Schlagwort-Archive: Rezepte aus Büchern

Lesehungrig? – Immer doch!

Ihr Lieben,
zückt die Gabeln, wetzt die Messer und staubt die Lieblingsbücher im Regal ab, denn es wird wieder fantastisch: Der bibliophile Dauerevent Lesehungrig! startet wieder! <3

Bücherliebendes Blogevent Lesehungrig!

Nach einem Jahr Babypause, vielen Nachfragen und einer Zusammenfassung, die ich euch natürlich noch schulde, darf Lesehungrig! No. 10 in diesem Quartal endlich wieder stattfinden. Ich freue mich auf viele kreative, köstliche und fantastische Ideen und Umsetzungen von Literatur von euch - und natürlich auf das Kennenlernen von vielen neuen und spannenden Büchern.


Lest und dann kocht darüber!

Wie oft ist es euch geschehen, dass ihr eine Szene in einem geliebten Buch gelesen habt und direkt dort wart? Greift ein Rezept aus einem literarischen Werk auf, gießt ein Gedicht in die Form eines Menüs, esst und trinkt, was eure Heldin genießt, wandelt eine ganze Szene in einen Happen - und dann schreibt darüber und teilt dies mit uns. Seid lesehungrig!

Hier findet ihr genauere Infos zum geistig-köstlichen Dauerevent der bibliophilen Natur gibt es hier. Und wer Bedenken wegen Zitaten hat, dem sei dieser Artikel der Rechtsanwaltskanzlei Schwenke ganz innig ans Herz gelegt.
Wie im verlinkten Orga-Artikel erklärt, könnt ihr mir eure Teilnahmebeiträge ganz einfach per Mail schicken. Wer sich lieber in sozialen Netzwerken organisiert, für den/die habe ich einen Event auf Facebook erstellt.

Mit Bücherhunger auf ins neue Jahr! Lesehungrig No. 6

Diesmal bin ich relativ fix mit der Zusammenfassung dabei. Im letzten Quartal von 2014, das uns immerhin schon das sechste, lesebessene und bücherverschlingende kulinarische Dauerevent bescherte, kamen fünf Beiträge zusammen.

Lesehungrig No.6 - der bibliophil-kulinarische Dauerevent

In der doch relativ  stressigen Weihnachtszeit, in der (Food-)Blogger/innen ja meist alle Hände voll zu tun haben, hatte ich das eigentlich gar nicht erwartet und mehr mit so einem halben Beteiligungskoma gerechnet. Umso mehr freue ich mich, dass wir tatsächlich mehr als zwei Leute waren und ich euch so wieder einen kleinen aber schönen und vor allem lesenswerten Querschnitt durch die Welt der Literatur servieren kann. Ich bedanke mich wieder bei allen Teilnehmer/innen für ihre Kreativität und wünsche euch viel Freude mit den von ihnen vorgestellten Büchern und den daraus entstandenen köstlichen Rezepten,

