Berliner Freestyle-Küche, quer durch Kontinente & Zeitzonen

Rezept für selbstgemachtes Instant-Kakaopulver zum Anrühren mit Wasser

Ich bin Kakao- und Schokoladenverliebte und deswege findet ihr hier magischen Kessel auch mannifaltige Kakao-Rezepte. Frisch hinzu gekommen ist dieses für Instant-Kakaopulver - nur noch mit heißem Wasser aufgießen und fertig!

 

 

Rezepte für Kakao und Trinkschokolade

Ich glaube eines der ersten Rezepte hier war diese aus echter Schokolade, Chili und heißer Milch gekochte Trinkschokolade. Es folgte ein Rezept für selbstgemischtes Kakaopulver und für Trinkschokolade am Stiel. Nach meiner Erleuchtung im letzten Winter, dass diese ekligen Marshmallowdinger in heißem Kakao plötzlich schmecken können und die Konsistenz von flutschigen Zuckerwattewölkchen annehmen, gab es als für euch hier sogar ein Rez.. äh.. naja eine Anleitung für bemalte Marshmallows. (Ich sollte wohl den Mantel des Schweigens darüber breiten, dass ich letzte Woche zu Halloween auch erst die Erkenntnis hatte, wie geil gegrillte Marshmallows schmecken können? Außen knusprig-karamellisiert, innen fluffig-cremig-weich. Und wusstet ihr, dass die süßen Teilchen erstaunlich schnell in Flammen aufgehen können? 😅 Woosh!)

 

Anleitung/Rezept für ein Schneemanngesicht und Schneekristalle aus Marshmallows


Anyway - das hier vorgestellte Instant-Kakaopulver kommt direkt inklusive Milchpulver* und muss nur noch mit heißem Wasser aufgegossen und - im Idealfall - mit Marshmallows versehen werden. Geschmacklich finde ich es gut (halt wie guter Automatenkakao), aber natürlich kommt das nicht an die Variante mit echter Schokolade, geschmolzen in heißer Milch, heran. Aber dafür ist der Kakao schnell angerührt und verspricht Instant-Kakaobefriedigung. Und da dieses Kakaopulver selbst angerührt ist, weiß eins halt auch, was da alles drin ist und kann geschmacklich noch variieren mit Gewürzen oder vielleicht ein paar Spänen echter Schokolade dazwischen.

 

Selbstgemischtes Instant-Kakaopulver zum Verschenken

Natürlich passt dieses Rezept auch hervorragend in meine Kategorie "Geschenke aus der Küche". Abgefüllt in ein schönes Glas* ist dieses Kakaopulver ein schönes Mitbringsel oder liebevoll selbstgemachtes Geburtstaggeschenk. Eigentlich wollte ich dieses Rezept schon letztes Jahr verbloggen, aber dann bekam der Familien- und Freund*innenkreis dieses Instantgetränk letztes Jahr als Weihnachtsgeschenke von mir zugeschickt - deshalb blieb es so lange in der Schublade liegen. Also jetzt, eure Chance für den Gabentisch!

 

Ich gebe im Rezept zwei Mengenangaben. Einmal die Mischung mit ~225 g für ein oder zwei kleine Gläschen voll. Und dann die vierfache Menge in Klammern gesetzt, wenn ihr direkt eine größere Portion Getränkepulver herstellen wollt.

Rezept für Instant-Kakao mit Milchpulver

75 g (300 g) Puderzucker
100 g (400 g) Vollmilchpulver*
45 g (180 g ) echter Kakao
1/2 TL (2 TL) Ceylon Zimt*
1/8 TL (1/2 TL) gemahlene Vanilleschote*

Zubereitung

  • Alle Zutaten in einer großen Schüssel miteinander vermischen.
  • Da feine Pulver gerne verklumpen, für eine gleichmäßige Verteilung die Kakaomischung jetzt nochmals durch ein feines Sieb streichen und nochmals verrühren.
  • In Gläser* abfüllen, fest verschließen, etikettieren, dunkel aufbewahren.

Tipp: Als Dosierung haben bei uns 20 g Instantkakao (geschätzt ungefähr ein gut gehäufter Esslöffel) auf 150 g kochendes Wasser gut funktioniert. Das schreibe ich auch immer so mit auf die Etiketten.

