Geniale Dessert-Ideen für Halloween

Hach... Bald ist wieder eines meiner liebsten Feste im Jahreslauf dran: Halloween. Nein, keine Bange. Zum Verkleiden wird bei uns niemand gezwungen (leider) aber zumindest bei den Rezepten darf ich mich ja kreativ austoben.

Edit: An dieser Stelle findet sich jetzt eine stets aktuelle Übersicht über all meine Halloween-Rezepte und Halloween-Bastelideen.

Ich habe leider nicht von allen ekelhaft-anmutenden Halloween-Nascherein Fotos gemacht, die in den letzten jahren Platz auf unserem Buffet gefunden hatten. Ich habe alles verkochten und verbackenen Halloween-Rezeptideen dann trotzdem  mal in einem Artikel zusammengefasst. Kinder, aber auch viele Erwachsene, die das immer populärer werdende Halloween feiern, wollen sich eben ein wenig wonniglich gruseln, wenn sie das Halloween-Buffet erstürmen und Softdrinks und Cocktails schlürfen.

Gruselige Desserts fürs Halloween-Buffet

Delikatessen wie abgehackte Finger, köstlicher gebackener Ogerschädel, ein Kessel voller Hexen-Kürbissuppe, leckere essbare Fliegenpilze und Würstchenkrokodile oder als Nachtisch blutiges Gehirn, selbstgemachte Karamelläpfel, Spinnennetzkuchen und Marshmallow-Monster passen perfekt zur nächsten Halloween-Party. Im Grunde handelt es sich hier ganz simpel um einfach zu kochende Gerichte, gewürzt mit Fantasie, Erfindungsgabe und Lebensmittelfarbe.

Würmerfraß mit frischem Eiter

Wackelpudding nach Packungsangabe herstellen und in eine eckige Auflaufform geben. Den Wackelpeter über Nacht fest werden lassen, dann mit einem Messer in Stücke schneiden und übereinandergehäuft in einer Schale oder auf einer Servierplatte anrichten. Fertige (kalte! - sonst schmilzt der Wackelpudding) Vanillesauce darüber geben - wie oben im Bild zu sehen - und mit wabbeligen Würmern und Fröschen aus Weingummi dekorieren.

Für den grünen Wackelpudding, aka Würmerfraß mit frischem Eiter (ich habe leider nur Gummifrösche und keine Gummi-Würmer bekommen) gibt es auch eine nicht jugendfreie Variante für Erwachsene:

Rezept für Vodka Jelly

Hierfür einfach 1/4 des Wassers, mit dem der Waldmeister-Wackelpudding hergestellt wird, durch Vodka ersetzen. Erst den Zucker und das Puddingpulver mit dem Wasser leicht erhitzen und unter Rühren auflösen. Darauf achten das es nicht zu heiß wird und den Vodka hinzu geben. Alles in eine flache Form gießen, erkalten lassen, später in Stückchen schneiden und in kleinen Pralinenfärmchen servieren. Bitte absolute Vorsicht beim Genuss!

Gehirn mit geronnenem Blut

Um den Gehirnpudding herzustellen benötigt man eine spezielle Puddingform in Form eines menschlichen Gehirns*. Diese sind aber recht preisgünstig im Internet zu bekommen. Für den Pudding Schokoladen- und Vanillepuddingpulver mischen, das gibt einen hübschen grau-bräunlichen Farbton. Man kann hier aber auch mit Lebensmittelfarbe experimentieren oder - wenn man den ziemlich künstlich-fruchtigen Geschmack denn mag - ganz simpel zu Erdbeerpudding greifen, das gibt dann ein wundervolles Kaugummirosa.
Bei der Zubereitung  etwas mehr Puddingpulver benutzen als auf der Packungsanleitung angegeben, damit er richtig fest wird. Hier gilt ca. 1,5 Teile Puddingpulver : 1 Teil Milch. Die Puddingmasse nach Packungsanweisung kochen, in die kalt ausgespülte Form einfüllen und über Nacht erkalten lassen. Am nächsten Tag den Pudding vorsichtig aus der Form lösen und auf eine Servierplatte stürzen. Blutrote Himbeer- oder Erdbeersauce über die sanft vor sich hin schwabbelnden Gehirnwindungen gegossen hat einen ganz besonders schön-schaurigen Effekt.


