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Ran an die Äpfel: Apfelkuchengewürz {Apple Pie Spice}

Goldene Blätter, Regen und kühle Temperaturen: Zeit für Tee, Bücher, Kuscheldecke, Sofa und... vielleicht ein Stückchen warmen Apfelkuchen? Verführerisch duftend nach Äpfeln und Gewürzen wie Zimt, Ingwer und Kardamom, die eine*n so richtig durchglühen...

Rezept für Apfelkuchengewürz

Rezepte für die Apfelernte

Auch wenn in den Regalen schon die Weihnachtsschokolade steht - der Sommer hat uns in diesem Jahr irgendwie gefühlt mit seinen Hitzeperioden gerade erst so richtig verlassen und der Herbst hat Einzug gehalten. In den letzten Wochen wurden im ganzen Land wahrscheinlich die wunderbare Apfelernte aus den Kleingärten verarbeitet. Ich wurde wieder von Nachbar*innen beschenkt und bekam Äpfel und Pflaumen. Mein Dörrapparat* lief auch Hochtouren (zum Beispiel für zimtige Pflaumenschnitze, die demnächst in mein Porridge wandern werden), aber ich habe vor allem Powidl, Apfelmus und Apfelsirup mit Minze für Limonade eingekocht. Okay-... gut, ein klein wenig Apfellikör habe ich auch angesetzt. Ähem. 😉

Apfelkuchengewürz - ein Geschenk aus der KücheGewürze für Apple Pie Spice

Apple Pie Spice

Apfelkuchen gab es natürlich auch, das habe ich zum Anlass genommen, endlich mal eine eigene Apfelkuchengewürzmischung in Angriff zu nehmen - das hatte ich schon seit Jahren vor. Sie ist meinem Kürbiskuchengewürz gar nicht mal so unähnlich und doch ganz anders. Grob orientiert habe ich mich an US-amerikanischen Rezepten, die USA sind (zumindest aus meiner europäischen Sicht) ja quasi das Mutterland des Apple Pie. Allerdings habe ich die dort üblichen hohen Muskatmengen deutlich reduziert und nach Bauchgefühl um andere Zutaten ergänzt. Herausgekommen ist ein aromatisches Gewürz, für den deutschen Gaumen eine klitzekleine Herausforderung - aber nur bis zum ersten Bissen. Das Apple Pie Spice kann übrigens nicht nur Apfelkuchen würzen, sondern auch schlichtes Apfelkompott verschönern, den Kaffee berieseln oder andere Früchte und Gebäck geschmackstechnisch bereichern.

Bis auf den Zimt (bei dem ich in meiner täglichen Küche einen hohen Durchlauf habe) mahle ich alle Gewürze erst kurz vor dem Mischen. Ich kaufe ungern fertig gemahlene Kräuter und Gewürze, da sie so zu schnell ihre Kraft und ihr Aroma verlieren. Kleine Mengen stampfe ich schnell in meinem Granitmörser, aber bei Gewürzmischungen greife ich - meinen Handgelenken zu liebe - direkt zu meiner geliebten elektrischen Kaffeemühle*, die ich als Gewürzmühle zweckentfremde. Diese spezielle Mühle hat den Vorteil, dass der metallene Zylinder mit dem Schlagwerk entnommen und unter fließendem Wasser gereinigt werden kann. Manche Gewürze, wie zum Beispiel Pfefferkörner, sind beim Mahlen nämlich ziemlich ölig und backen regelrecht fest.
Falls ihr doch zu fertig gemahlenen greift, dann bitte zu frisch gekauften und nehmt nicht die Kräutlein, die schon seit 10 Jahren im Gewürzregal vor sich hin stauben. (Ja, ja.. gesteht es. 😉 Ich habe da letztens bei mir auch noch was entdeckt...)

Ein kleiner Tipp: Wer Apfelkuchen bäckt, aber die Früchte komplett verwerten möchte, dem kann ich meinen selbstgemachten Apfellikör empfehlen - dieser wird mit Schalen und Apfelgriepschen angesetzt.

