Schlagwort-Archive: Porridge

Die #12v12 im Oktober 2020

12 Bilder meines Alltags, aufgenommen am 12. des jeweiligen Monats. In diesem Monat habe ich tapfer angefangen,, strandete dann allerdings mit dem 9. Bild. 😅 Gesammelt wird wie immer im Blog "Draußen nur Kännchen".

#12v12 im Oktober 2020a

  • #1v12 Montagmorgen. Aufstehen, frisch machen, meinen vereinbarten Teil im Badezimmer putzen. Der Liebste hatte sich am Wochenende schon um Toilette und Badewanne gekümmert, aber das Waschbecken und er haben der eckigen Form wegen keine große Liebe füreinander übrig.
  • #2v12 Besuch im Badezimmer. Die Ratte "Quiek" muss unbedingt und ganz dringend bekuschelt werden. Das daran hängende Kind natürlich auch.
  • #3v12 Bisher kein Kaffee für mich in Sicht, dafür bin ich Teilnehmerin bei einem Dschungel-Picknick mit passender Tierwelt, darf Spieltee schlürfen und zusehen, wie Frau Schlange eine Paprika verspeist. Danach dann Budenbau, Licht aus. Wir schlafen im Dschungel.
  • #4v12 Tapfer entkomme ich Kind und imaginären Dschungel und darf unter "Maaaamiii?? Maaaaaaaamiii!!"-Begleitung das Frühstück zubereiten. #DailyPorridge gibt's mit Schokolade und Zimt drin. Dazu als Topping Apfel-Banenen-Brei, TK-Blaubeeren, Banane, Nüssen und noch Birne zum Knabbern nebenher. Mal wieder aus selbstgetöpferten Schüsseln.
  • #5v12 Ich koche unseren Haferbrei gerade auf dem Herd für eine Woche im Voraus vor und lager ihn im Kühlschrank. Wer morgens frischen haben will, für den ist mein Rezept für Porridge aus der Mikrowelle vielleicht was? So könnt ihr ganz schnell direkt in eurer Müslischlüssel Porridge kochen und habt warmen Haferbrei zum Frühstück.
  • #6v12 So. Dieses große Glas darf jetzt abkühlen und wandert dann in die Kühlung. So kann ich dann einfach ein paar Löffel fürs #Waschbärkind entnehmen und mit passenden Toppings bestreuseln.
  • #6v12 Die neue Küchenvitrine umsortieren und Platz für meine neue Plov/Pilaw-Platte aus Uzbekistan schaffen. Ich habe eine Schwäche für usbekische Keramik, seitdem mit ein sehr lieber Freund vor Jahren von einem Arbeitsaufenthalt dort das zu sehende usbekische Tee-Set mit Kanne und Pialas mitgebracht hat. Die sehr reich verzierten (manche würden sagen Kitsch), handbemalten Sachen sprechen mich persönlich sehr an und erinnern mich an arabische Keramik (das ist ja auch alles sehr nahe beieinander - Usbekistan stand im Hochmittelalter für gut 400 Jahre auch unter muslimischem Einfluss).
  • #7v12 Ganz profan Wäsche aufhängen.
  • #8v12 Am Schreibtisch. Endlich. Nur, um dann festzustellen, dass der große Arbeitsrechner die Grätsche gemacht hat. Große Freude meinerseits, er funktioniert dann irgendwann wieder - am Ende meines eingeplanten Arbeitszeitfensters. Oh joy. Könnte gerade Gebissabdrücke in der Tischkante hinterlassen.
  • #9v12 Abendessen: Brot mit Stulle. Und Ei. Ohne Schinken oder Bommerlunder. 😆 Glaube das war es heute auch von mir.

 

Full Scottish Breakfast – Was ist drin?

Ich räume gerade ein wenig alte Artikel auf, die ich für ein längst vom Netz genommenes und in Vergessenheit geratenes Online-Magazin geschrieben hatte. Und da ist mir dieser zeitlose Artikel zu den schottischen Frühstücksgepflogenheiten untergekommen, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Schottisches Frühstück - was ist drin? Full scottish breakfast

Full scottish breakfast - Schottisches Frühstück

Das „full scottish breakfast“ ist ein Scheideweg. Entweder man hat einen stählernen Magen und liebt diese frühe Attacke auf die Gallenwege, oder man erbleicht allein schon bei den Gerüchen, die der fröhlich vor sich hin brutzelnde Black Pudding verströmt. In gut geführten Bed & Breakfasts hat man jedenfalls kaum eine Chance dieser Delikatesse zu entkommen und muss von der Hausmutter besorgte Blicke und Kommentare über eine nahrhafte Tagesgrundlage erdulden, während man sich tapfer an eine Tasse Tee und etwas Toastbrot klammert.

