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Es wird märchenhaft magisch im Kessel: Zusammenfassung “Aus der Hexenküche…”

Es begab sich vor langer, langer Zeit (immerhin ja schon zwei Monate her...), dass das sagenumwobene Königreich Foodblog "Shermins magischer Kessel" ganze drei Jahre alt wurde. Und da aller guten Dinge drei sind und dies zudem ein magische Zahl ist, rief die unglaublich weise und wunderschöne Königin Köchin (also ich - wehe jemand lacht!) zu einem festlichen Turnier Blogevent namens "Aus der Hexenküche..." auf.

Ihre Herolde ritten in alle Himmelsrichtungen und verkündeten dies im ganzen Social-Network-Land. Und wirklich - zahlreiche andere Blogger und Leser kamen, um zu gratulieren, sich  mit ihr zu freuen oder mannigfaltige, den Gaumen schmeichelnde Wundereien in ihren Kesseln zusammenzubrauen.  So sammelten sich sehr viele wunderschön-kräuterlastige und ausgefallene Rezepte auf dem Gabentisch. Stärkende Tränke, maihexengrüne Pestos und Pasten mit Rauke, Giersch, Bärlauch und/oder Ingwer (Fanille-Fonsie kann da viel über die gesunde Wirkung referieren), süße Versuchungen und kräftigende Suppen und Aufläufe.

Die buntmagische Hexenkesselköchin (die zwischendurch in einen arbeitsbergbedingten Dornröschenschlaf gefallen war) neigte daraufhin huldvoll ihr Haupt, versuchte ihr glücklich-sanft-debiles Grinsen etwas einzudämmen (sie hatte nämlich zuerst befürchtet, dass gar niemand zu ihrem Fest kommen würde und war extremst erleichtert und erfreut), verdrückte ein winzigkleines Tränchen,  griff sich mit ihren elfengleichen Händen vor Rührung an ihr zartes Herz und bedankte sich mit einer seeeehr langen und blumigen Rede bei allen erschienenen Gästen für die wundervollen Gerichte, Getränke und lieben Glückwünsche. Danach feierten alle zusammen die Nacht durch - und wenn sie nicht gestorben sind, dann köcheln sie wohl noch heute vor sich hin...

Also vielen, lieben Dank für die rege Teilnahme! Ich kann gar nicht sagen, wie schön es war von euch allen zu lesen. Und jetzt weiß ich jedenfalls: Der von Gärtnern allverhasste Giersch liegt voll im Trend und lässt sich zu allerlei schmackhaften Sachen verarbeiten. 😉

Zusammenfassung  Geburtstagsblogevent "Aus der Hexenküche..."

Den Anfang bei den eingereichten Gerichten machte die holde Faserpiratin mit einem veganen Brotaufstrich aus maigrünen Erbschen, Knoblauch und frischem Ingwer.

 

 

Kerstin von Verboten gut! wollte erst frische Spinnenbeine, Trollohrenschmalz und Krötenschleim verkochen, hat sich dann aber doch dazu entschieden lieber Hochprozentiges aufzutischen und nimmt mit einem magisch-kräuterigen Waldmeisterlikör teil.

 

 

Melanie von touche-à-tout beteiligt sich mit Holunderlikör, gewürzt mit Tonkabohne und serviert ihn sogar in der passenden Flasche. Für Interessierte: Holunder soll übrigens eine starke Schutzpflanze sein.

 

 

Auch Heike sorgt sich um das geistige Wohlergehen und fragt "Und wo bleibt der Alk?"  Hier gibt sie ihr alkoholisches Geheimrezept für Wiesen- und Kräuterhexen preis. Allerdings etwas perfide - die Geheimzutat soll erst im Herbst offenbart werden. (Ich hoffe immernoch, dass es sich dann am Ende nicht um versehentlich miteingeweckte Regenwürmer handelt... ;))

Bei Martin gibt es zahlreiche schöne Bilder und ein köstliches Rezept für Bärlauchpesto mit Giersch - und ganz nebenbei serviert er noch andere Rezepttipps und wissenswerte Infos zur heilsamen Wirkung der verwendeten Pflänzchen.

