Berliner Freestyle-Küche, quer durch Kontinente & Zeitzonen

DFssgF 6 – Mein leckeres Fresspaket 2010

Wie jedes Jahr hat die liebe Rosa von der Schnuppensuppe wieder einen Fresspakete-Tausch organisiert. Ich glaube, ich bin jetzt zum dritten oder vierten Mal dabei (wenn auch jedes Mal irgendwie mit einem anderen Blog/Blognamen – ich klopf jetzt mal abergläubisch auf Holz!). Leider habe ich diesmal erst sehr spät von der Aktion erfahren, durfte als Nachzügler noch netterweise nachrücken.

Und ja, ja, ja … Asche auf mein unwürdiges kulinarisches Haupt! Da quengel ich rum, dass ich unbedingt mitmachen will, und da ist mein Fresspaket ist schon vor einer Woche bei mir einetrudelt und ich habe es noch nicht verblogt. Schande über mich – aber zeitlich ging es gerade wirklich nicht eher und ein liebloses Posting zwischen Tür und Angel wollte ich Tina von Lunch for One bei all der Mühe die sie sich gemacht hat nun wirklich nicht antun. 😉

Mein Pakeinhalt kommt von der – aus der…äh.. Dings … also vonner schwäbischen Alb und wirkt so, als ob mir Tina all die Sachen geschickt hätte, die sie selbst ziemlich gerne mag. Drin war:

  • Wibele – schwäbisches Biskuitgebäck mit Suchtpotential.
  • Schwäbischer Kir – Apfelweincocktail mit schwarzen Johannisbeeren – klingt äußerst lecker.
  • Orangenpunsch-Essenz – Sieht absolut toll aus, Tina schreibt, dass er perfekt mit Schwarztee harmoniert. Ich habe den Punsch erstmal direkt in den Kühlschrank verfrachtet und hoffe, dass er sich noch eins, zwei Wochen hält?
  • Früchtetee “Fruit Burst” – da bin ich wirklich gespannt drauf. Ich trinke eher selten bis gar nicht Früchtetees (bis auf eine bestimmte Sorte Apfeltee, nein nicht diese türkische Zuckerbombe), da sie meist wahnsinnig vielversprechend duften, aber geschmacklich enttäuschend sind. Ich werde also einen weiteren Früchtetee-Anlauf unternehmen! Versprochen.
  • Chai Tee – bei uns sehr willkommen. Wir trinken viel Chai, Gewürztee ist aber auch lecker zur Weihnachtszeit. Gerade habe ich Chai-Sirup zum aromatisieren von Kaffee eingekocht… 😉
  • Tee Perle Jasmin – da freue ich mich wirklich absolut drüber. Es passiert selten, aber ich trinke gerne mal einen guten Jasmintee. Leider stehe ich damit in meinen Familienkreisen ziemlich alleine da. Der Duft ist einfach betörend und dieser sanfte Geschmack.. hach. Leider habe ich beim letzten Teekauf daneben gegriffen und hatte danach trotz liebevollem Aufguss und mehreren Versuchen nur eine bittere Plörre. Umso mehr werde ich diesen Tee genießen und nebenher beobachten, wie die Perle sich öffnet.

Na, da kann die dunkle Jahreszeit doch kommen – ich bin jetzt jedenfalls perfekt gerüstet. Also liebe Tina: ganz großes Danke! 🙂

Print Friendly

Pünktlich zum 11.11. – Post aus dem Rheinland

– Oder auch: auf Mama ist Verlass. 🙂

Kaum lästert man fröhlich bei Twitter über den rheinischen Karneval und all den Unbill der damit einher geht (Möhnen, die fröhlich schunkelnd, wild Bütze verteilend, versehen mit verschmierter Schminke und diversen Alkoholika harpyiengleich Rathäuser entern und kreischend Phallussymbole in Form von hässlichen Krawatten zu Fall bringen…. – Ja los. Steinigt mich. Und ich mag auch keine Funkemariechen und Tätätätä – schon als Kind nicht. Und um voraus zu greifen: Nein, das war nicht der heimliche Neid des kleinen pummeligen Mädchens auf die irre grinsenden Blondinen in den kurzen Röckchen. Ich finde die unheimlich. Genauso wie Clowns. Oder Cheerleader.), schon bekommt man Post.

