Berliner Freestyle-Küche, quer durch Kontinente & Zeitzonen

Comedy: Kochen mit Jochen :-)

Heute Vormittag hatte ich eine äh.. sagen wir mal Begegnung der dritten Art mit dem Nachfolgesender vom offenen Kanal Berlin. Eine Freundin schickte mir daraufhin diesen Link. Nachdem ich mich jetzt von meinem Lachkrampf erholt habe, mag ich euch den Clip angedeihen lassen. Viel Spaß beim Gucken. 🙂

 

Muffin-Rezept für Diabetiker: Mandarinen-Kokos-Muffins

Mal wieder experimentelles: Heute habe ich mal was Zuckerfreies in den Zauberkessel geworfen und ein Muffin-Rezept für Diabetes-Bedürfnisse abgewandelt.

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Backen für Diabetiker

Gesüßt habe ich die Muffins mit Cologran Flüssigsüßstoff, der angeblich backstabil ist. Fruktose lehne ich ab - wer mit Fruchtzucker bäckt, kann auch direkt richtigen Haushaltszucker verwenden. Das ist Augenwischerei, die mich bei vielen Diabetiker-Produkten sowieso immer ärgert. Und Streusüße führt in den meisten Fällen zu extreeem beschleunigter Verdauung, deswegen ein Versuch mit der flüssigen Variante, die in meiner Familie auch öfters bei Süßspeisen eingesetzt wird (zum Beispiel zum Süßen von Pudding und anderen Desserts)

Nährwert & BE der Muffins:

Ich habe aus dem Teig ca. 18 Muffins herausgekommen. Den Nährwert habe ich grob überschlagen und komme dabei auf ca. 0,9 BE pro Muffin. Am Besten isst man zu den Muffins jeweils noch einen guten Klecks mit Süßstoff gesüßte Sahne - das darin enthaltene Fett hat einen großen Einfluss darauf, dass die Kohlenhydrate langsamer aufgenommen und in Zucker umgewandelt werden. Der Blutzuckerspiegel steigt also langsamer und hat keine extremen Spitzen. Nach modernen Standpunkten ist es Diabetikern ja sogar erlaubt (bis zu 50 g glaube ich) Zucker pro Tag zu sich zu nehmen. Nur der versteckt sich halt auch überall - nicht nur in Süßigkeiten, sondern auch in anderen Lebensmitteln wie Obst, Brot, Saucen, Fertigprodukten, Getränken, Aufstrichen usw.

Rezept fürDiabetiker-Muffins

250 g Mehl

2 1/2 TL Cologran Flüssigsüßstoff (Ersatz für 150 g Zucker)

1 1/2 TL Backpulver

1 MS Salz

200 g Joghurt

50 ml Milch

2 Eier

50 ml neutrales Pflanzenöl

3 EL Kokosraspel

einige Spritzer Orangenöl

1 Glas Diabetiker-Mandarin-Orangen (Abtropfgewicht ca. 200 g)

Papierförmchen & Muffinblech natürlich

Zubereitung Muffins

  • Das Mehl in eine Backschüssel geben und mit Backpulver, Salz, Kokosraspeln vermischen.
  • Eier, Joghurt, Milch, Öl, Orangenöl und Süßstoff hinzugeben und mit einem Mixer gründlich verquirlen.
  • Die Papierhülsen in die Backmulden des Muffinblechs legen. Oder das Muffinblech fetten und ausmehlen.
  • Die Förmchen zu ca. 2/3 mit dem Teig füllen.
  • Je zwei Mandarinenschnitze auf den Teig legen, leicht andrücken.
  • Muffins im Umluftofen bei 175° ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

Muffin-Fazit: Nunja.... ich will nichts beschönigen: es sind halt Diabetiker-Muffins. Das kein Zucker drinne ist, merkt man schon. Alles in allem sind sie aber eigentlich recht lecker. Die Kokosraspel passen gut in den Teig, Die Früchte machen das Ganze äh... fruchtig. Gemessen an anderen Diabetiker-Produkten kann man die Muffins wahrscheinlich geradezu delikat nennen. Ich habe allerdings auch schon Gebäckstücke mit Zucker vorgesetzt bekommen, bei denen ich diese Muffins bei weitem geschmacklich vorziehen würde 😉

Der Teig würde evtl. einen Tick mehr Süßstoff vertragen. Es gleicht sich aber bei mir aus, da die eingelegten Mandarinen eine wirklich widerliche extreme Süße besitzen. Egal, Sahne drauf, fertig. *Kaffee kochen geht*

Fruits

Pur, aber lecker. Unser Dessert heute Abend.:

Weinbergpfirsiche, Erdbeeren, Aprikosen, Wassermelone und etwas seltsam schmeckende Birne.

