Berliner Freestyle-Küche, quer durch Kontinente & Zeitzonen

Das Montoya in Berlin Friedrichshain (Café/Lounge/Coiffeur)

Letzte Woche hat es mich und eine liebe Freundin zum Ausprobieren in ein neues Café direkt bei mir um die Ecke verschlagen: das Montoya (Vorsicht, keinen Herzinfarkt bekommen. Die Website startet sofort mit Musik.) in der Voigtstraße in Friedrichshain.

Café & Coiffeur mitten im Samariterkiez in Berlin: Das Montoya-Konzept

Das Montoya ist nicht nur ein Café mit Lounge-Charakter, sondern bietet im Nebenraum auch einen Coiffeur. (Den ich noch nicht ausprobiert habe – dabei würden meine Spitzen endlich mal wieder eine Schere in Ihrer Nähe zu schätzen wissen…) Leckerer Milchkaffee, frisch aufgelegte Musik – scheinbar auch abendliche Parties mit wechselnden DJs? – und verschiedene (geplante? – mir ist spontan nichts  aufgefallen) künstlerische Ausstellungen treffen hier also auf Haarkunst. Folgerichtig gibt es auch zwei Getränkekarten, eine für die normalsterblichen Cafébesucher und eine für die Friseurnutzer, auf dieser Karte sind einige Getränke als gratis gekennzeichnet (nein, der Alkohol ist auch hier kostenpflichtig ;-)).

Das Ambiente

Das Montoya ist relativ schlicht, aber dennoch gemütlich und liebevoll eingerichtet. Omas alte Stehlampe, samtige Sofas, Sessel und plüschige Hocker (nicht nur im 70ties Style, sondern original aus der Zeitperiode) tummeln sich hier einvernehmlich zusammen mit zahlreichen Anverwandten des klassischen Nierentischs aus den 50ties. Sowas will man/frau in meiner Altersstruktur vielleicht nicht unbedingt im eigenen Wohnzimmer haben, aber für ein Café ist es eine kultverdächtige Einrichtung (und die Sitzgelegenheiten sind echt bequem). Für Sonnenanbeter und Nikotinsüchtige gibt es auch ein paar kleine Tischchen direkt auf der Straße.

Zentral im Raum, direkt neben der Bar befinden sich die Turntables (die Dinger heißen doch so, oder?) und so ist ein herausstechendes Merkmal unter anderem eben auch die Musik, die einen direkt beim Schritt über die Schwelle (ich glaube sogar schon im Außenbereich) empfängt. Bei unserer Ankunft erklang Grace Jones – sehr nett. Weiter ging es dann mit Lounge- und Chillout-Klängen. Ich meine mich auch dumpf an jazzige Dinge zu erinnern, lege dafür aber nicht meine Hand ins Feuer. Normalerweise bin ich bei Musik in gastronomischen Einrichtungen etwas empfindlich – hier war es aber wirklich angenehm und man konnte sich problemlos in normaler Gesprächslautstärke unterhalten.

Service

Bei unserem Eintreten in den (relativ leeren) Laden steuerten wir etwas unschlüssig verschiedene Sitzgelegenheiten an. Die freundliche Bedienung (ich tippe auf Yves – einen der Betreiber?) sprach uns direkt an und empfahl uns, einfach überall Probe zu sitzen, um den perfekten Platz zu finden. Auch im weiteren Verlauf stellte er sich als sehr sympathisch und wirklich supernett heraus – also weit abseits von wieselartig-grauenhaft-aufgesetzter Freundlichkeit mit Plastiklächeln, das nicht bis zu den Augen reicht, oder der in manchen Läden üblichen LmaA-Haltung. Es war so, wie es im Grunde sein sollte: man fühlte sich als Gast wirklich gerne willkommen geheißen.

