Für Salz-Junkies: Rezept für Bacon-Chipotle-Salz

Es gibt so ein paar Lebensmittel, mit denen wird alles besser: Schokolade, Butter und eben…. Bacon. (Ha, ich sage nur Double-Chocolate-Espresso-Bacon-Muffins!)

Baconsalz / Gewürzsalz

Die Idee eines mit Bacon aromatisierten Salzes preschte schon vor über einem Jahr in den Weiten des Internets an mir vorbei. Der Geburtstag einer lieben Freundin im Juli, die sich “Bacon: Das große Speck-Kochbuch“* gewünscht hatte, war ein guter Anlass die Idee endlich in die Tat umzusetzen, um ihr das Gewürzsalz zusammen mit dem Buch zu schenken.

Bacon-Salz / Gewürzmischung mit Frühstücksspeck

Also habe ich bei gut 35° meinen Herd angeworfen und todesmutig Bacon darin ausgebraten (und mich quasi in der Küche gleich mit), gemörsert und mit Salz und einem Hauch gemahlenen Chipotle – das sind geräucherte Jalapeños aus Mexiko – gemischt. Inzwischen haben wir das Bacon-Chipotle-Salz auch getestet, nochmal etwas nachgewürzt und festgestellt, dass es wirklich genial-leckere Ergänzung zu gekochten, weichen Eiern und anderen Eierspeisen ist. Der Test mit Salatsaucen steht noch an, ich stelle es mir wirklich nett bei einem leichten Sommersalat vor – aber auch gut in einer Nudelsauce. Die geräucherten Jalapeños sind wirklich nur ganz sanft im Hintergrund zu erahnen, ich hätte ja noch ein wenig mehr hineingetan, aber der Liebste fand es so perfekt.  Aber das ist ja das Schöne am Selbermachen: Ihr könnt je nach persönlicher Vorliebe noch etwas mehr Schärfe oder Bacon in dem Bacon-Salz versenken. :)
Das aromatisierte Salz – das sehr schön auch als carnivores Topping, vegan oder vegetarisch ist dieser Beitrag halt wirklich nicht, für Gemüseplatten oder Mozarella geeignet ist, schenkt einen leichten Geschmack nach gebratenem Speck ohne die totale Bacon-Keule auszufahren.

Bacon-Chipotle-Salz

Also: Für Salz-Junkies wie mich, eine wirklich sehr nette Ergänzung und Spielerei. Auch ein schönes kulinarisches Geschenk aus der Küche. (Wer es lieber kräuteriger mag, dem möchte ich stattdessen mein Kräutersalz ans Herz legen.) Momentan lagere ich das Bacon-Salz in einem Schraubglas im Kühlschrank. Rein theoretisch sollte der gebratene Schinken von den Salzmengen konserviert genug sein – ich habe bei der Wärme aber etwas Bedenken, dass er eventuell ranzig wird.

Rezept für Bacon-Chipotle-Salz

400 g feines Meersalz
200 g Baconstreifen
1 TL Chipotle* (gemahlen)
1 TL Pfefferkörner (bei mir: 2/4 schwarze, je 1/4 grüne & rote Körner Pfefferkörner, fein mahlen)

Zubereitung

  • Baconstreifen nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben.
  • Bei 175° (Umluft, vorgeheizt) auf mittlerer Schiene für 10-15 Minuten kross ausbacken. Aufpassen! Die Grenze zwischen “schön knusprig” und “noch schwach an Bacon erinnernde Holzkohle” ist wirklich schmal.
  • Den knusprig ausgelassenen Bacon auf Küchenkrepp setzen, abtupfen (dabei zerbricht schon einiges), abkühlen lassen und im Mörser (ich habe dafür so einen Granitmörser* genutzt, der mir auch sonst in der Küche gute Dienste leistet) und zerstampfen und zerreiben. Gibt man schon etwas von dem Meersalz dazu, hilft dies beim Zerkleinern von störrischen Stückchen.
  • Den kleingeriebenen Bacon, den frisch gemahlenen oder ebenfalls zerstampften Pfeffer, Chipotle und Meersalz in einer größeren Schüssel miteinander vermischen und in gut schließbare Gläser füllen.