 

 

Beltane hat sich total ins Zeug gelegt und direkt zwei tolle Beiträge zum Hexenküchen-Blogevent eingereicht. Inspiriert von einem langverstaubten Mittelalterkochbuch (sowas träumt bei mir auch noch vor sich hin) zauberte sie auf ihrem Herd ein Mandelschaumsüppchen mit Trockenobstpäckchen und Ziegenkäseauflauf mit Essigzwetschgen - womit ihr dann natürlich auch zwei Lose sicher sind.

Bettina von Gusto & Aroma nimmt in weiser Voraussicht schon mal den Kampf mit der drohenden Sommerhitze auf und präsentiert - frisch dem Hexenlabor entsprungen - ein erfrischendes Hexengebräu. Ihr fruchtiger Eistee mit Basilikum, Gurkenschaum, Kokoswasser und Grüntee liest sich ungewöhnlich, aber erfrischend-lecker. Ein Geheimtipp für den Sommer!

Bei Julia (ich habe übrigens Ewigkeiten gebraucht, um zu kapieren, dass dieses Blog zu der Julia gehört, der ich schon länger auf Twitter followe.. Brett, Kopf... und so... ;)) gibt es diesmal kein "The real german Abendbrot", sondern die volle Breitseite grüne Kräuter in Form von einem kräftigen Sauerampfersüppchen mit Krabben und Ei. So kann dann auch kein Skorbut aufkommen, garantiert.

Barbara hat netterweise das Unkenblut links liegen lassen, sich um die süße Seite des Events gekümmert und serviert allen ein frühlingshaft-hexisches Wildkräuterblütensorbet. Klingt das Wort alleine nicht schon verführerisch? Die Eissaison ist ja schon angelaufen, also unbedingt vormerken.

 

Die liebe Sus hat quasi in letzter Minute (immerhin 7 Minuten vor der Deadline ;)) ihr Rezept eingereicht. Auch sie hat sich an frischen Zutaten aus ihrem Garten bedient und zaubert ein schnelles Pesto aus Löwenzahnblättern und Knoblauchrauke. Auf diese Rauke habe ich ja auch auch schon länger ein Auge geworfen und werde die irgendwann auch in meinem schattigen Berliner Hinterhofgarten ansiedeln.

Ich habe mich natürlich auch daran beteiligt, die Tafel zum Bloggeburtstag zu befüllen. Da man hierfür gaaanz lang im Kessel rühren muss und dann die magische Transformation von Eierpampe zu köstlichem Custard beobachten kann, trete ich (natürlich ohne Los) mit köstlichem Lime Curd an.

 

Außer Konkurrenz und als lieben Geburtstagsgruß hat bushcook noch ein Rezept für Waldmeistersirup eingeschickt. Petra kam leider (tut mir wirklich total leid) einen Tag zu spät und wandert damit auch nicht in den Lostopf  - aber bei ihrem Hexenkräutersalat mit Knusperbacon und Wachteleiern würde ich mich sofort an den Tisch setzen, um dann mit einem großen Glas ihrer Gierschlimonade auf uns alle und den Magischen Kessel anzustoßen.

And the winner is...

So. Und jetzt wird es ernst. Es gibt nämlich auch von mir Geburtstagsgeschenke. Jedes gemäß der Regeln eingereichte Rezept war quasi auch ein Los dafür. Also habe ich heute Nachmittag brav Zettelchen  beschriftet und in einen höchstmagischen (er schafft es zumindest wunderbar diesen optischen Eindruck zu erwecken ;)) Kessel geworfen.

Bitte genau jetzt eine Runde Fanfarenklänge und Trommelwirbel visualisieren, während der geliebte Gatte - der ja immerhin alle leckeren Produkte und Desaster meiner Kochfähigkeit hinnehmen muss und mir oft tatkräftig beim Kochen zur Seite steht - als Glücksfee fungiert und die Gewinner aus dem Hexenkessel zieht.

