Berliner Freestyle-Küche, quer durch Kontinente & Zeitzonen

12 von 12 im Juli

Ganz schnell husche ich mal nächstens ins Blog und reiche blitzschnell noch meine 12 Bilder vom 12. Tag im Juli hinein. Eine schöne Aktion, die ihre Heimat inzwischen im Blog “Draußen nur Kännchen” gefunden hat.

Wie immer in letzter Zeit ziemlich babylastig. Ich erwische mich dabei, wie ich mich dann dafür entschuldigen will. Aber eigentlich ist das total… bekloppt. In unserem Alltag ist eben ein vollkommen neuer Mensch dazu gekommen, dem einfach viel Zeit, Pflege und Liebe zusteht. Punkt. Neuer Lebensabschnitt und so. 😉

#12v12 im Juli

1. Start in den Tag: Stillen und ausgiebig mit dem Kind kuscheln. Gaaanz wichtig!
2. Entstunken, gewaschen, umgezogen. Zur Spieluhr gezappeltanzt. Dino-Couture!
3. Einhändig Porridge kochen. Hier geht es zu meinem Rezept für Porridge aus der Mikrowelle. Das Kind ist heute ein absoluter Tragling. Mal sehen wann es wirklich Frühstück für Mama gibt.
4. Besuch ist da, das heißt für mich: Frühstück!
5. Total verzappelt aber auch total süß: Babyfüßchenvergleich mit Kind und dem Besuchsbaby.
6. Waaaarm! Zeit für ein Eis. Oder zwei.. oder… 😉
7. Neue Hose für das Waschbärchen! Danke an den Besuch! <3
8. Die Gewandfibel für meine byzantinische Darstellung kam heute an. Etwas klein aber hübsch. Hoffe sie hält den Mantelstoff.
9. Dinner to be. So hungry!
10. Dinner: Schupfnudeln mit Würstchen, Zwiebeln, zwei schrumpeligen Äpfeln aus dem Obstkorb und Paprika. Resteküche at it’s best. 🙂
11. Von Hand nähen und über einer anderen Verschlussmethode für das Untergewand meiner byzantischen Darstellung herumgrübeln. Ich bin da nicht wirklich glücklich mit, was wohl heißt: Mehr Recherche.
12. Bevor ich ins Bettchen darf: Muttermilch abpumpen & Vorrat im TK auffüllen.

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Quick & easy: Porridge / Haferbrei aus der Mikrowelle

So gern ich auch in Töpfen und Kesseln rühre, morgens in der Woche habe ich da nicht die Muße zu. Da möchte ich nur meinen Kaffee und schnell was Leckeres und Gesundes im Magen haben. Porridge zum Beispiel. Und seitdem ich ein Baby habe – mal ehrlich: Da bin ich froh, wenn ich momentan überhaupt die Zeit zum Essen finde. 😉

Porridge aus der Mikrowelle

Haferbrei, Porridge, Oatmeal… frisch aus der Mikrowelle!

Als ich letztens meine Anleitung für Bacon aus der Mikrowelle (und nein, ich koche tatsächlich noch richtig.. ;)) veröffentlichte, kamen Fragen danach, wie ich meinen Frühstücksbrei zubereite (und was das für leckere Dinge darauf sind). Auf Instagram poste ich unter #DailyPorridge nach Möglichkeit mein Frühstück und auch dort habe ich die Zubereitungsart schon öfter erklärt. Zeit, es hier also endlich mal niederzutippen, auch wenn es babybedingt wieder nur mit Handyfotos ist.

Deswegen gibt es heute ein Grundrezept. Naja.. mehr so ein Pi-mal-Daumen-Rezept. Denn genaue Maßeinheiten kann ich euch nicht an die Hand geben. Je nachdem wo wir gerade bei einem Haferflockennotstand einkaufen, nutze ich öfter verschiedene Marken – und bin immer wieder über die verschiedenen Ergebnisse erstaunt. Ich greife für mein Mikrowellenporridge immer zu den Zarten Haferflocken, aber hier gibt es je nach Hersteller große Unterschiede im Ergebnis. Mein persönlicher Liebling für den Haferbrei sind die Haferflocken von Kölln, die gab’s schon früher bei Mama. Eine weitere Variable ist die gewählte Schüssel zur Zubereitung, bei mir sind es fast immer Gefäße, die circa 0,5 L fassen, in Form einer halbkugeligen Suppenschüssel. Bei flacheren Gefäßen, wie tiefen Tellern, verlängert sich die Garzeit. Und entscheidend ist natürlich eure Mikrowelle. Ich habe keinerlei Ahnung wie viel Watt meine hat, ich nutze sie für den Morgenbrei auf Höchstleistung.

