Berliner Freestyle-Küche, quer durch Kontinente & Zeitzonen

Rezept für glutenfreie Mandelkekse

Allerorten tobt ja gerade die Schlacht um die geilsten Weihnachtskekse - iiich halte mich dieses Jahr ganz dezent raus, knurpse meine schon gebackenen Weihnachtsplätzchen und schenke euch dieses supersimpel zusammenrührbare und leckere Keksrezept.

Rezept für glutenfreie Mandelkekse aus nur 3 Zutaten

Keksrezept ohne Mehl

Na gut, wenn die Zeit es zu lässt, lasse ich euch demnächst noch mein Rezept für Kaffee-Spritzgebäck zukommen. (Wie seht ihr das eigentlich? Ist Spritzgebäck ein Gebäck fürs ganze Jahr oder nur für Weihnachten?) Aber erstmal sind diese glutenfreien und laktosefreien Cookies dran. Sie fallen definitiv nicht unter Weihnachtsgebäck, sondern sind alljahrestauglich. Können aber natürlich gerne zu Weihnachten verspeist werden. Das Rezept kommt ganz ohne Mehl und Ausstechen aus - was für Ungeduldige und Menschen, die Gluten nicht vertragen, natürlich brillant ist. Wer es dennoch weihnachtlich mag oder schlicht noch ein paar Geschmacksknospen reizen will, kann diese Kekse relativ simpel noch zusätzlich aromatisieren. Zum Beispiel durch die Zugabe von 1/4 TL Zimt, etwas gemahlener Koriandersaat, Vanille, Schokoladenraspeln oder geriebener Orangenschale.

Blitzgebäck: Schnelle Drei-Zutaten-Kekse aus der Vorratskammer

Die glutenfreien Kekse sind aber nicht nur für Leute mit Glutenunverträglichkeit, sondern eigentlich für jeden geeignet. 😉 Sie sind blitzschnell zusammengerührt und in den Ofen geschoben - und nur kurz danach kann man sie schon genießen und zum Beispiel Überraschungsgäste mit den Blitzkeksen erfreuen. Denn das Wunderbare ist, dass in einem gut sortierten Haushalt so ziemlich alle Zutaten vorhanden sind: Zucker, 1 Ei, gemahlene Mandeln. Ich vermute (da noch nicht getestet), dass die Mandeln im Notfall auch relativ problemlos durch gemahlene Haselnüsse oder Walnüsse ersetzbar sind.
Die Zutatenliste erinnert an Makronen - was aber dank enthaltenem Eigelb und damit ersparter Eiweißtrennerei nicht so ist. Frisch vom Blech sind die Kekse auch knusprig.

Backen von glutenfreien Mandelkeksen - Blitzkekse aus nur 3 Zutaten

Rezept für glutenfreie Mandelkekse

(1 Blech, 12 große Kekse)

1 Ei (M)
75 g Zucker
90 g geriebene Mandeln

Optional zum Aromatisieren: Schokoladenraspel, gemahlene Vanille*, Orangenschale, Zimt, Kardamom, Macis, Koriandersaat, Piment, Anis

Zubereitung

  • In einer Backschüssel mit einem Schneebesen das Ei mit dem Zucker verschlagen, bis die Masse dick, hell & cremig-schaumig ist. (Das geht relativ rasch, bei der kleinen Menge nehme ich ungerne eine große Küchenmaschine zur Hand.)
  • Die Mandeln unterheben. Die Masse sollte jetzt noch flüssig sein.
  • Mit Löffeln Kleckse aufs Backblech setzen, auf Abstand achten. 12 - 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 150° Umluft backen, bis der Rand anfängt zu bräunen.
  • Im Backofen bei geöffneter Klappe auskühlen lassen.
  • In einer fest verschlossenen Dose trocken und dunkel lagern.

Mandelkekse - Blitzrezept mit nur 3 Zutaten Knusprige Kekse - ganz ohne Mehl

Glutenfreie Süßigkeiten & Weihnachtskekse mit Mehl

Ich habe ja nicht so wahnsinnig viel glutenfreie Süßigkeiten im Blog, aber ich kann euch immerhin mit meinem sehr guten Haselnusskuchen dienen, der ist sogar glutenfrei und vegan. Selbstgemachte Mandelsplitter, Brausepralinen oder Trinkschokolade am Stiel oder als einrührbares selbstgemachtes Kakaopulver sind auch noch gute Optionen und eignen sich auch hervorragend als essbare Geschenke aus der Küche. In meinem Zweit-Foodblog Lesehunger habe ich auch noch ein Rezept für Whisky-Trüffel.

