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Frohe Ostern

Das Berliner Foodblog "Der magische Kessel" wünscht frohe Ostern

Euch und euren Lieben ein schönes Osterfest, voller immaterieller Dinge, wie Liebe, Familie, Freundschaft, Vertrauen - aber auch voller Leckereien, Schokoladeneier und Ostertafeln, die sich vor Köstlichkeiten fast biegen.

Liebe Grüße

Shermin

Heiße Schokolade am Stiel – einfach selber machen

Eine heiße Schokolade ist einfach die perfekte Begleitung: ob man nun durchgefroren an einem Berliner Januarnachmittag nach Hause kommt und sich durchglühen will oder einfach nur etwas entspannen und eine süße Auszeit genießen will.

Geschenk aus der Küche: Trinkschokolade am Stiel selber machen

Die Trinkschokolade am Stiel ist selbst für Unerfahrrene ganz einfach herzustellen. Der Vorteil gegenüber gekauften Produkten ist hierbei ganz klar: a) Man hat mehr Schokolade (und mehr Schokolade ist ja immer was Gutes 😉 ) und b) man weiß was drin ist. Keine zigtausend seltsamen Zusätze oder versteckten Milchzuckerlis können sich hier im Kleingedruckten tummeln.

Vielleicht wundert ihr euch über die Fotos und habt dieses Rezept von mir schon mal vor (Wow... 7 Jahren!) woanders gelesen. Dank Nachfrage einer Leserin veröffentliche ich den Artikel in überarbeiteter Form hier nochmal neu. 🙂

Rezept zum Selbermachen von Trinkschokolade

Trinkschokolade als selbstgemachtes Geschenk

Gerade wenn man lieben Freunden eine Freude machen will, lohnt es sich, etwas Zeit in der Küche für die Herstellung von liebevoll selbstgemachten Geschenken aus der Küche zu investieren.
In herzförmige Eiswürfelformen gegossen ist die Trinkschokolade zum Beispiel auch ein schönes Geschenk zum Valentinstag. (Jahaaaa! Lamentiert hier bitte nicht über den Sinn oder Unsinn dieses Tages. In unserer Welt ist eh zu wenig Liebe. Ein wenig mehr und ein Feiern dessen kann nicht schaden. Blumenhändler hin oder her.) Wer nicht den Umweg über portionierte Stücke gehen will, kann seinen Kakao im Topf auch einfach direkt nach meinem Rezept für Trinkschokolade im Aztec-Style ausprobieren. Wer mehr auf Kakaopulver zum Einrühren steht, wird bei meinem anderen Kakaorezept fündig. Auch dies ergibt - gefüllt in ein schönes Glas - ein sehr hübsches selbstgemachtes kulinarisches Geschenk.

Rezept für Trinkschokolade am Stiel Trinkschokolade am Stiel DIY

Tipp: Besonders edel sieht die Schokolade am Stiel natürlich aus, wenn nicht nur Schaschlikspieße darin stecken darin stecken, sondern breitere Eishölzer oder vielleicht sogar leichte Einweg-Kaffeelöffel* aus Holz, die in die geschmolzene Schokolade gesteckt und später hübsch einzeln verpackt in Cellophanfolie oder in einem großen Einmachglas  so verschenkt werden. Sozusagen Schokolade am Löffel - perfekt, um den Kakao direkt damit umzurühren.

Ich achte bei diesem Rezept nicht auf das genaue Temperieren der Schokolade - das heißt, sie kann nach ein paar Stunden so einen gräulichen Reif bekommen. Sie ist dann nicht schlecht geworden, sondern schmeckt genauso gut, kristallisiert nur etwas aus. Wer sich die Zeit nehmen will es optisch perfekt zu machen, findet bei Neles Pralinenwahnsinn eine Anleitung zum Temperieren von Schokolade.