Und auch wenn ich den heidnischen & kulturellen Ursprung des Karnevals/Faschings durchaus kenne, schätze und als sinnvoll erachte (irgendwo tief in mir drin ist ja angeblich eine Traditionalistin vergraben..), dass da sind leider keine in einen Briefumschlag gequetschten Funkemariechen oder gebackenen Karnevalsorden, sondern leckere Weckmänner oder auch Stutenkerle. Einen für mich, den Gatten und die syrische Lieblingsnachbarin.

Der 11.11. – Martinstag

Denn grundsätzlich ist der 11.11. für mich in den letzten Jahren eher mit dem Martinstag verbunden. In Berlin ist er glaube ich weniger bekannt. Im Ruhrpott wurden von den Schulen Laternenumzüge organisiert, zu denen jedes Kind einen Weckmann bekam und an deren Ende immer ein armer Feuerwehrmann in römischem Pseudo-Rüstzeug auf seinem Gaul um ein beaufsichtigtes Feuer herum gallopierte, mit seinem Schwert den Reißverschluss in seinem roten Mantel aufteilte und eine Hälfte davon dem fröstelnden Bettler aka Jesus schenkte. Jedenfalls immer sehr eindrucksvoll. Und danach zog man mit dem Rest der Kinderschar plündernd, nach Bonbons schreiend und Martinslieder singend durch die Nachbarschaft. Wie bei meinem geliebten Halloween also. 😉

Obwohl es ein katholischer Heiliger ist, findet das Ganze als Brauchtum (zumindest in meiner Erinnerung in Duisburg) irgendwie immer überkonfessionell statt. Wer möchte den kleinen evangelischen, muslimischen oder sonstwie konfessionellen Kindern schon mitteilen, dass sie keine Süßigkeiten einsammeln dürfen, obwohl sie brav in der Schule Laternen gebastelt und die richtigen Lieder gelernt haben.

St. Martin und die Weckmänner

Und was hat Hefegebäck nun mit St. Martin zu tun? Als traditionelles Martinsessen gibt es ja eigentlich einen Gänsebraten als Martinsgans. Aber so ne Gans ist ja irgendwie recht unhandlich… konnte sich auch nicht jeder leisten und Gebildbrote wurden früher traditionell zu bestimmten Feiertagen gebacken. Ein weiteres Überbleibstel davon sind zum Beispiel Osterbrot in verschiedenen Formen oder ganz simpel: der Christstollen. Der Weckmann oder Stutenkerl soll im Übrigen St. Martin darstellen. Die eingebackenen Gipspfeifen, die das Backwerk innig umklammert hält, deuten übrigens nicht auf frühchristlichen Tabakkonsum hin, sondern stehen sinnbildlich für den Bischofsstab. (Liebe Kinder lest jetzt mal weg und nicht nachmachen: Für alle die sich fragen, ob die Gipspfeifen wirklich durchstochen und nutzbar sind: ja. So ziemlich jedes Kind kommt mal auf den dusseligen Gedanken da Herbstblätter oder andere Abscheulichkeiten drin zu rauchen. Aber darüber legen wir sanft den Schleier des Vergessens…..)

So – und ich werde mich jetzt daran machen, meinem Weckmann aus Duisburg genussvoll den Kopf abzubeißen. 😉

Print Friendly

Leckere Dinge vom Blech – Rezept für Pizzateig

Gestern Abend hatten wir einen kleinen Spieleabend mit Freunden und ich stand vor der Frage ein unkompliziertes Essen für verschiedene Geschmäcker  zum bequemen nebenher Knabbern zu produzieren. Selbstgemachte Pizza, gemeinsam belegt, so dass jeder eine Ecke nach seiner Façon mit Zutaten verzieren kann, ist dafür einfach ideal. Bei kleineren Portionen nehme ich normalerweise meinen Schamottestein zum Backen der Pizzen, das war mir gestern zu anstrengend, deswegen gab es diesmal ganz simpel Pizza vom Blech.

Das Rezept für den Teig habe ich vor Jahren mal irgendwo im Netz aufgesammelt und in mein Rezeptbuch gekritzelt. Die genaue Quelle habe ich leider nicht mehr. Ich erinnere mich aber noch, dass dieses  Pizzateigrezept angeblich von einem venezianischen Pizzabäcker stammt. Ich habe die ursprüngliche Menge halbiert. Dünn ausgerollt reicht es für zwei,  mit etwas dickerem Teig für anderthalb Bleche.