Wenn euch tatsächlich nur die Neugier hergetrieben hat und ihr noch auf der Suche nach Weihnachtskeksrezepten mit Mehl seid, dann kann ich euch hier meine göttlichen Vanillekipferl empfehlen, das Grundrezept für Butterplätzchen (Mürbeteig), Honigkuchen,  leckeres Berliner Brot, super simpel zu machende Husarenkrapfen oder Honig-Anis-Printen. Und natürlich hausgemachten Stollen! Probiert mein Rezept - es lohnt sich. Und ja, den kann man auch problemlos noch im Dezember backen, das tut dem Geschmack keinen Abbruch.

Die Macht der Worte – Alltagsrassismus in der Welt der Foodblogger*innen

Sprache prägt uns. Sie schafft subtil unsere Wirklichkeit, denn wir atmen, denken, träumen, lieben, hassen in unserer Sprache. Wir tragen sie auf der Zunge, in unseren Herzen und in jedem Gedanken in uns - und unsere Gedanken sind nunmal wir. Nehmen wir Worte auf, verbreiten sie weiter, nutzen sie - erschaffen wir täglich unsere Realität und die unserer Umwelt mit. Mit einem schlichten Wort kann man Gefühle hervorzaubern - ein Lächeln, berstende Freude, Unglaube, flammende Wut, Verlangen, ein ängstliches Einatmen, tiefste Verzweiflung, mitternachtsschwarze Traurigkeit - und das ist nur ein sanftes Kratzen an der Oberfläche des Universums an Gefühlen, zu denen wir fähig sind.

Wenn wir Worte als selbstverständlich nutzen, die andere Menschen verletzen, dann schmerzen diese - jeden Tag ein Stück mehr und wachsen manchmal zur Unerträglichkeit heran. Nicht umsonst sprechen wir von der Macht der Worte und davon, dass die Feder (also das geschriebene Wort) mächtiger ist als das symbolisch für gewaltsame Taten stehende Schwert.

Sprache ist lebending - und Achtsamkeit kostet nichts

Und gerade im wunderschönen und köstlichen Food-Bereich kommen noch mehr Emotionen hinzu - Essen ist wahnsinnig gefühlsbeladen. Omis Apfelkuchen, Mamas Rotkraut, die gegrillten Käsebrötchen von Papa, der Geruch der selbstgekochten Marmelade, der einen in die Kindheit zurückbeamt oder der Wein, der wie ein Urlaubssonnenuntergang vor 20 Jahren schmeckt...

Und wenn dann etwas ganz Banales umgedeutet wird, reagieren manche irrational bockig. Nein! Das will man sich nicht nehmen lassen, egal wie kleinlich dieses Festhalten erscheinen mag. Irgendwie nachvollziehbar, aber Sprache ist tatsächlich nicht in Stein gemeißelt - unsere Sprache ist nicht tot, sondern wandelt sich ständig und stetig, sie ist lebendig. Ich stelle sie mir immer wie ein riesiges, morphendes Meer vor, das alle paar Atemzüge lang neue Formen statt einer Welle hervorbringt. Vielleicht ein etwas seltsames Bild.

Events für Foodblogger und politische Korrektheit

Nun ist es schöne Sitte, ein wenig auf politische Korrektheit einzubashen. Kann ich mich in übermütigen Momenten privater Natur sicherlich nicht von ausnehmen. Eine andere Sache ist es allerdings, wenn ich als Gastgeber zu einem Event lade, dies moderiere und dann mit alltagsrassistischen Begriffen kokettiere. Ihr denkt die Foodblogger-Welt ist nett und friedlich und sowas passiert bei uns nicht? Da irrt ihr euch. Ich bin keine große Eventgängerin, aber mir ist es mehrfach passiert, dass ich solchen Momenten und großem Unverständnis begegnete. Und - trotz anwesender Menschen, die ich mag - einer schweigenden Mauer.

Wegsehen gilt nicht: Schaumküsse und das N-Wort

Einmal musste ich eine Foodblogger-Konferenz abbrechen, weil der Organisator mir mit dem Anwalt drohte und mich dann noch öffentlich an den Pranger stellte. Ein anderes Mal schwieg ich dann inmitten der ebenfalls schweigenden Menge. Ich hatte keine Kraft zu kämpfen, war ängstlich, schaute betreten und wütend weg und zu Boden, als der schwer tätowierte Koch über Schaumküsse und das N-Wort schwadronierte und an das Wir-Gefühl appellierte. Klar, waren optisch betrachtet ja auch alles nur Bio-Deutsche da. Ich gehe ja als "weiß" durch.

Schweigen Legitimiert

Dieser Abend vor ein paar Jahren hängt mir seitdem nach. Ich schäme mich dafür, dass ich mich selbst geschützt habe auf diesem Event. Es ist Selfcare gewesen, dennoch, ich (zer)breche innerlich, denn ich trage dieses Ideal in mir, das mit diesem Verhalten nicht vereinbar ist. Ich kann viele Kompromisse in meinem Leben schließen, aber bei Rassismus, Lügen und unfairem Verhalten habe ich schon als Kind eine Grenze gezogen. Und ich frage mich dabei: Wie viele nehmen sowas einfach hin? Wie viele haben vor 85 Jahren geschwiegen, weil es einfacher und harmonischer war? Denn eines ist klar: Schweigen, nicht Aufzustehen, das legitimiert Wortführer. Es bestärkt sie vor sich selbst in ihrem Denken und vor den anderen, die sehen, dass ja niemand das Maul gegen den Dreck aufmacht.