 

Wie kann man selbst Kakaopulver mit Vollmilchpulver herstellen? Geschenkidee.

*Werbung. Afiliate-Link zu Amazon. Bei einem Einkauf hierüber erhalte ich eine geringe Vergütung. Vielen Dank!

Kleine Kokos-Monster für Halloween

Eigentlich wollte ich dieses Jahr - zum ersten Mal seit gefühlt über einem Jahrzehnt - kein neues Halloween-Rezept verbloggen. Aber dann konnte ich doch nicht widerstehen und deswegen gibt es kurz vor knapp diese kleinen, süßen Monsterchen.

 

Einfaches Rezept mit simplen Zutaten: Kokos-Konfekt für Halloween

Das Rezept ist sehr simpel und aus überall erhältlichen, erschwinglichen Zutaten gemacht. Lediglich der Zeitaufwand schlägt halt etwas zu Buche. Weiße und dunkle Kuvertüre, Kokosraspel und Lebensmittelfarbe* sind in fast jedem Supermarkt des Landes zu haben. Die Augen der kleinen Monster (die natürlich eine winzige Homage an das große Krümelmonster sind 😅) habe ich aus weißer und dunkler Kuvertüre mit Hilfe eines Schaschlikspießchens* aufgetupft. Natürlich könnt ihr hier auch einfach fertige Zuckeraugen* kaufen und diese nutzen.

Hier findet ihr übrigens eine Übersicht über meine Halloween-Rezepte und -DIY-Anleitungen.

 

Schnelles Kokos-Konfekt fürs Halloween-Buffet oder als Kuchendeko

Halloween-Rezept Kokospraline

Wer kann schon diesem mütenden Blick widerstehen? 😅

 

Kokospralinen - Monster zum Naschen oder als Deko für Torten, Muffins & Co.

Die kleinen Kokos-Monstern könnt ihr als leckere Deko auf eurem Halloween-Buffet platzieren, sie auf Muffins, Torten oder Kuchen setzen. Oder einfach so als Kokospraline servieren. Der Vorteil hier ist, dass sich die Teilchen gut ein paar Tage im Voraus zubereiten lassen, um dann termingerecht auf eine Torte geschubst zu werden. Meine Kokos-Monster waren zum Teil etwas fragil, weswegen ich die Menge der Kokosrapseln im Rezept um 20 g reduziert habe. So müsste die Masse stabiler durch die Schokolade zusammengeklebt sein. Der Druck der beiden Löffel beim Formen (siehe Rezept) scheint auch wichtig zu sein.

 

Kokos-Monster - Reuzept für Halloween-Pralinen

Achtet auch bitte darauf, dass die weiße Schokolade richtig temperiert wird beim Schmelzen, sonst gibt es eventuell durch weißes Auskristallieren ein paar optische (nicht geschmackliche) Einbußen. Im schlimmsten Fall kann es sogar geschehen, dass die Schokolade Probleme hat, wieder richtig fest zu werden.

Mengenmäßig kommen hier circa 45 Stück heraus. Wer einfach nur Kuchendeko oder einen Aufsatz für ein paar Muffins braucht, halbiert einfach die Menge der Zutaten.

Tipp: Falls geschmolzene Kuvertüre übrig bleibt und ihr zufällig noch etwas Salzgebäck im Haus habt, macht doch einfach Schoko-Salzbrezeln daraus! 😋

 

Selbstgemachte Salzbrezeln mit Schokolade

 

Halloween-Rezept für kleine Kokos-Monster

(für ca. 45 Stück)

200 g weiße Kuvertüre
180 g Kokosraspel
Lebensmittelfarbe*

Für die Augen:

50 g weiße Kuvertüre
25 g Zartbitterkuvertüre

Alternativ: fertige Zuckeraugen* kaufen und mit Schokolade oder Zuckerguss festkleben.