Das erste Geburtstagsgeschenk geht an: Faserpiratin

Das zweite und dritte Geschenk gehen jeweils an: Sus und Bettina

Bitte schickt mir  per Mail eure Adressen zu, damit ich im Juni die Fresspaketchen fertig machen und zu euch auf den Weg schicken kann.

So... und darauf jetzt noch ein Schlückchen stärkendes Tonikum. Aaaalles nur Kräutermedizin. Alkohol? Welcher Alkohol? Wie.... Wein? Welcher Wein? Ach der Wein... ähem... nur als Trägerstoff natürlich. Total unerheblicher Zusatz.

Metamorphose der Limettenschwemme: Lime Curd aus der Hexenküche

Von Lemon Curd hatte ich bisher nur gelesen, beziehungsweise mir vorschwärmen lassen. Ich bin totaler Fan alles Säuerlichen und Zitronigen. Als Kind (...gut... auch noch als Jugendliche.. Mhhja... auch heute noch manchmal. Is ja gut!) habe ich mir immer Zitronensaft aufs Brot geträufelt und dann herzhaften Belag hinzugefügt. Schmeckt gut zu Leberwurst. Hört auf die komische Frau und probierts mal. 😉 Im Grunde ist es also total seltsam, dass ich nicht schon vor Jahren auf den Trichter kam, diesen britischen Klassiker mal auszuprobieren.

Rezept für Lime CurdLetztens bekam ich dann spontan Gelegenheit dazu, als es an der Tür klingelte und die syrische Lieblingsnachbarin gar liebreizend-schnaufend davor stand und sich am Türrahmen festkrallte. Schwer bepackt kam sie gerade vom Markt am Maybachufer, wankte in die Wohnung und verkündete, sie hätte mir etwas mitgebracht. Das "Etwas" entpuppte sich als ein Sack voller Zitrusfrüchte. Zwei Kilo Limetten hatte sie als Beute Heim geschleppt. Daraus ergab sich folgendes Gespräch:

Me: Was ist das denn?!
Lieblingsnachbarin:  Limetten!
Me: Mein Gott! Wieviel ist das?! *leicht entgeistert*
Lieblingsnachbarin: Ähhem... zwei Kilo?
Me: Du hast zwei Kilo Limetten gekauft??
Lieblingsnachbarin:  Öhm... ja...?*meek*
Me: .....
Lieblingsnachbarin: Aber.. aber.. ich musste die kaufen!!
Me: Hä?
Lieblingsnachbarin: Die haben nur zwei Euro gekostet!
Me: Ah..!

Eine  längere Ausführung mit ein paar Verallgemeinerungen zur arabischen Einkaufs- und Schnäppchennatur erspare ich euch an dieser Stelle. Ich nahm also ein paar der hübschen Limetten und legte sie in eine Schale. Als ich kurz nicht hin sah, hatten diese allerdings eine wunderbare Vermehrung mitgemacht und sich verdoppelt, während die syrische Lieblingsnachbarin auffällig unauffällig versuchte, betont harmlos zu wirken und ich plötzlich Besitzerin von einem ganzen Kilo Limetten war. Nachdem ich zunächst etwas ratlos über meinem neuen Besitz brütete, kam von Peggy via Twitter die zaghafte Anregung, doch Lemon Curd zu machen. Und recht hatte sie, es war einfach der perfekte Zeitpunkt, um sich endlich an diesem englischen Traditionsrezept  zu versuchen. Nur halt mit Limetten.

Und so wurde aus dem hier:

Schale voller Limettenerst das da:

Ausgequetschte Limettenund dann dieses:

Rezept für Lemon Curd

Rezept für Lime Curd / Lemon Curd

300 g weißer Haushaltszucker
175 ml frisch gepresster Limettensaft (circa 6 Limetten)
125 g Butter
6 Eier (Größe L)
Je 1 TL getrocknete Zitronenzesten,  1 TL getrocknete Orangenzesten - besser: frische Limettenzesten

Zubereitung

  • In einer Schale über Wasserdampf und bei mittlerer Hitze die Butter schmelzen.
  • Zucker, Limettensaft und Zesten dazu geben und mit der Butter vermengen.
  • Die zimmerwarmen Eier in einer Schale miteinander verquirlen und nach und nach - die Buttermasse darf hierbei nicht zu heiß sein, da sonst das Eiweiß sofort denaturiert - mit einem Schneebesen in die Flüssigkeit rühren.
  • Weiterrühren, bis die Masse anfängt anzuziehen und eine puddingartige Konsistenz bekommt.
  • In ausgekochte Gläser füllen, noch heiß verschließen. Nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren.