Bluttriefende Mäusegehirne

Hierfür einfach eine Tüte Walnusshälften mit weißer Schokolade überziehen. Wer besonders kreativ ist, kann nach dem Festwerden der Schokolade noch ein paar Spritzer mit roter Lebensmittelfarbe versetzten Zuckerguss darauf setzen. Zusammen mit Mäusen aus Zuckerschaum auf einer Platte als süßen Knabberkram aus Frankensteins Labor anbieten.

Spinnennetzkuchen

Einfach in einer Springform den Lieblingsrührkuchen backen. Mit einem Zuckerguss (Zitronensaft und Puderzucker zu einer dickflüssigen Masse zusammenrühren) überziehen. Warten bis der Zuckerguss erstarrt ist, dann etwas Kuvertüre schmelzen und in einen Frischhaltebeutel geben. Den Beutel an der Öffnung zuknoten und eine der Beutelspitzen ein wenig abschneiden. Jetzt kann man die gefüllte Plastiktüte wie einen kleinen Spritzbeutel verwenden und mit der warmen Schokolade ein Spinnennetz auf den runden Kuchen zeichnen. Nach dem Erkalten der Schokolade kann man noch eine Plastik-Spinne zur Deko darauf setzen.

Gebackener Grabstein

Auch hier geht es eigentlich ganz einfach: Aus Pappe die Schablone eines liegenden Grabsteins ausschneiden. In der ganz simplen Form ist dies ein Rechteck, mit abgerundeten Ecken an einer Seite. Nun bäckt man einen leckeren Biskuitteig auf der Größe eines ganzen Backblechs. Nach dem Abkühlen die Schablone auflegen und doppelt aus dem Biskuitteig ausschneiden. Zwischen die beiden Teigplatten kommt noch eine leckere Füllung, zum Beispiel blutrote Marmelade oder eine Puddingbuttercreme. Dann wird der Kuchen - wie beim Spinnennetzkuchen - mit Zuckerguss oder Kuvertüre überzogen. Anschließend mit Schokolade "R.I.P." und die Jahreszahl darauf schreiben.

Fliegenpilz-Cupcakes

Muffins oder Cupcakes bestehen meist aus schnellen und unkomplizierten Rührteigen. Man braucht die kleinen Kuchen nach dem Backen nur mit rot gefärbtem Zuckerguss oder einem Cream Cheese Frosting überziehen, trocknen lassen und danach mit weißem Zuckerguss Punkte aufsetzen.

Marzipan - Totenköpfe zum Knabbern

Wer beim Modellieren begabt ist, kann aus  mit Lebensmittelfarbe eingefärbtem Marzipan auch essbare Verzierungen und Figuren formen: zum Beispiel Kreuze, süße kleine Totenschädel, ganze Skelette, Kürbisse, Fliegenpilze. Die modellierten Halloween-Leckerein, eventuell noch mit Schokolade überzogen, machen sich gut als essbare Halloween-Deko auf dem Buffet oder direkt auf Kuchen und Muffins.

Einfach zum Anbeißen: Fledermauskekse

Auf vielen Handwerkermärkten, in Haushaltswarenläden oder Online-Shops bekommt man inzwischen problemlos Plätzchen-Ausstecher mit den unterschiedlichsten Halloweenmotiven*. Warum also nicht schon einige Tage im Voraus einfach einen simplen weihnachtlichen Mürbeteig abwandeln und mit Fledermaus-, Katzen-, Hexen- oder Kürbisförmchen einen riesigen Haufen Plätzchen backen?

* Amazon-Affiliate Link

Noch keine Kommentare bis jetzt.

Einen Kommentar schreiben