Zubereitung

  • Die weiße Schokolade grob hacken und im Wasserbad schmelzen. Ich hatte meine Menge zweigeteilt, um zwei verschiedene Farben zu erhalten.
  • Die weiße Schokolade mit der erwählten Lebensmittelfarbe einfärben.
  • Die Kokosraspel gründlich untermischen.
  • Mit einem Teelöffeln eine walnussgroße Menge abnehmen, den zweiten Teelöffel umgekehrt darauf setzen und die Kokosmasse zwischen den beiden Laffen der Löffel fest zusammenpressen. (Siehe Bild)
  • Mit leichter Hilfe des zweiten Löffels, die eingefärbten und nun etwas  in Form gepressten Kokosraspel, vom Löffel aus auf das Backpapier schieben.

 

Tipp: Wer Platz im Kühlschrank hat, kann die kleinen Halloween-Monster zum schnelleren fest werden zwischen den einzelnen Schritten auch dort auf einem mit Backpapier bezogenem Tablett oder kleinem Blech platzieren.

  • Weiße Schokolade für die Augen schmelzen, mit der stumpfen Seite eines hölzernen Schaschlikspießes auf die Kokos-Monster auftupfen. Etwas anziehen lassen.
  • Dunkle Schokolade schmelzen, mit der stumpfen Seite eines Schaschlikspießes kleine Pupillen auftupfen.
  • Wenn die Schokolade komplett fest ist, die kleinen Kokos-Monster vom Blech lösen, direkt vernaschen oder in einer fest verschlossenen Dose dunkel aufbewahren bis zur baldigen Verwendung.

 

Step-by-Step-Foto-Anleitung für das Rezept für Kleine Kokos-Monster auf dem Foodblog "Der magische Kessel"

*Werbung: Afiliate-Link zu Amazon. Bei einem Kauf hierüber erhalte ich eine geringe Vergütung. Vielen Dank!

Sommerpause

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe ihr könnt trotz Pandemie und vieler Einschränkungen einen schönen Sommer haben - ich persönlich fantasiere ja inzwischen von menschenleeren Ostseestränden und meinen Füßen im Wasser. 😅

Wie auch immer - ich mach jetzt hier mal ein paar Wochen Pause und versuche mich mehr auf mein aktuelles Buchprojekt zu konzentrieren. Ich hoffe, dass ich das nächste Kochbuch - diesmal wird sich alles um Suppen drehen - Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres herausbringen kann. Aber so wie die Situation momentan ist (Pandemie und Homeoffice, gepaart mit der ganztägigen Betreuung eines fünfjährigen Kindes), ist halt eines gewiss: Nix ist gewiss. 😬

Sommerpause Foodblog magischer Kessel

Aber meine gerade angelaufenen Koch-Workshops mit Historiker*innen-Twist gebe ich natürlich weiterhin. Guckt einfach rein, welche Termine ich anbiete oder mailt mich an, dann suchen wir gemeinsam einen Termin. Vielleicht backen wir dann in der Weihnachtszeit auch gemeinsam Honiglebkuchen und ich erzähle euch etwas zum historischen Hintergrund? Das wäre doch was!

Wie auch immer: Euch einen schönen Sommer, wir lesen uns dann hoffentlich im Herbst!

Liebe Grüße

Shermin

Rezept für Aprikosenkonfitüre

Aprikosen haben gerade Saison - was passt da besser als ein Rezept, um sie als köstlich-goldenen Brotaufstrich im Glas einzufangen?

Holztisch, darauf ein weißes Spitzendeckchen mit blauer Stickerei und Spitze am Rand. Darauf ein Holzbrett. Auf dem Holzbrett und dahinter stehen teils gestapelte Einmachgläser mit tieforanger Substanz im Innern. Hinter den Gläsern sind weiße, mit allerlei Gewürzen und Geschirr gefüllte Regale verschwommen erkennbar. Das im Bildmittelpunkt stehende Weckglas trägt ein weißes Etikett worauf steht "Aprikose-Banane-Apfel mit Vanulle & Limette". Am oberen linken Bildrand ist bist weit über die Bildmitte ein weißer, halb durchsichtiger Kasten mit abgerundeten Ecken gezogen. Darauf steht in tieforanger Schrift groß und in Brush pen-Stil "Aprikosenkonfitüre", darunter in kleineren, geraten Lettern "~ Hol dir den Sommer ins Glas ~"