3, 2, 1 - Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!

Und nach all dem Pegida, AfD und sonstigem brauen Mist sollte man denken, dass Menschen doch sensibilisierter sind. Aber nein, kürzlich erst war ich auf einem Event, es ging um Süßigkeiten von hoher Qualität. Ich fühlte mich wohl. Jemand führte durch das Programm, Schaumküsse wurden gereicht. Es wurde auf den politisch korrekten Produktnamen hingewiesen, darauf, wie die lokal früher ja hießen "M*****köpfe" und jaaaa wie die Dinger denn hierzulande nochmal hießen?
(Zwinker, zwinker, hö hö hö. Schaffung eines Wir-Gefühls durch Ausgrenzung. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen. Wir sind ja unter uns Weißen, da kann man sich ja mal über sowas Unnötiges lustig machen, nicht wahr?)
"Neineineinein.. es war doch so nett und schön bis jetzt. Ich will euch nicht nicht mögen müssen.", denke ich.
"N****küsse!!" schallte es da schon mehrfach glücklich und kräftig durch den Raum.
Mich durchzuckt es. Im Geiste zähle ich rückwärts: "3...2...1..." - da wirft sich auch schon ein blonder junger Mensch in Pose und setzt laut zu einer Erklärung an: "Also ich, ICH habe damit ja absolut kein Problem. Ich.." Ich fahre dem Menschen zischend über den Mund. Ich habe damit nämlich durchaus ein Problem. Auch mit der mehrfachen Verwendung des Begriffs. Artikuliere das deutlich. Die Menge schweigt. Zu uns beiden. Flüchte mich mit meinem Wasserglas an einen kleinen Tisch und atme durch. Wütend, traurig. Dass jemand ebenfalls offen aufsteht erwarte ich in diesem Umfeld schon lange nicht mehr. Vielleicht ein Grund, warum ich mich immer mehr zurückziehe aus der Szene. Aber wenigstens habe ich diesmal nicht geschwiegen und keinen rotglühenden Klumpen der Scham im Magen.

Ein weißer, privilegierter, gebildeter Mensch verwendet einen rassistischen, menschenabwertenden Begriff aus der Dunkelzeit des Kolonialismus und erklärt wie gut er sich doch damit fühlt und das Wort weiternutzen will, weil es sich so heimelig-warm anfühlt und er es in seinen geschätzten 25 Lebensjahren schon immer gesagt hat. Man hat ja seine Traditionen. Mir egal, wen ich damit heute herabsetze und verletze. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man drüber lachen.
Aber es ist nunmal so: Wer heutzutage das rassistische und diskriminierende N-Wort für ganz normal hält, ist entweder a) im Idealfall dumm b) weiß ziemlich genau was er tut und ist damit als Rassist, der absichtlich solche Begriffe in gesellschaftlicher Umgebung nutzt und so legtimieren lässt, umso gefährlicher oder c) hat von der politischen Entwicklung der letzten Jahre aufgrund geringer Bodenhaftung null mitbekommen und sollte sich vielleicht mal schleunigst auf den neuesten Stand bringen, um nicht mit einem Jung-AfDler verwechselt zu werden.

Meine Bitte gegen das Schweigen

Was ich damit sagen will: Zeigt Rückgrat. Seid mutig. Blickt nicht weg und lächelt brav, wir wissen wo das hinführt. Ich bitte euch, wenn ihr es schafft, wenn ihr euch sicher fühlt, dann sagt etwas - auch bei einem geilen Event und wenn ihr euch um euren Sponsor sorgt. Gebt zumindest anderen Support wenn sie sich trauen Rassismen zu benennen. (An dieser Stelle vielen Dank an die mir bis dahin nicht persönlich bekannte Maria - ich traue mich gerade nicht, dich zu nennen oder zu verlinken, gib mir kurz Bescheid, wenn es für dich okay ist - für unser kurzes Gespräch. Danach fühlte ich mich nicht mehr wie ein totaler Alien.)
Traut euch, unbequem zu sein. Sorgt dafür, dass ihr in den Spiegel gucken könnt und andere Alltagsrassismus nicht länger für die Norm halten. Mit jedem kleinen Wort streut ihr Zweifel und entzieht solchen menschenverachtenden Aussagen die Macht. Denn ob ihr sie wollt oder nicht: Ihr lebt nun mal in dieser Welt und tragt damit die Verantwortung für kommende Generationen. Und ich für meinen Teil würde gerne auf eine Wiederholung des 1000jährigen Menschenhasses verzichten.