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Lockerer & saftiger Marmorkuchen für umwölkte Zeiten

Gerade… gerade ist keine schöne Zeit in unserem Leben, weswegen ich mich hier momentan auch leider etwas rar mache. Aber Kuchenbacken hilft seltsamerweise. Zumindest ein wenig. Vielleicht, weil man hier alles vermeintlich unter Kontrolle hat. Man rührt selbstvergessen vor sich hin, schleckt friedlich rohe Teigreste ab (und teilt natürlich großzügig mit dem ganz zufällig in der Küche herumlungernden Liebsten) und freut sich über den tollen, lockeren, fluffigen und einfach leckeren Kuchen als Backergebnis. (Von dem frau natürlich direkt noch warm ein Stück abschneidet und genießerisch hineinbeißt.)

Marmorkuchen

Ich liebe Gebäck ja in aller Variation – Torten, Plunder, Fettgebäck, Kekse, whatever. Aber mit einem schlichten – allerdings muss der wirklich gut sein – Marmorkuchen kriegt man mich ja fast sicher. Bis ich mein Rezept für mich hatte, musste ich im Laufe der Zeit etwas rumfeilen. Ich hoffe meine Version gefällt euch und hilft vielleicht auch beim Vertreiben einiger grauer Wolken und schwarzer Gedanken.

Guglhupf

Frisch gebacken ist der Marmorkuchen wirklich schön locker und keinesfalls staubtrocken (wie die zahlreichen Anverwandten von ihm, denen ich im Laufe der Jahre schon begegnet bin). Eine Nacht im Kühlschrank sorgt aber dafür, dass er kompakter und fester ist. Zum Servieren würde ich ihn also am gleichen Tag backen und auf den Tisch bringen.

Marmorkuchen

guglhupf

Mich persönlich stört diese natürlich Wandlung eines Kuchens jetzt nicht so immens, auch wenn er frisch gebacken natürlich am besten schmeckt. Ich schneide den Rührkuchen meist am zweiten Tag in Stücke und friere diese portioniert ein. Ganz kurz in der Mikrowelle angetaut und angewärmt, sind diese dann wieder fast wie frisch.

Und falls jemand von der DIY-Fraktion mitliest: Die im Hintergrund zu sehende, etwas ungebügelte Tischdecke habe ich mit Anfang 20 selbst bestickt. Mit meiner derzeit wieder aufkommenden Lust auf Mittelalter-Reenactment sind mir – zwischen all den anderen Materialien zum Selbermachen von schönen Dingen – letztlich auch meine Stickutensilien wieder in die Hände gefallen. Was dazu führt, dass ich auch den Spaß am Entwerfen von Stickereien wiederentdeckt habe. Für mein aktuelles Projekt einer Pilgertasche habe ich zudem die Seide zum Sticken selbstgesponnen.

Marmorkuchen-backen-skRezept für Marmorkuchen

400 g Mehl
250 g Zucker
250 g Butter
125 g Milch
5 Eier
1 Päckchen Backpulver (15 g)
1/4 TL Vanillepulver (alternativ: Mark 1/2 Vanilleschote)

Für die Marmorierung

3 EL echter Kakao
3 EL Portwein oder Milch
1/4 TL getrocknete Orangenschale

Zubereitung Marmorkuchen

  • Zunächst die weiche Butter in eine Backschüssel geben und mit dem – mit Vanille vermischten – Zucker mittels Rührgerät cremig rühren.
  • Anschließend werden die zimmerwarmen Eier nach und nach in die Buttermischung eingearbeitet.
  • Nun abwechselnd das mit dem Backpulver vermischte Mehl und die zimmerwarme Milch in den Kuchenteig einrühren.
  • Der Teig hat die perfekte Konsistenz, wenn er nicht flüssig ist, aber auch nicht betonfest an den Rührhaken hängt. Als Test: Der Rührteig sollte sich von selbst, aber schwer reißend von einem Löffel lösen.
  • Eine Rührkuchenform (oder nennt man die Guglhupfform?) mit etwas Sonnenblumenöl auspinseln und mit Mehl ausstäuben.
  • Etwa 2/3 des Kuchenteiges in die ausgefettete und ausgemehlte Backform geben und glatt streichen.
  • Den restlichen Teig rasch von Hand mit dem Kakaopulver dem Portwein (alternativ: Milch) und der Orangenschale vermischen.
  • Den Schokoladenteig ebenfalls in der Kuchenform verteilen. Für die typische Marmorierung wiederholt spiralförmig mit einer Gabel durch den Teig fahren.
  • Den Teig in der Form glatt streichen und bei 175° im vorgeheizten Backofen (Umluft) auf der Schiene unter der mittleren für circa 50 Minuten backen. (Ich drehe den Kuchen in der Mitte der Backzeit einmal)
  • Gegen Ende der Backzeit eine Garprobe mit einem Holzstäbchen machen. Bleibt kein Teig mehr daran haften, ist der Marmorkuchen fertig.
  • Den Marmorkuchen in der Form auskühlen lassen, stürzen und entweder ganz puristisch mit Puderzucker bestäuben oder mit Kuvertüre nach Wahl überziehen.
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Lesehungrig No. 4

