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Die #12v12 im Oktober 2020

12 Bilder meines Alltags, aufgenommen am 12. des jeweiligen Monats. In diesem Monat habe ich tapfer angefangen,, strandete dann allerdings mit dem 9. Bild. 😅 Gesammelt wird wie immer im Blog "Draußen nur Kännchen".

#12v12 im Oktober 2020a

  • #1v12 Montagmorgen. Aufstehen, frisch machen, meinen vereinbarten Teil im Badezimmer putzen. Der Liebste hatte sich am Wochenende schon um Toilette und Badewanne gekümmert, aber das Waschbecken und er haben der eckigen Form wegen keine große Liebe füreinander übrig.
  • #2v12 Besuch im Badezimmer. Die Ratte "Quiek" muss unbedingt und ganz dringend bekuschelt werden. Das daran hängende Kind natürlich auch.
  • #3v12 Bisher kein Kaffee für mich in Sicht, dafür bin ich Teilnehmerin bei einem Dschungel-Picknick mit passender Tierwelt, darf Spieltee schlürfen und zusehen, wie Frau Schlange eine Paprika verspeist. Danach dann Budenbau, Licht aus. Wir schlafen im Dschungel.
  • #4v12 Tapfer entkomme ich Kind und imaginären Dschungel und darf unter "Maaaamiii?? Maaaaaaaamiii!!"-Begleitung das Frühstück zubereiten. #DailyPorridge gibt's mit Schokolade und Zimt drin. Dazu als Topping Apfel-Banenen-Brei, TK-Blaubeeren, Banane, Nüssen und noch Birne zum Knabbern nebenher. Mal wieder aus selbstgetöpferten Schüsseln.
  • #5v12 Ich koche unseren Haferbrei gerade auf dem Herd für eine Woche im Voraus vor und lager ihn im Kühlschrank. Wer morgens frischen haben will, für den ist mein Rezept für Porridge aus der Mikrowelle vielleicht was? So könnt ihr ganz schnell direkt in eurer Müslischlüssel Porridge kochen und habt warmen Haferbrei zum Frühstück.
  • #6v12 So. Dieses große Glas darf jetzt abkühlen und wandert dann in die Kühlung. So kann ich dann einfach ein paar Löffel fürs #Waschbärkind entnehmen und mit passenden Toppings bestreuseln.
  • #6v12 Die neue Küchenvitrine umsortieren und Platz für meine neue Plov/Pilaw-Platte aus Uzbekistan schaffen. Ich habe eine Schwäche für usbekische Keramik, seitdem mit ein sehr lieber Freund vor Jahren von einem Arbeitsaufenthalt dort das zu sehende usbekische Tee-Set mit Kanne und Pialas mitgebracht hat. Die sehr reich verzierten (manche würden sagen Kitsch), handbemalten Sachen sprechen mich persönlich sehr an und erinnern mich an arabische Keramik (das ist ja auch alles sehr nahe beieinander - Usbekistan stand im Hochmittelalter für gut 400 Jahre auch unter muslimischem Einfluss).
  • #7v12 Ganz profan Wäsche aufhängen.
  • #8v12 Am Schreibtisch. Endlich. Nur, um dann festzustellen, dass der große Arbeitsrechner die Grätsche gemacht hat. Große Freude meinerseits, er funktioniert dann irgendwann wieder - am Ende meines eingeplanten Arbeitszeitfensters. Oh joy. Könnte gerade Gebissabdrücke in der Tischkante hinterlassen.
  • #9v12 Abendessen: Brot mit Stulle. Und Ei. Ohne Schinken oder Bommerlunder. 😆 Glaube das war es heute auch von mir.

 

Lipton sagt “Willkommen!” [Werbung]

Und was sagt mehr "Willkommen!" als ein einladendes "Hey, schön, dass du hier bist. Möchtest du nen Tee? Nimm dir ne Tasse und setz' dich zu uns!". Schon komisch.. geht es einem nicht gut, muss man sich in Geduld üben - ein Tässchen Tee wärmt von Innen. Selbst Sheldon bietet laut seinem Freundesprotokoll in emotionalen Notsituationen als probates Ersthilfemittel ein Heißgetränk an. 😉

Die ganze Welt in einem Haus...

Ja, na klar. Die fast 150 Jahre alte Marke Lipton ist Teil eines großen Konzerns. Werbung beeinflusst und prägt uns jeden Tag in unserer Gesellschaft, auch wenn wir sie vielleicht nur am Rande wahrnehmen. Gerade in der momentan aufgeheizten Stimmung in Deutschland, die mir persönlich ahnungsvolle Schauer (und das meine ich garantiert nicht positiv) über den Rücken jagt, empfinde ich es als schön gesetztes Zeichen, darauf hinzuweisen wie divers, bunt und dadurch wunderbar und wertvoll unsere Welt doch ist.  Wenn man darüber nachdenkt: Ist es im Grunde nicht auch faszinierend, dass eine Tasse heiß aufgebrühter Blätter quasi fast auf dem gesamten Planeten ein universelles Willkommensritual ist?

Werft mal einen Blick in das gesponsorte Video, ich bin momentan aus Gründen etwas auf der emotionalen Schiene und mich hat es angesprochen. 😉 Hier kommen Cis-Männer, -Frauen, LSBTTIQs, PoC, White Dudes, Alte und Junge zusammen. Natürlich ist es auch wieder eine Reduzierung & Verallgemeinerung, alle Gruppierungen kann man in so einer kleinen Schnittmenge leider nicht repräsentativ darstellen. Aber der Grundgedanke von Regisseur Todd Selby, dass Alter, Geschlecht, sexuelle Ausrichtung, Aussehen, Religion oder Herkunft im Grunde unerheblich sind und wir alle mit gleichem Recht im selben Haus leben (sollten..), ist eine treffende Metapher und rückt Verhältnismäßigkeiten ein wenig zurecht.

Also: Einfach mal innere wie äußere Türen aufstoßen, öfter auf die Gemeinsamkeiten blicken, nicht auf das was uns trennt, und mit einer Tasse Tee neugierig und offen "Willkommen!" sagen.

Gesponsort von Lipton