In Liebe

Shermin

P.S.: Die Kommentare sind moderiert. Mein Blog. Meine Party. Nur so als Troll-Info. Zwinker. Zwinker.

Mit dem Lastenrad durch Berlin [Werbung]

Ich habe es getan - ich bin eindeutig unter die Hipster gegangen. Ich kaufe Macadamia Milch, trinke gerne Chai Latte, spinne meine eigene Wolle, töpfere unser Geschirr, habe mich erfolgreich vermehrt und jetzt haben wir uns als Familienkutsche auch noch so ein Lastenrad zugelegt - zwecks Kindertransport. Einen Schnurrbart und Monokel trage ich immerhin noch nicht und meine Socken sind auch stilvoller als beim Hipsterdurchschnitt: schwarz, what else. 😉

Perfekt für die Fahrt durch Berlin: Ein Lastenrad!

Veränderte Bedürfnisse als Familie

Vor einem Kind kann man das Ausmaß der Lebensveränderungen ja meist nicht so ganz ermessen und nickt nur immer leicht genervt und augenrollend, wenn einem jemand kurz vor der Geburt noch leicht hämisch zuraunt: "Tja, euer bisheriges Leben ist jetzt vorbeeei!" (Ja, solche Menschen sind gar nicht so selten. 😉 ) Aber erstmal: Das bisherige Leben ist nach anfänglichem Chaos natürlich nicht vorbei. Ich verweigere schlicht die Aufgabe des eigenen Ichs und sämtlicher damit zusammenhängender Interessen. Aber das Leben ist natürlich anders und... erweitert. Man hat weniger Zeit für sich und muss sehr viel geplanter an Dinge heran gehen - schließlich hat man jetzt die Verantwortung für einen funkelnagelneuen Kleinstmenschen und dessen Bedürfnisse. Und so verschiebt sich mein persönlicher Fokus hier im Blog eben auch etwas, was ich als natürlichen Prozess empfinde. Ich habe schon länger darüber nachgedacht Dinge, die uns den Alltag erleichtern und die ich als Bereicherung im täglichen Leben mit einem Kleinkind schätze, auch hier vorzustellen. Wenn ich meinem Freundeskreis davon berichten kann, dann ja wohl auch Euch. 🙂

Und die größte Neuerung und Neuerwerbung, die massiv unseren Alltag verändert, ist der Kauf des Babboe Curve-E. Wir haben sehr, sehr, sehr lange darüber nachgedacht, die Anschaffung ist für uns immerhin nicht gerade winzig, auch wenn die Bakfiets von Babboe noch zu den günstigeren Lastenfahrrädern gehören. (Und hey – im Vergleich zu einem Auto gewinnen sie eh preistechnisch.)

Babboe Lastenrad Curve-E

Wohnen im Herzen Berlins

In der Hauptstadt ist es total normal, kein Auto zu besitzen. Und so praktisch es ab und an wäre - zumindest in unserer Altersgruppe/Freundeskreis ist es nicht Gang und Gäbe – während es im Ruhrpott, wo ich aufwuchs, quasi Standardausrüstung ist. Wir wohnen im Herzen Berlins, quasi Hipstertown, und fast alles ist gut fußläufig oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, selbst Autobesitzer*innen fahren lieber mit den Öffis zur Arbeit, weil es oft schneller geht und die Parkplatzsituation auch nicht immer wirklich schön ist. Wir sind halt bisher immer mit dem Rucksack oder dem Rad einkaufen gegangen. Allerdings gibt es einige Eckchen, wo man doch ein Weilchen hin laufen muss. Und ab und an – wenn man etwas Größeres einkaufen will, muss man Autobesitzer*innen im Bekanntenkreis um Hilfe bitten.

Mit dem Kinderwagen durch die Hauptstadt

Aber so nett die öffentlichen Verkehrsmittel sind - sie sind absolut unzureichend, wenn man als Mensch nicht gemäß der Norm funktioniert und zum Beispiel körperlich eingeschränkt ist. Und ansatzweise ähnlich ist es auch, wenn man einen Kinderwagen hat. Die Kita-Situation in Berlin ist ein wahrer Albtraum - wir haben nur durch Zufall einen Platz bekommen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Kinderladen (wenn alles am Schnürchen klappt) 30 Minuten entfernt – und meist klappt es halt eben nicht. Und sehr, sehr oft, sind an beiden Enden der Bahnstrecke die Aufzüge kaputt oder sogar willentlich gesperrt (warum auch immer, liebe S-Bahn Berlin).
Während ich also beobachten durfte, wie Menschen mit Krücken verzweifelt versuchten Treppen hochzukommen, war ich damit beschäftigt, unseren superwendigen, aber sehr massiven, Kinderwagen Treppen hoch und runter zu wuchten. Erwähnte ich, dass ich unter 1,60 m und jetzt nicht gerade Arnold Schwarzenegger bin? Jede/r, der das schon mal gemacht hat weiß, wie gefährlich es ist, einen sperrigen Kinderwagen diese Treppenabgründe hoch- oder hinunter zu bekommen - und das ist die Situation,die uns während der Sommermonate den Alltag bereicherte. Was jetzt zur Herbst- und Winterzeit passiert, wenn eine Schneeflocke das Berliner S-Bahn-Netz mal wieder ins totale Chaos stürzen wird, mag ich mir kaum vorstellen. Strande ich mit dem Kinderwagen, darf ich gute 40 Minuten nach Hause spazieren – was für uns täglich schlicht keine Option ist. Mit dem Lastenrad lege ich die Strecke aber in 10 bis 15 Minuten zurück und bin absolut unabhängig vom Schienenverkehr.