 

Aprikosen einkochen

Ich liebe diese Früchte mit dieser sanft errötenden Haut - allein optisch sind sie im vollreifen Zustand schon ein Genuss. Allerdings erwischt man in Supermärkten leider oft Früchte, die zwar vielleicht reif oder aromatisch sind - aber leider mehlig. Ich persönlich bekomme die dann einfach nicht pur herunter. Aber eingekocht als Konfitüre und in Kombination mit anderen Früchten, sind diese Aprikosen wie verwandelt und können geschmacklich dann wieder glänzen. Ihr seht - was man in den magischen Kessel wirft, wird transformiert zu etwas Köstlichen. 😅

 

Holzbrett, darauf in Großaufnahme ein Weckglas, im Hintergrund mehrere weitere Marmeladengläser. Gefüllt sind sie alle mit einer tieforangen Substanz mit winzigen schwarzen Punkten. Auf dem Im Mittelpunkt stehenden Weckglas klebt ein weißes Etikett auf dem handschriftlich steht: "Aprikose-Banane-Apfel mit Vanille & Limette"
Eine Bildcollage aus 4 Bildern. Die Bilder sind dreieckig und - ausgehend von der rechten unteren Ecke - strahlenförmig angeordnet. Links unten sind geschnittene Früchte in einem Topf zu sehen (Aprikosen und Bananen), darüber ein metallener Pürierstab in einer cremigen orangen Substanz, darüber die kochende Aprikosenmarmelade und ganz recht ist ein Silberlöffel zu sehen, der zur Hälfte von der fertigen, erkalteten Konfitüre bedeckt ist.

 

Im arabischen Raum gibt es dieses geniale, sauer-aromatische Fruchtleder aus "Mischmisch" (Aprikosen). Der Fruchtbrei wird ausgestrichen und allein durch Sonnenkraft auf den Dächern getrocknet. Er ist dann nicht unähnlich dem hierzulande bekannteren Fruchtleder aus Quitte. Ein anderes, von mir sehr geliebtes Rezept aus dem arabischen Gebiet ist das für gebackene Aprikosen mit Orangenblütenwasser - gebettet auf kühlen Joghurt. So gut! Mit meinem Marmeladenrezept - Verzeihung, Konfitürerezept, die Marmelade will mir allerdings immer einfacher über die Zunge - greife ich einen Klassiker hier im Foodblog auf. Schon 2009 hatte ich zu meinen Bloganfängen einen Aprikosen-Bananen-Aufstrich vorgestellt, der lange Jahre Favorit war. Diese Konfitüre - mit einem deutlich höheren Aprikosenanteil und etwas klarem Apfelsaft, statt dominanter Orange - ist in ihrer samtigen Konsistenz, goldenen Cremigkeit, Fruchtig- und Vanilligkeit allerdings noch besser.

 

Holztisch, darauf ein weißes Spitzendeckchen mit blauer Stickerei und Spitze am Rand. Darauf ein Holzbrett. Auf dem Holzbrett und dahinter stehen teils gestapelte Einmachgläser mit tieforanger Substanz im Innern. Links ist verschwommen eine Schale voller Bananen auf einem Hohen Fuß erkennbar, daneben ein großes Bügelglas mit einem schwarzen Etikett, auf dem "Zucker" steht. Hinter den Gläsern sind weiße, mit allerlei Gewürzen und Geschirr gefüllte Regale verschwommen erkennbar. Das im Bildmittelpunkt stehende Weckglas trägt ein weißes Etikett worauf steht "Aprikose-Banane-Apfel mit Vanulle & Limette". Am oberen linken Bildrand ist bist weit über die Bildmitte ein weißer, halb durchsichtiger Kasten mit abgerundeten Ecken gezogen. Darauf steht in tieforanger Schrift groß und in Brush pen-Stil "Aprikosenkonfitüre", darunter in kleineren, geraten Lettern "~ Hol dir den Sommer ins Glas ~"

 

Aprikosenwasser aus dem Irak

Und wer nichts Einkochen möchte, bekommt hier ganz nebenbei noch ein ganzjahrestaugliches Rezept für einen Drink mit getrockneten Aprikosen. Mein aus dem Irak stammender Vater hat in der Sommerzeit gerne einen Krug mit kaltem Wasser in den Kühlschrank gestellt, in den er eine Hand voll getrocknete Aprikosen warf. (Je mehr, desto süßer.) Nach einer Nacht waren die Früchte wieder vollständig rehydriert und das kühle Wasser hatte sich in ein leicht gesüßtes und sanft aromatisiertes Sommergetränk verwandelt. Sehr erfrischend bei Hitze - probiert es aus. Natürlich geht das auch mit anderen Trockenfrüchten.