Selbstgemachtes Apple Pie Spice Selbstgemachtes Apfelkuchengewürz

Rezept für Apfelkuchengewürz {Apple Pie Spice}

Ich verwende zum Abmessen solch ein Löffelmaß*, wenn ihr sowas nicht zur Hand habt, nehmt euch einen großen Teelöffel. Die gemahlenen Gewürze werden alle gestrichen und nicht gehäuft abgemessen.

5 TL Ceylon Zimt (gemahlen)
1 TL Kardamom (gemahlen)
1 TL Ingwer (getrocknet, gemahlen)
1 TL Piment (gemahlen)
1/2 TL Vanillepulver*
1/4 TL Muskat (gemahlen)

Zubereitung

  • Falls noch nicht geschehen, jetzt die Gewürze im Mörser zerstampfen oder in der Kaffeemühle mahlen. Bitte einzeln nacheinander, denn gemahlen haben die Gewürze ein anderes Volumen als ungemahlen, so dass ihr erst nach dem Zerkleinern abmessen dürft.
  • Alle abgemessenen Zutaten in eine Schale geben, sorgfältig vermengen und dann in ein luftdichtes Glas abfüllen. Oder direkt in hübsche kleine Gläschen zum Verschenken. Das Gewürzpulver für Apfelkuchen ist auch ein schönes Geschenk aus der Küche.

 

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Rezept für mildes Madras-Curry

Für die, denen das bisher nicht klar war: Curry ist kein Gewürz, das irgendwo am Baum wächst und dann fein gemahlen wird. Currypulver ist eine Gewürzmischung - und wie das bei Gewürzmischungen so ist, jeder hat seine liebste Version und es gibt tausend verschiedene Varianten, die unter dem gleichen Namen firmieren.

Selbstgemischtes Madras Curry

Deswegen ist Currypulver eben nicht gleich Currypulver. Ich war schon mal den Tränen nahe, weil ich nach Geschäftsschluss und mit einem falschen Curry vor dem Kochtopf gestrandet war. (Ja, im Ernst.) Mein Lieblingsstandardcurrypulver ist mildes Madras-Curry. Wie die Bezeichnung schon verrät, handelt es sich um eine milde, salzfreie und aromatische Mischung, die sich toll mit anderen Gewürzen versteht, wunderbar zu Kokosnussmilch, Nudelpfannen, Suppen und fruchtigen Zutaten im Essen passt und eben keine nervige Diva auf dem Teller ist.

Gewürze für CurrymischungGemahlene Gewürze für Curry
Abgabe: 31.07.Bisher habe ich immer auf gekaufte Currys zurückgegriffen. Da ich aber viele Gewürzmischungen selbst mische, stand es eigentlich schon länger auf meiner To-do-Liste. Das Curry-Event auf Foodfreak hat mir dazu endlich mal den notwendigen Tritt in den Hintern verpasst, das auch endlich mal anzugehen. 😉

Das Rezept für das Madras-Curry habe ich aus dem wunderbaren Rezeptbuch "Just add Spice"*. Ich habe es fast komplett übernommen, lediglich die Menge an Kreuzkümmel habe ich halbiert, da ich Currys mit zu dominantem Geschmack nach Cumin nicht so sehr schätze. Die Gewürze werden hier vor dem Mahlen nicht geröstet, sondern frisch beim Kochen in der Pfanne angebraten. Das Rezept hat mich nicht enttäuscht und ergibt eine runde Mischung, die sich nicht in den Vordergrund spielt. Eventuell erhöhe ich beim nächsten Mal noch ein wenig den Zimtanteil.
Da ich vom Mörsern irgendwann nen lahmen Arm kriege, empfiehlt sich bei größeren Mengen eine Kaffeemühle. Nachdem ich die von meiner Omi geerbte ja leider mittels Maiskörnern ins Nirvana verfrachtet hatte, habe ich mir nach monatelangem Rumgrübeln diese Elektrische Kaffeemühle* von Cloer zugelegt und bin nach gründlichem Austesten von ihr mehr als nur angetan. Besonders toll ist, dass frau den Behälter entnehmen und einfach abwaschen kann. Kein nerviges Fingerverbiegen beim sorgfältigen Auswischen des Mahlbereiches mehr. Hach.