Rezept für Schokolade am Stiel

200 g Zartbitterschokolade oder Zartbitterkuvertüre
Mark einer 1/2 Vanilleschote oder 1/8 TL Vanillepulver
1/2 TL gemahlener Ceylon-Zimt
2 gehäufte EL Puderzucker
Variante: Die Hälfte des Puderzuckers durch Orientzucker ersetzen

Equipment: Pralinenformen* oder Eiswürfelformen aus Silikon, Schaschlikspieße, Holzspatel* oder Einweg-Kaffeelöffel aus Holz*, Brettchen

Zubereitung der Trinkschokolade am Stiel
(Für circa 15-17 Stück)

  • Die Schokolade in grobe Stücke brechen und im Wasserbad bei mäßiger Hitze unter Rühren einschmelzen.
  • Damit keine Zuckerklümpchen entstehen, den Puderzucker in die geschmolzene Schokolade hineinsieben und zusammen mit dem Zimt unterrühren.
  • Die Vanilleschote halbieren, mit einem Messer das Mark herauskratzen und ebenfalls sorgfältig mit der Schokoladenmasse für die Trinkschokolade vermischen.
  • Mit einem Esslöffel die flüssige Schokolade in die Pralinenform geben und erkalten lassen. Bei Raumtemperatur kann dies ein Weilchen dauern. Ungeduldigen hilft der Kühlschrank oder das Eisfach (allerdings wirklich nur für 5 Minuten, sonst wird die Schokolade zu hart) weiter.
  • Sobald die Schokolade anzieht und fester wird, die Schaschlikspieße, Eisstiele oder Holzlöffelchen in die Mitte jeden Stückes setzen, die Trinkschokolade endgültig aushärten lassen und dann aus den Formen lösen.
  • Zum Trinken dann einfach eine Schokolade am Stiel in einen Becher mit heißer Milch geben und mit dem Holzstäbchen umrühren, bis sich alles aufgelöst hat.

Wie macht man Trinkschokolade am Stiel

Aromatisierte heiße Schokolade mit Vanille, Zimt, Chili, Tonkabohnen....

Natürlich kann man die Schokolade nicht nur mit Vanille aromatisieren. Auch andere Gewürze sorgen dafür, dass der Kakao zu einem köstlichen Geschmackserlebnis wird: Zimt, ein Hauch Chilipulver, eine Prise Tonkabohne, gemahlener Kardamom, etwas im Mörser zermahlener Instantkaffee, geriebene Orangen- oder Zitronenschale, ein Tröpfchen aromatisiertes Backöl (Orange, Vanille, Rum, Zitrone...) passen ebenfalls wunderbar in den Kakao. Und warum nicht direkt noch ein paar Mini-Marshmallows unterrühren oder oben in die anziehene Schokolade drücken? Auch bei der Schokoladensorte kann man natürlich frei wählen und frei zwischen weißer Schokolade, Vollmilchschokolade und Zartbitterschokolade  wählen. Wer es besonders hübsch möchte, kann die verschiedenen Sorten in Schichten in die Silikonform geben.
Noch mehr Rezepte für und mit Schokolade und Kakao gefällig?

Ebenfalls absoluter Schocoholic? Natürlich schmeckt die edle Kakaofrucht nicht nur in flüssiger Form, sondern auch als Gebäck ganz besonders. Wenn einem das Schokoladen-Craving überfällt und besonders schnell gehen soll oder überraschend Gäste einfallen, hilft euch mein Rezept für blitzschnellen Mikrowellenkuchen weiter. Hier findet ihr sogar drei verschiedene Varianten, die vegane Version ohne Ei ist sogar tauglich fürs Büro. Hat man mehr Zeit übrig, dann lohnt sich wirklich, mal einen Rotweinkuchen zu backen. Mit seinem hohen Anteil an Zartbitterschokoladenstücken und etwas echtem Kakao ist der zimtige Kuchen jede Sünde wert und passt gerade auch schön in die noch kältere Jahreszeit.  Wer mehr auf pure Schokolade in Kombination mit Mandeln steht -  dem empfehle ich mein Rezept für selbstgemachte Mandelsplitter, das auch sehr schön zum Verschenken geeignet ist.

*Afiliate-Link zu Amazon. Bei einem Einkauf hierüber erhalte ich eine kleine Provision.

Tarte au Chocolat – aus dem Vorratsschrank

Ihr Lieben, eigentlich sollte jetzt hier das nächste Apfelrezept (Apfelgelee mit Whisky.. mh...) stehen oder das nächste Rezept für selbstgemachten Süßkram zu Halloween (Schimmelecken! Freut euch drauf!). Aber.. mich hat pünktlich vorm Wochenende ein wunderschöner Infekt erlegt, was die noch unfertigen Artikel noch etwas länger unfertig herumliegen lässt.