Ihr Lieben, es ist mal wieder so weit – wir widmen uns hungrig einer schönen Portion Lesefutter! Und gerade zur Sommer- und Urlaubszeit haben sich hier ein paar leckere Häppchen Literatur und dazugehörige schöne Rezeptinterpretationen angesammelt.

Lesehungrig-quer-SIch habe es leider nicht geschafft, mich in diesem Quartal zu beteiligen und streue ganz brav Asche auf mein unwürdiges Haupt und wälze mich mental in Schande vor euch. Dafür habe ich aber ein paar spannende Rezepte in Planung, bzw. schon hergestellt, die sich wieder in Richtung Fantasybücher bewegen. Ich sage nur so viel: Ein Rezept wird nach Hogwarts führen, dann habe ich noch Drachen zu bieten und Schildkröten mit Elefanten auf dem Rücken. ;) So viel also zu meinen bibliophil-kulinarischen Ideen, die mich derzeit umtreiben.

Lesehungrig-Banner-türkis-SB

Lange Vorrede, kurzer Sinn, hier findet ihr die kleine, aber äußerst feine Zusammenfassung für das zweite Quartal 2014. Die fünf Rezepte sind wieder alle herrlich unterschiedlich und bieten gleichzeitig Einblicke in bisher noch unbekannte Lesewelten. Mit Ylvas Einreichung ist sogar äußerst lustig eine meiner Lieblingsbuchserien vertreten – manchen vielleicht besser als HBO-TV-Serien-Umsetzung “Game of Thrones” bekannt.

Zusammenfassung Lesehungrig IV.

Eiersalat

Den Anfang macht im zweiten Quartal 2014 Ulrike mit ihrer Version des vom Krematoriumsmitarbeiter verspeisten Eiersalat-Kresse-Sandwichs. Man ahnt es schon, es handelt sich um einen Krimi, nämlich “Lutetia Stubbs: KellerLeichen und wie man sie nicht entsorgt”* von Matthias Czarnetzki, der voller herrlich schräger Charaktere sein soll. Und wie man bei Ulrike lesen kann, ist der Autor auch direkt auf Twitter greifbar. Das Buch klingt sehr lesenswert und Letzteres sehr nett! :)c

Sauerteigansatz

Bei Ylva findet sich eine wirklich lustige Umsetzung von George R. R. Martins genialem und ja eher düsteren Fantasyepos “Das Lied von Eis und Feuer”* (das 5-Book Boxed Set * der englischen Originalausgabe ist sprachlich wie preislich empfehlenswerter). Sie benennt ihr Anstellgut zum Brotbacken nach Charakteren der großen Clans. Ich darf kurz und anschaulich zitieren: “Petyr, Verteter der Baelishs und Meister des Dinkelsauers mit all seiner zähen Schleimigkeit” – göttlich! Ich habe beim Lesen Tränen gelacht. Perfekt für Game of Thrones*-Fans.

Klütersuppe

Auch bei Sabine wird es mit ihrer Klütersuppe mit Kirschen absolut kriminell. Richard Fasten wird den Berliner/innen, die einen ganz bestimmten Radiosender hören, ja sowieso ein Begriff sein. Hier treffen wir auf sein Buch “Moin: Ein Fastostsee-Küstenroman“*. Titelheld ist der von seiner Umwelt etwas gequälte Dorfpolizist Boris Kröger, der sich im Grunde doch nur seine Ruhe und Klütersuppe von seiner Oma wünscht. Man sollte auf die sprachlichen Eigenheiten des Buches (tut, tut, tut….) mental vorbereitet sein, dann liest es sich nach schön sommerlicher Kurzweil.