Rezept für Madras Currypulver
(alle Zutaten sind gemahlen abgemessen)

2 TL Koriander
1 TL Cumin (Kreuzkümmel)
1 1/2 TL Kurkuma
1/2 TL getrockneter Ingwer
1/2 TL Bockshornklee
1/2 TL Ceylon Zimt
1/4 TL Kardamomsamen
1/4 TL Nelken
1/4 TL Chili
1/4 TL schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  • Die Gewürze fein mahlen oder in einem Mörser sorgfältig zerstoßen.
  • Mit einem Löffelmaß* gestrichen abmessen, alles gut miteinander vermischen, in ein gut verschlossenes Glas abfüllen. Fertig.

Gewürzmischung Madras CurryZum Abschluss gibt es noch ein Bild der Gemüsepfanne mit Kokosnussmilch, Kohl und Udonnudeln, die ich gerne mit Curry koche. Seltsamerweise was sie am Ende grünlich verfärbt und nicht gelb - entweder war's das Curry oder die Kohlsorte. Köstlich war es trotzdem.

Gemüsepfanne mit Curry*Affiliate-Link zu Amazon

Das kulinarische “must-have” für jede Grillsaison: Selbstgemachter Senf

Die Grillsaison steht nicht nur vor der Tür, sie hat sich quasi auch schon selbst eingelassen und es sich im Wohnzimmer auf dem Lieblingssofa bequem gemacht. Höchste Zeit also, sich dem ultimativen Accessoire der Grillzeit und der Küche zu widmen. Zeit, um Senf zu machen. Dieser muss nämlich noch einige Wochen ziehen, bevor er sein perfektes Aroma erreicht hat.

Die Senfsaat ist eine – neben ihren heilenden Eigenschaften – geschmacklich sehr wandelbare Delikatesse und aus ihr entsteht wohl die hierzulande bekannteste Gewürzpaste. Von scharf bis süß, nussig bis fruchtig-aromatisch – Senf macht fast jede Mode mit und würzt unser Essen in vielen Lebenslagen. Wobei der langsam aus der Mode kommende Begriff „Mostrich“ (wiederzufinden im englischen Namen für Senf: „mustard“ - hier zeigt sich, wie nahe das heutige Englisch noch dem Mittelhochdeutschen verwandt ist) wohl darauf zurückgeht, dass der Senf ursprünglich mit frischem Traubenmost angerührt wurde.

Für die Zubereitung empfiehlt es sich, eine Küchenmaschine zu nutzen, die auch kleine Saaten mahlen kann. Oder man sucht die alte elektrische Kaffeemühle von Oma raus – die tut hier noch perfekt ihren Dienst und ist seit Jahren meine tatkräftige Begleiterin hierfür. Ich nutze sie für fast alle Gewürzmischungen, eine Kaffeebohne hat sie wohl seit meiner Omi nicht mehr gesehen.  Selbst mit dem Mörser aktiv zu werden ist zwar ein sehr authentisches Erlebnis und hat einen gewissen romantischen Flair, sorgt aber bei der Menge an Zutaten erfahrungsgemäß bald für einen lahmen Arm.

Update 09/14: Da gerade von einem Leser die Nachfrage kam, ergänze ich hier mal. Die Kaffeemühle meiner Omi ist inzwischen leider im Nirvana. Nach langem Überlegen und Suchen habe ich mir dann diese günstige Elektrische Kaffeemühle*zugelegt und kann sie auch wirklich weiterempfehlen. Auch hier muss - wie bei jeder anderen zweckentfremdeten Kaffeemühle - mit kurzen Intverallen gearbeitet werden. Dank der Leistung geht das aber auch bei solchen Mengen wie unten genannt gut und schnell von der Hand. Der Clou bei dem Ding ist übrigens, dass man den Behälter, in dem sich das Mahlgut samt Klingen befindet, einfach rausnehmen und abwaschen kann.