Beim Radfahren das Kind im Blick

Lieferung Lastenrad

Wir haben unser Rad nicht bei einem Fahrradladen gekauft, sondern direkt beim Hersteller Babboe erworben. Das ging erstaunlich gut, die Lieferfrist beträgt so allerdings circa 4 Wochen. Das Rad kam fertig zusammengebaut, gut verpackt in einem monströsen Karton via Spedition bei mir an. Auch mitbestelltes Zubehör, wie zum Beispiel der Kleinkindersitz, lagen praktischerweise der Lieferung direkt bei. Der nette Fahrer ließ mich sogar ein Foto von ihm und dem Rad machen.
Das nur als kleine Randinfo für Interessierte, die nicht in Ballungsgebieten mit dem Babboe-Händler direkt in der Stadt wohnen. Ich empfehle allerdings mit dem Rad nochmal zur Kontrolle eine Fahrradwerkstatt aufzusuchen – bei mir stellte sich heraus, dass die Gangschaltung nicht richtig eingestellt war. Wer erstmal ein Lastenrad probefahren und es dann vielleicht sogar sofort mitnehmen möchte, der ist natürlich bei einem niedergelassenen Händlern besser aufgehoben. Auf der Homepage von Babboe findet sich eine Liste mit Adressen der offiziellen Händler. Ich habe das große Glück, dass einer davon direkt bei mir um die Ecke liegt, wo ich mit dem Rad auch zum ersten ausführlichen Check up hingerollt bin.

Die Lieferung des babboe Curve-E via Spedition

Und? Wie war die erste Fahrt mit dem Babboe?

Die erste Fahrt stand an -  und bei mir gab es großen Respekt vor diesem Fahrzeug, das ja richtig bedient werden will. So viel Technik und mit Gängen hin und her schalten hatte ich gar nicht erwartet und es überforderte mich auf den ersten Blick bei allem Neuen und beim Einlesen in die Anleitung etwas. Aber nach den ersten hundert Metern und den ersten Kurven stellte sich langsam etwas Gewohnheit ein – zum einen macht das Fahren richtig Spaß und nach den ersten Fahrten geht einem die Schaltung in Fleisch und Blut über.

Das erste Aufsitzen und Anfahren im geschützten Innenhof fühlte sich auch noch etwas wackelig und sehr unsicher an - wie ich bemerkte ist das allerdings keine Instabilität des Rades, sondern die Empfindlichkeit und Leichtgängigkeit, mit der dieses große Lastenrad auf Berührungen, Drehungen des Lenkers, Anfahren reagiert. Leicht abschüssig und einmal kurz angestippt, rollt das Babboe ohne angezogene Feststellbremse einfach weg (ja, samt Kind und allen Göttern sei Dank nur im Hausflur 😉 ), was ich bei dem Gewicht und der Masse schon sehr krass (gut) finde.
Das Fahren mit dem Lastenrad ist schon anders im Vergleich mit einem normalen Zweirad. Inzwischen fühle ich mich sicherer mit meinem Babboe und kurve immer beherzter durch den Kiez - im Schnitt bin ich zwischen mit 12 bis 21 Km/h unterwegs. Und ihr könnt euch gar nicht mein glückliches Grinsen vorstellen, wenn der Wind die Verspätungsansage zu mir herüber weht, während ich in Ruhe die S-Bahn-Strecke entlang radle und mir die Sonne auf die Nase scheint.

die erste Fahrt mit dem Lastenrad durch Berlin

Unabhängigkeit auf drei Rädern

Um ehrlich zu sein, ich hatte bis zuletzt wirklich große Zweifel, ob so ein E-Bike-Lastenrad etwas für uns ist, schließlich bin ich klein, fett und echt unsportlich. Aber inzwischen bin ich wirklich überzeugt vom Rad – es ist für uns, in einem Alltag mit Kleinkind, schlicht Unabhängigkeit auf drei Rädern: Ausflüge, Einkaufen, Kind hin und her transportieren - ideal für eine Stadt wie Berlin, wo man nicht freiwillig Autofahren will, die S-Bahn oft ausfällt oder viele Ecken schlicht nicht erreicht.
Wir haben sehr lange das Für und Wider erwogen, hier unsere Überlegungen für das Babboe Curve-E nochmal in der Übersicht:

