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Sonntagsbraten – watt mach ick falsch?

Das Leckere da war unser Essen am vergangenen Sonntag.

Sonntagsbraten_bs

Als ich noch bei  meinen lieben Eltern wohnte gab es etwas in der Art praktisch jeden Sonntag. Trotz (oder gerade?) wegen seiner arabischen Herkunft besteht mein Papa bis heute auf einem traditionellen, meist deutschem Essen. Das muss schon etwas besonderer sein als die Gerichte, die er sonst jeden Tag gekocht bekommt. Weil, das muss ja ein richtiges "Sonntagsessen" sein, ne?

Seitdem ich mit meinem Mann zusammen wohne sparen wir uns meist den exzessiven Aufwand und das stundenlange in der Küche Rumstehen an einem speziellen Tag. Und ja, wir sind manchmal sogar so wahnsinnig progressiv und rufen des heiligen Sonntags das China-Taxi an. (Nein, dafür schäme ich mich entgegen meiner Erziehung nicht. So.) Kochen kann ja jeden Tag besonders sein.

Aber manchal bekomme ich so sonntags-essenstechnische Anwandlungen. Letztens halt auch. Mich verlangte nach klassischem Rinderbraten. Ich hab die anderthalb Kilo brav rundherum angebraten, liebevoll mit Gemüse angeschmurgelt, sanft in Rotwein getränkt und regelmäßig mit Flüssigkeit benetzt. Die Sauce war denn auch göttlich-aromatisch und zum drin-wälzen-lecker. Das Fleisch war zart und lecker - aaaber etwas, einen kleinen Hauch zu trocken. Also ihr Lieben... was mache ich falsch? Ich hab den Braten die ganze Zeit im Topf gegart, mangels kleinem Bräter nicht im Ofen. Daran wird es doch wohl nicht gelegen haben?

Für Tipps, Tricks und Anregungen bin ich offen. Lasst mich an eurer lukullischen Weisheit teilhaben.

Liebe Grüße

Shermin