 

Esstisch aus hellem Holz. Darauf ein elfenbeinfarbener Porzellandteller mit Streublümchen am Rand (Service Marie Luise), darauf liegt ein halbes Toastbrötchen, bestrichen mit Butter und oranger Konfitüre. Darauf liegt ein silberner Löffel, zu Hälfe mit Marmelade gefüllt.

 

Rezept für Aprikosenkonfitüre

800g Aprikosen (entsteint gewogen)
200 g Banane (ohne Schale)
350 g klarer Apfelsaft (100 % Frucht)
25 g Limettensaft (= Saft 1 Limette, alternativ: Zitrone)
1/4 TL gemahlene Vanilleschote*
500 g Gelierzucker 3:1

Zubereitung

  • Früchte grob schneiden und mit dem Apfelsaft und dem Saft der ausgepressten Limette zusammen in einen ausreichend großen Topf geben.
  • Bei mittlerer Hitze und unter gelegentlichem Rühren richtig weich und gar kochen.
  • Vom Herd ziehen etwas runterkühlen lassen und mit dem Pürierstab fein pürieren, es sollten keine Stückchen mehr da sein.
  • Zurück auf den Herd geben, den Gelierzucker hinzufügen und nach Packunganweisung köcheln lassen (bei mir stand was von mindestens 4 und maximal 8 Minuten Kochzeit.
  • Die Herdplatte ausschalten und mit Hilfe eines Marmeladentrichters* (Leute, es ist so viel einfacher, seitdem ich dieses simple Teilchen habe - keine Ahnung, warum ich all die Jahre vorher dachte ohne sowas auskommen zu müssen.) in saubere, zuvor nochmal mit kochendem Wasser ausgespülte Schraubgläser* einfüllen und fest verschließen. Meine stehen hierfür auf einem feuchten Küchenhandtuch.
  • So eingekocht hält sich die Marmelade ein paar Monate. Da wir einen langsamen Verbrauch haben, koche ich inzwischen eigentlich fast alle Gläser anschließend zusätzlich nochmals in einem großen Topf ein und bin damit dann auf der sichereren Seite.

 

*Werbung. Afiliate-Link zu Amazon. Bei einem Einkauf hierüber erhalte ich eine geringe Vergütung. Vielen Dank! 😊

Ihr könnt mich auch sehr gerne via Patreon unterstützen.
Become a Patron!

Frisch, simpel & einfach gut: Mein liebster Gurkensalat

Ja, manchmal kommt man auf die einfachsten Dinge nicht. Zum Beispiel darauf, dass jemand Interesse an meinem super einfachen und in 10 Minuten frei Hand zusammengerührten Rezept für Gurkensalat haben könnte.