eure Shermin

Sansa's Lemon Cakes "Winter is coming!" trifft in diesem Jahr zwar nicht so ganz auf unsere Breitengrade zu, dennoch gibt es mal wieder ein Rezept, das an die geniale Buchserie "Das Lied von Eis und Feuer"* (oder legt euch für nur 1/4 des Preises direkt die englische Komplettbox von Game of Thrones* zu) von George R. R. Martin  angelehnt ist. Die liebe Venda, die übrigens Trekkie ist und einen Tribble plus ein Klingonischwörterbuch vorweisen kann (ich erhöhe übrigens auf einen Tribble, zwei Klingonischwörterbücher und nen Star Trek Classics Communicator), erzählt von ihrer Begegnung mit diesem speziellen Universum (Gewalt, Loyalität, Intrigen, Liebe, Sex, Heldenmut, Religionswahn, Mord, Drachen und jede Menge Spannung) und hat sich für Sansa's Lemon Cakes entschieden. Superlecker sehen diese Lemon Tartelettes aus. Gedanklich bin ich übrigens vor über einem Jahr in eine sehr ähnliche Ecke gewandert und klebe deswegen noch den Link zu meiner Interpretation von Sansas Zitronenkuchen dran.
 Carob-Brownies Ulrike bäckt süße Carob-Brownies mit Carob-Frischkäse-Icing und erzählt von ihrem Urlaub auf Malta, wo ihr auf Schritt und Tritt Johannisbrotbäume begegneten. Einer der Namensgebunslegenden nach, soll sich Johannes der Täufer von den Hülsenfrüchten des Baumes während seines Aufenthaltes in der Wüste ernährt haben. Eine andere Bezeichnung ist übrigens "Karobbaum" - wieder was dazu gelernt. Mir war nicht bewusst, dass das in meinem Küchenschrank wohnende, bisher schändlich nichtbeachtete Carobpulver aus dem Fleisch der Johannisbrotbaumfrüchte besteht. Das Brownie-Rezept gehört zur  Kriminalgeschichte "Cold Turkey" von Gabriele Wolff aus dem Buch "Mord zwischen Messer & Gabel: 34 Krimis, 99 Rezepte"* (ein wunderbar selbsterklärender Titel), das  Kurzkrimis von vielen Autoren rund um die Welt enthält.
 Russisches Schwarzbrot à la Ken Follets Jahrhundert-Trilogie Ninive erzählt von einem Familientreffen, das ihr erst so richtig bewusst gemacht hat, wie stark der 1. & 2. Weltkrieg/der kalte Krieg/der Mauerfall Lebensgeschichten beeinflusst hat und auch heute noch Auswirkungen auf uns hat. Ein großes Thema, aber sie bringt auch nicht nur nur eines, sondern gleich drei Bücher mit, indem sie die Jahrhundert-Trilogie von Ken Follet (Band 1:"Sturz der Titanen"*, Band 2: "Winter der Welt"*, Band 3: "Kinder der Freiheit"*) vorstelle. Der erste Roman der Saga setzt am Vorabend des 1. Weltkrieges ein und Ninive zufolge soll Ken Follet mit seinen Worten die unterschiedlichen Blickwinkel und das damals jeweils herrschende politische Klima sehr lebensnah heraufbeschwören. Und weil es in allen dreien der schon mehrfach von ihr verschlungenen Bände vorkommt, bäckt sie russisches Schwarzbrot.
 Schokoladencreme gegen Heimweh Auch die Gourmandise ist in diesem Quartal wieder mit dabei gewesen und kredenzt ein verführerisches Schokoladenrezept mit dem etwas ungewöhnlichen Namen "Omamas Crème Chocolat". Die Bezeichnung erklärt sich aber schon aus dem Titel des Stücks kulinarischer Literatur, das hier vorgestellt wird - in "La Dolce Vita: Meine Familie und ihre Schokoladen-Rezepte"* von Isabel Coe geht es um ihre eigene Familie - na gut vornehmlich um ihre weiblichen Ahninnen (Urgroßmutter, Großmutter, Mutter und Autorin) und deren Lebenswege und schokoladigen Rezepte, die sie  durch alle möglichen Länder begleiteten. Isabel Coes Großmutter stammte nämlich ursprünglich aus einer wohlhabenden Schweizer Familie und zog der Liebe wegen nach Italien, wo sie ihr Heimweh mit den Kochrezepten ihrer Mutter beizukommen versuchte. Tochter und Enkelin verschlug es dann wiederum in andere Gegenden auf dem Erdball, aber immer dabei: die Rezepte.
 Butterbier wie bei Harry Potter Meiner Feder ist in diesem Quartal ebenfalls wieder ein Rezept entsprungen, das an eine der bekanntesten modernen (Jugend-)Buchserien der Welt angelehnt ist: Butterbier!
Wahrscheinlich muss ich die siebenteilige Buchserie um den Zauberlehrling Harry Potter* von J.K. Rowling niemandem mehr wirklich erklären. Harry ist ein Waisenjunge, der bei seiner ungeliebten Tante und deren Familie aufwächst, bis er an seinem elften Geburtstag erfährt, dass er ein Zauberer ist und auf ein Internat für Magier gehen darf. Hier erfährt er zum ersten Mal richtige Freundschaft (mit Ron und Hermione) und lernt auch die kulinarischen Seiten dieser Parallelwelt kennen. Unter anderem wird da eben gerne mal ein köstliches Butterbier getrunken - was mir als Butterliebhaberin sehr entgegen kommt. Ich lese gerade nochmal alle Bände von Anfang an - es ist wirklich faszinierend, wie sich die Bücher auch charakterlich verändern und entwickeln, je älter Harry wird und je bedrohlicher seine Welt wird.

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Lesehungrig No. 4

Ihr Lieben, es ist mal wieder so weit - wir widmen uns hungrig einer schönen Portion Lesefutter! Und gerade zur Sommer- und Urlaubszeit haben sich hier ein paar leckere Häppchen Literatur und dazugehörige schöne Rezeptinterpretationen angesammelt.