Rezept für Bellas Rosmarin-Honig-Senf

500 - 750 ml Branntweinessig
500 ml Honig
300 g gelbe/weiße Senfsaat (250g hiervon werden feiner geschrotet, 50g grob)
50 g braune/schwarze Senfsaat (grob gemahlen)
200 g vorgemahlenes, feines Senfmehl/Senfpulver
1 EL Meersalz
3 gehäufte TL getrockneter Rosmarin
1 TL getrockneter Bärlauch
1 TL gemischte Pfefferkörner (schwarz, rot, grün - kein weißer), frisch gemahlen
etwas Cayennepfeffer

Zubereitung Honig-Senf

  • Die Senfkörner wie in der Zutatenliste angegeben mahlen/schroten.
  • Rosmarin,  Bärlauch und Pfefferkörner ebenfalls etwas zerkleinern beziehungsweise im Mörser etwas zerstampfen.
  • Die gemahlenen Saaten, das Senfmehl und die Gewürze in eine Schüssel geben und gründlich vermengen.
  • Nach und nach den Essig unterrühren, bis sich eine dicker Brei ergibt. Den Honig hineinrühren, der Senfbrei sollte jetzt cremiger und nicht zu dick sein. Eventuell noch Essig nachgeben.
  • Falls die Masse etwas zu dünn ist – keine Bange. Der Senf quillt noch ein wenig auf und dickt an. Sollte er nach einer halben Stunde immer noch zu dünn erscheinen, kann man noch etwas gemahlenes Senfmehl nachgeben.
  • Den fertig angerührten Senf in ein großes Glas geben, gut verschließen und ruhen lassen. Ab und an umrühren. Manchmal setzt sich der Honig etwas ab, dieser kann aber einfach wieder untergerührt werden. Je nach gekaufter Senfsorte quillt der Senf auch so stark nach, dass noch etwas Einrühren von Essig notwendig ist.

  Senf-Fazit

Der Senf nach diesem Rezept hat nach seiner Reifung eine aromatisch-würzige und süß-milde Geschmacksnote, vergleichbar mit Weißwurstsenf. Er passt sehr gut zu gebratenen und gegrillten Dingen, und kann mir seiner feinen Honig-Note sehr schön zum Verfeinern von Salaten, Suppen und Saucen genutzt werden. Ich nutze ihn auch für Marinaden, zum Abschmecken von Chutneys oder zum Beispiel für eine schöne Senfkruste bei einem Braten. Kleine Geschmacksvariationen bei der Herstellung ergeben sich immer, schließlich arbeitet man mit einem Naturprodukt und die Senfkörner schmecken nicht immer gleich. Man kann hier auch wunderbar kreativ werden und sich mit anderen Gewürzen geschmacklich austoben - zum Beispiel mit Thymiansenf oder dem Klassiker mit Estragon. Oder stellt euch einen Senf mit Curry-Knoblauchnote zu frisch gegrillten Zucchinis vor - klingt verführerisch, nicht?

Das Rezept habe ich mir in den letzten 15 - 20 Jahren durch Versuch und Irrtum selbst zusammengesucht. Soweit ich weiß, kommt in andere Senfrezepte Wasser hinein, manche erhitzen sogar die würzige Paste. Das mache ich alles nicht, dafür muss mein Senf auch nicht in den Kühlschrank. Ich habe ihn immer in großen Gläsern in der Küche stehen. Ich nehme an, dass die ätherischen Öle des Senfes, der viele Essig und der Honig (neben anderen grundlegenden Hygieneregeln der Küche)  dazu beitragen, dass sich hier kein Schimmelpilz hin verirrt.

Übrigens: Der Senf ist zwar nach der der Herstellung direkt genießbar, sollte aber noch circa vier Wochen im Glas reifen, erst dann haben sich die Aromen richtig schön entfaltet. Genrell gilt - je länger er lagert, desto milder, süßer und aromatischer wird er. Danach in kleine Gläschen abfüllen, verschließen, hübsch beschriften und an begeisterte Menschen verschenken. Kulinarische Geschenke aus der Küche finden ja meistens reißenden Absatz.