  • Das Elektro-Lastenrad erschien uns persönlich als die bessere Alternative zum E-Bike mit Kindersitz oder Anhänger, was Stauraum, Bequemlichkeit und Zugang zum Kind anbelangt. Ich habe das Kind während der Fahrt vor mir ständig im Blick und kann so beispielsweise kommunizieren, anhalten und Dinge reichen - ich sag nur:„Keeeekskreeeiiiisch!“ -, was bei Rücksitz oder einem Anhänger nicht möglich ist.
  • Die Unabhängigkeit mit Kind von den öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Die elektronische Trittunterstützung (Fahrrad + Kind + Gepäck würde ich vom Fitnesslevel her sonst nicht packen). Berlin ist nicht ganz so flach, wie man sich vielleicht denkt. Ein winzigkleiner Exkurs in die Geografie: Wir sind am Rand des Berliner Urstromtals – das wird ziemlich genau bei unserer Straße von der Endmoräne des Barnim (der Dreck, den der eiszeitliche Gletscher damals mitschleifte) begrenzt. Und diese Endmoräne sorgt für eine kleine Steigung, die ich nicht mit Krempel, Kind und Rad bewältigen kann und will.
  • Der Stauraum. Die erste Fahrt mit dem Babboe von der Kita zurück, ein spontaner Halt samt Kind an einem Supermarkt und dort beim Einkaufen die Erkenntnis: Ich muss mich zum ersten Mal nicht limitieren und überlegen: Kann ich das kaufen? Wie soll ich das nach Hause transportieren? Beispiele gefällig: Unser Lebensmitteleinkauf für anderthalb Wochen passt neben dem kleinen Fahrgast problemlos und mit viel Platz hinein.
    Für den WollWechsel, ein von mir organisiertes Crafting-Event in Berlin, musste ich am Wochenende kistenweise Material transportieren – kein Problem. Und ganz ehrlich, wenn ich daran denke, dass ich im nächsten Frühjahr nicht Fahrradgepäckträger Tetris spielen und überlegen muss, welche Pflanzen ich mir im Pflanzenmarkt gönnen darf und wie um Himmels Willen ich die dringend benötigte Pflanzenerde heim bekommen soll, freue ich mich ich einfach.
  • Es ist kein Auto. (Ja, das sehe ich tatsächlich als Vorteil) Wir produzieren keine Abgase, kein Feinstaub, müssen keinen Parkplatz suchen oder horrende Automobilversicherungen und Benzinkosten entrichten.

Vollgepacktes Lastenrad nach dem WollWechsel

Das klingt jetzt vielleicht ein wenig wie ein unreflektiertes Loblied, aber ich habe bisher schlicht fast nur gute Erfahrungen mit meinem Lastenrad gemacht (bis auf den dämlichen Nupsie an der Lenkerseite, den ich ständig verliere, und den etwas komplizierten Einbau des Kleinkindersitzes.). Auch die Straßentauglichkeit im Winter ist noch offen. In Berlin gibt es ja meist eher mehr Feuchtigkeit als Schnee und Eis und die Straßen sind meist gut geräumt – darauf und auf die guten Berichte zum Babboe in der Winterzeit zähle ich – hoffentlich nicht zu blauäugig. Was für mich ein weiterer Negativpunkt ist, dass ich mit dem Lastenrad keine Züge oder S-Bahnen nutzen darf - auch nicht in ausgewiesenen Fahrradabteilen. Damit bin ich persönlich mit dem Rad relativ in der Reichweite eingeschränkt. Wie es sich mit dem Babboe langfristig verhält, muss ich sehen, ich habe inzwischen sanft läuten hören, dass das Rad anfällige Räder hat. Mal sehen, wie sich das entwickelt, Erfahrungen werden dann hier noch ergänzt.

Dieser Artikel ist als Werbung gekennzeichnet, da er in Kooperation mit Babboe entstand. Ich bemühe mich sehr, dennoch ein objektives Bild meiner Erfahrungen mit dem Lastenrad abzugeben.

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Kuchenbällchen: Rezept für Cake Pops – kindergartentauglich!

Pop Cakes. Cake Pops. Cakes Balls. Kuchendingsies. Leckere Teilchen. Poffertjes. (Nein, das definitiv nicht.) Waffeln! - alles schon gehört, wenn ich mit diesen runden, kleinen Kuchenbällchen anrücke und die kleinen Teigbälle - Stück für Stück - in den Mündern der Anwesenden verschwinden. Sie sind aber auch verdammt lecker, diese .. diese... Dingsies!