Lesehungrig-quer-SIch habe es leider nicht geschafft, mich in diesem Quartal zu beteiligen und streue ganz brav Asche auf mein unwürdiges Haupt und wälze mich mental in Schande vor euch. Dafür habe ich aber ein paar spannende Rezepte in Planung, bzw. schon hergestellt, die sich wieder in Richtung Fantasybücher bewegen. Ich sage nur so viel: Ein Rezept wird nach Hogwarts führen, dann habe ich noch Drachen zu bieten und Schildkröten mit Elefanten auf dem Rücken. 😉 So viel also zu meinen bibliophil-kulinarischen Ideen, die mich derzeit umtreiben.

Lesehungrig-Banner-türkis-SB

Lange Vorrede, kurzer Sinn, hier findet ihr die kleine, aber äußerst feine Zusammenfassung für das zweite Quartal 2014. Die fünf Rezepte sind wieder alle herrlich unterschiedlich und bieten gleichzeitig Einblicke in bisher noch unbekannte Lesewelten. Mit Ylvas Einreichung ist sogar äußerst lustig eine meiner Lieblingsbuchserien vertreten - manchen vielleicht besser als HBO-TV-Serien-Umsetzung "Game of Thrones" bekannt.

Zusammenfassung Lesehungrig IV.

Eiersalat

Den Anfang macht im zweiten Quartal 2014 Ulrike mit ihrer Version des vom Krematoriumsmitarbeiter verspeisten Eiersalat-Kresse-Sandwichs. Man ahnt es schon, es handelt sich um einen Krimi, nämlich "Lutetia Stubbs: KellerLeichen und wie man sie nicht entsorgt"* von Matthias Czarnetzki, der voller herrlich schräger Charaktere sein soll. Und wie man bei Ulrike lesen kann, ist der Autor auch direkt auf Twitter greifbar. Das Buch klingt sehr lesenswert und Letzteres sehr nett! :)c

Sauerteigansatz

Bei Ylva findet sich eine wirklich lustige Umsetzung von George R. R. Martins genialem und ja eher düsteren Fantasyepos "Das Lied von Eis und Feuer"* (das 5-Book Boxed Set * der englischen Originalausgabe ist sprachlich wie preislich empfehlenswerter). Sie benennt ihr Anstellgut zum Brotbacken nach Charakteren der großen Clans. Ich darf kurz und anschaulich zitieren: "Petyr, Verteter der Baelishs und Meister des Dinkelsauers mit all seiner zähen Schleimigkeit" - göttlich! Ich habe beim Lesen Tränen gelacht. Perfekt für Game of Thrones*-Fans.

Klütersuppe

Auch bei Sabine wird es mit ihrer Klütersuppe mit Kirschen absolut kriminell. Richard Fasten wird den Berliner/innen, die einen ganz bestimmten Radiosender hören, ja sowieso ein Begriff sein. Hier treffen wir auf sein Buch "Moin: Ein Fastostsee-Küstenroman"*. Titelheld ist der von seiner Umwelt etwas gequälte Dorfpolizist Boris Kröger, der sich im Grunde doch nur seine Ruhe und Klütersuppe von seiner Oma wünscht. Man sollte auf die sprachlichen Eigenheiten des Buches (tut, tut, tut....) mental vorbereitet sein, dann liest es sich nach schön sommerlicher Kurzweil.

Käsebällchen

Susanne bringt etwas Außergewöhnliches mit, sie hat nämlich Käseklopse gekocht. Inspiriert wurde sie hierzu von dem Vater-Tochter-Roman "Chuzpe"* von Lily Brett, der sich durch eine spannende Geschichte (Ruths sehr lebenslustiger 87jähriger Vater zieht von Melbourne zu ihr nach New York, lernt dort zu ihrer Besorgnis eine neue, vollbusige Liebe (Zofia) kennen und eröffnet ein Klopse-Restaurant namens "You've got to have balls" ;)) und feinsinnigen Humor hervortut. Aber nicht nur Lustiges kommt zur Sprache, das Buch greift auch die jüdische Geschichte des 2. Weltkrieges auf.

Bretonische Milchkonfitüre

Und von Ulrike gibt es in diesem Quartal sogar noch einen zweiten köstlichen Beitrag. Mit der Bretonischen Milchkonfitüre treffen wir wieder auf Komissar Dupin, den wir schon Ende letzten Jahres mittels bretonischer Butterkekse kennenlernen durften. Diesmal ist er in den Salzgärten unterwegs und eigentlich hatte Frau Küchenlatein in ihrem bretonischem Kochbuch nach einem gänzlich anderen Rezept für ein in dem Krimi "Bretonisches Gold"* von Jean-Luc Bannalec erwähntes Gericht gesucht, blieb dann aber mangels des Gesuchten an diesem verführerischen und zuckersüßen Brotaufstrich hängen.. äh.. kleben.