Getränke & Essen im Montoya

Die Preise sind echt anständig und wirklich bezahlbar. Ich habe für vier Getränke von zwei Personen nur 7,90 Euro bezahlt. Darunter ein riesengroßer und leckerer Milchkaffee, serviert in einer Bole, ein Tonic Water, eine Kanne 5 o’clock tea und ein Saft. Sehr nett: Leitungswasser ist kostenfrei. Sprich auf der Theke steht ein stets gefüllter Wasserkrug und ein paar Gläser, wo man sich gerne auch selbst bedienen darf.

Essbares gibt es leider nicht wirklich, da keine Küche vorhanden ist. Aber eigentlich soll es totaaal genialen Schokoladenkuchen mit meterdicker Schokoladenschicht und totaaal saftigen Karottenkuchen geben. Wurde uns erzählt. Gesehen haben wir den Kuchen leider nicht in persona, da diese invisible cakes gerade erst für den nächsten Tag gebacken wurden, als wir im Laden waren. Immerhin gab es je ein leckeres Cantuccini zu Tee und Kaffee (was mich daran erinnert, dass ich hier noch ein geniales Cantuccini-Rezept liegen habe, das endlich nachgebacken werden will…) und meine Freundin leierte dem netten Barmenschen jeweils noch ein zweites Cantuccini aus dem Kreuz, damit wir nicht endgültig dem Hungertod anheimfallen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich mich an meinen geheimen Toblerone-Notfall-Vorrat in meinem Survival-Bag erinnerte, waren wir doch ein wenig frustriert ob des Nahrungs- und Zuckermangels. Bitte, liebe Montoya-Florencianos: Schafft euch für solche Notsituationen doch bitte ein großes Glas mit Cookies an. Ich bezahle ja auch gerne für meine gebackenen Drogen. Stellt euch doch einfach mal vor, was andere Gäste -, nicht so friedlich, sittsam und gemütsstark wie wir – in so einem Zustand hätten tun können! Immerhin waren wir mit hölzernen Spindeln und scharfen Holzstricknadeln bewaffnet. 😉

Sanitäre Anlagen

Kurz gesagt: klein, sauber, psychedelisch. Ich war natürlich nur auf der Damentoilette. Sichtbar alte Hardware, allerdings alles neu und gründlich renoviert. Nur eine Toilette und ein winziges Waschbecken, dafür aber eine coole Diskokugel oben an der Decke, weiß gestrichene Fliesen, eine darauf gesprayte Berlin-Silhouette und massenhaft giftgrün-graue Pilze. Soll nach Aussage des Betreibers an Alice im Wunderland erinnern. Ich finds nett, auch wenn die einen umgebenden Farben den Teint im Spiegel dezent fahl wirken lassen. Also Mädels, seid euch vorher sicher, welchen Lippenstift ihr nochmal auftragt.

Und wie war’s nu? Montoya-Fazit

Das Montoya wirbt mit dem Spruch “Wir sind euer neues Wohnzimmer!” – Jupp, kann ich bestätigen. Wir haben jedenfalls mit Strickzeug, Handspindel und lustigem Gequatsche einen äußerst netten Nachmittag dort verbracht. Unsere Sitzplätze waren direkt in einem der großen Fenster, so dass wir bequem die Außenwelt beobachten und dabei unseren Kaffee schlürfen konnten. Die Location ist also wirklich gut und hat definitiv auch abendliches Party-Potential. Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das Montoya hier in Friedrichshain entwickelt, ich komme auf jeden Fall wieder, in der Hoffnung, dann mal ein Stück des Kuchens zu ergattern.
Bleibt so angenehm anders, offen & echt und nehmt euch weiterhin Zeit für eure Kunden, dann wirds auch was mit den Nachbarn. 😉

Montoya
Voigtstr.7/8
10247 Berlin
Tel: 030 405 77 500

Nussstrietzel – oder auch: Waaah! Ich habe ein Monster erschaffen!