Kuchenbällchen aus dem Waffeleisen

Im Gegensatz zu den bekannteren Cake Balls (hier lang geht es zu einem Rezept von mir für Cake Balls auf Fiberspace.de), die aus zerbröseltem, schon gebackenem Kuchenteig und Frischkäse gefertigt werden und mehr wie köstliche, schokoladenüberzogene Kuchenknetmasse schmecken (das meine ich wirklich als Kompliment!), werden diese Kuchenstückchen in einer Art Waffeleisen gebacken. Der Gedanke an Waffelbällchen ist also gar nicht mal soo weit weg, auch wenn der Teig elastischer ist und deutlich weniger Fett enthält als klassische Waffelrezepte - ich verwende nämlich einen abgewandelten Muffinteig, der sich recht schnell und simpel von Hand zusammenrühren und natürlich auch sehr gut abwandeln lässt.

Und wer sich jetzt aufregt, weil ich für mein Kind mit Haushaltzucker backe - das Ganze funktioniert bestimmt auch mit kleingematschten Bananen, Fruchtzucker, Agavendicksaft, Kokosblütentrallala oder was es der neueste heiße Scheiß als Zuckeralternative ist. (Ich erspare euch an dieser Stelle einen Rant zum Thema (angeblich) zuckerfreie Rezepte für Kinder und atme mit einem leicht irren Lächeln tief durch.) Durch die Beschichtung löst sich der Teig jedenfalls hervorragend. Ich habe darin auch schon glutenfreie, vegane Cake Balls aus einem Buchweizenteig gebacken. Und ja, gesüßt mit Apfelmus.  Ging super. 😉

Cake Balls für Halloween

Cake Balls: Kindergartentauglich, da perfekt für Kinderhände

Das Gerät hatte ich vor Urzeiten mal von einer lieben Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen, etwas misstrauisch beäugt, ein paar Mal ausprobiert und dann in den Schrank gepackt.  Erst jetzt, mit einem kleinen hungrigen Kind an meiner Seite, lerne ich dieses Geschenk richtig zu schätzen. Die Vorteile auf einen Blick:

  • Kuchenportionen, die genau in eine kleine Kinderhand passen
  • Das Kind kann selbstständig essen, ohne das Erwachsene da immer zwischenfunken und rumfummeln
  • Kein massives Rumgekrümel und Rumgematsche durch abfallenden Kuchenteig (Ich sag nur: Manche Kekse, ey. Sobald die mit Kindersabber in Berührung kommen, verwandeln sie sich eine Schleimspur, die später betonhart in sämtlichem Material eintrocknet, in das sie liebevoll einmassiert wurden. Bäh.)
  • Keine geschmolzene Schokolade, die mit kleinen klebrigen Kinderpfötchen auf dem neuen Sofa verteilt wird
  • Kindergartenerprobt. Mehrfach mitgehabt und auch erwachsene Menschen mit den Cake Pops erfreut
  • Schmecken pur halt superlecker
  • Grundrezept, das nach Bedarf aufgepimpt werden kann (Orangenschale/Kakao/Schokostücke/Fruchtkomponenten/Zimt/Wasauchimmerihrgerneesst im Teig)
  • Können auch noch mit einem Stiel versehen und mit Schokolade oder Zuckerguss überzogen und verziert werden und sind so wunderbar für Hochzeiten, Partys oder den Kindergeburtstag.

 

Kontra: Öhm.. gibt's da welche? Ahja.. ist halt keine Buttercremetorte. Aber man könnte.. - also wenn ich jetzt so darüber nachdenke... Mit genug Buttercreme und etwas architektonischem Verständnis kann man hieraus bestimmt auch eine geile Torte bauen. 😉

Rezept für Cake Pops [Grundrezept]

300 g Mehl
175 g Zucker
2,5 TL Backpulver
1/8 TL gemahlene Vanilleschote (alternativ: ausgekratztes Mark einer Schote)
150 g Joghurt
100 g Milch
65 g Sonnenblumenöl
3 Eier (M)

Tipp: Da ich letztens wirklich sehr kleine M-Eier hatte: Falls der Teig zu fest ist, einfach einen Schluck Milch mehr dazu geben.

Equipment: Pop-Cake-Maker*, Spritztülle (oder Gefrierbeutel), Schere
Optional: Cake-Pop-Stiele*, Puderzucker, Zitronensaft, Lebensmittelfarben* oder Schokolade oder Candymelts*, Zuckerperlen, Cake-Pop-Ständer*