Lime Curd-Fazit

Oh himmlische Zitronigkeit! Warum habe ich das göttliche Zeugs nicht schon längst mal gekocht? Da ich Zitronen- und Orangenzesten verwendet habe, ist es eigentlich mehr ein Lime-Lemon-Curd geworden. Aber da es keine Bio-Limetten waren, wollte ich die Schale  nicht weiterverwenden.
Das Lime Curd ist perfekt als Brotaufstrich - egal ob auf Toast, Roggenbrot oder zu Scones mit Clotted Cream - und hält sich in ausgekochten Gläsern wahrscheinlich gut zwei Wochen im Kühlschrank. Wobei ich aber sagen muss, dass die zitronenpuddingartige Masse frisch gekocht und lauwarm wirklich am verführerischsten schmeckt. Kein Wunder, dass man es auch als Dessert reichen kann. Bei mir hat die Menge für 4 Gläser (à ~ 250 ml) gereicht. Ein Glas habe ich an eine (andere)  Nachbarin verschenkt, zwei sind für einen Lime/Lemon Meringue Pie eingeplant und das dritte Glas ist zum Vernaschen gedacht und versüßt uns derzeit das Frühstück.

Vorsicht: Es ist wirklich heftig süß, wer das nicht mag, sollte die Zuckermenge reduzieren und sich geschmacklich heran tasten. Beim nächsten Mal verwende ich vielleicht auch etwas weniger. Die beschenkte Nachbarin empfand den Geschmack nach Ei als etwas zu stark - ging den anderen Probanden jetzt nicht so, aber ich werde nochmal eine Testkochung ohne Eiweiß machen und nur das Eigelb verwenden.

Zitronencreme

Und da ich lange in meinem Kessel gerührt und fasziniert beobachtet habe, wie die magische Verwandlung von Limettensaft-Eier-Butter-Pampe zu zitronig-cremigem Custard von statten geht, reiche ich dieses köstliche Rezept bei meinem eigenen (Geburtstags-)Blogevent "Aus der Hexenküche" als Beitrag ein. Es gibt schon viele tolle Beiträge, die hierzu eingereicht wurden. Wer noch mitmachen will: dies ist noch bis morgen Nacht,24.00 Uhr, möglich.

Geburtstagsblogevent – Aus der Hexenküche…

Unbemerkt ist der dritte Geburtstag des magischen Kessels zusammen mit dem März ins Land gegangen. Richtig groß geworden ist er - mit drei Jahren wird mein magischer Kessel langsam erwachsen und ist den Kinderschuhen schon etwas entwachsen. Ich finde es heute ganz spannend (leicht schaudernd) meine ersten Blogeinträge durchzublättern und zu sehen welche Entwicklung meine Küche in den letzten Jahren mitgemacht hat. Was ich alles schon in meinen magischen Hexenkessel geworfen und daraus Köstliches gezaubert habe. Und bei allem sind natürlich die anderen genialen Foodblogger, die ich bisher - übers Netz, aber auch real - kennenlernen durfte, nicht zu vergessen. Und das Wichtigste natürlich noch: Meine Leserinnen und Leser. Danke, dass es euch alle gibt und für das Feedback, das mich auf mannigfaltigen Kanälen erreicht.