Rezept für Pizzateig

1 kg Weizenmehl
0,5 l lauwarmes Wasser
30 g Meersalz
10 g frische Hefe
65 ml Olivenöl

Zubereitung des Pizzateigs

  • Trockene Zutaten in eine große Schüssel geben und miteinander vermengen.
  • Hefe darüber bröckeln, Olivenöl und Wasser dazu geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts  (oder wahlweise mit der von mir aus der Ferne angehimmelten KitchenAid…*sfz*) zu einem geschmeidigen, elastischen Teig kneten, der nicht mehr an der Schüsselwand klebt.
  • Zuletzt knete ich ihn meist nochmal kurz per Hand durch, so ist man “näher am Teig”, kann schon am Gefühl erkennen ob er toll wird und ob die Knethaken wirklich brav alle Zutaten eingefangen und untergearbeitet haben.
  • Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen, mit einem sauberen Tuch abdecken und an einem warmen Platz vier bis fünf Stunden gehen lassen, bis er sich mindestens verdoppelt hat.
  • Teig gut durchkneten, entspannen lassen, zwischen zwei Lagen Backpapier auf Blechgröße ausrollen und mit der unteren Lage Backpapier auf das Blech heben.
  • Den Rand etwas andrücken, überstehenden Teig wegschneiden, mit Tomatensugo bestreichen und die Blechpizza belegen. Bei uns gab es relativ klassische Pizza mit Salami, geräuchertem Schinken, frischen Champignons, geschälter Paprika usw.
  • Pizza im vorgeheizten Ofen bei 180° kross backen und kurz vor Ende der Backzeit noch mit Käse überstreuen.
  • Falls Teig übrig bleibt: einfach Pizzabrötchen daraus formen und mitbacken.

Pizza-Teig-Fazit

Ja, ihr seht richtig, das da in der Ecke ist Banane. Genau wie Ananas (und viele andere Früchte) harmonieren sie sehr gut mit herzhaften Zutaten. Und da ein Teil der Gäste bei der Vorstellung dennoch leise würgte, blieb die Ecke größtenteils mir vorbehalten. Hach, ich bin so selbstlos. 😉

Mir persönlich war der Teig zu dick ausgerollt, die Gäste zeigten sich aber alle brav begeistert (ich hoffe mal nicht nur aus reiner Höflichkeit… die Bleche waren nachher jedenfalls leer),  der Teig wurde als sehr lecker, knusprig und gleichzeitig fluffig gelobt. Pizza nach diesem Rezept gab es hier schon öfters, ich bin mir aber sicher, dass es bestimmt noch köstlicheren Teig da draußen in der Welt gibt (und ich bin nicht gerade ein immenser Pizza-Fan) – aber vielleicht liegt es ja auch an meinem Ofen?

Print Friendly

Gruselfood 2010: Neue Rezepte für Halloween

Wenn ich schon sonst zu nix komme, muss ich doch wenigstens meiner privaten Sucht frönen und euch auf die neuesten Halloween-Rezepte hinweisen, die ich dieses Jahr verbrochen habe. Wer mir bei Twitter folgt, wird sowieso schon aufs scheußlichste von mir damit traktiert worden sein – so wie es sich für ein wahres Gruselfest gehört.  Nein, ich quäle euch jetzt nicht mit Erzählungen davon, was für einen tollen Hut der Gatte mir für unsere Party gekauft hat und wie ich gedenke den Hexenhut steampunkgerecht aufzupimpen. 😉

Ich hatte ja auch schon letztes Jahr eine Linkliste zu meinen Halloween-Rezepten und Bastelanleitungen hier gepostet – die ist natürlich immer noch aktuell und sei an dieser Stelle deswegen nochmal kurz erwähnt. Dieses Jahr habe ich mich aber ganz auf die essbare Ecke der Gruselparty beschränkt.

Edit: An dieser Stelle findet sich jetzt eine stets aktuelle Übersicht über all meine Halloween-Rezepte und Halloween-Bastelideen.