Frühstücken in Schottland:
Was ist drin im "full scottish breakfast"?

Wer sich also furchtlos dem in Schottland sehr beliebten Frühstück stellt, bekommt eine gut frittierte Auswahl aus folgenden Dingen serviert:

Sausages

Kleine gebratene Würstchen aus Schwein, die im Geschmack entfernt ein wenig an Nürnberger Würstchen erinnern.

Black Pudding & Co.

In der Pfanne gebratener Black Pudding (also quasi "Schwarzer Blutpudding" - im Englischen bezieht sich Puddin" ursprünglich auf herzhafte Zubereitungen, heutzutage dient das Wort aber auch für süße Desserts) ist eine Art Grützwurst - verwandt mit unserer Blutwurst, angedickt mit Hafermehl. Haferflocken sind in der schottischen Küche eine nicht wegzudenkende Zutat.

Ebenso auf dem Teller begegnen können einem dicke, gebratene Scheiben von Lorne beziehungweise Square Sausage (eckige Wurstscheiben aus Hackfleischmasse), White Pudding (eine helle Wurst mit Hafer oder Brot) oder Fruit Pudding (was für den süßen Zahn: bestehend aus Trockenfrüchten, Gewürzen und Hafer, die in Wurstform gebracht werden).

Haggis

Zusätzlich zum Black Pudding und seinen Anverwandten kann auch schon mal ein Scheibchen des schottischen Nationalgerichts sein, das frisch angebraten seinen Weg auf den Teller findet. Haggis ist ebenfalls ein herzhafter Pudding und besteht aus kleingehackten Schafsinnerein, die mit Zwiebeln, den unvermeidlichen Haferflocken und Gewürzen, fest verpackt im Schafsmagen gegart werden.
Ihr braucht gar nicht so pikiert die Nase rümpfen. Das Zeug ist im Grunde nur gehacktes Fleisch mit Hafer und von der Machart her ähnlich wie der hierzulande bekanntere Pfälzer Saumagen oder der Thüringische Presskopf.

Ham

Knuspriger gebratener Schweineschinken, der relativ mager (bis er in heißem Fett gebraten wird) und recht salzig ist.

Eggs

Ein bis zwei Spiegeleier oder oder „scrambled eggs“ (Rührei) sind ein morgendliches „Muss“ und krönen immer das kalorienreiche Menü.

Potato Scones / Tattie Scones

In guten Restaurants, Hotels oder Pensionen sind es leckere (und - was sonst -  ebenfalls gebratene) Pfannkuchen aus Kartoffelteig. Potato Scones sind nicht unbedingt vergleichbar mit deutschen Kartoffelpuffern, da Tattie Scones aus vorgekochten und zu Kartoffelbrei verarbeiteten Kartoffeln, sowie Mehl, hergestellt werden. Oft werden aber auch tiefgefrorene und frittierte Gebilde angeboten, die optisch stark an die hierzulande aus der Tiefkühltruhe bekannten Kartoffel-Röstis erinnern. Wer sich selbst mal an Tattie Scones probieren will, folge einfach meinem Rezept für Potatoe Scones - wir machen die öfter, um übriggebliebende Pellkartoffeln oder Reste von Kartoffelbrei aufzubrauchen.

Fried Mushrooms

Frische Champions, gut gewürzt und – wie sollte es auch anders sein – natürlich gebraten.

Baced Beans & Tomatoes

Gebackene weiße Bohnen in Tomatensoße und gegrillte Tomatenhäften sind wahrscheinlich eher ein Einfluss aus der britischen Küche, sie sind aber durchaus ebenso auf dem schottischen Frühstücksteller anzutreffen.

Toast

Geröstetes Toastbrot, Butter und Marmelade werden immer zum Frühstück dazu gereicht.