Käsebällchen

Susanne bringt etwas Außergewöhnliches mit, sie hat nämlich Käseklopse gekocht. Inspiriert wurde sie hierzu von dem Vater-Tochter-Roman “Chuzpe“* von Lily Brett, der sich durch eine spannende Geschichte (Ruths sehr lebenslustiger 87jähriger Vater zieht von Melbourne zu ihr nach New York, lernt dort zu ihrer Besorgnis eine neue, vollbusige Liebe (Zofia) kennen und eröffnet ein Klopse-Restaurant namens “You’ve got to have balls” ;)) und feinsinnigen Humor hervortut. Aber nicht nur Lustiges kommt zur Sprache, das Buch greift auch die jüdische Geschichte des 2. Weltkrieges auf.

Bretonische Milchkonfitüre

Und von Ulrike gibt es in diesem Quartal sogar noch einen zweiten köstlichen Beitrag. Mit der Bretonischen Milchkonfitüre treffen wir wieder auf Komissar Dupin, den wir schon Ende letzten Jahres mittels bretonischer Butterkekse kennenlernen durften. Diesmal ist er in den Salzgärten unterwegs und eigentlich hatte Frau Küchenlatein in ihrem bretonischem Kochbuch nach einem gänzlich anderen Rezept für ein in dem Krimi “Bretonisches Gold“* von Jean-Luc Bannalec erwähntes Gericht gesucht, blieb dann aber mangels des Gesuchten an diesem verführerischen und zuckersüßen Brotaufstrich hängen.. äh.. kleben.

Pfefferminztaler

Beinahe hätte ich die liebe Gourmandise und ihr Rezept für Pfefferminztaler unterschlagen. Mit dem schönen Roman “Valerie kocht“* von Maria Goodin kommt dann auch noch eine leichte, aber dennoch tiefgehende Mutter-Tochter-Geschichte ins Boot. Als Valerie schwer erkrankt, zieht die rationale Nell, die ihrer Mutter die fantasiereichen Verbrämungen der Familiengeschichte übel nimmt, zu ihr, um die Wahrheit zu erforschen. Aber ihre Mutter kocht und bäckt nur und erzählt weiter lustige Geschichten, bis sich nach und nach mehr enthüllt. Mit diesen Pfefferminztalern soll Baby-Nell übrigens mal Höchstgeschwindigkeit beschleunigt worden sein.

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Sponsored Video: Rezept für Lachs Ceviche in der Kühne Kochkiste

Nein, bei der Kochkiste von Kühne handelt es sich nicht um eine der zahlreichen Lebensmittelboxen, die an die Haustüren geliefert werden. Aber der Ansatz ist schon durchaus ähnlich: Seit einiger Zeit bietet die Firma Kühne – die ja vor knapp 300 Jahren in Berlin gegründet wurde und erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts ihren Hauptsitz nach Hamburg verlegt hat – auf ihrer Webseite nämlich drei- bis fünfminütige Kochvideos an, die dazu inspirieren sollen selbst zum Kochlöffel zu greifen.
Jeden Monat stellt der Hamburger Koch Freddy Grun, der in Hamburg-Rothenbaum zusammen mit seiner Familie das Restaurant „Elbfood“ betreibt, ein neues Rezept vor, das relativ einfach nachkochbar ist, so dass man seine Nase mal vorsichtig in andere kulinarische Welten stecken kann. Die Videos sind sympathisch gemacht, wenn Freddy auch an ein paar Stellen etwas steif wirkt und der nicht vorhandene Augenkontakt etwas irritiert.

Lachs-Ceviche

In diesem Monat stellt Freddy Lachs Ceviche mit einem Salat aus schwarzen und weißen Bohnen und eingelegter gebratener Paprika vor. Für wen das ein Buch mit sieben Siegeln ist: Ceviche ist ein traditionelles Gericht aus Lateinamerika, bei dem Fisch- und Meeresfrüchte in Limettensaft mariniert und durch die Fruchtsäure gebeizt werden – erkennbar daran, wie sich der im Kühne-Kochkisten-Video marinierte Lachs langsam weißlich verfärbt. Sehr erfrischend, sehr lecker und ein schönes, leichtes Sommergericht. Ganz besonders gut finde ich, dass sich die Zutatenliste bei den im Rezept verwendeten eingelegten gebratenen Paprika (Gerösteter Paprika, Branntweinessig, Zucker, Knoblauch, Salz) und Jalapeños (Jalapeño, Branntweinessig, Salz) jeweils angenehm kurz und zusatzstofffrei liest. :)
Wer es ganz authentisch mag, kann die Balsamicocreme bei Seite lassen und vielleicht noch etwas rote Zwiebel und Chili mit dem Lachs Bekanntschaft schließen lassen.

