Berliner Freestyle-Küche, quer durch Kontinente & Zeitzonen

Es gibt Sushi, Baby!

Nach dem fettigen  (und leider absolut köstlichem) Langosch haben wir danach übrigens auch was ganz Gesundes gekocht und uns der Todsünde der Völlerei mittels Nori-Algen, Avocado, geröstetem Sesam, Gurke und massenhaft rohem Thunfisch und Lachs hingegeben. Der frisch gekaufte Wasabi entpuppte sich leider als Enttäuschung, da unglaublicherweise laut Packung schon seit drei Jahren abgelaufen. Falls jemand eine Quelle für guten/echten Wasabi (nicht mit nur 3 % Wasabi-Anteil) kennt: bitte melden.

Gut, ich gebss zu, 450 g Thunfisch und 250 g Lachs plus Sushi-Reis waren in Form von Nigiri, Sashimi und Maki dann vielleicht doch etwas zu viel für zwei Personen… den Rest gab es dann am nächsten Tag. 😉

Das Rezept für den  Sushi-Reis gibt es natürlich auch.  So – und jetzt muss ich in die Küche. Irienne bäckt gerade gedeckten Apfelkuchen und da ist frau ja quasi zum Naschen gezwungen. 😉

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Lebenszeichen: Auf Reisen & frisch frittiertes Langos

Nein, ich bin nicht in Ungarn oder auf einem Mittelaltermarkt gelandet, sondern besuche derzeit eine liebe Freundin in der Nähe von Stuttgart. Deswegen (und weil sich vor und nach  Reisen Arbeit ja generell häuft – eben weil man weg will, oder ist…) also auch immernoch die hier vorherrschende Ruhe im Blog. 😉

Da ich langsam schon ein schlechtes Gewissen habe – diverse Blogeinträge lauern aus Zeitmangel halbfertig im Hintergrund, darunter auch der Bericht über unseren Besuch im Schneeweiß in Berlin – lasse ich zumindest mal ein kleines Lebenszeichen und den Link zu einem leckeren Rezept von mir da.

Denn natürlich fallen wir auch hier in die Küche ein und geben uns hemmungslos den lukullischen Genüssen unserer Kochkünste hin. Nachdem meine Freundin mich gestern Abend mit einem perfekt gebratenen Rumpsteak samt leckerer Begleitung erfreute, war ich heute Abend am Herd und habe Langos gemacht. Anbei ein (leider etwas dunkles & unscharfes) Bild unseres Abendessens.

Wer dem Link folgt findet ein bissel was zur Geschichte des frittierten Brotes und natürlich vor allem das Rezept für Langos. Bei uns gab es dazu Saure Sahne, geriebenen Käse, Zimtzucker, Powidl und als Vitamin-Alibi einen leckeren Tomatensalat.

Für mich ist Langos schon immer untrennbar mit Ferien verbunden – mit meinen Eltern war ich früher oft am Balaton in Ungarn. Und am Strand gab es als Fastfood frisch ausgebackenes, fettiges und duftiges Langos – noch heiß bestrichen mit Saurer Sahne/Schmand und bestreut mit Käse.  Als wir letztes Jahr in Prag waren, ist es mir natürlich wieder begegnet. Ihr kennt das garantiert – bestimme Gerüche, Geschmacksnoten oder ein Duft und schon stellt sich ein bestimmtes Gefühl ein, tippt einem freundlich auf die Schulter und erinnert einen an vergangene Sommer. 😉

Liebe Grüße & vergesst mich nicht völlig (backt einfach eine Runde Langos)

Shermin

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Match Made in Heaven: Schokoladeneis & Erdbeereis – ohne Ei

Ich gebs ja zu – ich bin schokoladeneissüchtig. Und erdbeereissüchtig… und äh– Kiwi, Banane, Kokos, Nektarine, After Eigt, Mango…mjam.. also Eis halt. Aber Erdbeere und Schokolade sind für mich eben das sehnsüchtig angelechzte Traumpaar.

Meine Freunde haben sich früher immer über mich lustig gemacht: “Ewig stehst du vor der Eisdiele überlegend herum und wenn du dran kommst, nimmst du doch eh wieder Erdbeere und Schoko” Ja, da haben sie durchaus Recht. Ich bin zwar experimentierfreudig, aber die beiden sind halt meine absoluten Lieblinge, im Duo sind sie ideal. Ich liebe die Kombination aus Frucht und Schokolade. (Ganz unter uns, es war nicht immer Erdbeereis und Schokoladeneis. Ganz früher war es auch mal Schoko & Zitrone. Danach Kokos & Schoko. Und dann Schoko & Bananeneis. Seht ihr den roten Faden? So! Ha! Euch hab ich es gezeigt! ;-))

Und bevor der Sommer sich endgültig dem Ende zu neigt, schieb ich hier mal noch ganz rasch die Links zu den Rezepten für mein selbstgemachtes Schokoladeneis und natürlich mein heißgeliebtes selbstgemachtes Erdbeereis ein. Die Ei-Allergiker wird es freuen – natürlich wie immer bei meiner selbstgemachten Eiscreme ohne Ei.

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Der Dritte…

Wir werden uns dann mal gleich zum Abendessen im “Schneeweiß” aufmachen. Leider spinnt gerade die Webseite des Restaurants, so dass ich da nicht viel weiter an Info bieten kann. Letztes Jahr waren wir ja in “Speisezimmer” von Sarah Wiener – das Essen da war bis auf das Dessert fantastisch (ich fantasiere immer noch von dem Thunfisch…).

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Kulinarische Beute aus der Varusschlacht…

Ein kurzer Zwischenpieps von mir, bevor ich gleich in die Arbeit abtauche. Der Gatte und ich haben vor anderthalb Wochen für ein paar Tage liebe Freunde in Bramsche besucht. Und natürlich haben wir uns auch unsere Packung Kultur abgeholt und waren an einem Nachmittag im Museum der Varusschlacht in Kalkriese. Die Umgebung und das Museum waren echt schön gemacht, man konnte viele Sachen be-greifen (also auch wirklich klasse für Kinder) und das Personal wirklich freundlich und hilfsbereit. Durch private Lesegier und Geschichts-Studium waren einige Infos für uns überflüssig und über andere Sachen hätte man dann wiederum gerne mehr und tiefgreifendere Dinge erfahren – aber ich denke das ist wirklich private Vorliebe. Besonders gefallen hat uns auch das zum Varusschlacht-Museum gehörende Außengelände in Kalkriese.

Und natürlich haben wir im Museums-Shop auch bibliophile Beute gemacht und uns unter anderem eine der zahlreichen Übersetzungen des Kochbuch des Apicius (“Das Kochbuch der alten Römer”) zugelegt. 😉

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