Oatcakes

Früher waren diese Haferküchlein die traditionelle Begleitung zu schottischen Mahlzeiten. Am ehesten kann man sie mit Crackern oder herzhaften Keksen vergleichen.

Porridge

Wer mag, und noch Platz im Magen hat, kann sein „traditional full scottisch breakfast“ mit einem Schüsselchen Haferbrei abrunden. Das traditionelle schottische Porridge ist gesalzener, mit Wasser gekochter Haferbrei, der mit Butter, Milch, Sahne, Zucker, Honig oder Sirup darauf verzehrt wird. Ein etwas ungewöhnliches, aber durchaus genießbares Geschmackserlebnis. Dieses Gericht hat in Schottland eine über Jahrhunderte zurückreichende Tradition. Für die breite Bevölkerung war dieser Getreidebrei früher Nahrungsgrundlage. An dieser Stelle möchte ich euch noch mein gänzlich untraditionelles, aber wirklich gutes Rezept für Porridge aus der Mikrowelle ans Herz legen.

Seit 1994 finden übrigens jährlich in Carrbridge (Inverness-Shire) die „World Porridge Making Championships“ statt. Also ran an die Kochlöffel - äh, den Spurtle! Das ist nämlich das in früheren Zeiten zum Porridge-Kochen in Schottland genutzte Kücheninstrument.

Frühstücken in Schottland: Was ist drin im "full scottish breakfast"?

Lunch, Tea Time, Dinner...

Nach diesem klitzekleinen und leichten Frühstück sollte man sich vielleicht einem kleinen Verdauungsspaziergang hingeben, denn bald darauf kommt ja schon das Lunch, die Teatime (mit Leckerbissen wie Scones mit Marmelade und clotted cream, den britischen Cucumber Sandwiches oder buttrig-mürbem schottischen Shortbread) und natürlich das nicht minder reichhaltige Dinner - dann vielleicht wieder mit einem winzigkleinen Haggis, neeps (Steckrüben), tatties (Kartoffelbrei) und etwas Whiskysauce...

#12von12 im Juni 2018

Momentaufnahmen: 12 Bilder aus dem Alltag am 12. eines Monats. Wie immer findet sich bei Draußen nur Kännchen das große Sammelbecken für die ganzen Beiträge und Einblicke in fremde Leben. 🙂

#1von12 Selfcare. Nach einer Nacht mit kindbedingt nur recht kurzen Schlafsequenzen morgens nochmal 1,5 Stunden dran hängen, um den Tag zu überleben. Lerne mein schlechtes Gewissen mundtot zu machen und muss dann eh abends noch ne Stunde Arbeit dran hängen.

 

#2v0n12 Selfcare II. - weitere Zeit für mich in Anspruch nehmen. Die geht drauf für Morgensport, Pflege & Medikamente. Im ersten Babyjahr kam ich da körperlich zu sehr zu kurz. Ich muss mich jeden Tag erneut zusammenreißen, brav erwachsen sein und mich nicht nur um andere, sondern auch um mich selbst kümmern. Macht ja sonst niemand. Und ja, das ist ein maaaanly Rasierer, den ich da für meine Beine zweckentfremde. 😉

 

#3von12 Ich versuche unserer halbtoten Waschmaschine noch eine Ladung Wäsche abzuringen. Nebenbei noch: Küche aufräumen, Wohnzimmer von Geschirr befreien.
Und ja, dieses Handtuch gab es vor über 2 Jahrzehnten mal bei Ikea. Ja, das ist war meins, jetzt wurde es vom kleinen Kind assimiliert. Widerstand war zwecklos. 😉  (Krass, wie viele Rückmeldungen ich zu dem Handtuch bekam und wie viele das wohl auch hatten.)

 

#4von12 Finally: Frühstück! Heute mal kein #DailyPorridge, sondern Roggenbrot mit Frischkäse und ein paar gedörrten Erdbeeren. (Ich konnte meinen neuen Dörrapparat endlich einweihen! Die Erdbeeren und die Blaubeeren sind super geworden. Die Bananen blieben zu feucht und die Äpfel schienen super zu sein, bekamen dann aber nen Flaum... Bin offen für Rezeptideen von euch!)

 

#5von12 Arbeit, Mails, Rechnungen, Texte, Artikel, Recherche, Nachdenken, Grübeln. Symbolbild: Rezensionsexemplare auspacken.