Für mich hat Haferbrei die perfekte Konsistenz, wenn er zwar gerade so eben stichfest, aber noch cremig und gut rührbar und eben keine betonharte Mischung ist. Und ich mag ihn lauwarm bis warm. Gerne mit einer ordentlichen Portion Obst darin, getoppt mit etwas Joghurt und ein paar Nüssen und oder auch mal mit einem Klecks Butter. Ich bereite mein Porridge ohne Salz zu, weil ich abschließend je nach Laune würze.

Wie kocht man Porridge in der Mikrowelle?

Grundrezept: Porridge aus der Mikrowelle

35 g Haferflocken (2,5 EL)
160 g Wasser
80 g Milch

Zubereitung

  • Die Mengen sind Circa-Angaben, probiert es also mit euren Haferflocken aus und korrigiert gegebenenfalls nach.
  • Haferflocken in eine mikrowellengeeignete Schüssel geben, Wasser hinzufügen, umrühren. Milch hinzufügen, nochmals umrühren. Die Haferflocken müssen in der Flüssigkeit gut schwimmen können.
  • Schüssel in die Mikrowelle geben und 2 bis 2,5 Minuten auf voller Leistung laufen lassen (Auch hier gilt: Das ist nur ein Richtwert, achtet bitte auf euer Gerät.) und die Schüssel dabei beobachten. Der Hafer muss einmal richtig aufkochen, dabei hebt sich die gesamte Masse und kocht bis zum Schüsselrand hoch. Bevor es überläuft, bitte die Mikrowelle stoppen. Nach ein paar Mal habt ihr den Dreh raus und ein Gefühl dafür, wann es so weit ist.
  • Die Schüssel mit dem Porridge entnehmen (Vorsicht: Heiß!) und den Inhalt umrühren. Das Porridge kann zu diesem Zeitpunkt noch sehr suppig wirken, der Hafer quillt aber noch nach.
  • Den Haferbrei jetzt 5-10 Minuten ruhen lassen. In dieser Zeit können im Ruhe Früchte für das Topping geschnibbelt oder andere Dinge dafür vorbereitet werden.
  • Alles auf den Früchstückbrei geben (Foto für Instagram machen ;)) – fertig!

 

Baukastensystem Haferbrei – Topping fürs Porridge

Leicht gesalzen, mit Sahne und Honig darüber wäre die klassische schottische Form. Meine Lieblingsvarianten schwanken abhängig von Jahreszeit und Tagesform. Falls es den Porridge nicht pur gibt, kommt als Topping Obst oder Gemüse darauf und etwas Fett – in Form von Nüssen, Kernen, Samen, Butter, anderen Milchprodukten, Ölen, Nussbutter usw. -, damit der Körper (nach meinem Verständnis) die fettlöslichen Vitamine besser aufnehmen kann. Ich süße fast nur, wenn das Obst selbst nicht süß genug ist – oder ich schlicht Lust darauf habe. 😉

Herzhaftes Porridge aus der Mikrowelle

Ich kombiniere gerne Süß mit Salzig. Bacon, Pflaumen, Joghurt, Erdnussbutter, Banane und etwas Ahornsirup oder Honig passen perfekt zueinander. Oder frische, reife Feigen und Bacon – Mjam! Süß-säuerliche Blaubeeren lassen sich ebenso gerne mit salzigen Dingen kombinieren. Orangenschnitze, Sesam, Butter – bestäubt mit etwas Zimt und Zucker sind auch ein Dreamteam. Erdbeeren und Schokolade sowieso. Oder es gibt mal gebratene Bananen und geröstete Walnüsse zum Haferbrei.