Und da ich zum Teil ja auch Kräuterhexe bin und es einfach zum Namen meines Foodblogs passt, gibt es dieses Eventthema, das ja im Grunde sehr viel Raum zur Interpretation lässt. Ich bin wirklich sehr gespannt, was ihr alles daraus macht. (Ok, ich gebe es zu, ich hab auch ein bissel Schiss, dass vielleicht gar niemand mit macht... Bitte widerlegt meine Paranoia. ;-))

Da mein Foodblog Geburtstag hatte, gibt es natürlich auch Geschenke. Unter allen Teilnehmern werden drei kleine Fresspakete verlost:

1. Geschenk:  365 Rezepte aus der Hexenküche von Brigitte Bulard-Cordeau, 1 Fläschchen von meinen zarten Händen zubereiteter Physalis-Vanille-Likör, ebenfalls selbstgemachtes Kräutersalz, Rosmarin-Honig-Senf, 1 frisch gebackener Geburtstagskuchen im Glas.

2. & 3. Geschenk:  1 Fläschchen Physalis-Vanille-Likör, selbstgemachtes Kräutersalz, Rosmarin-Honig-Senf, 1 frisch gebackener Geburtstagskuchen im Glas.

Bildquelle: Gerstenberg, Pressematerial

Zu dem Buch möchte ich noch etwas sagen. Ich sah es im Buchladen, dachte an mein Thema für das Geburtstags-Blogevent, habe kurz hindurchgeblättert und war bezaubert von der Idee eines immerwährenden Küchenkalenders mit integriertem Aufsteller. Jeder Tag hält ein süßes kleines Rezept bereit, gleichzeitig ist es eine sehr dekorative Ergänzung für die Küche. Ja, ich habe da so einen kleinen Shabby-Chic-Tick - ich gestehe. Ich habe also beim Gerstenberg-Verlag (der wirklich ein sehr schönes Verlagsprogramm hat) angefragt, ob ich ein Rezensionsxemplar für mich und eines zum Verlosen für dieses Blogevent haben kann und bekam sofort eine sehr freundliche Zusage.

Jetzt lese ich mir die Rezepte allerdings etwas genauer durch und erleide stellenweise intensives Stirnrunzeln. Mal ganz abgesehen von den seltsamen, willkürlich hinzugestoppelt erscheinenden Sprüchen über den Rezepten wie "Finger weg von meinem Mann!" oder "So wecken Sie seine Leidenschaft", die wohl so ein wenig à la Grimoire & Liebestrank rüberkommen sollen und emanzipierte Frauen doch ein wenig zusammenzucken lassen, geben mir auch die Rezepte zu denken. Einige sind wirklich sehr inspirierend und regen zum Nachkochen an, andere können - zumindest meiner Erfahrung nach - so nicht funktionieren und bei wieder anderen glaube ich einfach, dass giftige Zutaten (Hyazinthenblüten gehören einfach nicht in einen Salat!) angegeben werden. Stellenweise wirken die Rezepte auch etwas zu bemüht exotisch oder "hexisch". Ich nehme an, dass es sich hier nicht um Übersetzungsfehler handelt, sondern zweifle ehrlich an der Autorin. Sehr schade also, dass der Inhalt nicht wirklich den Versprechungen des Äußeren entspricht.
Ich habe jetzt eine ganze Weile lang überlegt, ob ich das Buch dennoch mit verlosen soll und mich dann dafür entschieden. Unter Vorbehalt, verwendet mit gesundem Menschenverstand und als Dekorationsgegenstand ist das Buch hübsch.  Ich würde dem Verlag dennoch anraten es nochmals zu überarbeiten. (Mich kann man übrigens mieten. ;-))

 Abschließend gibt es jetzt noch die Bannercodes zum Mitnehmen:

Querformat



<a href="https://www.magischer-kessel.de/?p=3097"><img title="Blogevent Shermins magischer Kessel: Aus der Hexenküche..." src="https://www.magischer-kessel.de/wp-content/uploads/2012/04/Hexenkueche-quer.png" alt="" width="400" height="123" /></a>

Hochformat


<a href="https://www.magischer-kessel.de/?p=3097"><img title="Blogevent Shermins magischer Kessel: Aus der Hexenküche..." src="https://www.magischer-kessel.de/wp-content/uploads/2012/04/Hexenkueche.png" alt="" width="130" height="270" /></a>

