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Rezept für den weltbesten & supersimpelsten Zitronenkuchen

Vor ein paar Wochen brachte ein Mitglied meiner Spinngruppe den genialsten Zitronenkuchen mit, den ich bist dato essen durftte. Nach dem Rezept gefragt, konnte sie mir rasch alles aus dem Kopf sagen, weil die Zutaten so simpel sind. Normalerweise bin ich ja mehr auf der schokoladigen Seite des Lebens zu finden, aber nachdem mein erster Nachbackversuch so lecker war, habe ich ihn mir mir gestern Nacht selbst als Geburtstagskuchen für heute gebacken. Den großen Schokoladenkuchen gibt es dann am Samstag zur Feier. 🙂  Das Rezept für den Kuchen stammt wohl ursprünglich aus einem Landfrauenkochbuch.

Rezept für Theas getränkten Zitronenkuchen

200 g Butter
200 g Puderzucker
200 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
5 Eier

Für den Guss: 100 g Puderzucker, 125 g Zitronensaft

Zubereitung des  Zitronenrührkuchens

  • Alle Zutaten sollten zimmerwarm sein. Butter, Zucker und Eier miteinander schaumig rühren.
  • Das mit dem Backpulver vermischte Mehl hinzu geben und mit dem Rührgerät gründlich unterarbeiten.
  • Eine Kastenform fetten und ausmehlen, den Teig hinein geben.
  • Im vorgeheizten Ofen bei 160° ca. 45-55 Minuten backen. (Garprobe mit Holzstäbchen, mein Heißluftherd benimmt sich da leider immer etwas komisch..)
  • In einer Schüssel den Zitronensaft mit dem Puderzucker vermischen.
  • Den Kuchen aus dem Ofen nehmen,  mit einer Gabel mehrfach tief einstechen und ihn dann unbedingt noch heiß mit dem Zitronenguss tränken. (Ja, mit dem ganzen Zitronenguss. Sieht viel aus, passt aber. Habt Vertrauen.)
  • Jetzt kommt das Schwierigste: den Kuchen jetzt rasch aus der Backform operieren, bevor er beim Abkühlen durch den zuckrigen Zitronensaft an der Form festklebt. Geht aber im Grunde ganz simpel: Kuchen vorsichtig auf eine Platte oder ein Schneidbrett stürzen und dann sofort wieder umgekehrt auf die Kuchenplatte stürzen. Den Zitronenkuchen stehen und etwas abkühlen lassen, danach Scheibchen für Scheibchen genießen. 😉

Zitronenkuchen-Fazit

Auf den Bildern ist mein erster Backversuch zu sehen, da war er zwar sehr köstlich, mir aber zu grobporig. Deswegen gab es jetzt einen weiteren Versuch mit etwas weniger Backpulver und Puderzucker statt normalem Haushaltszucker. Hat geklappt, jetzt ist er genau so, wie ich ihn haben wollte.
Frisch getränkt ist der Zitronenkuchen übrigens sehr saftig, locker und weich, über Nacht im Kühlschrank wird er dann richtig fest und kompakt. Ich finde beide Varianten haben voll ihre Daseinsberechtigung. Zur Orangenzeit schmeckt er sicherlich auch sehr genial, wenn man ihn mit frisch gepresstem Orangen- statt Zitronensaft tränkt.