Süße Halloween-grusel-ekel-brrrrr-schauder-aber-total-lecker Rezepte

Rezept für Froschlaich – Nein, ich bin natürlich nicht für den Tod tausendender ungeborener Froschbabies verantwortlich. Und auch der alte Witz vom Frosch im Mixer zieht hier nicht. Bei diesem Halloween-Rezept handelt es sich um ein selbstgemachtes Fruchteis aus Kiwi mit Honig, Minze und Zitronenlimo. Sehr fruchtig, sehr lecker und meine persönliche Empfehlung an alle Erwachsenen: gar nicht erst einfrieren, sondern als Grundlage für einen kleinen Cocktail verwenden. *hüstel*

Rezept für Bananen-Gespenster Auch für dieses süße Halloween-Gruselrezept wurden natürlich keine echten Geistel gegeißelt, eingefroren oder sonstwie zu unaussprechlichen Grausamkeiten gezwungen. Hinter den Geistern am Stiel verbergen sich simple (aber äußerst leckere) Schokoladen-Bananen. Wer schon mal auf  Kirmes, Jahrmarkt oder Weihnachtsmarkt war, konnte bestimmt (wie ich) auch nie an diesen leckeren Teilchen vorbeigehen…

Rezept für Karamell-Äpfel – Hierfür wurden blutjunge, reine & unschuldige Äpfel gequält, indem man sie in flüssiges Karamell dippte… Das apfelrünstige Verlangen war einfach zu stark – ich konnte mich nicht dagegen wehren. 😉 Karamell-Äpfel sind im amerikanischen Raum scheinbar eine traditionelle Herbst- & Halloween-Süßigkeit, vergleichbar in etwa mit diesen schrecklich-klebrigen roten Paradiesäpfeln, die es bei uns immer auf der Kirmes gibt. Allerdings sind sie im Gegensatz zu den roten Paradiesäpfeln sehr viel einfacher herzustellen und können toll für Halloween oder einen Kindergeburtstag dekoriert werden. Wer Karamell nicht mag, kann sie natürlich auch ganz einfach mit einer großzügigen Portion der Lieblingschokolade überziehen.

Absolut köstlich-niedlich-gruselige herzhafte Halloween-Rezepte

Sehen sie nicht absolut niedlich…äh totaaal gruselig, garstig und widerwärtig aus? Das Halloween-Rezept für Hot Dog Mumienist wirklich supersimpel zu machen. (Wehe jetzt kreischt jemand, weil ich im Rezept TK Hefeteig angegeben habe – natürlich kann man auch selber welchen anrühren. Wenn man denn die Zeit dazu hat, was ich bei den Vorbereitungen für eine große Halloweenparty oder einen Kindergeburtstag mal so dahingestellt lasse….) Inzwischen habe ich auch irgendwoanders Hot Dog Mumien gesichtet, die mit Streifen aus Hefeteig eingewickelt waren. Ich  muss zugeben die sahen tatsächlich noch einen Tick cooler aus als meine.

Und jetzt kommt mein diesjähriges absolutes Halloween-Favorite-Rezept:  Gebackene Knusperknochen. Erstens lecker, zweitens sehen die essbaren Knochen einfach mal nur genial aus und drittens: Piraten. Wenn ich schon nicht Captai’n Jack Sparrow auf meinem Teller haben kann, dann knabber ich eben an ein paar knusprigen piratengerechten Knochen. Ich bin mir sicher, dass die nicht nur auf meiner Halloweenparty, sondern auf jedem Grusel-Piraten-Kindergeburtstag mehr als nur gut ankommen.

Halloween-Special bei Suite101

Und natürlich muss ich auch noch ein wenig angeben… die Redaktion von Suite101.de hat ihre Leser (und auch mich als Autorin) vor ein paar Tagen mit einem erstmaligen Halloween-Special überrascht. Folgt einfach diesem gruseligen Halloween-Link oder klickt auf das Bild mit dem Hexenkessel und seht selbst.

Natürlich haben auch viele andere Autoren und Autorinnen bei Suite ebenfalls sehr lesenswerte und spannende Artikel über Samhain/All Hallow’s Eve geschrieben, aber es zauberte mir doch ein wunderbar grenzdebiles Grinsen – abwechselnd mit einem atemberaubend-selig-weggetretenem Lächeln – auf mein Gesicht, als ich feststellte, dass über ein Drittel der Texte (und vor allem alle Rezepte) dieses Specials aus meiner genialen Feder stammen und im Begleittext noch ein Link zu meinem heißgeliebtem Foodblog hier gesetzt wurde.

Hach… *schanüff* Danke nochmal liebe Suite-Redaktion!