Teilnahmebedingungen:

  • Jeder ist herzlich dazu eingeladen teilzunehmen. Sehr gerne auch Leute, die keine Foodblogger sind.
  • Einsendeschluss ist der 04.05.2012 bis 24.00 Uhr. Das Event endet pünktlich zu meinem eigenen Geburtstag - passt doch perfekt, oder nicht?
  • Jeder kann zwei Beiträge einreichen, keine Rezepte aus dem Archiv, nur neue Beiträge.
  • Verlinkung zu diesem Blogartikel.
  • Mit der Teilnahme erklärt ihr, dass ihr das Recht an Bildern und Texten inne habt und ich ein Bild des Beitrags für die Zusammenfassung im magischen Kessel verwenden darf.
  • Und da es was zu gewinnen gibt (die Gewinner werden gerecht ausgelost): Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

That’s me

That`s meShermin Arif, noch 29 31 32 33 34 35 36 Jahre alt, notorische  Schokoladengenießerin, Bücherverschlingerin und begeisterte Tee- und Kaffeetrinkerin. Freie Journalistin, Texterin und kochbegeisterte Foodbloggerin in Berlin.

Warum, wieso und weshalb es den magischen Kessel gibt?

Den magischen Kessel gibt es seit März 2009. Ich hatte schon öfters leicht neiderfüllte Blicke auf die ganzen tollen Kochblogs anderer Leute im Netz geworfen und auch schon bei einigen Blogevents mitgemacht. Doch mein damaliges privates Blog wäre damit schlicht überfrachtet gewesen, in mein Arbeitsblog passte es auch nicht wirklich hinein.

Hinzu kam: für einen meiner Jobs als Redakteurin für ein großes Online-Magazin schrieb ich oft Artikel über verschiedene Rezepte, die mir spontan über den Weg liefen oder mir als etwas Besonderes ins Auge fielen.  Das hatte sich im Laufe des Jahres 2008 irgendwie so entwickelt und machte mir wirklich Spaß.  Ich koche und backe schon seit meiner Jugend sehr gerne, probiere neue Rezepte oder experimentiere mit eigenen Versionen. Als meine Ansprüche stiegen, war es irgendwann einfach nur logisch, endlich ein eigenes Foodblog zu erstellen.
Inzwischen blicke ich auf fast vier Jahre zurück und kann nur darüber staunen, wie viel mir dieses Blog geschenkt hat. Neben den vielen Kontakten zu tollen Menschen ist es nämlich auch eine Art Wegmarke. Für mich ist es ein Zeugnis für meine stetige Weiterentwicklung im kulinarischen Bereich und ebenfalls für das Wachsen meiner Ansprüche in Bezug auf Qualität und Verarbeitung von Nahrungsmitteln. Es ist schon sehr spannend zurückzulesen und zu sehen, welche Grenzen man für sich bei Seite gewischt hat, was wichtig war und ist und wie sich Schwerpunkte - meist ganz anders als man es gedacht oder geplant hatte - verschoben haben.

Wer noch mehr über mich wissen will...

Der kann sich in meinem Portfolio schlau machen, ich arbeite als freie Journalistin, Redakteurin und Texterin (auch für Website Content)  in Berlin - bin also textlich durchaus käuflich.  Da ich meine Hände selten still halte und auch noch gerne handwerklich kreativ bin, kann man auf meinem Craftingblog Fiberspace und der Webseite zu meinen Spinnkursen in Berlin nachlesen. Seit Oktober 2013 gönne ich mir mit Lesehunger ein zweites Foodblog, wo ich ess- und trinkbare Dinge aus Büchern umsetze. Und ganz selten packt es mich auch und ich gebe in der Berlin-Kolumne meinen Gedanken etwas Auslauf.

Für Neugierige bin auch auch via Twitter direkt greifbar. Und wer die Seite unterstützen und immer auf dem Laufenden bleiben will: Der magische Kessel hat auch ein Profil bei Facebook und bei Google+.

Liebe Grüße aus Berlin Friedrichshain