Schokoladenkuchen mal anders: Rezept für französische Tarte au Chocolat
Kuchen mit Zutaten aus der Vorratskammer

Schatzsuche im Vorratsschrank – Dauerevent Dafür habe ich in einem Anfall von "Schokolade!!" eine schnelle Tarte au Chocolat gebacken und kann euch damit leicht benebelt vom Sofa aus zufaseln.
Und kennt ihr das wenn man krank ist? So diese kurzen, verführerischen Hochphasen dazwischen, wo man mit fiebrig-glänzenden Äuglein denkt, es ginge einem jetzt wieder voll-doll-supi-dupi gut? Jaha...! Einer solchen trügerischen Phase und meinen Überredungskünsten gegenüber dem Herzmenschen haben wir diese Version dieses wunderbar einfachen und simplen französischen Kuchens zu verdanken.

Nachdem ich leicht bedröhnt stundenlang am Rezept herumgrübelte und feilte und alle Argumente nix brachten, setzt der Liebste hoffnungsvoll auf  "Wir haben ja eh nicht genug mehr genug Zartbitterschokolade für sowas im Haus.", um mich von meinen Plänen abzubringen. Es war Feiertag und alle Geschäfte geschlossen. "Stimmt ja gar nicht!" röchelte ich siegessicher und durchkramte die Vorratskammer und halb geheimen Schokoladenbunker.

Verdammt! Fast hatte er Recht. Aus verschiedenen Quellen kratzte ich dann aber tatsächlich noch genau die benötigten 200 g Zartbitterschoki zusammen, die ich für den Guss haben wollte und griff mir ein Päckchen H-Sahne vom Vorratsregal. Was den Kuchen als perfektes Objekt für Magentratzerls Dauerevent "Schatzsuche im Vorratsschrank" klassifiziert.
Und als besonderen Bonus habe ich sogar noch die seit Monaten hinten im Kühlschrank wohnende britische Orangenmarmelade einbauen können. Auf Brot ist sie nicht ganz mein Fall, aber hier, in Kombination mit dem süßen, buttrigen Mürbeteig und der sahnigen, dunklen Schokolade schmeckt sie als sanft fruchtig-herb-aromatische Zwischenschicht einfach genial.
Die Grundzutaten zur Tarte au Chocolat finden sich wirklich fast in jedem Vorratsschrank bzw. Kühlschrank: Mehl, Zucker, Butter, Zartbitterschokolade, Sahne und Marmelade - wobei letztere Zutat optional ist. Der Kuchen muss auch nicht ewig backen. Nur dem Boden wird diese Aufmerksamkeit zuteil, Der Guss wird erhitzt, dann auf den Kuchen gegossen und darf dann abkühlen.

Passend zum Schatzsuche im Vorratsschrank gibt es bei mir auch nur schnelle, grisselige Schnappschüsse mit dem Handy, die ich auf Instagram hochgeschossen hatte, und keine Bilder von der guten Kamera. Zu müde, zu fertig. Und wie zu sehen, war ich auch noch zu ungeduldig (und hungrig) und der Guss ist noch nicht ganz fest gewesen (aber dennoch so unglaublich lecker ;)). Aber nun ab zum Rezept.

Französischer Schokoladenkuchen: Tarte au ChocolatRezept für Tarte au Chocolat
(für eine klassische Tarte-Form von ca. 28 cm Durchmesser)

Teig (Grundrezept süßer Mürbteigboden)
200 g Mehl
100 g Butter (kalt, in Stückchen)
70 g Puderzucker
2,5 EL Eiswasser (35ml)

Füllung
2-3 EL Orangenmarmelade*
200 g Sahne
200 g Zartbitterschokolade
1/8 TL gemahlene Vanilleschote

Zubereitung

  • Die Zutaten des Teig zügig in einer Küchenmaschine miteinander verkneten. Der Teig ist erst krümelig, wird beim weiteren Kneten dann aber wie leicht feuchte Knetmasse, die sich gut vom Schüsselrand löst.
  • Den Teig abdecken und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Teig nochmals kurz in Form bringen und zwischen zwei Schichten Backpapier zu einem Kreis ausrollen, der etwas größer als die Tarteform ist.
  • Den Teig in die Form geben (wer keine beschichtete Tarteform* nutzt, sollte sie vorher ausbuttern), am Rand sanft zurecht drücken und dann im vorgeheizten Ofen bei 200° (Umluft) für 15 Minuten blind backen. (Wer das nicht kennt: Backpapier auf den Teig legen und mit Hülsenfrüchten beschweren, damit er keine Blasen bildet.)
  • Die Marmelade glatt rühren, den goldbraun gebackenen Boden aus dem Ofen nehmen und direkt damit bestreichen (ging mir einem Löffel besser als mit einem Pinsel).
  • Während der Boden etwas runterkühlt, die Sahne mit der Vanille aufkochen, Hitze reduzieren und die in Stücke gebrochene Schokolade hinzu geben und unter Rühren vorsichtig schmelzen lassen und vollständig lösen lassen.
  • Den Guss auf den vorbereiteten Boden geben. Abkühlen lassen und dann zum weiteren Festwerden für ein paar Stunden in den Kühlschrank geben.