Zubereitung

  • In einer Backschale alle trockenen Zutaten miteinander vermengen.
  • Alle feuchten Zutaten verquirlen.
  • Nun mit einem großen Löffel die Eiermischung mit der Mehlmischunge verrühren. Das geht von Hand recht fix.
  • Das Cake Pop-Eisen anschalten.
  • Einen Gefrierbeutel mit einer geschlossenen Spitze nach unten in ein großes Glas geben. Den Beutel über den Glasrand krempeln und mit etwas Teig befüllen.
  • Verschließen (einfach zudrehen, oder mit einem Clip), die gefüllte Spitze des Gefrierbeutels mit einer Schere vorsichtig abschneiden (nicht zu groß werden dabei) und dann die Mulden des Cake Pop-Automaten rasch nach einander mit Teig befüllen. Der Teig sollte dabei fast ganz bis zum Rand reichen, damit die Kuchenbällchen wirklich richtig rund werden. Fülle ich die Backmulden komplett, quilt bei mir beim Backen zu viel Teig raus. Ich habe euch da mal ein kleines Video zu gemacht:
  • Gerät verschließen und die Kuchenbällchen gemäß der Anleitung eures Gerätes ausbacken.
  • Wenn die Bällchen goldbraun sind, können sie entnommen werden. Ich nehmen dazu eine spitze Gabel, halte die Schüssel an das Gerät und bugsiere sie ganz leicht mit einer Mischung aus zupfen und rollen dort hinein.
    (Auch dazu habe ich euch ein cineastischer Vollkommenheit ein Video gedreht. In den Nebenrollen: Hungriges Kind und hungriger Mann:)

Tipp: Zur Sicherheit, dass wirklich alles durchgebacken ist und der Teig nicht mehr im Kern der Bällchen flüssig ist, breche ich pro Lage einen Cake Ball auf. Die müssen dann selbstverständlich sofort gegessen werden. Kann man ja so nicht liegen lassen.. 😉

Sweet Table für die Halloween-Party: Cake Balls

Cake Pops für Halloween & Kindergeburtstage

Eigentlich ist die Überschrift etwas irreführend, denn die Cake Balls schmecken ja nicht nur Kindern gut, sondern haben auch für Erwachsene suchtförderndes Potential. Und wer gerne und gut Kuchen dekoriert weiß, dass es mehr als nur Halloween und Kinderpartys gibt. Obwohl auch Erwachsene gerne mal eine Piratenparty schmeißen. Mit Cake Pop-Stielen versehen und durch Zuckerguss, Candy Melts oder Schokolade gezogen, kann man sich hier mit bunten Streuseln und anderen Dekogeschichten richtig austoben - von spooky bis elegant und stilvoll. Ich habe inzwischen schon einige Bilder von Hochzeiten gesehen, wo es auf dem Sweet Table dann äußerst schnieke Cake Pops gab. Und da ich euch ja jedes Jahr ein Halloween-Rezept schulde, ist das hiermit dann auch erledigt. die Fotos sind im Artikel ja nicht zu übersehen. 😉 Mit richtig dick angerührtem Zuckerguss und den oben verlinkten Lebensmittelfarben habe ich diese Cake-Pop-Kürbisse hergestellt. Die stehen so auch alleine, so dass ich den Ständer dafür immer noch jungfräulich im Schrank stehen habe.

Sweet Table für die Halloween-Party: Cake Balls

*Werbung. Afiliate-Link zu Amazon. Ich erhalte eine kleine Provision, wenn ihr hierüber einkauft. Danke!

 

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Sommerpause, Erdbeeren, Brombeeren & Rezepte

Ihr Lieben,

da habe ich mich einfach in die Sommerpause verabschiedet, ohne mich von euch zu verabschieden - na sowas! Es war aber auch viel los in den letzten Wochen - ich tanke jetzt noch etwas Ruhe (hoffentlich ;)) und berichte euch dann demnächst. Zum Beispiel über meinen erdbeerlastigen Kochabend mit Léa Linster oder über das Hochmittelaltertreffen.

Sommerpause

Und da wir gerade alle die (leicht verregnete) Sommerzeit genießen, gibt es noch ein paar passende Rezeptvorschläge mit auf den Weg. Für das Ende der Erdbeerzeit habe ich zwei Sorten Erdbeereis (ohne Ei) für euch dabei. Und wer seine Himbeeren nicht einfach so naschen will, kann Himbeeressig ansetzen. Ganz nebenbei reifen auch gerade die Brombeeren und wollen unbedingt gepflückt werden. Wer keine Marmelade kochen will, kann damit köstlichen Whisky-Brombeer-Likör mit Kardamom ansetzen. Yum! Und wer noch was schnabulieren will, ist mit Fattoush als knusprig-aromatischem Sommersalat bestens versorgt. Für die Grillfans habe ich natürlich auch noch selbstgemachte Grillsaucen und meinen Honig-Rosmarin-Senf dabei, die auf fleischlichen, wie pflanzlichen Dingen genial schmecken.

Erdbeereis
Erdbeereis am Stiel
Erdbeersirup für Limonade
Erdbeerlassi mit Kardamom und griechischem Joghurt
Himbeeressig
Brombeerlikör mit Whisky
Fattoush - sommerlicher arabischerBrotsalat
selbstgemachtes Curry-Ketchup
Paprika-Ketchup
Rezept für süßen, groben Senf

Auf bald! Eure Shermin

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