Fruits

Da ich am Netbook sitze und der große Rechner nicht an ist, erstmal nur ein unbearbeitetes Bild. Sieht trotzdem zum Anbeißen aus. Fehlt nur noch der Schokoladenbrunnen dazu. 😉

Rezept für arabische Blätterteigtaschen mit Schafskäse und Petersilie

Es ist Freitagabend und die spontane Kochunlust lässt einen an ein rasches, aber leckeres Rezept denken, das man gut auf großen Feiern als Teil des Buffets servieren, aber auch bei nem guten Film vor dem Fernseher knabbern kann. Die arabischen Blätterteigtaschen sind dafür ideal. Die kann jeder Koch-Noob unallfrei zubereiten (jedenfalls solange die nicht wahnsinnig genug sind, ihren Blätterteig selbst zubereiten zu wollen, so wie ich damals. Aber ich war damals jung. Und.. äh.. jung. 😉 ).

Und sie sind sooo lecker - ich denke es liegt nicht nur an meinem arabischen Erbgut, dass ich mich dafür begeistern kann. Diesmal gibt es die Pasteten in der vegetarischen Variante, gefüllt mit Hackfleisch und Tomaten sind sie natürlich auch nicht schlecht. Aber es sollte ja fix gehen. Deswegen auch das etwas unschöne Bild mit Alibi-Grünzeug. Rasch fotografiert und auch nicht wunderschön gefüllt. Ich hatte keine Lust zeitaufwändig hübsche Pastetchen zu formen, sondern habe einfach kleine und etwas unsymmetrische Päckchen geformt - der Hunger war größer. Sowieso ist ein Teil der Füllung - selbstverständlich nur zum Probieren - in meinen Mund gewandert. Geschmeckt hat es dennoch wunderbar. Beim nächsten Backen der Leckerchen werde ich dann formschönere und elegantere Fotos nachreichen. Versprochen. 🙂

Blätterteigtaschen

Rezept für arabische Blätterteigtaschen

1 Paket Tiefkühl-Blätterteig (ca. 450 g)
300 g Schafskäse
1 Bund arabische (glattblättrige) Petersilie
1 TL frisch gestoßener bunter Pfeffer

Zubereitung der Pasteten

  • Blätterteigplatten aus der Packung entnehmen und auftauen lassen.
  • Schafskäse in eine Schüssel geben und mit einer Gabel fein zerdrücken.
  • Die Petersilie waschen, von den Stielen befreien und hacken.
  • Petersilie, Pfeffer und Schafskäse miteinander vermengen.
  • Die Teigplatten ausrollen, zurechtschneiden, mit je einem EL der Käsemasse füllen und verschließen.
  • Den Rand etwas einrollen und mit den Zinken der Gabel eindrücken. Die Pasteten von oben mit der Gabel enstechen, damit sie beim Backen nicht platzen.
  • Die kleinen Pasteten mit etwas Abstand auf ein Backblech mit Backpapier setzen und bei ca. 180° goldbraun backen.
  • Mit frischem Gemüse, einem Salat oder einem Joghurt-Dipp verknuspern.

Marmeladen-Experiment: Aprikosen-Bananen-Orangenmarmelade

Eigentlich gibt es ja mal wieder tausend wichtigere Dinge (wie üblich und immer), aber als ich eben kurz in der Küche war, fiel mein Blick auf ein kleines Schälchen sehr reifer aromatischer Aprikosen und eine sehr, sehr reife Banane. Kurzhand hab ich mein Küchenregal nach Gelierzucker durchwühlt und noch genau 150g gefunden. Die perfekte Menge für die kleine Menge Obst und mein erstes Aprikosen-Experiment.

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Rezept für Aprikosen-Bananen-Orangengelee

200 g Aprikosen (entkernt)

100 g Banane (geschält)

150 ml Orangensaft (aus dem Tetrapak 😉 )

150 g Gelierzucker 3:1

1 Prise Kardamom

Marmeladekochen:

  • Die Aprikosen waschen, entkernen und fein würfeln. Die Banane schälen und ebenfalls klein schnibbeln.
  • Zusammen mit dem abgemessenen Orangensaft und dem gemahlenen Kardamom in einen kleinen Topf geben.
  • Den Zauberstab hineinhalten und alles fein pürieren.
  • Den Gelierzucker hinzugeben, die fruchtige Masse unter rühren erhitzen. Mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.
  • Sofort-  mithilfe von Einfülltrichter und Kelle - die Marmeladen-Gelee-wasauchimmerdiegenaueBezeichnungist-Masse in die mit kochendem Wasser ausgespülten Einmachgläser füllen.
  • Zuschrauben und umgedreht auf ein feuchtes Küchentuch stellen.

Aprikosen-Fazit: Holla! Sehr lecker, aber auch extrem süß. Die Früchte waren halt vollreif, das merkt man richtig. Aber ich stehe ja sowieso mehr auf so säuerliche Varianten und bin da vielleicht nicht der fairste Richter. Ich kann mir die Marmelade gut als Kuchenfüllung vorstellen, für Leute mit einem "sweet tooth" (an dieser Stelle einen zarten Gruß an meinen geliebten Ehemann ;-)) auch als normalen Brotaufstrich oder für Normalsterbliche wie mich auf einem kräftigen Vollkorn- oder Bauernbrot.

Aprikosen-Update: Habe die Aprikosenmarmelade inzwischen auf gebuttertem Dreikorntoast probiert. Doch nicht zu süß, wunderbar cremig. Göttlich!

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