Und noch was aus dem Corumblog, was den Weg in meine Küche gefunden hat. Letztens sabberte ich mohnstrietzelsüchtig ein Rezept von ihr an. Nur Mohn geht dank dem werten Gatten leider so gar nicht. Sus regte an, dass man auch Mandeln nehmen kann, meine Backgelüstete richteten sich dann aber auf Haselnüsse aus. Ich liebe Gebäck mit Haselnüssen einfach… Außerdem ist der Haselnussstrietzel (meine Güte, was für ein Wort..) eine gute Gelegenheit gewesen, meine anlässlich zu Weihnachten wild gehamsterten Backvorräte wenigstens zum Teil aufzubrauchen – deswegen auch Pflaumen statt Aprikosen.

Rezept für Nussstrietzel

500 g Mehl
225 ml Milch
1 Würfel (42 g) Hefe
70 g Zucker
50 g Butter
1/2 Tl gemahlene Bourbon-Vanille
1 Ei
1 Eiweiß
1 Prise Salz

Nussfüllung
200 g gemahlene Haselnüsse
125 g gehackte Mandeln
100 g fein gehackte Soft-Pflaumen
60 ml Milch
1 Ei
2 1/2 El Honig

Glasur
1 Eigelb
2 El Milch

Zubereitung des Nussstrietzels

  • Hefe in die lauwarme Milch bröseln und zusammen mit je einem Teelöffel Mehl und Zucker verrühren. Hefemilch 15 Minuten gehen lassen.
  • Mehl in eine Schüssel geben und mit dem Salz, der gemahlenen Vanilleschote und dem Zucker vermengen.
  • Die Butter bei geringer Temperatur schmelzen und zusammen mit dem Ei und dem Eiweiß zur Hefemilch geben. Die Hefemilch dann mit einem Knethaken unter das Mehl arbeiten und zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten ruhen lassen.
  • In einem kleinen Topf die Mandeln rösten, mit der Milch ablöschen und die geriebenen Haselnüsse untermischen. Etwas quellen und abkühlen lassen und dann die feingehackten Trockenpflaumen, den Honig und das Ei ebenfalls unterrühren.
  • Teig halbieren, jeweils zu einem Rechteck ausrollen, mit der Nussmischung bestreichen und einen breiten Rand freilassen. Von der Längsseite her aufrollen, die beiden Teigstränge an einem Ende zusammendrücken und dann miteinander…äh… verzwirnen. Wie beim Spinnen von Wolle. 😉 Die Teigenden unter den Nusszopf schlagen und festdrücken.
  • Den Nussstrietzel auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, nochmals etwas gehen lassen. Milch und das Eigelb miteinander verquirlen und den Strietzel damit bestreichen.
  • Bei 175° ca 35 Minuten backen. Bräunt er zu rasch, mit Alufolie abdecken.

Strietzel-Fazit

Also… lecker isser ja. Nur mutiert. Der Strietzel lag fertig in der Küche, sollte nur noch zehn Minuten gehen – dann kam leider ein Notfall dazwischen, weswegen er fast zwei Stunden vernachlässigt herumlag und nicht in den Ofen geschoben werden konnte. Diese Verschnaufpause nutzte der Nussstrietzel für einen ausgefeilten – wenn auch erfolglosen – Ausbruchsversuch vom Blech. (Ich erlitt einen halben Herzinfarkt, als ich wieder in die Küche kam, der Gatte einen Lachkrampf.) Leider sieht er deswegen nicht so toll aus, wie der von Sus. Dabei war er beim Verzwirnen noch so hübsch.. *schluchz*