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Food Assembly in Friedrichshain

Ich kann zwar gerade vor Dingen, die unbedingt erledigt werden wollen, kaum gucken - dennoch habe ich es vorgestern mal schnell auf die andere Seite der Frankfurter Allee zum Boxi geschafft und mich bei der Eröffnung der ersten Food Assembly in Friedrichshain in der Krossener Str. 20 im hübschen Café Lisboa umgesehen und genascht.

Eröffnung der 1. Food Assembly in Berlin Friedrichshain

Food Assembly - kann man das essen?

Das Konzept erschien mir nach ersten Blicken auf die bunte und volle Webseite etwas verwirrend, vor Ort konnte ich mich allerdings überzeugen lassen, dass es ne spannende Sache ist. Hinter dem ziemlich zungenbrecherrischen Namen versteckt sich - so weit ich das verstanden habe -  im Grunde etwas ganz Simples und eigentlich recht Cooles: Man bestellt via Webseite bis 2 Tage vor dem regelmäßigen wöchentlichen Termin verbindlich Waren und zahlt online vor. Die Hersteller kommen selbst zum Ort (für ca. 2 Stunden). Man kann seine bestellten Produkte abholen und direkt mit den Herstellern darüber quatschen. Das hat mehrere Vorteile: Planungssicherheit für die Hersteller, die nicht auf verderblichen Waren sitzen bleiben, sehr nette Öffnungszeiten für Berufstätige (die Assembly im Lisboa geht von 17-20.00  Uhr - welcher Bauernmarkt bietet das?), qualitativ hochwertige Produkte von regionalen Anbietern/Manufakturen, Abwechslung (die Hersteller werden, um Eintönigkeit entgegen zu wirken, nach einem Plan auch durchgewechselt), der Preis (trotz Marge, die an die organisierenden Menschen gezahlt wird, soll der Preis circa 30-40% unter dem liegen, was im Bioladen gezahlt wird) - und das alles, ohne seine Seele via Mitgliedsbeitrag oder Mindestbestellwert auf Ewig und drei Tage zu verpfänden. (Ich find's übrigens echt gut, dass die Leute, die das organisieren, nicht wie bei ehrenamtlichen Projekten mit nem Kopftätscheln und nem feuchtkalten Händedruck auf der Strecke  bleiben, sondern für ihre Arbeit auch entlohnt werden.)

Eröffnung der Food Assembly in Berlin Friedrichshain Und? Funktioniert's?

Okay, okay - ich höre mich fast an wie eine Marketingbroschüre, aber  ich finde die Idee wirklich nett, auch wenn mir die sperrige Bezeichnung zunächst nur mit Übung über die Lippen will, dabei mag ich Anglizismen. Ob das alles so schön klappt, wie gedacht, wird die Zeit zeigen. Gekauft habe ich letztens Nichts, sondern mich nur durch fast alle Tische mit Leckereien hindurch probiert. Das mit dem ins Gespräch kommen funktioniert allerdings wirklich. Ich bin noch auf keinem Markt (inklusive Naschmarkt - vielleicht sind die Händler da schon von den begeistert vorbeiströmenden Touris und dem Bejubeln so übersättigt?) so gut mit den Erzeuger/innen ins spannende Quatschen über Produkte und deren Herstellung gekommen wie hier.

Zum Beispiel mit dem netten Georg vom Röstkollektiv The five Roasters, bei dem ich Kaffee probiert habe, der mir - sogar ganz ohne Milch (und dabei bezeichnen böse Zungen mich als Milchkaffeetrinkerle) - hervorragend schmeckte. Und er hat außerdem ganz heldenhaft meine Tasche bewacht, während ich mir alles ansah. Danke nochmal! 😉

Bei Hans von der Schokoladenmanufaktur Belyzium (Motto: tree to bar) gab es aromatisch-säuerlich-fruchtige Schokolade zum Polarisieren (seine Worte, nicht meine) und Philosophien über das äußerst hübsche Logo der Manufaktur. (Gotische Kirchenfenster? Querschnitt einer Kakaofrucht. Oder doch weibliche Fortpflanzungsorgane?) Achtung: In der Chocolaterie bieten sie auch Eis an - das ist bestimmt mal eine Probeschlecken wert.