P.S.: Wer sich fragt, warum hier "Bellas Honig-Rosmarin-Senf" steht - das ist einfach ein Spitzname von mir, den ich schon seit gut 15 Jahren verwende, deshalb hat es sich irgendwie eingeschlichen, dass ich einige Sachen so benenne.

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Selbstgemachter Senf – ein süßscharfes Geschenk aus der Küche für den Blog-Event LXVIII

Ich bin auch noch ganz schnell dabei: Blog-Event LXVIII – Essen und Trinken hält Liebe und Freundschaft zusammen – Geschenke aus meiner Küche.

Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche

Geschenke aus der Küche sind quasi mein persönliches Steckenpferd. Meine nähere und etwas entferntere Umgebung darf sich öfters über selbstgemachte essbare Geschenke freuen. Und da wir gerade mitten in der Grillsaison sind - was liegt da näher als selbstgemachter Senf für gegrillte Köstlichkeiten? Da ich gerade beim Abfüllen war und das Glas mit aufs Foto wollte, gibt es auch noch das Rezept für Kräutersalz als Dreingabe.  Der Salat zum Grillwürstchen mit dem selbstgemachten Senf will ja auch gewürzt sein. (Nachdem Gurken und Salatblätter ja inzwischen wieder aus der Sippenhaft entlassen wurden, traut sich hoffentlich der Rest Deutschlands auch wieder ans Grünzeug. Ich entwickelte  mitten in der Krise akuten Heißhunger auf Gurkensalat, den wir dann todesmutig auch zubereiteten. ;-))

Ich mache so eins, maximal zweimal im Jahr riesige Portionen von meinem selbstgemischten Salz und meinem Senf, verschenke oder vertausche einen Teil und der Rest bringt mich und meine Kochorgien dann gut über das Jahr. Mein relativ grober und süßer selbstgemachter Senf ist sehr aromatisch und nach der Reife angenehm mild - mit ihm lassen sich sehr gut auch Chutneys und Saucen abschmecken. Und er ist geradezu göttlich als krönendes Topic auf einem Steak-Sandwich.

Das Rezept für den Senf (und auch für das Salz) sind durch Herumprobieren (ich habe als Teenie ganz verbissen Stunden in der Küche meiner entnervten Mutter verbracht und per trial & error anfangs ziemlich seltsamen Senf hergestellt. Man sollte ihn bei der Herstellung einfach nicht kochen, glaub ich. ;-)) entstanden, beide habe ich schon vor längerer Zeit als Artikel eingestellt:

Rezept für selbstgemachten Senf

Rezept für Kräutersalz

Die kulinarische Geschenkverpackung

Da Klärchen Kompott aus dem Gourmet Büdchen, die diesmal den Blogevent ausrichtet, auch neugierig nach Verpackungsideen gesucht hat noch eine kurze Erläuterung. Bei mir ist es nix Extravagantes. Ich habe nicht sonderlich innovativ einfach kleine Gläser recycelt, die mit fremdem Essen in meine Wohnung gezogen waren (Ich .. äh.. habe da so einen...ähm... hust... kleinen Schraubglasvorrat .. Den haben andere Foodblogger aber sicherlich auch. Ne? Sagt doch auch mal was!): Ich habe also Etiketten gedruckt und aufgeklebt, dann mit einer Untertasse als Schablone jeweils einen Kreis aus Baumwollstoff ausgeschnitten. Danach habe  ich eine zweite Person gezwungen diesen dekorativ auf dem Glas festzuhalten, während ich den Stoff mit einem Stück Garn am Glas festgezurrt habe. Und das ist nicht irgendeine Schnur, sondern jeweils ein Stückchen mit meinen eigenen grazilen Händen handgesponnene Wolle (Merino mit einkardierter Tussahseide und verzwirnt mit selbstgefärbtem, koolaidkirschrotem Hollandschaf).

So, dann sag ich mal ganz artig danke für dieses schöne Event und bin sehr gespannt darauf, was die anderen Foodblogger für geniale kulinarische Geschenke in ihren Küchen verbrochen haben. 🙂