 

#6v12 Gaaanz wichtig: Haferflocken für das mein (fast) tägliches Porridge auffüllen! Und ja, ich tendiere da zu einer bestimmten Sorte für meinen Morgenbrei, wenn ich sie denn bekomme. Ich kaufe auch von anderen Herstellern, aber mit denen hier wird der Haferbrei gefühlt besonders cremig.

 

#7von12 Das kleine Kind mit dem Lastenrad vom Kinderladen abholen. Das coole Kind ist passend zum Berliner Kiez mit einem "Gefahrengebiet"-Shirt gewandet. Die selbstgenähte Dino-Hose - obwohl total zugeschlunzt vom Spielen und Blumengießen - wollte das Kind dann selbst zum Schlafgengehen nicht ausziehen. Wir konnten nur tauschen: frisches Dino-Shirt gegen zugesiffte Hose.

 

#8von12 Heimweg. Ein Sommertag in Berlin. Mit dem Lastenrad unterwegs und ausnahmsweise mal nicht im Berliner Straßenverkehr genötigt oder fast angefahren worden. Sollte mir den Tag rot im Kalender ankreuzen.

 

#9von12 Einkauf. Im Discounter gibt es arabische/türkische Lebensmittel im Angebot, da musste ich zuschlagen. Gefüllte Weinblätter, Paprikamark, Yufkateig und eingeweckte Okraschoten durften neben Granatäpferln und Auberginen mit in den Einkaufswagen.. Dabei wollte ich doch nur ein paar Sachen fürs Abendessen... egal! Mit dem Lastenrad geht es ja Göttin sei Dank problemlos.

 

#10von12 Blumen gießen auf Balkonien. Das Kind hat wie immer mit Feuereifer mitgegossen. Sich selbst natürlich auch. Muss ja schließlich noch wachsen.

#11von12 Sandkasten-Intermezzo. "Mamaaaaaaaa? Sandkastenspieln'? Komm, Mama!"

#12von12 Abendessen. Es gibt Stullen mit Tomaten-Gurken-Salat, gewürzt mit Spitzwegerich, Knoblauchsrauke, Rauke und Basilikum.

Erntezeit: Erdbeerrezepte!

Mitte Mai startet die Erdbeersaison so langsam und allerorten ploppen nach und nach die typischen Erdbeerhütten im Straßenverkehr hervor, wo man erntefrische regionale Erdbeeren erwerben kann. Jetzt im Juni startet sie so richtig durch.

Erdbeeren - Rezeptsammlung

Unser Kind ist jetzt etwas über zwei Jahre alt und auch schwerer Fan der roten Früchte, die es jetzt fast überall gibt. "Ohhh! Ädbääärn!" heißt es dann freudig, bevor die gerade hingestellte Schale leergeknabbert wird. Und auch unsere kleinen Walderbeeren auf Balkonien fangen jetzt an zu reifen. Wusstet ihr eigentlich, dass Erdbeeren am besten noch am selben Tag verzehrt werden und erst kurz vor dem Verzehr gewaschen werden sollten?

Rezepte für die Erdbeersaison

Um der Zeit des Jahres, in der es diese herrlichen Früchte frisch gibt, Tribut zu zollen, gibt es von mir eine Zusammenfassung der im Magischen Kessel im Laufe der Jahre veröffentlichten Erdbeerrezepte. Ja, ganz ähnlich wie die Übersicht mit meinen Rhabarber- und Spargelrezepten letztens. Also eigentlich so ziemlich genau. 😉 Und auch hier: Aufgepasst, da sind noch Erdbeerrezepte aus den fast zehn Jahre zurückliegenden Bloganfängen dabei, die wahre Gruselfotos aufweisen - auch wenn die Rezepte natürlich unabhängig davon total gut sind.
Ich genieße ja momentan fast täglich meine frischen Erdbeeren auf meinen Haferbrei - pardon Porridge - geschnibbelt und im Mix mit anderen Früchten. Oder halt pur. Oder doch als Milchschake.. oder mit Schokolade überzogen.. oder.. hach! Und wie mögt ihr eigentlich eure Erdbeeren am liebsten?