Um das nochmal festzuhalten: der Strietzel ist wirklich superlecker. Mein persönliches Problem war nur, dass ich irgendwie eine andere geschmackliche Erwartungshaltung im Gehirn hatte, die dann mit der strietzeligen Realität kollidierte. Der Teig war geschmacklich meinem Rezept, das ich für den Osterzopf nutze, sehr ähnlich. Der Gatte hingegen schätzt den Strietzel-Mutanten unvoreingenommen gar sehr. Meine beiden Nachbarinnen, die ich mit “kleinen” Teilstücken  (“Oh mein Gott! Ich habe ein Monster geschaffen!!! Ihr müsst mir helfen es aufzuessen! Hier! Nehmt!”) des fluffigen Strietzelmonsters beglückt hatte, waren jedenfalls absolut begeistert und vertilgten ihn – nach Hörensagen – bis auf den letzten Krümel. Einen Teil habe ich auch noch in Scheiben geschnitten eingefroren, damit er uns auch ab und an, frisch getoastet und mit Butter und Honig bestrichen, Gesellschaft beim Frühstück leisten kann.

Internationaler Frauentag

Hey Mädels,

heute ist Internationaler Frauentag. Wer absolut keine Ahnung hat, worum es sich hierbei handelt, kann das gerne nochmal in diesem Artikel zur Entstehung des Frauentags nachlesen. Ich weiß, das Thema würde wahrscheinlich eher in die Berlin Kolumne passen, aber da habe ich letztes Jahr schon über den Frauentag geblogt – und seien wir mal ehrlich: hier lesen es einfach mehr. 😉

Ich möchte dazu meinen Schwestern (ja, so pathetisch sehe ich das durchaus) und mir heute etwas auf den Weg mitgeben:

Seid furchtlos, seid mutig, seid übermütig, seid stark, seid exstatisch, seid bittegottverdammtnochmal nicht nur nett, seid endlich selbstsicher, seid stolz, lasst euch nicht kleinreden, redet euch selbst nicht klein, seid Kämpferinnen, seid Liebste, seid Kriegerinnen, seid so, wie ihr es für euch wollt und wählt euren Lebensweg so, wie es euch glücklich macht – ob nun Karrierefrau oder glückliche Managerin von Haushalt und Kindern. Geht aufrecht und hoch erhobenen Hauptes  euren Weg. Lasst euch von niemanden erzählen, was ihr angeblich nicht könnt. Denn das gibt es nicht. Ihr könnt alles schaffen. Ihr allein steckt eure Ziele und versetzt Grenzen.

P.S.: Und falls jetzt irgendjemanden einfällt rumzunörgeln, dass wir heutzutage keinen solchen Tag mehr brauchen, dem/der möchte ich ein Zitat des bekannten Kabarettisten Dieter Nuhr mit auf den Weg geben: “Wenn man keine Ahnung hat – einfach mal Fresse halten.”

Denn es ist noch gar nicht so lange her, da durften wir politisch unserer Stimme keinen Ausdruck verleihen – Stichwort Wahlrecht. Vor kurzer Zeit war Vergewaltigung in der Ehe noch nicht mal eine Straftat, vor einigen Jahrzehnten konnte der Mann für die Frau zum Beispiel noch die Arbeitsstelle kündigen – und das war für die Gesellschaft in Ordnung so. Und auch heute noch steht man als Frau – gerade als junge Frau – unter großem gesellschatlichem Druck. Und von Gleichberechtigung im Berufs- und Alltagsleben sind wir – selbst im ach so zivilisierten Deutschland und auch wenn wir uns das gerne andersrum einreden – auch noch meilenweit entfernt. Von grauenhafter Beschneidung und Genitalverstümmelung, Zwangsheirat, Ehrenmorden, Bevormundungen und allerlei anderen dunklen Widerlichkeiten, die unsere Rechte beschneiden und korsettieren, nur weil wir zufällig mit Eierstöcken geboren wurden, mal nicht zu sprechen.

Zauberhafte Grüße

Shermin

Die perfekte Begleitung: Karamellisierte Zwiebeln mit Balsamico

Karamellisierte Zwiebeln – eine schnelle und köstliche Begleitung zu einem angenehm blutigen, zart von der Flamme geküssten Stück Kuh.