Im Grunde bietet einem eine Schüssel Porridge die Grundfläche, um sich je nach Lust und Hunger kreativ auszutoben. Ein wunderbares Baukastensystem, das perfekt ist, um an die Zutaten angepasst zu werden, die sich in der eigene Küche finden – oder die halt einfach verbraucht werden müssen (wie zum Beispiel die letzten drei Weintrauben, die 25 g Tiefkühlhimbeeren die im Fach noch Platz wegnehmen, der angeknabberte Schokokriegel von vorgestern und und und…).

Topping-Ideen fürs Porridge

Gewürze: Ceylon Zimt, gemahlene Vanilleschote, Kardamom, Macis, echter Kakao, Kürbiskuchengewürz, mein Orientzucker (der ist sooo lecker auf Porridge!)

Süß: süße Früchte, Honig, Zucker (in allen Variationen), Karamellsirup, Vanillesirup, Schokoladensirup, Schokoladenchips, Ahornsirup, Agavensirup, Apfelmus, ganz sündig – Reste vom Mandelkaramell

Herzhaft: Bacon (auch aus der Mikrowelle), Spiegelei, Rührei, Schnittlauch, geriebener Käse, Fetakrümel, Tomaten, Frühlingszwiebeln, Apfel-Zwiebel-Schmalz, geröstete Zwiebeln, Oliven, Meersalz, Bärlauchsalz, Zitronensalz, Bacon-Chipotle-Salz, mein Kräutersalz, Chutneys, Pesto, Schinken, Salami, Tofu, Seitan und natürlich alle möglichen frischen Küchenkräuter

Neutral: Butter, Sahne, Joghurt, Öle, Erdnussbutter, Mandelmus, Nüsse und Kerne aller Art (Walnüsse, Mandelblätter, Haselnüsse, Cashews, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne, Kokos, Sesam…), Chia, Minze

Früchte: Je nach Saison Äpfel, Birnen, Bananen, Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Orangen, Mandarinen, Grapefruit, Melone, Mango, Weintrauben, Kiwi… Im Notfall nehme ich auch gerne Dosenfrüchte oder selbsteingekochtes Obst wie Mirabellen oder Quitten, gutes Apfelmus ist auch toll. (Ich versuche hier einigermaßen saisonal einzukaufen, also keine Erdbeeren im Januar usw. Beerenfrüchte nehme ich außerhalb der Saison als gut entnehmbare Tiefkühlware. In den warmen Haferbrei geworfen und etwas gewartet, tauen sie rasch auf)

Und zum Schluss noch eine optische Anregung zur Umsetzung. So vielfältig kann euer Frühstück aussehen – es muss also nicht immer die langweilige Käsestulle sein. Ob man sich ein Brot schmiert oder schnell die Haferflocken in die Mikrowelle schmeißt und nen Apfel reinschnibbelt – der Aufwand hält sich wirklich in Grenzen. Achja.. und Hafer kann natürlich auch noch anders genossen werden, ich empfehle da ganz unschuldig das schottische Rezept für Cranachan, das ist auch mit Früchten – und mit Whisky. 😉

Und was kommt auf den Haferbrei? Topping für die Porridgebowl

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Monstersichtung in der Küche: Nessie Ahoi!

Darf ich vorstellen? Das ist Nessie. Sie hilft mir gerade dabei, meine leckere Spinatlasagne mit Feta und Béchamelsauce zu kochen.

Nessie Suppenkelle / Nessie Ladle

Ich habe ja ein Herz für nette Küchengadgets – meine vor allerlei Krimskrams quasi berstende, kunterbunte Küche mit heißgeliebten Dino-Sandwichcuttern*, Fledermaustasse und Totenkopfteelöffel ist beredte Zeugin hierfür. 😉 Vor einer gefühlten Ewigkeit stolperte ich im Netz über eine Suppenkelle, die wie das Monster von Loch Ness geformt ist und wurde von einer immensen Welle von “Haben will!” überrollt. Damals hätte ich das hübsche Teilchen nur aus Israel importieren können, tat dann aber nach einiger Zeit einen Händler in Deutschland auf. Seitdem ziert eine türkisfarbene Nessie-Kelle meine Küche. (Und ja, die Fotos sind aus Baby-Gründen derzeit alle nur vom Handy.)