Erdbeer-Rezepte aus dem Archiv

Erdbeer-Lassi mit Kardamom & Honig

Den Anfang macht dieser wunderbare indische Erdbeer-Shake mit Joghurt, Kardamom und Sommerblütenhonig. Ich hab es ja sonst eigentlich nicht so mit Namedropping, aber diesem Erdbeer-Lassi-Rezept habe ich es zu verdanken, dass ich im letzten Jahr einen tollen Kochabend mit der wunderbaren Léa Linster verbringen durfte - die die Kombination aus Erdbeere und Kardamom übrigens sehr gut fand.

Rezept für Erdbeer-Lassis - statt Erdbeer-Milchshake

Erdbeer-Sirup für Limonade

Weiter geht es mir den Getränken - wie wäre es denn mit einem Gläschen Erdbeerlimonade? Der selbstgemachte Limonadensirup  - der sich gut eingekocht jahrelang hält und auch ein schönes Geschenk aus der Küche ist - lässt sich simpel aus frischen aber auch aus tiefgekühlten Früchten machen und schmeckt als Getränk, aber auch auf Eis oder in einem Cocktail.

Selbstgemachter Limonadensirup: Rezept für Erdbeersirup

Schokolierte Erdbeeren

Kommen wir nach den trinkbaren Genüssen zu einer geradezu göttlichen Verbindung: Erdbeeren und Schokolade! Das Rezept für Schokoladenerdbeeren ist super simpel zu machen, ein tolles Dessert - vielleicht bei einem romantischen Dinner? Oder ein schöner Begleiter bei einem Brunch.

Selbstgemachte Schokoladenerdbeeren

Erdbeereis ohne Ei

Und da wir schon bei den essbaren Erdbeergenüssen sind, darf bei der Hitze natürlich nicht selbstgemachtes Erdbeereis (ohne Ei) vergessen werden. Gutes Eis klappt tatsächlich auch ohne Zusatz von rohem Ei - ich bin da vielleicht immer etwas übervorsichtig. Und da es so gut dazu passt, noch der Hinweis auf mein Rezept für Schokoladeneis (ohne Ei 😉 ). Beide Rezepte sind für die Zubereitung in der Eismaschine.

Rezept für selbstgemachtes Erdbeereis ohne Ei

Erdbeereis am Stiel

Wer keine Eismaschine zur Hand hat, braucht natürlich nicht verzagen. Ich habe auch ein sehr fruchtig-köstliches Rezept für Erdbeereis am Stiel. Mjam!
Lifehack: Wer keine Eisformen sein eigen nennt, kann auch einfach kleinere Joghurtbecher nehmen und - nachdem die Eismasse im Tiefkühlfach anfängt anzuziehen - Kaffeelöffel als Eisstiele reinstecken.

Rezept für Erdbeereis am Stiel

 

Porridge mit Erdbeeren

Fast hätte ich meinen geliebten Morgenbrei hier vergessen! Frische Erdbeeren landen gerade regelmäßig auf meinem zum Frühstück verzehrten Haferbrei, deswegen gibt es an dieser Stelle auch noch mein Rezept für Porridge aus der Mikrowelle - im  Artikel findet ihr ganz viele Toppingideen für eure Schüssel Hafer am Morgen!

Porridge mit Erdbeeren

Erdbeermarmelade

Mit diesem Rezept nähern wir uns den Gruselfotos aus den absoluten Bloganfängen. Das Rezept für Erdbeer-Rhabarber-Konfitüre ist aber natürlich - trotz der grauenhaften Bilder - lecker. 🙂

Rezept für Erdbeer-Rhabarber-Marmelade

Erdbeeren mal herzhaft

Ja, das ist gar nicht mal so abwegig. Zusammen mit beispielsweise einem Honig-Senf-Dressing können Erdbeeren sich sehr schön als fruchtige Komponente in pikanten Gerichten einfügen. Ich gebe zum Beispiel auch gerne reife Birnen oder Äpfel an knackige Salate - warum also keine Erdbeeren im Salat?

Herzhaft: Erdbeeren im Salat

Quick & easy: Porridge / Haferbrei aus der Mikrowelle

So gern ich auch in Töpfen und Kesseln rühre, morgens in der Woche habe ich da nicht die Muße zu. Da möchte ich nur meinen Kaffee und schnell was Leckeres und Gesundes im Magen haben. Porridge zum Beispiel. Und seitdem ich ein Baby habe - mal ehrlich: Da bin ich froh, wenn ich momentan überhaupt die Zeit zum Essen finde. 😉

Porridge aus der Mikrowelle

Haferbrei, Porridge, Oatmeal... frisch aus der Mikrowelle!