Rezept für karamellisierte Zwiebeln mit Balsamico

8 kleine Zwiebeln
Butterschmalz
2 gehäufte EL Zucker
Balsamico-Essig
Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer


Zubereitung karamellisierte Zwiebelchen

  • Zwiebeln putzen und vierteln. In einer flachen Pfanne mit Butterschmalz anschmoren.
  • Den Zucker und etwas Salz dazu geben und unter Rühren in der Pfanne karamellisieren lassen.
  • Mit etwas Balsamico-Essig (Ich besitze nur die recht flüssige Billigvariante und nicht das dickflüssige und superaromatische Original) ablöschen, etwas Pfeffer dazu geben und kurz  einkochen lassen.


Karamell-Zwiebel-Fazit

Joar.. simpel, schnell, lecker. Zwiebeln haben ja sowieso eine Tendenz zum Süßen, da passt der karamellisierte Zucker hervorragen und der fruchtig-säuerliche Essig rundet es ab. Wer das nicht mag, überspringt den Essig einfach und knabbert nur die karamellisierten Zwiebelchen.

Kulinarisch eingerahmt wurden Fleisch und Zwiebelchen diesmal von einem frischen Salat, Pommes Frites und selbstgemachter Mayonnaise.

 

 

Ragout aus Hähnchenherzen mit Thymian und Rotwein

Einige werden bestimmt direkt “Ihhhhbaaah” schreien, aber ich finde Innerein haben auf dem Speisezettel durchaus ihre Daseinsberechtigung und sollten ruhig mal aus der Schmuddelecke herausgeholt werden. Als ich letztens bei Effilee herumblätterte traf ich jedenfalls auf ein nett klingendes Rezept für ein Ragout mit Hähnchenherzen. Gefolgt war das ganze von einer recht erfolglosen Jagd nach Hühnerherzen durch diverse Supermärkte und Metzger. Eine Mindestabnahme von 2,5 kg fand ich dann doch etwas too much. Aber wie das Schicksal so spielt – genau als ich aufgeben wollte, erjagte der Gatte das Mammut und schleifte es in die Höhle genau im Supermarkt gegenüber das gewünschte Gut. 😉

Rezept für Hähnchenherzenragout mit Thymian und Rotwein

600 g Hähnchenherzen
2 große rote Paprikaschoten
350 ml Hühnerbrühe
150 ml Rotwein
2 Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch
2 Lorbeerblätter
2 TL Tomatenmark
1 TL Honig
Balsamico
Butterschmalz zum Anbraten
2 EL Mehl
Meersalz, frisch gemahlener Pfeffer, 3/4 TL Thymian

Zubereitung des Ragout

  • Die Hähnchenherzen putzen (Gekröse abschneiden usw.), unter kaltem Wasser abspülen, mit Küchenkrepp abtupfen, in Mehl wälzen und zusammen mit der feingehackten Zwiebel in etwas Butterschmalz anbraten.
  • Das Tomatenmark unterrühren, leicht anrösten lassen und dann mit dem Rotwein ablöschen.
  • Hühnerbrühe, Gewürze und kleingehackten Knoblauch hinzugeben und auf mittlerer Flamme 20 Minuten kochen lassen.
  • Kurz vor Ende der Kochzeit die geschälten und grob gestückelten Paprikaschoten hinzugeben. Kurz mitkochen und dann mit Honig, Balsamico und evtl. noch etwas Salz abschmecken.

Ragout-Fazit

Ungewohnt. Aber wirklich sehr zu empfehlen – die Herzen nehmen den Geschmack nicht sehr stark an, und schmecken halt wie Herzen – die Sauce ist allerdings einfach göttlich. Bei uns gab es dazu selbstgemachtes Kartoffelpüree mit einem Hauch Knoblauch und einer Kleinigkeit Butter. 😉 Die im Originalrezept eingelegte Paprika habe ich auch lieber durch frische Schoten ersetzt. Bisher hatte ich Hühnerherzen  immer nur in Suppen oder Füllungen verwendet, diese neue Variante hat uns jedenfalls sehr gefallen und wird bestimmt öfters gekoch werden.