Köstlich & simpel: Rezept für Gurkensalat


Einfacher & köstlicher Gurkensalat

Aber warum eigentlich nicht? Schließlich liebe ich persönlich diesen schlichten Salat einfach sehr und er steht bei uns sehr oft auf dem Tisch. Sehr gerne zum Beispiel als Begleitung zu Pellkartoffeln (die hier übrigens auch ein gern gesehenes Basisessen sind). Ähnlich hat ihn auch schon meine Mama gemacht und ich mit ihr zusammen. Der Salat ist frisch, kühl und hat durch die Säure geschmacklich was von leicht eingelegten Gurken im Mix mit nem Rest Crunch und Knackigkeit.
Ich liebe einfache und bodenständige Küche - simpel ist halt nicht gleichzusetzen mit schlecht. Und als Bonus: Günstig sind die Zutaten zudem auch noch.
Klassisch würde man wohl Tafelessig verwenden. Ich schätze den Salat allerdings mehr mit Zitronensaft - das ist nicht ganz so brachial im Geschmack und gibt etwas leicht Fruchtiges hinzu. Wer noch etwas mehr fancy sein möchte, kann noch einen Esslöffel Creme Fraiche hineinrühren (so hat meine Mutter den Salat sehr geliebt). Wenn ich es recht überlege, dann hat sie ihre Version (jede Generation verändert ja ein wenig) wohl von ihrer Großmutter gelernt. Denn ich erinnere mich, wie sie sich jedes Mal beim Salatmachen darüber empörte, dass es früher üblich war, das sich kurzer Zeit nach dem Salzen bildende, köstliche Gurkenwasser naserümpfend wegzukippen und nur die Scheiben für den Salat zu verwenden. Recht hat sie - für mich ist auch das Leckerste an diesem Salat das Gurkenwasser/sich bildende Dressing. Ich könnte mir das Zeug in Flaschen abfüllen und so trinken. Bestimmt sehr gut für den Sommer! 😅


Gut und simpel: Einfacher Gurkensalat
Frischer Sommersalat aus Gurken

 

Salatkräuter

Zu den Kräutern: Hier könnt ihr natürlich gerne nach eurem Geschmack variieren. Ich nutze derzeit eine gekaufte Salatkräutermischung* aus Zitronenmelisse, Dill, Kerbel, Estragon. Alternativ könnt ihr auch einfach nur 1/2 TL getrockneten Dill, die Salatkräuter* eures Vertrauens verwenden oder auch herrlich frische Kräuter hineinschnibbeln. Dieser Gurkensalat schmeckt wundervoll mit frischem Dill oder auch toll mit frischem Schnittlauch und hauchdünn geschnittenen Zwiebelscheiben darin. Wie bei vielen meiner Rezepte gilt auch hier: Fühlt euch bitte frei etwas zu experimentieren und zu variieren! 😊
Getrocknete Kräuter sind halt in der Alltagsküche günstiger, einfacher und auch im Winter verfügbar. Hier muss ich abends nur mütend das Glas aus dem Gewürzregal fischen, den Inhalt darüber streuen und seine kulinarische Magie wirken lassen - auch wenn das natürlich nicht ganz so schick aussieht.

Ich persönlich schäle die Gurken übrigens immer, da ich bei den Supermarktgurken die Schale als zu störend empfinde. Solltet ihr Zugang zu tollen Landgurken oder selbstgezogenen Gurken mit zarter Schale haben, darf die natürlich dran bleiben.

 

Rezept für Gurkensalat mit Zitronensaft und Öl

2 Schlangengurken (~700-800 g ungeschält gewogen)
30-35 g Zitronensaft (Saft 1 Zitrone)
1 EL neutrales Öl
1 1/4 TL Meersalz (fein)
3/4 TL getrocknete Salatkräuter* (alternativ: 1/2 TL Dill)
etwas frisch gemahlener, schwarzer Pfeffer
Optional: 2 TL gefriergetrocknete Zwiebelwürfel* (alternativ: 1 kleine Zwiebel, fein geschnitten)

Zubereitung

  • Die gewaschenen Gurken schälen und putzen.
  • In einer Schüssel zuerst das Salz unter die Gurkenscheiben mischen (wer lieber etwas vorsichtiger salzen möchte, kann mit einem TL beginnen und nach der Ziehzeit abschmecken und nachsalzen), dann die restlichen Kräuter, Gewürze, Zitronensaft und Öl ordentlich unterheben.
  • Den Salat mit einem Teller abdecken und für 30 Minuten ziehen lassen.
  • Es sollte sich einiges an Flüssigkeit gebildet haben. Nochmals umrühren, abschmecken - eventuell muss Salz ergänzt werden - und servieren.
Wie macht man Gurkensalat?

*Werbung: Afiliate-Link zu Amazon. Bei einem Einkauf hierüber erhalte ich eine geringe Vergütung. Vielen Dank!

Hallo, liebe*r Leser*in,
schön, dass du hier bist! Du willst mehr lesen? Hier kannst du dich zu meinem Newsletter anmelden: