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Schokoladige Monster & Krabbeltiere: Creepy Crawlers für Halloween

In drei Tagen ist offiziell Halloween. Unsere alljährliche Halloweenparty - das diesjährige Motto war ja dank dem Geburtstag des Liebsten "42" und es bestand Handtuchpflicht - mit vielen guten Freunden, Gesprächen, diversen Lachkrämpfen, meiner irdischen Lightversion des Pangalaktischen Donnergurglers und natürlich dem traditionellen Schrottpokern ist am Samstag schon gelaufen. Es war wie immer ein tolles Fest und wir sind erst so gegen sechs Uhr ins Bettchen gekippt. Für Kurzentschlossene und Leute die superpünktlich zum Fest feiern, gibt es jetzt noch eine schnelle Anleitung für essbare und niedliche Halloween-Deko aus Schokolade. Der Gatte hat sie in einem Anfall von verbaler Kreativität "Creepy Crawlers" getauft.

Neben den reichhaltigen Köstlichkeiten des Buffets (unter anderem Trifle, Puddinggehirn, Kürbis-Orangen-Kompott, gebackener Ogerkopf, blauer Kartoffelsalat, Kürbissuppe, Macarons mit Schokoladen- und Kürbis-Ganache) gab es dieses Jahr wieder Torfmullkuchen nach meinem Familienrezept - verziert mit schnell zu machender Krabbeltierdeko aus Schokolade. Letztes Jahr gab es die Chocolate Cherry Brownies mit Schokokussgespenstern und kleinen Grabsteinen. Die Anleitung wollte ich eigentlich schon längst verbloggt haben, leider sind die Fotos hierzu auf dem Rechner verschollen, deswegen wurde das bisher nichts.

Halloweenrezept für Schokoladengetier / Creepy Crawlers

100 g Zartbitterkuvertüre
Bunte Zuckerperlen* oder Reisperlen für die Augen
Gefrierbeutel
Backpapier
Schere
Schaschlikspieß
Pinzette

Zubereitung

  • Die Schokolade im Wasserbad oder vorsichtig in einem Schälchen in der Mikrowelle schmelzen.
  • Den Gefrierbeutel größtenteils umkrempeln, so dass man quasi eine Ecke des Beutels als Spritztüte für die Schokolade benutzen kann.
  • Mit einem Löffel die Schokolade einfüllen, den Beutel zudrehen und zuknoten.
  • Backpapier auf ein kleines Tablett oder ein Brettchen legen und bei der Spritztüte vorsichtig ein kleine Loch in die Spitze schneiden.
  • Mit sanftem Druck die Schokoladentierchen malen. Das können kleine Spinnen, Tausendfüßler, Käfer, Schokoladenmonster oder andere Fantasietierchen sein.
  • Die Augen in die noch weiche Schokolade setzen. Ich finde das geht am besten mit einer Pinzette, funktioniert natürlich aber auch mit den bloßen Fingern.
  • Den Schaschlikspieß mit dem spitzen Ende in etwas Schokolade tauchen und jedem Auge mit einem kleinen Tupfer eine Pupille verpassen.
  • Das Tablett mit den Schokotierchen für eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben, so dass sie aushärten können, und dann - rasch, bevor sie bei zu warmer Raumtemperatur wieder weich werden können - ablösen und auf die gewählte Süßspeise setzen.

Halloween-Schokomonster-Fazit

Die Idee für die Creepy Crawlers ist mir bei "Cute food for kids" über den Weg gelaufen. Die Schokoladenmonster bevölkerten zu Halloween bei mir ein ganzes Blech bepuderzuckerten Schokoladenkuchen. Die kleinen Critter haben einen ziemlich hohen Niedlichkeitsfaktor und kamen ziemlich gut an. Ein weiterer Vorteil: Sie sind mit einer Prise Kreativität wirklich relativ simpel selber zu machen und sehen natürlich nicht nur auf Schokoladenkuchen, sondern auch auf Torten, Pudding, Brotbelag oder einfach als essbare Deko zwischen den einzelnen Gerichten auf dem Halloween-Buffet ziemlich cool aus. Wer es mag, kann hier natürlich auch mit weißer Schokolade arbeiten.

Und hier noch ein paar bildliche Eindrücke von der Halloweenfeier. Ich liebe diese Puddingform* einfach, einer der besten Halloween-Käufe, den ich je getätigt habe. 🙂

Den Ogerkopf habe ich in Reminiszenz an Douglas Adams und wegen dem von mir kunstvoll herausmodellierten deprimierten Blick diesmal übrigens Marvin getauft.

Beibt mir nur noch zu sagen: Happy Halloween! 🙂

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Jemand denkt an dich. :-)

Letzten Sonntag gab es wieder einen Naschmarkt in Berlin, genauer gesagt in der Markthalle IX, organisiert von Slow Food. Eigentlich stand der Naschmarkt fest in meinem Terminkalender und ich wollte mich da mit Peggy von "Multikulinarisches" treffen und mit einer lieben Freundin (die übrigens in ihrem Blog "Stricken, Essen, Lesen, Leben" auch sehr nette Podcasts aus dem Herzen Berlins hat und auch bei Twitter zu finden ist) über die verfüherischen Süßigkeiten herfallen. Da ich aber gerade alle frühlingshaft herumfliegenden Viren einsammle, musste ich leider - dezent fluchend - passen. Ich kränkel schon den ganzen März immer wieder so herum, bin inzwischen nur noch genervt und ärgere mich. Die von den diversen ratlosen Ärzten angebotenen Krankschreibungen bringen mir als Freiberuflerin halt nicht wirklich irgendwas und so langsam fühle ich mich doch wie unter Hausarrest - und das bei strafverschärfender Frühlingssonne. Hmpf.

Am Montagnachmittag klingelte allerdings plötzlich mein Mobiltelefon und besagte liebe Freundin fragte, ob sie kurz vorbei schauen dürfte. Durfte sie natürlich sehr gerne und im Gepäck hatte sie eine Überraschung für mich: Eine Tüte mit allerlei leckeren (laktose- und sojafreien) Dingen, frisch vom Naschmarkt. Sogar an Visitenkarten und Flyer hatte sie  gedacht - damit meiner kulinarischen Neugier und Blogsucht auch wirklich Genüge getan ist. Nachdem ich am Sonntag dem entgangenen Markterlebnis hinterhergetrauert hatte, habe ich mich total gefreut und lasse euch fotografisch an den kleinen Leckerbissen (Mini-Gugelhupf, Marshmallows, vegane Pralinen, Holunder-Schokolade und Macarons) teilhaben.




Und nach dem Auspacken, Lesen und Naschen murmelte der Liebste: "Siehste... denkt doch jemand an dich." Stimmt. Eine andere Freundin kam ja letztens auch schon mit Überraschungsblümchen vorbei. Es ist wichtig, solche wertvollen Gaben - und damit meine ich nicht den materiellen Sinn - zwischen Alltagsstress, Job und Hektik nicht aus den Augen zu verlieren.