Als ich letztens meine Anleitung für Bacon aus der Mikrowelle (und nein, ich koche tatsächlich noch richtig.. ;)) veröffentlichte, kamen Fragen danach, wie ich meinen Frühstücksbrei zubereite (und was das für leckere Dinge darauf sind). Auf Instagram poste ich unter #DailyPorridge nach Möglichkeit mein Frühstück und auch dort habe ich die Zubereitungsart schon öfter erklärt. Zeit, es hier also endlich mal niederzutippen, auch wenn es babybedingt wieder nur mit Handyfotos ist.

Deswegen gibt es heute ein Grundrezept. Naja.. mehr so ein Pi-mal-Daumen-Rezept. Denn genaue Maßeinheiten kann ich euch nicht an die Hand geben. Je nachdem wo wir gerade bei einem Haferflockennotstand einkaufen, nutze ich öfter verschiedene Marken - und bin immer wieder über die verschiedenen Ergebnisse erstaunt. Ich greife für mein Mikrowellenporridge immer zu den Zarten Haferflocken, aber hier gibt es je nach Hersteller große Unterschiede im Ergebnis. Mein persönlicher Liebling für den Haferbrei sind die Haferflocken von Kölln, die gab's schon früher bei Mama. Eine weitere Variable ist die gewählte Schüssel zur Zubereitung, bei mir sind es fast immer Gefäße, die circa 0,5 L fassen, in Form einer halbkugeligen Suppenschüssel. Bei flacheren Gefäßen, wie tiefen Tellern, verlängert sich die Garzeit. Und entscheidend ist natürlich eure Mikrowelle. Ich habe keinerlei Ahnung wie viel Watt meine hat, ich nutze sie für den Morgenbrei auf Höchstleistung.

Für mich hat Haferbrei die perfekte Konsistenz, wenn er zwar gerade so eben stichfest, aber noch cremig und gut rührbar und eben keine betonharte Mischung ist. Und ich mag ihn lauwarm bis warm. Gerne mit einer ordentlichen Portion Obst darin, getoppt mit etwas Joghurt und ein paar Nüssen und oder auch mal mit einem Klecks Butter. Ich bereite mein Porridge ohne Salz zu, weil ich abschließend je nach Laune würze.

Wie kocht man Porridge in der Mikrowelle?

Grundrezept: Porridge aus der Mikrowelle

35 g Haferflocken (2,5 EL)
160 g Wasser
80 g Milch

Zubereitung

  • Die Mengen sind Circa-Angaben, probiert es also mit euren Haferflocken aus und korrigiert gegebenenfalls nach.
  • Haferflocken in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben, Wasser hinzufügen, umrühren. Milch hinzufügen, nochmals umrühren. Die Haferflocken müssen in der Flüssigkeit gut schwimmen können.
  • Schüssel in die Mikrowelle geben und 2 bis 2,5 Minuten auf voller Leistung laufen lassen (Auch hier gilt: Das ist nur ein Richtwert, achtet bitte auf euer Gerät.) und die Schüssel dabei beobachten. Der Hafer muss einmal richtig aufkochen, dabei hebt sich die gesamte Masse und kocht bis zum Schüsselrand hoch. Bevor es überläuft, bitte die Mikrowelle stoppen. Nach ein paar Mal habt ihr den Dreh raus und ein Gefühl dafür, wann es so weit ist.
  • Die Schüssel mit dem Porridge entnehmen (Vorsicht: Heiß!) und den Inhalt umrühren. Das Porridge kann zu diesem Zeitpunkt noch sehr suppig wirken, der Hafer quillt aber noch nach.
  • Den Haferbrei jetzt 5-10 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit können im Ruhe Früchte für das Topping geschnibbelt oder andere Dinge dafür vorbereitet werden.
  • Alles auf den Früchstückbrei geben (Foto für Instagram machen ;)) - fertig!