So – und nun rücke ich mir meine virtuell glitzernde Krone – die ich mir als deutsche Suite101-Halloween-Queen auch dieses Jahr wieder redlich verdient habe – zurecht und lasse euch in Frieden durch die Rezepte stöbern. Natürlich habe ich noch viel mehr Ideen & Halloween-Rezepte zur Bereicherung eines leckeren Gruselbuffets in meinem hübschen Köpfchen (und zum Teil auch schon fertig fotografiert auf der Festplatte), aber die bleiben aus Zeitmangel dann erstmal bis nächstes Jahr in der Schublade. 😉

Ich wünsche euch jedenfalls ein wunderbares Fest, ein Erinnern an alle die vor uns da waren & eine berauschende Nacht, während wir auf der Schwelle zur Geisterwelt tanzen und die Tür zu einem neuen Jahreslauf aufstoßen.

Print Friendly

Sauerkraut-Kartoffel-Gratin & Kürbissuppe

Bei Ulrike stolperte ich letztens im Vorbeifliegen über dieses Rezept der Aktion Kochen ohne Tüte. Heute war meine Spinngruppe bei mir zu Besuch und da es herbstlich wird und ich wusste, dass sowieso einige wieder tollen Kuchen mitbringen, habe ich mir nach einem hungrigren Blick in den Kühlschrank dieses Rezept geschnappt & ein wenig abgeändert. Irgendwie schaffe ich es in letzter Zeit nie schöne Bilder der leckeren Sachen zu machen – diesmal habe ich noch eine gute Entschuldigung, die hungrigen Weiber und der ebenso hungrige Gatte umkreisten schon das Buffet. So hat es also wiedermal nur zu einem Schnappschuss gereicht. 😉

Zutaten Sauerkraut-Kartoffel-Gratin

Pellkartoffeln vom Vorvortag
600 g Sauerkraut
Kleines Päckchen Würstchen (bei mir waren es einige Reste Mettwürstchen und ein kleines Paket Nürnberger)
1 Tüte geriebener Käse
300 g Saure Sahne
3 Eier
frisch gemahlener Pfeffer
Salz
edelsüßer Paprika
Thymian

Zubereitung  Sauerkraut-Gratin

  • Pellkartoffeln schälen, längst in Scheiben schneiden und auf dem Boden der Auflaufform auslegen.
  • Das Sauerkraut in ein feines Sieb geben und abtropfen lassen/ausdrücken.
  • Würstchen in Scheiben schneiden, in einer Pfanne auslassen und schön anbraten (Ihr wisst schon, Röstaromen und so… ;-)).
  • 2/3 der Würstchen über den Kartoffeln verteilen.
  • Komplett mit dem Sauerkraut bedecken.
  • Weitere Kartoffelscheiben auslegen, restliche Würstchen darüber geben.
  • Saure Sahne, Eier und Gewürze miteinander verquirlen, vorsichtig mit dem Salz – die Kartoffeln ziehen zwar noch viel, aber Würstchen und Käse bringen auch noch einiges mit sich.
  • Käsemischung über den gesamten Auflauf geben und im vorgeheizten Backofen bei 180° backen, bis das Ei gestockt und der Käse goldbraun ist.

Sauerkraut-Auflauf-Fazit

Sehr lecker! Schön kräftig & bodenständig, toll zur Resteverwertung, wird es bestimmt wieder geben – schmeckt auch lauwarm oder kalt sehr gut.  Das Kartoffel-Sauerkraut-Gratin lässt sich gut in feste Stücke schneiden. Und es schmeckt gleich doppelt so gut, weil es ohne Tütenkram hergestellt ist. 😉

Hokkaido-Kürbissuppe mit Zimt, Curry & Orangensaft

Und weil es sich auf einem Auflauf .. ..äh Bein so schlecht stehen lässt und ich außerdem Lust drauf hatte, habe ich auch noch eine fruchtige Kürbissuppe gekocht. Bei mir kommen da neben dem praktischen Hokkaido (Geschmacklich ist der echt lecker, es gibt sogar Hokkaido-Sorten, die geradezu nach Melone duften. Weitere Pluspunkte sammelt dieser Kürbis bei mir, weil man ihn nicht schälen muss.) noch Kartoffeln, Orangensaft, Zimt und Sahne hinein. Das Rezept für die Halloween-Kürbissuppe ist eines meiner all-time-favourite-Herbsrezepte und wird natürlich alljährlich sowieso zu unserer Halloween-Party serviert. 😉

Print Friendly