Pfefferminztaler

Beinahe hätte ich die liebe Gourmandise und ihr Rezept für Pfefferminztaler unterschlagen. Mit dem schönen Roman "Valerie kocht"* von Maria Goodin kommt dann auch noch eine leichte, aber dennoch tiefgehende Mutter-Tochter-Geschichte ins Boot. Als Valerie schwer erkrankt, zieht die rationale Nell, die ihrer Mutter die fantasiereichen Verbrämungen der Familiengeschichte übel nimmt, zu ihr, um die Wahrheit zu erforschen. Aber ihre Mutter kocht und bäckt nur und erzählt weiter lustige Geschichten, bis sich nach und nach mehr enthüllt. Mit diesen Pfefferminztalern soll Baby-Nell übrigens mal Höchstgeschwindigkeit beschleunigt worden sein.

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Lesehunger II. – Zusammenfassung des kulinarisch-bibliophilen Dauerevents

Lest und dann kocht darüber! Der zweite Lesehunger hatte nur zwei Monate Zeit - von November bis Dezember - und das auch noch in einer der (zumindest nach meinem Empfinden) stressigsten Zeiten des Jahres. Kein Wunder also, dass das noch sehr junge Blogevent da nicht ganz so viel Zulauf hatte. Immerhin sind einige Sachen zusammengekommen, so dass wir die magische Drei vollkriegen. Wer gerne mitmachen möchte, findet hier im Artikel zum bibliophil-kulinarischen Lesehunger-Dauerevent genauere Infos, die nächste Deadline ist übrigens der 31.03.2014.

Wie richtig zitieren? Ich trau mich nicht...

Während der letzten Wochen habe ich bemerkt, dass einige Foodblogger*innen sich nicht an eine Beteiligung herantrauten, weil sie Angst hatten wegen Zitaten belangt zu werden.
Deswegen nochmal ganz deutlich: Ihr müsst keine Zitate einbringen. Wirklich nicht.
Der Lesehunger soll Leselust und Liebe zur Kulinarik miteinander verbinden, nicht dazu führen, dass ihr euch schlecht fühlt. Wenn ihr unsicher seid - beschreibt doch einfach kurz die Szenen, zeigt euren Leser*innen, warum euch dieses Stück Text genau zu diesem Rezept geführt hat. Dazu müsst ihr nicht wortwörtlich aus dem Buch zitieren. Wer dennoch zitieren möchte, dem empfehle ich einen Blick in diesen Artikel zum Zitierrecht der Rechtsanwaltskanzlei Schwenke.

Zusammenfassung Lesehunger II.

Aber widmen wir uns endlich unserer kleinen, aber feinen Liste von lesens- und essenswerten Dingen... 🙂

Traubenkuchen-k Direkt zum Start liefert Ulrike einen unglaublich lecker und saftig aussehenden Luxemburger Traubenkuchen. Die Idee hierzu stammt aus dem Buch "Letzte Ernte. Ein kulinarischer Krimi"* von Tom Hillenbrand. In dieser Reihe ist allerdings kein leicht fresslüsterner Inspektor die Hauptperson, sondern der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer, der immer wieder unverschuldet und mit gewisser Naivität in Kriminalfälle der Foodszene stolpert und dann im Großherzogtum Luxemburg ermittelt.
 Lauchpfannkuchen-k Ninive kocht Lauchpfannkuchen "Shanghai". Inspiriert wurde sie hierzu von dem dritten Buch ("Schwarz auf Rot"*) einer Krimiserie, die sich um den chinesischen Oberinspektor Chen dreht, der in Shanghai ermittelt. Die kurzen Ausschnitte lesen sich wirklich interessant und köstlich. Neben den feinsinnigen Aussagen zum Regime, die der Autor Qiu Xiaolong seinen Protagonisten täten lässt, wird auch ein verführerischer Einblick in die authentische shanghaier Küche gewährt.
fruchtiger-Weihnachtspunsch-k Der dritte Beitrag stammt aus meiner eigenen Feder und versüßte lieben Besucher*innen und mir die Vorweihnachtszeit. Mein alkoholfreier Weihnachtspunsch kann zwar nicht per Zauberspruch die Welt verändern, aber sie vielleicht ein Stückchen besser machen. Zumindest, wenn mit Zeit und lieben Menschen genossen. Meine gedankliche Quelle war das wunderschöne Kinderbuch "Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch"* von Michael Ende, in welchem ein Rabe und ein Kater am Sylvesterabend die Welt retten.