 

Baukastensystem Haferbrei - Topping fürs Porridge

Leicht gesalzen, mit Sahne und Honig darüber wäre die klassische schottische Form. Meine Lieblingsvarianten schwanken abhängig von Jahreszeit und Tagesform. Falls es den Porridge nicht pur gibt, kommt als Topping Obst oder Gemüse darauf und etwas Fett - in Form von Nüssen, Kernen, Samen, Butter, anderen Milchprodukten, Ölen, Nussbutter usw. -, damit der Körper (nach meinem Verständnis) die fettlöslichen Vitamine besser aufnehmen kann. Ich süße fast nur, wenn das Obst selbst nicht süß genug ist - oder ich schlicht Lust darauf habe. 😉

Herzhaftes Porridge aus der Mikrowelle

Ich kombiniere gerne Süß mit Salzig. Bacon, Pflaumen, Joghurt, Erdnussbutter, Banane und etwas Ahornsirup oder Honig passen perfekt zueinander. Oder frische, reife Feigen und Bacon - Mjam! Süß-säuerliche Blaubeeren lassen sich ebenso gerne mit salzigen Dingen kombinieren. Orangenschnitze, Sesam, Butter - bestäubt mit etwas Zimt und Zucker sind auch ein Dreamteam. Erdbeeren und Schokolade sowieso. Oder es gibt mal gebratene Bananen und geröstete Walnüsse zum Haferbrei.

Im Grunde bietet einem eine Schüssel Porridge die Grundfläche, um sich je nach Lust und Hunger kreativ auszutoben. Ein wunderbares Baukastensystem, das perfekt ist, um an die Zutaten angepasst zu werden, die sich in der eigene Küche finden - oder die halt einfach verbraucht werden müssen (wie zum Beispiel die letzten drei Weintrauben, die 25 g Tiefkühlhimbeeren die im Fach noch Platz wegnehmen, der angeknabberte Schokokriegel von vorgestern und und und...).

Topping-Ideen fürs Porridge

Gewürze: Ceylon Zimt, gemahlene Vanilleschote, Kardamom, Macis, echter Kakao, Kürbiskuchengewürz, mein Orientzucker (der ist sooo lecker auf Porridge!)

Süß: süße Früchte, Honig, Zucker (in allen Variationen), Karamellsirup, Vanillesirup, Schokoladensirup, Schokoladenchips, Ahornsirup, Agavensirup, Apfelmus, ganz sündig - Reste vom Mandelkaramell...

Herzhaft: Bacon (auch aus der Mikrowelle), Spiegelei, Rührei, Schnittlauch, geriebener Käse, Fetakrümel, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Apfel-Zwiebel-Schmalz, geröstete Zwiebeln, Oliven, Meersalz, Bärlauchsalz, Zitronensalz, Bacon-Chipotle-Salz, mein Kräutersalz, Chutneys, Pesto, Schinken, Salami, Tofu, Seitan und natürlich alle möglichen frischen Küchenkräuter

Neutral: Butter, Sahne, Joghurt, Öle, Erdnussbutter, Mandelmus, Nüsse und Kerne aller Art (Walnüsse, Mandelblätter, Haselnüsse, Cashews, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, Kokos, Sesam...), Chia, Minze

Früchte: Je nach Saison Äpfel, Birnen, Bananen, Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Orangen, Mandarinen, Grapefruit, Melone, Mango, Weintrauben, Kiwi... Im Notfall nehme ich auch gerne Dosenfrüchte oder selbsteingekochtes Obst wie Mirabellen oder Quitten, gutes Apfelmus ist auch toll. (Ich versuche hier einigermaßen saisonal einzukaufen, also keine Erdbeeren im Januar usw. Beerenfrüchte nehme ich außerhalb der Saison als gut entnehmbare Tiefkühlware. In den warmen Haferbrei geworfen und etwas gewartet, tauen sie rasch auf)

Und zum Schluss noch eine optische Anregung zur Umsetzung. So vielfältig kann euer Frühstück aussehen - es muss also nicht immer die langweilige Käsestulle sein. Ob man sich ein Brot schmiert oder schnell die Haferflocken in die Mikrowelle schmeißt und nen Apfel reinschnibbelt - der Aufwand hält sich wirklich in Grenzen. Achja.. und Hafer kann natürlich auch noch anders genossen werden, ich empfehle da ganz unschuldig das schottische Rezept für Cranachan, das ist auch mit Früchten - und mit Whisky. 😉

Und was kommt auf den Haferbrei? Topping für die Porridgebowl

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