Nessie Mama mit Baby-Nessies / Schaumlöffel und Nessie-Kellens

Familienzusammenführung: Mama Nessie trifft Baby Nessies

Vor kurzem stieß ich dann eher zufällig (und mit einem lauten Quietschen) bei Amazon auf Mama Nessie* – so wird die größere Form mit ihrer Funktion als Schaumlöffel bezeichnet, die es jetzt auch zu kaufen gibt. So ganz nebenbei entdeckte ich dann, dass die Nessie-Suppenkellen jetzt auch a) in anderen Farben (grün & lila) zu haben sind b) als Baby Nessies bezeichnet werden und c) nicht mehr einen Arm, ein Bein und die linke Niere kosten, sondern echt günstig sind. (Ich hatte damals inklusive Versand noch fast 30 Euro gezahlt, jetzt gibt es die süßen Nessie-Kellen im Dreierpack* für etwas über 12 Euro.)

In meiner Küche gab es dann also letztens eine Familienzusammenführung von Mama- und Baby-Nessies. (Ja..ähem.. für das Thema bin ich gerade irgendwie empfänglich.. ;)) Nicht lachen… aber solche Küchengadgets oder andere schöne materielle Dinge bringen mir – vielleicht absurderweise – so ein wenig Zen in den Alltag. Im Trubel bleibt der Blick daran haften, bremst ab und erfreut sich schlicht kurz daran. Das ist ähnlich wie beim Spinnen mit der Kreuzspindel – ich könnte die frisch gesponnene Wolle einfach kreuz und quer zu einem Knäuel wickeln (sie wird bei der Weiterverarbeitung sowieso wieder abgewickelt) oder ich wickle sie ganz präzise in einem Muster, das ich im Nachgang dann zerstören muss, und erfreue mich in diesem Moment daran.
Vielleicht etwas gaga – aber egal. Ich habe mich über meinen Nessiefund jedenfalls so gefreut (und das Feedback via Instagram war auch so neugierig), dass ich das kurz mit euch teilen wollte. Oh.. und als Kellen taugen die hübschen Teilchen natürlich auch, sie dürfen laut Anleitung nur nicht in stark färbende Dinge – für die Tomatensuppe, die färbetechnisch ja zum Beispiel auch gerne der Tod von Tupperdosen ist, nutze ich sie also nicht. Na denn, tschüß & bis bald. 🙂

Nessie Mama mit Baby-Nessies / Schaumlöffel und Nessie-Kellen / Nessie Ladle

* Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr etwas über diesen Link erwerbt, erhalte ich eine geringe Provision dafür.

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12 von 12 im Juni

Huch…. isses schon wieder so weit? Die Zeit rennt, das Kind wächst. Wie kann es denn jetzt nur schon über zwei Monate alt sein? Auf jeden Fall habe ich es (erstaunlicherweise) auch in diesem Monat geschafft 12 Bilder vom 12. des Monats voll zu machen.
Wie immer gibt es die Einblicke via meines Instagram-Accounts. Viel Spaß beim Reingucken.

12 von 12 Juni16

  1. Frühstücksfoto. War eh ein spätes Frühstück nach einer unruhigen Nacht.
  2. Der Versuch eines Familienmittagsschlafs. Es blieb leider beim Versuch.
  3. Trotz Schafskälte: Erdbeermilchshake im Draußen. Für mich mit nem Klecks Schokoleis drin. (Ja, das sind Hipster-Gläser. Nein, ich schmiere den Inhalt nicht dekorativ und total gaga außen drauf und brösel noch trockenen Chia drüber. Und nö, ich schäme mich nicht für sie. Seit dem Orientzucker und meinem Rant über Porridgebuden wissen wir doch eh, dass es hipstermäßig für mich zu spät ist. 😉
  4. Kirschen gab es auch.
  5. Im Pflanzenregal sieht es in diesem Jahr etwas mau aus. Aber ich hab halt babybedingt doch weniger Zeit, ein Teil der Pflanzen steht auch außerhalb des Bildes, weitere kommen noch hinzu, der Rest rankt und wächst grad erst vor sich hin. Positiv: Ich habe viele Chilis überwintern können.
  6. Tschilp! (Symbolbild für die hier täglich bei uns einfallende Gang aus Berliner Spatzen und Kohlmeisen. 🐦)
  7. Spargel schälen – Vorbereitung fürs Abendessen. Hunger!
  8. Und zwischendrin bei der Suche nach dem richtigen Stoff für die byzantinische Darstellung verzweifeln. Meh. Ich bin inzwischen wirklich total verunsichert. Und natürlich rennt die Zeit.
  9. Abendessen: Französischer Spargel-Crumble. Nom! Rezept ist im Blog. Könnte mich in den herzhaften Streuseln aus Ziegenkäse und Mandelblättchen rollen…
  10. Apropos Gewandung: Das #Kind hat dank der Handmaid immerhin schon mittelalterliche Unterwäsche (und damit mehr als wir 😉)
  11. Buch, etwas andere Kirschen & Bollywoodfilm, um dem Fußball zu entgehen.
  12. Letzte Meldung für heute: *schrubbschrubbschrubb* & Blick ins Bad. Nacht ihr Lieben, war schön mit euch. (Und ich seh grad, dass ich ne neue Zahnbürste kaufen muss. 😊)