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Lesehunger I. – Zusammenfassung des kulinarisch-bibliophilen Dauerevents

Ich weile ja derzeit nicht in Berlin, deswegen dauerte es jetzt doch ein ganzes Weilchen, um die Zeit und Muße zu finden, endlich die Zusammenfassung vom ersten Lesehunger-Dauerevent zu tippseln. Wegen meiner relativ spontanen Abwesenheit habe ich es zudem leider nicht geschafft, selbst einen Beitrag einzureichen - aber ich denke mal, das ihr mir beides nicht übel nehmen werdet.

Lesehunger! Ein bibliophil-kulinarische Blogevent Im Grunde brauche ich mir da auch gar keine Sorgen machen, denn ihr Belesenen habt ganz viele tolle literarische Sachen umgesetzt oder direkt Rezepte aus spannenden Werken neugierig nachgekocht und schürt so weiter den Lesehunger. Einige von euch waren sogar so inspiriert, dass sie mehr als einen Beitrag eingereicht haben. Das ist doch wahre Hingabe an die Literatur! Chapeau! 😉 Die ersten Beiträge für den zweiten Lesehunger (Stichtag ist der 31.12.2013) sind auch schon wieder eingegangen.

 Lesehunger-1ab Der erste Beitrag kommt diesmal von Friederike, die sich mit ihren wunderhübschen Parmesanschmetterlingen mit Oliven einem Märchen des österreichischen Autors Folke Tegetthoff über Liebe und Wandlungen und vor allem Vertrauen widmet. Das Liebesmärchen stammt aus dem Band "Alles Liebe!"*.
 Lesehunger-2ab Daniela erinnert sich ihres Lieblingsbuches "Der Ritter in der rostenden Rüstung"* von Robert Fisher und kocht direkt ein ganzes Menü mit Mittelaltergulasch und Zwetschgen-Kaktusfeigen-Kompott mit Eis und Hypocras. Auch hier handelt es sich um ein Märchen für Erwachsene, das sich sehr witzig und doch nachdenklich um selbsterwählte Gefängnisse und Selbsterkenntnis herum entspinnt.
 Lesehunger-3ab Jetzt wird es wirklich klassisch: Für ihren zweiten Beitrag bedient sich Friederike diesmal bei einer Fabel des griechischen Dichters Äsop und setzt "Der Fuchs und die Trauben" als Rezept für Trauben-Curd um. Gut, dass sie an ihre Trauben gelangt ist, sonst wäre einem ja diese tolle Rezeptidee entgangen
 Lesehunger-4ab Bei Ninive gibt es einen köstlichen Matjessalat mit Melone und mit dem Buch "Joséphine"* von Sandra Gulland äußerst spannende Einblicke in das Leben einer äußerst interessanten historischen Frauenfigur. Natürlich ist mit Josephine aka Rose oder Yeyette - die zeitweilige Kaiserin und Gattin von Napoleon - gemeint.
 Lesehunger-5ab Und auch Ninive bereichert den Lesehunger ein zweites Mal. Kürzlich hat sie mal wieder den Roman "Alles Glück kommt nie"* (über einen Pariser Architekten, den die Nachricht vom Tod seiner ersten großen Liebe sein Leben überdenken lässt) von Anna Gavalda aus dem Regal gezogen und daraufhin diesen wundervollen Schokoladenkuchen als Soulfood gebacken.
 Lesehunger-6ab Und dann gibt es noch was ganz Geniales von der Gourmandise. Die hat sich nämlich buchsüchtelig des absoluten Agenten-Klassikers "Es muss nicht immer Kaviar sein"* von Johannes Mario Simmel angenommen und serviert eine wortgetreu nachgekochte "Ente chinesisch" und ein Dessert namens "Götterspeise". Das hat nix mit Wackelpudding zu tun - ich kenne etwas Ähnliches als "Errötendes Mädchen". 😉
 Lesehunger-7ab Ulrike widmet sich mit Palets Breton (französischen Butterkeksen) dem französischen Krimischmöker "Bretonische Verhältnisse" von Jean-Luc Bannalec und empfiehlt das Buch über den genießerischen Pariser Kommissar Georges Dupin, den es in die bretonische Provinz verschlägt, als guten Lesetoff für die langen Winterabende.
 Lesehunger-8ab Zum Abschluss darf ich noch Friederikes dritten (!) Beitrag zum ersten Lesehunger vorstellen. Diese nimmt sich nämlich mit "Himmlische Träume"* den dritten Band der Chocolat-Reihe um Vianne Rocher (Ja... der war mir irgendwie auch entgangen) vor und bäckt leckere Pfirsichtascherl mit weißer Schokolade.

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