Wem das Video etwas zu schnell war, auf der Webseite zu Kühne Kochkiste ist das Rezept auch in Ruhe nachlesbar. Dort kann man sich auch die vorangegangenen Rezeptvideos ansehen.

Werbung / Dieser Artikel wurde gesponsert von Kühne
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Rezept für mildes Madras-Curry

Für die, denen das bisher nicht klar war: Curry ist kein Gewürz, das irgendwo am Baum wächst und dann fein gemahlen wird. Currypulver ist eine Gewürzmischung – und wie das bei Gewürzmischungen so ist, jeder hat seine liebste Version und es gibt tausend verschiedene Varianten, die unter dem gleichen Namen firmieren.

Selbstgemischtes Madras Curry

Deswegen ist Currypulver eben nicht gleich Currypulver. Ich war schon mal den Tränen nahe, weil ich nach Geschäftsschluss und mit einem falschen Curry vor dem Kochtopf gestrandet war. (Ja, im Ernst.) Mein Lieblingsstandardcurrypulver ist mildes Madras-Curry. Wie die Bezeichnung schon verrät, handelt es sich um eine milde, salzfreie und aromatische Mischung, die sich toll mit anderen Gewürzen versteht, wunderbar zu Kokosnussmilch, Nudelpfannen, Suppen und fruchtigen Zutaten im Essen passt und eben keine nervige Diva auf dem Teller ist.

Gewürze für CurrymischungGemahlene Gewürze für Curry
Abgabe: 31.07.Bisher habe ich immer auf gekaufte Currys zurückgegriffen. Da ich aber viele Gewürzmischungen selbst mische, stand es eigentlich schon länger auf meiner To-do-Liste. Das Curry-Event auf Foodfreak hat mir dazu endlich mal den notwendigen Tritt in den Hintern verpasst, das auch endlich mal anzugehen. ;)

Das Rezept für das Madras-Curry habe ich aus dem wunderbaren Rezeptbuch “Just add Spice“*. Ich habe es fast komplett übernommen, lediglich die Menge an Kreuzkümmel habe ich halbiert, da ich Currys mit zu dominantem Geschmack nach Cumin nicht so sehr schätze. Die Gewürze werden hier vor dem Mahlen nicht geröstet, sondern frisch beim Kochen in der Pfanne angebraten. Das Rezept hat mich nicht enttäuscht und ergibt eine runde Mischung, die sich nicht in den Vordergrund spielt. Eventuell erhöhe ich beim nächsten Mal noch ein wenig den Zimtanteil.
Da ich vom Mörsern irgendwann nen lahmen Arm kriege, empfiehlt sich bei größeren Mengen eine Kaffeemühle. Nachdem ich die von meiner Omi geerbte ja leider mittels Maiskörnern ins Nirvana verfrachtet hatte, habe ich mir nach monatelangem Rumgrübeln diese Elektrische Kaffeemühle* von Cloer zugelegt und bin nach gründlichem Austesten von ihr mehr als nur angetan. Besonders toll ist, dass frau den Behälter entnehmen und einfach abwaschen kann. Kein nerviges Fingerverbiegen beim sorgfältigen Auswischen des Mahlbereiches mehr. Hach.

Rezept für Madras Currypulver
(alle Zutaten sind gemahlen abgemessen)

2 TL Koriander
1 TL Cumin (Kreuzkümmel)
1 1/2 TL Kurkuma
1/2 TL getrockneter Ingwer
1/2 TL Bockshornklee
1/2 TL Ceylon Zimt
1/4 TL Kardamomsamen
1/4 TL Nelken
1/4 TL Chili
1/4 TL schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  • Die Gewürze fein mahlen oder in einem Mörser sorgfältig zerstoßen.
  • Mit einem Löffelmaß* gestrichen abmessen, alles gut miteinander vermischen, in ein gut verschlossenes Glas abfüllen. Fertig.

Gewürzmischung Madras CurryZum Abschluss gibt es noch ein Bild der Gemüsepfanne mit Kokosnussmilch, Kohl und Udonnudeln, die ich gerne mit Curry koche. Seltsamerweise was sie am Ende grünlich verfärbt und nicht gelb – entweder war’s das Curry oder die Kohlsorte. Köstlich war es trotzdem.

Gemüsepfanne mit Curry*Affiliate-Link zu Amazon
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