer Karamell nicht mag, kann sie natürlich auch ganz einfach mit einer großzügigen Portion der Lieblingschokolade überziehen.

Absolut köstlich-niedlich-gruselige herzhafte Halloween-Rezepte

Sehen sie nicht absolut niedlich...äh totaaal gruselig, garstig und widerwärtig aus? Das Halloween-Rezept für Hot Dog Mumienist wirklich supersimpel zu machen. (Wehe jetzt kreischt jemand, weil ich im Rezept TK Hefeteig angegeben habe - natürlich kann man auch selber welchen anrühren. Wenn man denn die Zeit dazu hat, was ich bei den Vorbereitungen für eine große Halloweenparty oder einen Kindergeburtstag mal so dahingestellt lasse....) Inzwischen habe ich auch irgendwoanders Hot Dog Mumien gesichtet, die mit Streifen aus Hefeteig eingewickelt waren. Ich  muss zugeben die sahen tatsächlich noch einen Tick cooler aus als meine.

Und jetzt kommt mein diesjähriges absolutes Halloween-Favorite-Rezept:  Gebackene Knusperknochen. Erstens lecker, zweitens sehen die essbaren Knochen einfach mal nur genial aus und drittens: Piraten. Wenn ich schon nicht Captai'n Jack Sparrow auf meinem Teller haben kann, dann knabber ich eben an ein paar knusprigen piratengerechten Knochen. Ich bin mir sicher, dass die nicht nur auf meiner Halloweenparty, sondern auf jedem Grusel-Piraten-Kindergeburtstag mehr als nur gut ankommen.

Halloween-Special bei Suite101

Und natürlich muss ich auch noch ein wenig angeben... die Redaktion von Suite101.de hat ihre Leser (und auch mich als Autorin) vor ein paar Tagen mit einem erstmaligen Halloween-Special überrascht. Folgt einfach diesem gruseligen Halloween-Link oder klickt auf das Bild mit dem Hexenkessel und seht selbst.

Natürlich haben auch viele andere Autoren und Autorinnen bei Suite ebenfalls sehr lesenswerte und spannende Artikel über Samhain/All Hallow's Eve geschrieben, aber es zauberte mir doch ein wunderbar grenzdebiles Grinsen - abwechselnd mit einem atemberaubend-selig-weggetretenem Lächeln - auf mein Gesicht, als ich feststellte, dass über ein Drittel der Texte (und vor allem alle Rezepte) dieses Specials aus meiner genialen Feder stammen und im Begleittext noch ein Link zu meinem heißgeliebtem Foodblog hier gesetzt wurde.

Hach... *schanüff* Danke nochmal liebe Suite-Redaktion!

So - und nun rücke ich mir meine virtuell glitzernde Krone - die ich mir als deutsche Suite101-Halloween-Queen auch dieses Jahr wieder redlich verdient habe - zurecht und lasse euch in Frieden durch die Rezepte stöbern. Natürlich habe ich noch viel mehr Ideen & Halloween-Rezepte zur Bereicherung eines leckeren Gruselbuffets in meinem hübschen Köpfchen (und zum Teil auch schon fertig fotografiert auf der Festplatte), aber die bleiben aus Zeitmangel dann erstmal bis nächstes Jahr in der Schublade. 😉

Ich wünsche euch jedenfalls ein wunderbares Fest, ein Erinnern an alle die vor uns da waren & eine berauschende Nacht, während wir auf der Schwelle zur Geisterwelt tanzen und die Tür zu einem neuen Jahreslauf aufstoßen.