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Bacon aus der Mikrowelle

Ja.. ja.. die Mikrowelle. Für einige sicherlich ein Hassobjekt mit bösen Ufostrahlen, das die energetische Balance der Wohnung via Chemtrailverschwörung einebnet und in den 7. Kreis der Hölle verlegt. Für andere ist es DAS Kochinstrument (Früher gab es da sogar Mikrowellenkochbücher für. Mit ganzen Brathühnern, die darin gegart und für ein knuspriges Aussehen (!) braun angemalt wurden… Das ließ mich schon als Zwölfjährige ahnungsschwer erschaudern. Gruselig. Wer denkt sich sowas aus?). Für mich ist es schlicht ein praktischer Gegenstand, um mal rasch Milch heiß zu machen, was aufzutauen, Kuvertüre zu schmelzen oder um… Bacon zu braten. Und so ein knuspriges Stückchen Speck macht sich außerdem hervorragend, um es über das (ebenfalls in der Mikrowelle ;)) frisch gekochte Porridge zu bröseln.

Porridge und Bacon aus der Mikrowelle

Nachdem ich ja letztens über meinen Orientzucker als Topping für Haferbrei schwadronierte, muss ich auf diese herzhafte Variante – die ich gerne mal frühstücke – auch noch rasch hinweisen. Guckt nicht so ungläubig, Süß, salzig und fruchtig passen tatsächlich hervorragend zusammen.

Frühstücksideen: Haferbrei mit knusprigem Bacon

Knuspriger Frühstücksspeck aus der Mikrowelle

Wait… Nochmal zurück: Bacon? Aus der Mikrowelle? Das geht? Jepp! Sehr gut sogar. Das Ergebnis ist tatsächlich köstlicher, crispy Speck, der gleichmäßig durchgeknuspert ist, ohne im eigenen Fett zu schwimmen oder euch und die Küche beim Braten gleich halb mit zu frittieren. Die Methode braucht am Anfang etwas Experimentierfreude, abhängig von eurer Mikrowelle und der Frühstücksspeckmarke. Nur Mut, tastet euch einfach heran. Ich habe am Anfang auch erst ein paar Streifen Frühstücksspeck in Holzkohle verwandelt und war sehr skeptisch, bis ich dann mein Bacon-Mojo entdeckte. 😉 Beginnt mit einer Minute und steigert euch dann bis hin zu zwei Minuten. Bei mir braucht der Bacon je nach Marke zwischen 1:30 und 2:00 Minuten.

Bacon aus der Mikrowelle

Rezept für Bacon aus der Mikrowelle

Bacon
Küchenpapier
großer Teller
Mikrowelle

Zubereitung

  • Ein Stück Küchenrolle, bestehend aus 3 Blättern, abreißen.
  • 2 Blätter übereinander falten und auf den Teller legen.
  • Den Bacon auf das Papier legen, so dass er sich nicht gegenseitig berührt.
  • Das dritte Blatt darüberklappen.
  • Den Teller in die Mikrowelle stellen und – je nach Stärke eurer Mikrowelle – zwischen 1 bis 2 Minuten auf voller Leistung erhitzen. Das britzelt und brutzelt recht lautstark.
  • Mikrowelle öffnen. Vorsicht: Heiß und fettig! Teller und fettiges Papier abkühlen lassen und dann den knusprigen Bacon entnehmen.

(Aus bekannten Gründen – Baby & Zeitmangel – gibt’s Fotos derzeit nur als miese Handyschnappschüsse. Seht es mir nach.)

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