02 Apr 2009 No Comments
“Café Schümli” in Celle
Ich treibe mich ja gerade in Niedersachsen herum und besuche meine liebe Freundin Lilia. Nachdem Sie mich erfolgreich am Bahnhof eingesammelt hatte, wanderte mein schicker schwarzer Lack-Koffer (wenn schon verreisen, dann bitte mit Stil
) in den Kofferraum, es gab eine kleine Sight-Seeing-Tour via Automobil (Celle bietet der weltoffenen Touristin ja immerhin drei Schlösser) und danach einen ausgedehnten Bummel durch die wirklich wunderschöne und gut erhaltene Altstadt. Den schönen Nachmittag ließen wir dann im “Café Schümli” in der Zöllnerstraße ausklingen. Wir saßen im Sonnenschein, tranken leckeren Café au Lait und genossen das Ende des Winterwetters
Atmosphäre:
Ein hübsches, kleines Straßencafé mit gemütlichen Stühlen – hier kann man es schon ein Weilchen aushalten, während man in die Frühlingssonne blinzel. Die Einrichtung im Inneren ist gediegen bis edel. Die Toiletten befinden sich im renovierten Gewölbekeller. Sauber und in Ordnung. Es gibt sogar einen kleinen Vorraum samt Wartebereich – austaffiert mit einem bezaubernden chinesischen Sofa, einem (pseudo? – egal, jedenfalls hübsch) antikem Tischchen und Spiegel im Goldrahmen.
Bedienung:
Etwas verplant. Das Service-Team wirkte ein wenig überfordert, aber sehr freundlich und zuvorkommend. (Kein Wechselgeld, kaum im Außenbereich greifbar, falsches Wasser – aber wie gesagt: dennoch sehr bemüht.) Wahrscheinlich von der Gästeflut des Frühlingswetters etwas überrollt?
Essen:
Erstmal zum Preis, den fand ich für ein gutes Café mit selbstgemachten Kuchen und Torten inklusive pittoreskem Altstadt-Ambiente sehr OK. Für zwei “Pott” Café au Lait, ein wirklich äußerst leckeres Stück Baumkuchen-Buttercreme-Torte (empfehlenswert!) und eine kleine Flasche Wasser habe ich knapp 10 Euro bezahlt.
Das “Café Schümli” ist also ein lohnender Anlaufpunkt für Diejenigen, die es mal hierhin treibt.
Liebe Grüße aus der Gegend um Celle,
Eure Shermin



In ein sauberes Einmachglas geben. Die Zitronenmelisse kurz unter kaltem Leitungwasser abspülen, trocken tupfen, dazu geben. Den Vodka darüber gießen. Deckel drauf und einige Tage ziehen lassen. Ab und an das Glas schütteln und die Nase hineinstecken. Wenn es zitronig genug erscheint, durch einen Filter oder einen sauberen (neuen und in klarem Wasser ausgewaschenen) Damenstrumpf abseihen. Etwas Zucker in heißem Wasser auflösen, runterkühlen lassen und dann nach persönlichem Geschmack als Likör verdünnen. Da der Zitronenlikör noch unfertig vor sich hin zieht, hab ich noch keine Ahnung wieviel Zucker er verträgt/benötigt. Wen es interessieren sollte – genauere Angaben zu Früchtemenge im Verhältnis zu Alkohol und Zucker finden sich aber in einem












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