Und wohl nur bei solchen Anlässen kann man zu anwesenden Männern (relativ) gefahrlos (und total unbedacht) Sätze sagen wie "Hey, kannst du mir was zu deinen Eiern erzählen?" (In dem Moment wo ich das unbedarft aussprach, brach meine innere 15jährige in meinem Kopf allerdings in wildes Gekicher und Hustenanfälle aus.)

Oh und ich habe tollen Schinken gekostet und sogar todesmutig (ich mag Honig pur überhaupt nicht, nur verarbeitet - aber da liebe ich ihn) Honig getestet und mir von André (? Sagt zumindest das Visitenkärtchen) von der Imkerei an der Probstheide einiges über Bienenhaltung und die Biohonigproduktion erklären lassen.

Nahrungsmittel bei der Eröffnung der Food Assembly in Berlin Friedrichshain

Dann habe ich noch Chutney probiert und die zum Reinbeißen köstlich aussehenden Radieschen der der Gärtnerei Luch bewundert - den Göttern sei Dank nicht von unten. Den beiden supernetten Frauen vom Stand winke ich hier mal zu. Ihr lest ja bestimmt mit und wie prophezeit habe ich leider schon eure Namen verdrängt - bestimmt hinfortgespült von dem Gewitter auf dem Heimweg. 😉 Aber so konnte ich direkt testen, ob meine neue Kameratasche auch wirklich wasserdicht ist.

Spaß hat's gemacht. Bleibt mir nur zu hoffen, dass bald auch eine Food Assembly für's Nordkiez in Friedrichshain aufmacht, das würde mein Foodbloggerinnenherz wirklich erfreuen, ich vermisse immer noch schmerzlich den kleinen Ökomarkt, den es hier für kurze Zeit mal im Samariterkiez gab. (Und nein, den Vorschlag, dass ich selbst eine aufmache, ignoriere ich vorerst ganz tapfer.)

Osterrezepte aus dem Archiv

Ich sitze hier so abendlich und grübel gerade über das Familienessen zu Ostern nach... Wie auch schon in den Jahren zuvor, werden wir uns zum Osterbrunch treffen. Meine liebe Schwiegermama legt mir zwar stets nahe, mir nicht zu viel Mühe zu machen, aber da ich Freude daran habe, neue  Rezepte zu recherchieren und auszuprobieren, stößt sie da immer etwas auf taube Öhrchen bei mir. 😉

Ostergrüße Ranunkel und Osterei

Während alle anderen ihre Ostermenüs wahrscheinlich schon seit Wochen fest stehen haben, hänge ich nach einem langen Tag etwas angemüdet auf dem Sofa und werfe mir mit dem Herzmenschen gedanklich Bälle zum Osterbrunch zu. (Der Ablauf in gekürzter Version: "Was hältst du denn von der Idee? Ist das machbar? Sinnvoll? Overkill? Und was haben wir eigentlich Leckeres in den Vorjahren gemacht? Oh... stimmt! Das Rezept ist ja im Foodblog für die Nachwelt festgehalten! Boar... jetzt hab ich Hunger! Ich durchstöber mal die Vorratskammer, eigentlich könnte ich ja mal eben noch Hefeschnecken backen, wir haben es ja erst 23.00 Uhr..... oder - wait - Baklava-Muffins!")
Jedenfalls, in den Tiefen dieses Foodblogs und den inzwischen doch ziemlich zahlreichen Rezepten tummeln sich viele Dinge, die sich für einen Osterbrunch oder zum schönen Kaffeetrinken eignen. Viele sind aber so tief vergraben, dass man schon gezielt danach suchen müsste, um sie zu finden. Deswegen hier ein kleiner Archivüberblick. Und wer noch etwas zum Füllen des Osterkörbchens sucht, wird bei der Liste mit den Geschenken aus der Küche fündig.

Rezeptideen fürs Osteressen

Osteressentaugliche Rezepte

Liebe Grüße & Euch schöne und verfressene Feiertage 😉

Shermin